Jan Pelzer - Aus dem Leben eines Liebhabers

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Nach dem Tod seiner Frau zieht sich der 78jährige Jan Sprenger in ein Hospitz zurück und spricht mit keinem Menschen mehr. Er schreibt aber Briefe an eine weltberühmte Tennisspielerin, deren Fan er ist; schickt seine Briefe aber nicht ab.Er erfindet auch die Antworten der verehrten Frau auf seine Briefe selber. Seine Tochter findet die Briefe und schickt sie der realen Frau. Hierdurch wandelt sich die virtuelle Beziehung der Hauptperson zu seiner «Flamme» in eine reale.

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Das Jagdglück blieb mir an diesem Tage treu. Denn am Abend entdeckten meine Eltern unmittelbar hinter Opas Garten wieder einen Fasan. Diesen konnte ich gut sehen, obwohl es schon ziemlich dämmerte. Er huschte wie ein Eichhörnchen mit großer Geschwindigkeit an einem Fichtenstamm hinauf und herab, was mich sehr erschreckte. Als ich auf ihn anlegte, zitterten meine Hände vor Aufregung und Angst. Dennoch traf ich ihn mit dem ersten Schuss.

Er fiel vom Baum, zappelte aber noch gefährlich auf dem Boden, so dass ich nicht wagte, sofort zu ihm hinzulaufen. Erst als Opa hinter dem Baum hervorkam, sich nach dem Fasan bückte und dieser sich nicht mehr bewegte, nahm ich meine Beute näher unter die Lupe. Er sah genauso aus wie der erste Fasan. Nur hatte er keinen Bindfaden am Bein und ersparte mir damit weitere Zweifel daran, ihn selbst geschossen zu haben, sondern ließ mich voll das Triumphgefühl auskosten, das jeder Jäger empfindet, wenn er eine ansehnliche Strecke erlegt hat.

Opa kriecht unters Bett

Der weitere Verlauf des Abends war dadurch bestimmt, dass Opa – wie gesagt – ein leidenschaftlicher Kartenspieler war. Vor dem Abendessen spielten meine Eltern mit Opa Skat. Nach dem Abendessen kam Oma hinzu, und jetzt wurde „Doppelkopf“ gespielt, ein Mannschaftsspiel mit Karten, bei dem wechselnde Zweipersonenteams gegeneinander spielen.

Opas Beteiligung war also unerlässlich. Aber eigentlich konnte Opa nicht mitspielen; denn Opa lag unter meinem Bett. D.h. er hatte mir bei früheren Aufenthalten geholfen, schneller einzuschlafen, indem er unter mein Bett kroch und dort sehr schnell einschlief, was sich durch ein gewaltiges Schnarchkonzert ankündigte. Ich fühlte mich dadurch herausgefordert und versuchte noch lauter als er zu schnarchen. Bald war ich von dieser Anstrengung so erschöpft, dass ich ganz schnell einschlief. Obwohl ich mittlerweile aus dem Alter heraus war, in dem Opas unter Kinderbettchen kriechen müssen, damit die Kleinen keine Angst vor dem Alleinsein zu haben brauchen, wünschte ich mir, dass der alte Brauch nicht gebrochen würde. Und Opa ging auf meinen Wunsch ein und kroch unter mein von einem Holzgeländer umgebenes Kinderbett, das glücklicherweise auf Rädern stand, so dass der große, athletische Mann sich nicht lauter Schrammen und eine blutige Nase dabei holen musste. Übrigens muss ihn sein rechtes amputiertes Bein sehr daran behindert haben, unter das Bett zu kriechen. Sein Bein muss beim damaligen Stand der Prothesentechnik oft wundgescheuert worden sein und geschmerzt haben, aber er klagte nie und versäumte, soweit ich weiß, kein einziges Mal seinen Dienst.

Heute schlief ich nach der rituell gewordenen Schnarcherei noch nicht ein, sondern wollte noch etwas mit Opa plauschen. Aber alle meine Fragen und Aufforderungen, mir eine Geschichte zu erzählen, blieben ohne Antwort. Zunächst dachte ich, er schlafe schon, aber dann hörte ich, wie seine Stimme munter aus dem Palaver der Kartenspieler im Nebenzimmer heraustönte. Unruhig lehnte ich mich über das Geländer am Fußende meines Bettes, um zu gucken, ob die Schuhe und die Hose von Opa noch an ihrem Platz waren. Es war aber keine Veränderung festzustellen, obwohl gerade in diesem Augenblick Opas kräftige Baritonstimme deutlich aus dem Nebenzimmer dröhnte. Offensichtlich hatte Oma, mit der er wahrscheinlich gerade zusammenspielte, wieder einen ihrer kapitalen Fehler gemacht, was ihn dazu veranlasste, lautstark seinen Unmut zu äußern. „Doofe Lotte, spiel doch lieber Lotto“, knurrte er, „du lernst es nie, das Kartenspielen!“ Darauf fauchte Oma zurück: „Wie kannst du nur ‚Keine Neunzig’ sagen, wenn du so ein mieses Blatt hast!“ „Mit solch einem Blatt sage ich immer wieder ‚Keine Neunzig’“, beharrte Opa, „aber man braucht bei einem solch riskanten Spiel auch einen Mitspieler, der denken kann!“ „Dann spiel doch mit einem Pferd! Das hat einen größeren Kopf“, erwiderte Oma – worauf alle Mitspieler in ein schallendes Gelächter ausbrachen und die Spannung sich löste.

Diese Streitgespräche gehörten zum Ritual und vergrößerten den Reiz des Spieles. Sie verhalfen auch dazu, gewisse atmosphärische Störungen oder innerfamiliäre Aggressionen zu artikulieren und damit abzubauen. Ich hatte dafür allerdings damals wenig Verständnis, denn mein Problem kam dadurch seiner Lösung keinen Schritt näher. Ich schrie also weiter: „Opa, Opa!“, bis er mich endlich erhörte und fragte, was los sei. Ich sagte: „Deine Hose und Schuhe sind hier unter meinem Bett, aber deine Stimme ist im Wohnzimmer!“ „Ach, Quatsch! Meine Stimme ist auch bei dir, sonst könntest du mich doch nicht hören!“ Diese Antwort überzeugte mich und ich schlief tatsächlich schnell ein.

Am nächsten Morgen nach dem Aufstehen vergaß ich aber nicht, sehr genau unter mein Bett zu gucken. Und da waren noch immer Opas Hose und Schuhe, die durch eine Konstruktion von einem Brett, durch das zwei Löcher gebohrt worden waren, und zwei darin eingesteckte verkürzte Bohnenstangen kunstvoll zusammengehalten wurden. Nun wurde mir die Lösung des Rätsels klar, aber dieser Fortschritt an Erkenntnis hatte leider auch Opas Weigerung zur Folge, für einen so großen und gescheiten Jungen noch unter das Bett zu kriechen.

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