Rachel Parker - Im Meer des Glücks

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Der tragische Tod ihres kleinen Bruders wirft Emma aus der Bahn. Kurz vor ihrem Staatsexamen geht die angehende Ärztin nach Kalifornien, dort will sie einen Neuanfang wagen. Während der Reise lernt sie den attraktiven Rechtsanwalt Michael kennen. Sie erliegt seinem Charme und stürzt sich in eine heiße Affäre.
Emma beendet ihre Ausbildung und fühlt sich zu ihrem Kollegen Paul hingezogen. Doch diese Freundschaft steht unter keinem guten Stern; eine belastende Vergangenheit, dunkle Familiengeheimnisse sorgen immer wieder für Unruhe und stellen Emmas Welt auf den Kopf. Wird sie in Kalifornien bleiben und ihren Weg alleine gehen, oder findet sie das, wonach sie immer gesucht hat, eine Liebe fürs Leben?
Ein Liebesroman – gefühlvoll und prickelnd, tragisch und leidenschaftlich.

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Nachdem ich der Oberschwester vorgestellt worden war, zeigte er mir das Ärztezimmer, den Notfallraum, und wies mit der Hand in Richtung Aufwachraum. Dann betraten wir das Besprechungszimmer, in dem das morgendliche Kolloquium stattfand. Genau in dem Moment, als wir den Raum betraten, setzten sich alle anwesenden Ärzte. Mir stockte der Atem. Na Bravo, ich wurde gleich ins kalte Wasser geworfen. Unzählige Augenpaare blickten zu uns und musterten mich. Meine Knie fühlten sich wie Pudding an, und das Schlimmste war, ich errötete.

»Ich habe Ihnen eine neue Kollegin mitgebracht, meine Damen und Herren. Miss Ritter aus Deutschland. Wie schon angekündigt, wird sie ihr praktisches Jahr hier in unserem Haus absolvieren und vier Monate unsere Innere durchlaufen und zu mir gewandt: Bitte setzen Sie sich zu Frau Dr. Hobbs, gleich hier vorne.« Er wies auf einen freien Sitzplatz zu seiner Rechten.

Er selbst nahm am Kopfende Platz. Die Anwesenden begrüßten mich mit Klopfen auf dem Tisch. Verhalten lächelte ich in die Runde und nickte kaum merklich. Aller Mut verließ mich.

Prof. Cameron ließ sich von jedem Kollegen aktuelle Berichte und Krankheitsverläufe einiger Patienten erläutern, er fragte nach letzter Nacht und gab jedem entsprechende Anweisungen. Danach stand er auf und trat an einen männlichen älteren Arzt heran.

»Dr. Wayne, Sie werden Miss Ritter mit zur Visite nehmen und dann anschließend kann sie ihren Schriftkram erledigen, sich ihre Kittel besorgen und was weiß ich. Dann bis morgen früh um acht Uhr.«

Letzteres sagte er zu mir, nickte uns zu, und verschwunden war er. Die Stimmung im Raum löste sich merklich, und es wurde herumgealbert. Jeder begrüßte mich mit Handschlag und wünschte mir ΄Hals und Beinbruch΄. Augenblicklich entspannte ich mich, atmete tief durch und folgte Dr. Wayne, einen freundlich dreinblickenden Mann mit grauem Schnurrbart, der schätzungsweise kurz vor der Pensionierung stand.

»Ich bin der leitende Oberarzt der Inneren und beginne die Visite mit zwei Assistenzärzten. Jeden Tag zwei andere, aber Sie, Miss Ritter, werden mich jeden Morgen begleiten, damit Sie auch etwas lernen. Im Laufe des Tages setzen wir uns dann kurz zusammen, danach können Sie mir Fragen stellen oder wir diskutieren einen bestimmten Fall. So habe ich es immer gehalten und davon profitieren unsere neuen Anwärter am meisten. Glauben Sie mir, aller Anfang war auch für uns vor Jahren schwer, als wir noch Assistenzärzte waren.«

Er zwinkerte mir väterlich zu, denn er hatte vermutlich mein ängstliches Gesicht gesehen. Ich folgte ihm ins Schwesternzimmer. Dort reichte mir die Oberschwester einen Stapel Kittel und schüttelte mir umständlich die Hand.

»Schwester Tina zeigt Ihnen Ihren Spind. Anschließend kommen Sie bitte wieder hierher zurück, damit wir mit der Visite beginnen können.«

Ihre Anweisung äußerte die leitende Schwester in strengem Ton mit unbeweglicher Miene. Ohne, dass jemand auf mich achtete, besprach Dr. Wayne mit ihr die Stationsvorkommnisse.

Nachdem Lernschwester Tina mir die Umkleidekabinen, Waschräume und das Bereitschaftszimmer gezeigt und ich mich umgezogen hatte, kehrten wir zum Team zurück, das bereits mit der Visite begonnen hatte. In meinen Ohren klang alles so fremd, besonders mit den englischen medizinischen Fachworten kam ich gar nicht zurecht. Da würde ich wohl oder übel ein paar Nachtschichten einschieben und büffeln müssen. Überall roch es nach abgestandener Luft in den Zimmern. Manche Patienten waren noch recht jung, viele aber eher über 60 Jahre, wie so oft in den Inneren Abteilungen. Ich verfolgte den Ablauf und hielt mich im Hintergrund. Zwei Stunden später wurde ich in den verfrühten Feierabend entlassen, nachdem mir Dr. Wayne noch ein medizinisches Wörterbuch deutsch-englisch in die Hand gedrückt hatte, mit dem Hinweis, dass ich nicht die einzige Deutsche hier im Memorial war oder sein werde. Das Geld für den Buchkauf hatte ich mir gespart und eilte mit großen Schritten pfeifend zum Wohnheim, in der Hand unzählige Formulare zum Ausfüllen. Na, das werde ich in aller Ruhe später bei einer frischen Tasse Kaffee studieren.

Kapitel 4

In meiner Handtasche kündigten sich gleichzeitig mehrere SMS hintereinander an, nachdem ich es nach Verlassen der Klinik eingeschaltet hatte.

>Hey Emma, hast du Lust, mit mir am späten Nachmittag die Stadt zu erkunden? Bin ab 16.00 Uhr frei. Hole dich ab – wo? LG Micha.<

Ich machte einen imaginären Luftsprung vor dem Aufzug. Den ganzen Morgen war ich so beschäftigt und abgelenkt gewesen, dass ich sein Angebot von gestern glatt vergessen hatte. Wohlige Wärme breitete sich in meinem Bauch aus und ich bekam wieder Herzklopfen.

>Sehr gerne, komme gerade nach Hause. Ich wohne in der Hyde Street 281, komme runter. Freue mich, LG<

Als ich mein Zimmer betrat, riss ich zunächst meinen Kleiderschrank auf. Allmählich beruhigte sich mein Puls. Zum Glück waren nicht alle brauchbaren Kleider für ein erstes Date im verloren gegangenen Koffer. War es überhaupt ein Date? Egal, ich fühlte mich freudig erregt und bekam weiche Knie, wenn ich an diesen gut aussehenden Mann dachte, den ich erst gestern kennengelernt hatte. Es konnte doch kein Zufall sein, dass gerade unsere beiden Koffer verloren gegangen waren? Die Luft flimmerte in der Mittagshitze und ein warmer Wind vom Meer strömte landeinwärts und somit in mein Zimmer. Die Balkontür stand weit offen und in der Ferne hörte ich die Möwen kreischen. Eilig duschte ich, schminkte mich sorgfältig und zog ein sommerliches Etuikleid an, das mit den Riemchensandalen nicht allzu chic aussah, aber modisch und Figur betonend war. Dann griff ich nach Bolero und Handtasche und fuhr mit dem Aufzug nach unten. Michael wartete bereits in einem Cabriolet auf mich. Er stieg aus und gab mir zwei Küsschen zur Begrüßung rechts und links auf meine Wangen. Oh, wie sein After shave roch, nach Moschus, sinnlich herb. Er hielt mir die Tür auf und ich stieg ein.

»Gnädige Frau, ich entführe Sie jetzt in eine der schönsten Städte der Welt – San Francisco.«

Wir lachten ausgelassen und ab ging die Fahrt am Meer entlang der Küste Richtung City. Das schäumende türkisfarbene Wasser lag rechts von uns. Wir fuhren an zahlreichen Villen und Reihenhäusern vorbei. Die Luft verströmte einen Duft aus Salz und süßen Blumen. Unsere Haare wehten im Sommerwind. Der Sauerstoff blies meinen dröhnenden Kopf durch.

»Gehört dir dieses tolle Auto?«

»Nein, es ist ein Firmenwagen. Unser Büro tätigt Geschäfte mit der hiesigen BMW-Niederlassung und dadurch bekommen wir Sonderkonditionen bei den Geschäftswagen. Des Weiteren die Appartements, die ich und meine zwei Kollegen in der Stadt bewohnen, gehören Geschäftspartnern. Denn ich verbringe öfters mal ein paar Tage länger in der Stadt, um surfen zu gehen, da möchte ich auch Kleidung und persönliche Dinge in der Wohnung haben.«

Verschmitzt lächelte mich Michael von der Seite an, ohne aber die Straße aus den Augen zu lassen. Er fuhr zwar schneller, als erlaubt war, aber er steuerte versiert und sicher den Wagen über die Umgehungsstraße. Wow, da hatte ich wohl jemanden mit Geld und Ansehen kennengelernt. Eigentlich nicht meine Welt. Dennoch wollte ich zur Abwechslung mal das Leben genießen und mir nicht immer Gedanken über das Wenn und Aber machen.

»Hast du schon etwas von deinem Koffer gehört, Michael?«

»Nein, du?«

»Leider auch nicht, aber es sind ein paar wichtige Bücher drin. Ich habe heute bemerkt, wie dringend ich medizinische Fachwörter lernen muss, um alles zu verstehen. Nachdem ich mich in Deutschland entschieden hatte, hier mein praktisches Jahr zu absolvieren und die mündliche Prüfung zur Ärztin abzulegen, erschien mir dies einfacher. Hoffentlich habe ich mich nicht selbst überschätzt.« Voller Zweifel verzog ich meinen Mund und legte die Stirn in Falten.

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