György Szitas - Samo

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Das siebte, nachchristliche Jahrhundert: Eine Zeit des Umbruchs, des Neubeginns!
Das (West-)römische Reich existiert schon lange nicht mehr.
Die Hunnen existieren nicht mehr als eigenes Volk, an ihre Stelle sind die Awaren getreten.
Die Reiche der Ostgoten und Gepiden existieren nicht mehr.
Die Reiche der Byzantiner (Ostrom) und der Merowinger (Franken) haben ihre schwersten Krisen hinter sich gebracht. (Herrschaft des Phokas / Merowingischer Bruderkrieg)
Die sogenannten «Alpenslawen» gründen mit Karantanien (heute Kärnten, Steiermark und Niederösterreich) ein eigenes Reich.
Auf der arabischen Halbinsel wird der Islam gegründet.
Was aber geschah im Bereich des heutigen Bayerischen Waldes, des Böhmer Waldes, den Karpaten und der pannonischen Tiefebene.
Hier tritt – wie aus dem Nichts – ein «fränkischer Kaufmann namens Samo» auf, der die westslawischen Stämme vereinigt und gegen ihre «Herren» die Awaren führt.
Der vorliegende Roman taucht in diese Zeit ein und verbindet überlieferte, historische Begebenheiten miteinander. Ergänzt um fiktive Ereignisse und Handlungen erzählt der Roman von Samo, einem Mann, der erst durch die Geschehnisse um ihn herum, zu der historischen Gestalt wurde, die er letztlich war.

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„Das klingt nicht übel. Ich werde gleich alle zusammenrufen. Wenn das Horn ertönt, gehst Du zum Beratungsplatz und wenn ich mich nicht irre, werden wir das genau so machen.“ Grinste Wogast.

„So einer wie Du, hat hier wirklich noch gefehlt.“ Lachte er und eilte zu den anderen Fürsten.

Kurz darauf ertönte das Horn und Samo begab sich zum Beratungsplatz.

Dort saßen die Fürsten und lachten als sie ihn sahen.

„Wieso willst Du uns nicht länger als fünf Jahre führen?“ fragte Predeslaus, der Anführer der Zlitschanen.

„Ganz einfach, sollte ich im Laufe meiner Amtszeit Dinge tun, die nicht in Eurem Sinne sind, braucht Ihr mich nicht umzubringen, sondern Ihr wählt Euch einfach einen neuen Herrn. Und ich werde andererseits dazu gezwungen sein – wenn ich wiedergewählt werden will – Euch zufrieden zu stellen.“ Antwortete ihm Samo klar und eindeutig.

Damit gaben sich auch die restlichen Fürsten zufrieden. Die anderen seiner Bedingungen akzeptierten sie ebenfalls, ohne Bedenken aufkommen zu lassen, schließlich wussten sie selbst, wie es als Mann sein konnte, wenn man mehrere Frauen hatte, die sich gegenseitig die Zähne zeigten.

Manch einer von ihnen wäre vermutlich froh gewesen, die eine oder andere seiner Frau wieder zurückgeben zu können, wenn diese nicht so wollte wie er.

Dem Samo wurden nun nacheinander mehrere Frauen vorgestellt. Das waren: Milena vom Stamm der Schlonsaken, Lubina vom Stamm der Opolanen, Bozena von den Hana, Rodźisława von den Mährern und natürlich Drahomira von den südlichen Wenden.

Die im Lager anwesenden Frauen aus den Stämmen der Cechy, Dudlebi, Zlitschanen und Slowaken, waren entweder noch nicht im mannbaren Alter, schon verheiratet oder wollten sich derzeit noch nicht binden. Die Stämme sollten ihm dennoch folgen und so wurde für den Abend erneut ein großes Fest vorbereitet, bei dem Samo seine Frauen besser kennenlernen sollte.

Wohin dieses Kennenlernen führen sollte, wusste Samo in diesem Moment selbst noch nicht, aber er hielt es nach wie vor für besser, wenn „seine Frauen“ – alleine die Vorstellung mehrere Frauen zu haben, wäre noch vor ein paar Jahren für ihn unmöglich gewesen – vorläufig bei ihren Familien in Sicherheit bleiben würden. Er wollte nicht wieder einen Angehörigen verlieren – insofern war die Idee hinter diesen Hochzeiten nicht die Schlechteste.

Er war regelrecht dazu gezwungen, auf alle seine Frauen aufzupassen.

+++

Die Zeremonie der Eheschließung wurde ohne großes Gehabe vollzogen, denn für die Herstellung prächtiger Brautkleider war keine Zeit.

Im Wesentlichen bestand die Zeremonie darin, dass einige Tropfen Blutes von Samos Finger und einem Finger der jeweiligen Ehefrau in einen kleinen Krug gegeben und mit Wein vermischt wurde.

Braut und Bräutigam erhielten jeweils einen Becher in den die Hälfte dessen, was im Krug war, gegossen wurde. Nun wurden die Becher in einem Zug gelehrt, während vom Schamanen der Hana folgende Worte gesprochen wurden:

„Möge sich Euer Blut im Leben vermischen, wie das Blut es im Becher getan hat und möge Euer Blut, dem Volk und dem Land Ehre bringen, dem ihr nun angehört!“

Da diese Zeremonie mit jeder Frau des Samo einzeln durchgeführt wurde, merkte er schon bald die Wirkung des schweren Weines und trank einen halben Krug Wasser nach dem Ende der Zeremonie.

Dass die Slawen auch in Kriegszeiten zu feiern verstanden, bemerkte Samo als abends groß aufgetragen wurde. Die Jäger hatten einiges an Wild erlegen können und so gab es verschiedene Vögel, Hasen und Rehe, die über dem Feuer gebraten und mit allerlei Gewürzen schmackhaft zubereitet wurden. Natürlich gab es Wein und ein etwas bitteres Getränk, das Samo an Cervisia erinnerte – wobei Cervisia nicht so bitter war – von den Slawen aber, wurde dieses Getränk Schöl genannt.

Da jedoch der Aufbruch der meisten Fürsten für den nächsten Tag noch im Morgengrauen geplant war, zogen sich besonders die Frauen sehr bald zurück und Samo blieb mit den Männern alleine am Feuer sitzen. Als der Mond am höchsten stand, war nur noch Samo am Feuer zu finden, während die Wachen rings um das Lager verteilt ihren Dienst taten.

+++

Als Samo in sein Zelt kroch, umspielte ihn ein süßer Duft und da er keine Kerze entzündet hatte, musste er sich auf dieses Sinnesorgan verlassen. Der Duft war etwas süßer als der, den er gestern bei Drahomira eingeatmet hatte, also war er sich fast sicher, dass sie es nicht war.

Leise fragte er deshalb: „Ist da jemand?“

Das Geräusch einer zurückgeschlagenen Decke war zu hören.

„Ja, ich bin es Lubina.“

„Was verschafft mir die Ehre?“ fragte Samo, „ich denke Deine Familie hat den weitesten Weg von allen und deshalb warst Du die erste die uns verlassen hat.“

„Ja, doch Du bist mein Gemahl und wo sollte ich sein, wenn nicht bei Dir. Wer weiß, wann wir uns wiedersehen.“

„Das stimmt,“ grinste Samo und entledigte sich seiner Kleider, bevor er sich zu seiner Frau legte.

Lubina wollte erneut etwas sagen, aber Samo erstickte ihr Reden mit einem fordernden Kuss, schlang seine Arme um ihre nackten Hüften und zog sie an sich. Laut stöhnte sie auf, als Samo das mit ihr tat, worauf sie in näherer Zukunft wohl würde verzichten müssen.

+++

Am nächsten Morgen verschwand Lubina noch vor dem Morgengrauen aus Samos Zelt und erst durch das raschelnde Geräusch des Vorhangs erwachte er.

Samo verließ ebenfalls kurz darauf das Zelt und betrachtete Drahomira, die gerade ihr Packpferd belud und sich mit Bozena, seiner Frau von den Hana unterhielt. Die beiden Frauen waren ein herrlicher Anblick, doch auch die letzte Nacht mit Lubina hätte nicht besser verlaufen können.

„Na das wird noch etwas werden“, dachte er bei sich, „vorher war ich froh, wenn ich mit einer Frau klargekommen bin, nun habe ich derer schon fünf und es sollen noch mehr werden.“

Kurz entschlossen sattelte er sein Pferd und führte es zu den beiden Frauen. Geplant war, dass zunächst die Dörfer der Mährer und der Hana „gerüstet“ werden sollten und nachdem die Lichtung auf dem Gebiet der Hana lag, erschien es ihm selbstverständlich, dass er in der nächsten Zeit bei den Hana sein Lager aufschlagen würde. Dennoch wollte er Drahomira ein Stück ihres Weges begleiten und lud Bozena ein, es ihm gleichzutun.

Als also die Familie des Wogast ihren Weg zur Eger einschlug, wurde er von Samo und Bozena begleitet.

Sie hatten das Lager gerade verlassen und kamen am ersten Wachposten vorbei, doch der war nicht anwesend, stattdessen schlug einer der Hunde Wogasts an, während aus dem Gebüsch ein leises Röcheln zu hören war.

Samo stieg ab und noch bevor er Drahomira und Bozena sagen konnte, sie sollten auf ihren Pferden bleiben, waren diese an seiner Seite.

Bozena war mit ihren siebzehn Lenzen schneller als Samo bei dem Geräusch, während er – einer Ahnung folgend – etwas vorsichtiger war. Sie fanden den sterbenden Wächter und noch ehe Samo eine der Frauen zurückschicken konnte, hörte er das Sirren eines Pfeiles.

„Runter!“ befahl er, doch Drahomira stöhnte bereits getroffen auf. Der Pfeil hatte ihre Schulter durchbohrt.

„Bozena, schnell zurück zum Lager! Hol Hilfe! Aber bleib in Deckung!“

Ein zweiter Pfeil schlug neben Samos Kopf in einen Baum ein.

„Na warte“, rief nun Samo und lief ohne Deckung in die Richtung, aus welcher der Schuss gekommen war.

Ein dritter Pfeil wurde abgeschossen, dem Samo gerade so ausweichen konnte, aber ein vierter Pfeil fand sein Ziel und blieb in seinem Oberschenkel stecken.

Trotzdem lief Samo weiter in die Richtung des Schützen, der nun den Fehler machte zwei weitere Pfeile abzufeuern, ohne seine Postition zu wechseln.

Den Pfeilen wich Samo geschickt aus, umging seinen Gegner, so dass er ihn von der Seite angreifen konnte und rammte ihm seinen Dolch ins Kinn, so dass dieser noch kurz zuckte und dann sterbend zusammenbrach.

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