Alicia Witowski - Die andere Freundin

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Sophie Roberts wagt mit ihren besten Freundinnen April, Carmen und Jessica nach dem abgeschlossenen Studium einen Neustart in einer fremden Stadt. Doch dazu soll es gar nicht erst kommen: Nach der – wie es vorher schien – gelungenen Einweihungsparty, wird Jessica am nächsten Morgen tot aufgefunden. Sofort steht für Sophie und die anderen fest: Das war kein natürlicher Tod. Mit Trauer im Herzen beschließen sie, den Täter ausfindig zu machen.
Doch das ist nicht so einfach wie gedacht. Wem können sie vertrauen? Wer waren all die Fremden auf der Party? Sind Sophies Kollegen wirklich so unschuldig, wie sie tun? Vor allem der attraktive Alex lässt Sophies Gefühle verrückt spielen und bringt ihre Welt noch mehr durcheinander.
Auf der Suche nach dem Mörder stellt sich das Schicksal immer wieder in Sophies Weg und das Ziel scheint unerreichbar …
"Die andere Freundin" ist der erste Roman der Jungautorin Alicia Witowski, welchen sie mit großer Freude am Schreiben beendete und nun mit so vielen Menschen wie möglich teilen möchte. Für alle zu empfehlen, die sowohl auf Romantik als auch auf Spannung nicht verzichten können.

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Sie starrt irgendwo hinter der Tür auf den Küchenfußboden. „ April, was ist los? Hast du eine Maus gesehen?“ Doch jetzt sehe ich, dass viele kleine Tränen über ihr Gesicht laufen. Ihre Haare sind zerzaust und sie sieht einfach schrecklich aus.

Ich drehe mich zu Carmen um, zucke mit den Schultern und gehe langsam auf April zu. Bei ihr angekommen, will ich meine Hand auf ihre Schulter legen, doch als ich sehe, was sie so erschüttert hat, schreie ich auch auf. Mein Schrei durchbricht die Stille. Er hallt in meinen Ohren nach und all meine Gefühle überwältigen mich mit einem Mal, dass ich glaube meine Beine geben gleich nach. Das Einzige, was danach zu hören ist, ist das Schluchzen von April.

Dort in der Küche liegt Jessica, weiß wie Schnee, wie ein Blatt Papier. Alles verschwimmt vor meinen Augen. Sogar Carmen hat Tränen in den Augen, obwohl sie nie weint. „ Jessica …“, seufzt sie und nun laufen auch ihr die Tränen über die Wangen. Ich weiß nicht mehr, wie man spricht. Ich weiß nicht mehr, wie man geht. Ich weiß nicht mehr, wie man atmet.

„ Ich … ich wollte uns nur etwas zum Frühstück machen und … und dann lag sie da …“, schluchzt April. „ Wer tut so etwas? Wer?“

„ Ich … ich weiß es wirklich nicht.“ Wir heulen weiter und weiter, doch dann sagt Carmen: „ Wir müssen die Polizei rufen.“ Stille.

„ Wir haben hier doch eine Polizistin“, sage ich und versuche somit, die anderen zum Lachen zu bringen. Doofe Idee, ich weiß. Klappt auch nicht besonders.

„ Ach, Quatsch“, schluchzt April immer noch und macht eine wegwischende Handbewegung. „ Ja, ich … ich rufe dort an.“ Sie atmet tief ein und es sieht so aus, als würde sie Mut und Kraft sammeln. Schnell nehme ich sie in den Arm, was allerdings keine so gute Idee war, wie sich herausstellt, weil sie sofort wieder anfängt zu weinen. Mist.

„ Ich kann das auch machen“, will Carmen helfen, aber April weigert sich.

„ Nein, nein. Ich mach das schon. Ich kriege das hin.“ Schnell verschwindet sie im Wohnzimmer, ehe sie noch einer umarmen kann.

„ Scheiße“, sagt Carmen leise.

„ Ja“, bringe ich nur heiser hervor. Bei Jessicas Anblick steigen mir wieder die Tränen in die Augen und ich muss tief durchatmen. Meine Welt ist gerade zusammengebrochen. Nie hätte ich zu glauben gewagt, dass eine von uns Vieren auf einmal tot auf dem Küchenboden liegen würde.

„ Ich … ich verstehe einfach nicht, wer das tun konnte! Jessica ist … war die netteste Person überhaupt! Ich verstehe überhaupt nichts!“, schluchze ich.

„ Ja, das Universum ist fies. Verdammt fies und ungerecht.“ Carmen nickt und umarmt mich.

In dem Moment kommt April zurück. „ Die Polizei ist unterwegs. Wir sollen warten.“

Also warten wir an einem Sonntagmorgen nach einer Party auf die Polizei, weil unsere beste Freundin ermordet wurde; anstatt ein Kater-Frühstück zu genießen, heulen wir um die Wette.

Die Polizei ist da und ich bin sicher, die Nachbarn starren zu uns herüber. April muss ihre Aussage machen, dann ist Carmen an der Reihe und ich muss zum Schluss sagen, was ich gesehen habe, oder ob mir etwas aufgefallen ist.

Ich sitze zusammengekauert auf der Treppe und denke an früher. An die Zeiten mit Jessica. Sie ist immer aufgefallen, wenn wir vier zusammen unterwegs waren. Sie ist … war die einzige, die blonde Haare hat und wenn man genauer hinsah, hat man einen goldenen Schimmer darin gesehen. Alles an ihr war perfekt. Ihr Aussehen, ihre Art, ihr Persönlichkeit … einfach alles.

Paul hatte echt Glück mit ihr. O mein Gott! Paul. Der arme Paul! Wir müssen es ihm noch sagen. Irgendwann ...

Jetzt sehen ihre Haare dunkel aus im Gegensatz zu ihrer Haut. Langsam gehe ich wieder in die Küche und schaue um die Ecke. Da liegt sie in ihrem hübschen Kleid, das sie sich erst neulich gekauft und sich schon so gefreut hat, es mal anzuziehen. Und jetzt kann sie es nie mehr tragen. Ich fasse es nicht.

Wer hat sie nur umgebracht? Und … wie? Man sieht keine Verletzungen an ihrem Körper, keine Stichwunden, keine Spuren am Hals, die darauf hindeuten, dass sie erwürgt wurde. Nichts. Einfach gar nichts.

… Wie kann man sie nur umbringen? Was für ein Mensch muss das sein? Oder … Oder war es Selbstmord? Sie meinte doch, wenn das zwischen Alex und mir nichts wird, begeht sie Selbstmord. Ich schlucke und mir wird eiskalt. Ich traue mich kaum diesen Gedanken auch nur in Erwägung zu ziehen, geschweige denn auszusprechen: Sind wir, oder besser gesagt, ich, an ihrem Tod Schuld? Gestern habe ich noch darüber gelacht, aber was ist, wenn es gar kein Scherz war, sondern purer Ernst?

„ Sophie“ - April legt mir eine Hand auf die Schulter, wobei ich zusammenzucke - „ du bist dran.“

„ Was?“, frage ich verstört.

„ Die Polizei – du sollst sagen, was du gesehen hast und ob dir etwas aufgefallen ist. Na los, geh.“

Wie in Trance gehe ich zu dem Polizisten, der mich mitleidig anschaut und mir Fragen über die Party und Jessica stellt und ob mir etwas aufgefallen sei.

Das mit dem Selbstmord erwähne ich nicht. Keine Ahnung, wieso; vielleicht, weil ich so schockiert darüber bin. Als ich fertig bin und der Polizist sich bei mir bedankt, bleibe ich einfach sitzen. Ich kann mich nicht bewegen.

Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie Carmen auf mich zu kommt. „ Hey, Süße …“

„ Wer hat sie umgebracht? Wie hat dieses Schwein das geschafft? Es sind keine körperlichen Verletzungen festzustellen, also: Wie hat dieses Schwein sie umgebracht?“, stoße ich hervor.

„ Ich habe keine Ahnung und glaub mir, ich wäre wahnsinnig froh, wenn ich es wissen würde, aber keiner von uns hat Antworten auf all diese Fragen.“

„ Wo ist April?“

„ Wohnzimmer.“ Jetzt stehe ich auf, bleibe bei Jessica stehen und würde am liebsten ihre Hand nehmen, sie berühren, das letzte Mal in den Arm nehmen, aber der Polizist hat das streng verboten. Also sage ich nur: „ Mach's gut, Jessy. Ich hab dich lieb.“ Und gehe zu April.

Diese starrt gedankenverloren geradeaus in die Ferne. Ich setzte mich zu ihr auf das Sofa und nach einer Weile sagt sie: „ Ich habe mich so auf die Party gefreut. Ich dachte, wir vier würden so viel Spaß zusammen haben und am nächsten Morgen zusammen essen und … danach noch viel zusammen lachen und quatschen und …“, sie schluchzt auf.

„ Ich weiß. Ich weiß …“, sage ich schnell und nehme sie in den Arm.

Zusammen liegen wir dort auf dem Sofa und ich sehe, wie Carmen im Türrahmen steht.

„ Die holen Jessica gleich ab“, berichtet sie uns und setzt sich in einen der Sessel.

Wir nicken stumm, doch nach einer Weile sagt April mit fester Stimme: „ Wir müssen ihn finden. Den Täter. Ich halte es nicht aus, nicht zu wissen, wer es war und wie es derjenige getan hat.“

„ Dafür gibt es doch die Polizei“, behauptet Carmen und steht auf. „ Ich habe ja nichts dagegen, dass ihr die ganze Zeit heult und wir uns Schnulzen-Filme anschauen müssen. Ihr könnt trauern, ja, aber überlasst den Rest doch der Polizei. Ich find's ja auch scheiße, dass wir nichts über den Tod von Jessica wissen, aber so ist das nun mal. Wir müssen uns gedulden.“

„ Ich bin Polizistin“, meint April trocken und schaut Carmen tief in die Augen.

„ Ja, April. Aber ich bin mir sicher, dass du bei diesem Fall nicht mitspielen kannst und darfst. Sie war deine beste Freundin. Schau dich doch an! Du siehst grauenvoll aus.“ Wow, das war hart.

Aber ehrlich gesagt stimmt es. Aprils braun-rötlichen Haare kleben an ihrem Gesicht und sie hat tiefe Augenringe. Aber Carmen sieht auch nicht wirklich besser aus. Ihre schulterlangen dunkelbraunen Haare stehen zu allen Seiten ab und ihr Make-up ist verschmiert.

„ Carmen“, versuche ich mit leiser Stimme zu schlichten. „ Es reicht. Hör auf, okay?“

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