György Szitas - Samo

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Das siebte, nachchristliche Jahrhundert: Eine Zeit des Umbruchs, des Neubeginns!
Das (West-)römische Reich existiert schon lange nicht mehr.
Die Hunnen existieren nicht mehr als eigenes Volk, an ihre Stelle sind die Awaren getreten.
Die Reiche der Ostgoten und Gepiden existieren nicht mehr.
Die Reiche der Byzantiner (Ostrom) und der Merowinger (Franken) haben ihre schwersten Krisen hinter sich gebracht. (Herrschaft des Phokas / Merowingischer Bruderkrieg)
Die sogenannten «Alpenslawen» gründen mit Karantanien (heute Kärnten, Steiermark und Niederösterreich) ein eigenes Reich.
Auf der arabischen Halbinsel wird der Islam gegründet.
Was aber geschah im Bereich des heutigen Bayerischen Waldes, des Böhmer Waldes, den Karpaten und der pannonischen Tiefebene.
Hier tritt – wie aus dem Nichts – ein «fränkischer Kaufmann namens Samo» auf, der die westslawischen Stämme vereinigt und gegen ihre «Herren» die Awaren führt.
Der vorliegende Roman taucht in diese Zeit ein und verbindet überlieferte, historische Begebenheiten miteinander. Ergänzt um fiktive Ereignisse und Handlungen erzählt der Roman von Samo, einem Mann, der erst durch die Geschehnisse um ihn herum, zu der historischen Gestalt wurde, die er letztlich war.

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Alle militärischen Entscheidungen wurden nach wie vor von ihm getroffen, aber Arnulf gab seine Befehle an die Kämpfer weiter. Er war mittlerweile tatsächlich zum Vertreter des Samo geworden.

+++

Samo lag in dem Bett, das er seit ein paar Wochen nicht mehr verlassen hatte, als Drahomira das Zimmer betrat. Es war Abend und sie brachte das Essen.

„Na mein Held, wie geht es Dir?“ fragte sie scherzend und Samo antwortete:

„Bestens! Dank Eurer Pflege. Wie geht es mittlerweile Deinem Arm?“

„Nachdem ich das Essen problemlos tragen kann, vermutlich besser als Deinem Oberschenkel“, grinste sie.

„Oder fühlst Du Dich mittlerweile in der Lage, es mit uns beiden aufzunehmen?“ fragte Bozena von der Türe her.

„Habt Ihr etwas bestimmtes mit mir vor?“ fragte Samo schon fast scheinheilig nach.

„Aber natürlich“, meine nun wieder Drahomira. „Oder denkst Du wir wären beide Deine Frauen, nur damit wir Dich pflegen können? Heute Nacht sollst Du mit uns die Vergnügungen des Bettes teilen. Im Gegensatz zu Bozena hatte ich ja bereits das Vergnügen.“ Lachte sie Samo an und zog die Decke weg.

Samo lachte: „Solange hier nicht plötzlich alle zehn Frauen stehen, die meine Frauen werden sollen und die ich gleichzeitig befriedigen soll. – Meine Kräfte sind auch begrenzt, wie Ihr bereits festgestellt habt.“

„Ja. Und es ist gut so, dass auch Du Deine Fehler hast. Wie sollten wir denn sonst mit Dir umgehen?“ antwortete ihm Drahomira.

„Zieh Dich aus Bozena, er ist schon für uns vorbereitet.“ Sprach sie weiter und betrachtete sein Geschlecht, das sich steil aufgerichtet hatte. Aber Bozena hatte sich bereits ausgezogen und war zum Bett gekommen, legte sich neben Samo und streichelte ihn.

Nun hielt sich auch Drahomira nicht mehr zurück, zog sich aus, kletterte ins Bett und bedeckte Samos Gesicht mit Küssen.

Dieser ließ seine Hände, Arme und schließlich seine Zunge arbeiten, was dazu führte, dass seine beiden Gespielinnen bereits nach kurzer Zeit vor Freude verzückt waren, bevor sie ihn nun weiter verwöhnten.

Sie liebten sich die ganze Nacht hindurch und schliefen erst kurz vor Sonnenaufgang aneinander gekuschelt ein.

+++

Samo beschloss, dass es so nicht weitergehen konnte. Er selbst verfügte über mehrere Frauen und machte regen Gebrauch davon, aber seine Männer hatten bisher noch nichts davon gehabt.

Er musste mit den Fürsten reden, damit seine Männer sich ebenfalls Frauen bei den Slawen nehmen konnten – natürlich nur, wenn diese das auch wollten.

Dass sich seine Männer Frauen mit Gewalt nehmen würden, musste er unter allen Umständen verhindern.

Radislaus, der Herrscher der Hana, hatte keine Einwände, wenn die Familien der Frauen keine Einwände hätten, und so geschah es, dass nach und nach mehrere verliebte Pärchen bei Samos Männern und den slawischen Frauen zu sehen waren.

Samos Söldner hatten sich ziemlich schnell, von ihrer alten Heimat verabschiedet.

+++

Im Castellum Kunibertis wurden mittlerweile sechs- bis siebentausend Kämpfer von Samos Männern ausgebildet und mit den mitgebrachten, neu gefertigten oder erbeuteten Waffen ausgerüstet.

Täglich wurden mehrere awarische Kundschafter gefangen genommen oder getötet, deren Pferde, Waffen und sonstige Wertgegenstände weiter verwendet wurden.

Die Wehrdörfer sahen zwar nicht so aus, waren aber mit Fallen für die überwinternden Awaren gespickt, so dass ein offener „Aufstand“ jederzeit losbrechen konnte.

Samos Männer und die hinzugekommenen Slawen kontrollierten mittlerweile das Gebiet zwischen dem Frankenreich und dem Fluss March, ohne dass die Awaren, die sich noch immer als Landesherren fühlten, davon etwas mitbekommen hätten.

Vereinzelt waren Samos Kundschafter bis in das Gebiet jenseits der March und der Donau vorgedrungen und hatten dort keine ungewöhnlichen Geschehnisse seitens der Awaren festgestellt.

Die Awaren waren viel zu sehr mit ihren Vorbereitungen für den Feldzug gegen Byzanz beschäftigt, als dass sie von den Geschehnissen im Gebiet zwischen Eger, bojerischem Gebirge, March und Donau Notiz genommen hätten.

Auch in der Gegend um Carnuntum 21und Neutra 22herum sammelten sich die Slawen für ihre Erhebung gegen die awarischen Herren.

+++

Samos Wunde am Oberschenkel war zwar mittlerweile verheilt, aber beim Auftreten auf das verletzte Bein bemerkte er nach wie vor einen Stich, so dass er etwas humpelte. Drahomiras Verletzung dagegen war vollständig ausgeheilt und machte ihr keinerlei Beschwerden.

Der militärische Führer der Slawen war ständig von einem Ort zum andern unterwegs, um sich von den jeweiligen Fortschritten zu überzeugen und wenn die Lage es zuließ, erkundete er mit seinen Kundschaftern das Gebiet um das Castellum der Awaren, am Zusammenfluss zwischen March und Donau.

Dadurch hatten sie zum Beispiel herausgefunden, dass ein großer Teil der Kriegskasse, die von den Awaren gegen die Byzantiner eingesetzt werden sollte, in diesem Castellum lagerte. Ein durchaus lohnenswertes Ziel – aber erst, wenn die überwinternden Awaren in die aufgestellten Fallen getappt waren.

So wurde es Herbst und Winter, die Fallen waren fertig und die ersten Awaren machten sich, wie in jedem Winter, auf den Weg zu „ihren“ slawischen Frauen.

Die Fallen schnappen zu

Targitios „der Jüngere“, hieß so, weil er ein Nachfahre des Mannes war, der einst an der Seite des großen Khagans Bajan gegen Byzanz gekämpft und denselben Namen getragne hatte. Bald würde auch er gegen Byzanz ziehen, aber jetzt freute er sich darauf, wieder bei „seiner“ slawischen Frau sein zu können.

In dem Dorf zu dem er mit seinen Männern unterwegs war, hatte er schon in mehreren Wintern die Frauen beglückt und Kinder gezeugt. Und die Awaren brauchten slawische Kinder.

Die awarischen Frauen waren immer so zänkisch, wenn er zu ihnen kam. Aber diese Slawinnen ....

Am Anfang wollten sie zwar nie so wie er selbst, aber wenn er sie erstmal zurechtgeritten hatte, waren sie sehr umgänglich, vielleicht auch aus Angst um ihre Männer und Kinder – aber das war Targitios egal.

Störend dabei waren immer nur diese idiotischen Ehemänner, die meinten sie müssten ihre Ehre oder die Ehre ihrer Frauen verteidigen.

„So ein Unsinn!“ dachte Targitios. Für die Slawen war es schon Ehre genug, dass er sie am Leben ließ.

Letzten Winter hatte so ein Volltrottel doch tatsächlich einen seiner Unterführer erstochen, weil der seine Frau genommen und ihn aus dem Haus geworfen hatte.

Sie hatten ihn dann als mahnendes Beispiel durch Pferde vierteilen lassen, die Teile um das Dorf in dem er gelebt hatte herum aufgehängt, das Dorf abgebrannt und die restlichen Dorfbewohner – einschließlich der Frau, deren Ehre er verteidigen wollte – erschlagen oder von Pferden todtrampeln lassen.

Aber die Tochter dieses Bauern – bei dem Gedanken schnalzte Targitios mit der Zunge – hatte er mit zu seinen Haus an der Theiß genommen. Dort diente sie nun seinem ältesten Sohn als Sklavin und Gespielin. Sein Sohn sollte schließlich auch auf seine Kosten kommen, wenn er über den Winter schon zu Hause bleiben musste, weil er noch nicht alt genug für das Leben eines Kriegers war.

Das alles natürlich erst, nachdem Targitios sich ihrer angenommen hatte.

Diejenigen Dorfbewohner, die das Martyrium mit den Pferden überlebt hatten, hatten sie lebend in eine Grube geworfen und mit Erde bedeckt. Dass sie das ganze Dorf lebend begraben hatten, war eine Lüge.

So grausam waren die Awaren dann auch nicht.

Der Aware glaubte nicht, dass sich in diesem Winter noch irgendjemand gegen ihn oder seine Männer wehren würde.

Targitios war der derzeitige Befehlshaber aller awarischen und slawischen Truppen im Gebiet der südlichen March, die dort in die Donau fließt. Das alte römische Castellum hatte er ausbauen lassen, so dass dort nun fünftausend Mann mit ihren Pferden problemlos untergebracht werden konnten.

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