Lars A. Fischinger - Der Tod - Irrtum der Menschheit

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Kommunikation mit Überwelten, Multiversen, Todesvorstellungen in aller Welt, Nah-Tod-Erfahrungen, Botschaften aus dem Jenseits, Erlebnisse außerhalb von Zeit und Raum, PSI-Erscheinungen, UFO-Phänomene, Leben nach dem Tod, Reinkarnation, Geister …
Sind alle diese «Para-Phänomene» der Grenzwissenschaft unabhängig von einander zu betrachten?
Oder hängen diese alle miteinander zusammen?
"JA! – alles hängt mit allem zusammen!" – vermutet der bekannte Mystery-Autor Lars A. Fischinger und zeigt in «Der Tod – Irrtum der Menschheit» auf fast 500 Seiten auf, dass die Welt des Unerklärlichen wesentlich komplexer und auch vernetzter ist, als es bei oberflächlicher Betrachtung den Anschein zu haben scheint.
Zwischen all diesen «Phänomenen» gibt es Parallelen, Schnittpunkte und Zusammenhänge – aber auch bisher nicht zu deutende Fragen und Widersprüche. Widersprüche, die zumindest wir Menschen heute noch nicht verstehen.
Etwa, ob «Außerirdische in Raumschiffen» (UFOs) tatsächlich das sind, als was sie im Allgemeinen meistens angenommen werden…und warum diese Phänomene dann mit dem mutmaßlichen «Leben nach dem Tode» zusammenhängen könnten.
Oder auch, warum der Glaube an eine Wiedergeburt (Reinkarnation) offenbar dem Glauben an ein Leben im «Jenseits» nach dem Tod widerspricht.
"Freuen Sie sich auf Ihren Tod?", fragt denn auch Lars A. Fischinger in diesem eBook provokant.
Nach der Lektüre dieses Buches werden Sie nicht nur die Welt der Grenzwissenschaft mit anderen Augen sehen, sondern auch die Welt und das Leben überhaupt.

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Ein Glaubenssystem, das uns heute wie kaum ein anderes schockiert, ist uns von den Azteken aus Mexiko bekannt.

Die Azteken in Mexiko sind in den Reihen der Geschichtswissenschaftler und Theologen vor allem durch ihre an Brutalität kaum zu übertreffenden religiösen Bräuche bekannt. Die Azteken sahen sich in dem Glauben, dass man die Sonne, Ursprung allen Lebens, nur durch die Opferung von Herzen lebender Menschen dazu veranlassen könne, auch am folgenden Tag wieder zu erstrahlen. Dazu wurde in bestialischen Zeremonien Menschen an den Spitzen von Pyramiden das Herz aus dem Leib geschnitten und noch schlagend der Sonne bzw. dem Sonnengott Tonatiuh dargeboten. Nach alten Berichten verschiedener Chronisten sollen dabei zum Teil hunderttausende Menschen an einem Tag ermordet worden sein. Die Azteken, so die Meinung der Archäologen, führten auch Vernichtungskriege, nur um neue Menschenopfer für ihren absurden Sonnenkult zu bekommen.

Das aztekische Volk war aber auch von einem tiefen Glauben an die Unterwelt und einen Himmel geprägt, denn auch sie glaubten an eine jenseitige Weiterexistenz der Verstorbenen und vor allem auch der im Kriege gefallenen Soldaten. In den Augen der Azteken war es eine Ehre, im Kampf mit dem Feind „für die richtige Sache“ getötet zu werden. Eine Glaubensvorstellung, die auch heute noch bei den islamischen Fundamentalisten zu finden ist, die heilige Kriege und Schlachten im Namen Allahs führen. Auch in geschichtlichen Zeiten wurde ein derartiges religiöses Gedankengut oft als Rechtfertigung für Schlachten und kriegerische Streifzüge herangezogen. Beispielsweise bei den christlichen Kreuzzügen oder in der religiösen Welt der „Nordmänner“, der Wikinger, die den Standpunkt vertraten, ihre gefallenen Brüder zögen an die Festtafel des kriegerischen Gottes Odin im Jenseits Walhalla . 33

Nach dem Glauben der Azteken flogen die Seelen der ermordeten und auch gefallenen Krieger in Richtung des östlichen Himmels davon. Die Verstorben würden in diesem Götterreich die Sonne durch ehrenvolle Gesänge und Feste auf ihrem Wege begleiten, bis diese den Zenit erreicht hat. Wenn dann die Sonne zur Mittagsstunde im Zenit über der Erde steht, verwandeln sich die Seelen der Toten in Schmetterlinge, die zur Welt der Lebenden hernieder schweben und sich an am Nektar der Blumen laben.

Interessant ist in diesem Glauben, dass die Azteken der Frau im täglichen Leben keine Gleichberechtigung zusprachen, aber eine bei der Geburt eines Kindes Verstorbene sehr ehrenvoll bedachten. Die Seele der bei der Geburt ihres Kindes gestorbenen Frau zieht, wenn die ermordeten Krieger die Sonne zu ihrem Zenit begleitet haben, zur Sonne am Himmel auf. Diese Verehrung der Frau als eine den Kriegern gleichberechtigte Seele zeigte sich auch dadurch, dass Hebammen bei der Geburt denselben Schrei ausstießen wie die Krieger in einer Schlacht.

Die Azteken glaubten auch, ähnlich wie andere Völker dieser Gegend, dass der Himmel und die Unterwelt ähnlich aufgebaut seien wie eine Stufenpyramide. Die Maya sahen die Welt der Toten als jeweils neun Himmel und neun Unterwelten. Diese Lehre übernahm auch das aztekische Volk, das jedoch von 19 Himmeln sprach. Sie waren der Überzeugung, dass diese Welten einer auf den Kopf stehenden und einer normalen Stufenpyramide entsprächen, die sich an ihren Grundflächen berührten. Und in dieser Grundfläche lag die Welt der Lebenden.

Auch wenn es heute sehr schwer ist, anhand der sich zum Teil widersprechenden Mythologien über das Jenseits der Azteken und ähnlicher Völker ein klares Bild zu bekommen, so können dennoch einige Punkte als sicher gelten. So wissen wir heute, dass die Welt der toten Seelen in der neunten, also letzten Unterwelt lag. Dieses Reich, Mictlan , ist ein offenkundiges Gegenstück zum biblischen Höllensystem. So dachten die Azteken, dass die verdammten Seelen einen langen und sehr beschwerlichen wie auch gefahrvollen Abstieg in dieses Reich der Verdammung zu überwinden hatten. Sie mussten dämonische Kriege, Katastrophen, Stürme und reißende Flüsse überwinden, um in das Totenreich der Gottheiten Mictlantecutlis und seiner Frau Mictecacihuatl zu gelangen. Im „negativen Jenseits“ Mictlan erwartete die Toten dann ein Jenseitsleben in Schrecken: Sie mussten vergiftete Pflanzen essen, es herrscht extreme Kälte und vieles mehr.

Interessant ist, und dies kann als typisch für den kriegerischen Aztekenglauben angesehen werden, dass dies Volk jedoch den Glauben vertrat, dass Menschen, die auf natürliche Weise, also zum Beispiel im Bett an Altersschwäche, gestorben seien, in diese Unterwelt hinabsinken würden.

Neben dieser Hölle gab es aber in der Religion der Azteken sowie auch anderen Stämmen der Umgebung mehrere Orte bzw. jenseitige Welten in den Sternen, zu denen die Guten emporsteigen konnten. Menschen, die ertranken, von einem Blitz erschlagen wurden, heimtückisch erschlagen wurden oder an Gicht litten, oder auch Aussätzige durften nach dem Leben in das Reich des Regengottes Tlaloc Einzug nehmen. Die Welt Tlalocan lag auf einem sehr hohen und immer wolkenverhangenen Berg und es sollte dort schöne Blumen und genug Nahrung geben.

Das höchste, was einem Menschen nach seinem Ableben aber passieren konnte, war eine Aufnahme in das himmlische Reich der Sonne und der Götter. Hierher kamen, wie oben gesagt, im Kriege ermordete, gestorbene Mütter und auch geopferte Menschen und Reisende. In diesem Walhalla der Azteken verwandelten sich die Seelen der Toten in prachtvolle Vögel, Schmetterlinge, Edelsteine und zum Teil selbst in Götter. Andere Menschen, die zu Lebzeiten nicht so hoch geachtet worden waren, inkarnierten in dieser Welt zu Mistkäfern, Stinktieren, Wieseln und anderen auf der Erde nicht sonderlich beliebten Tierarten.

Aber auch an die Kleinkinder wurde gedacht, denn diese – frei von jeder Schuld (was beim Christentum nicht so ist, da alle Christen angeblich eine „Erbsünde“ tragen) – zogen nach ihrem Tod ins „Blumenland“. Dort erwartete sie ein großer Baum, an dessen Früchten sie wie an der Brust der Mutter saugen konnten. Die Archäologie geht davon aus, dass hiermit der Nachthimmel Tamohuanchan gemeint war.

Die wissenschaftliche Erforschung des aztekischen Glaubens hat schon vor Jahren ergeben, dass das komplexe Gedankenmodell dieses Volkes das Ergebnis einer längeren Entwicklungsphase gewesen sein dürfte. So vermutet beispielsweise K. Th. Preuss, dass die frühen Stämme Mexikos lediglich an eine Unterwelt in einer „Steppe im Norden“ und ein himmlisches Reich glaubten. Beispielsweise soll in dem rätselhaften Ort Teotihuacán, nördlich von Mexiko Stadt, dessen Erbauung auf ein unbekanntes Volk vor den Azteken zurückgeht, bereits der Glaube an ein himmlisches Wasserreich geherrscht haben. Dies scheint in das aztekische Glaubenssystem als die Jenseitswelt des Regengottes Tlaloc eingegangen zu sein. 34

Die unterschiedlichen Glaubensanschauungen ebenso unterschiedlicher wie auch zeitlich entfernter Kulturen und Zivilisationen verdeutlicht mit Sicherheit, dass sich der Mensch seit der Erkennung seines bewussten Ichs die Frage nach dem Danach stell. Es erscheint auch deutlich, denn sicher wird sich der ein oder andere in die Lage der ersten Menschen versetzten können, die mit ansehen mussten, wie ihre Nachbarn starben. Sie lagen da wie im Schlaf, doch sie erwachten nicht und der Körper des jeweiligen Verstorbenen verfaulte. Menschen mit einem so genannten Bewusstsein, einem „Phänomen“, das auch heute nicht erklärt werden kann und weiter hinten noch diskutiert werden soll, dürften sich zwangsläufig die Frage stellen, ob es das nun war. Was geschieht mit mir selbst, was mit meiner Persönlichkeit und meinen Erfahrungen des Lebens, wenn ich sterbe? Das alles sind geradezu zwangsläufige Gedanken.

Die Entstehung von kulturellen Gesellschaften und auch der ersten Zivilisationen zog immer auch eine Religion mit sich. Es ist kein Volk auf der Erde bekannt, das keinen Glauben an irgendetwas und auch eine Vorstellung von einem Jenseits hat bzw. hatte. Doch die Glaubensvorstellungen, was mit der Seele nach dem Ablegen der irdischen „Hülle“ geschieht, unterscheiden sich dabei zum Teil enorm. Gleichzeitig aber haben wir an dem obigen Abriss durch einige ausgewählte Glaubenssysteme erkannt, dass verschiedene Kulturen im Grunde alle den Glauben hatten, es gäbe nach dem Tod ein Jenseits für die „Bösen“ und ein Jenseits für die „Guten“.

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