Alicia Witowski - Die andere Freundin

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Sophie Roberts wagt mit ihren besten Freundinnen April, Carmen und Jessica nach dem abgeschlossenen Studium einen Neustart in einer fremden Stadt. Doch dazu soll es gar nicht erst kommen: Nach der – wie es vorher schien – gelungenen Einweihungsparty, wird Jessica am nächsten Morgen tot aufgefunden. Sofort steht für Sophie und die anderen fest: Das war kein natürlicher Tod. Mit Trauer im Herzen beschließen sie, den Täter ausfindig zu machen.
Doch das ist nicht so einfach wie gedacht. Wem können sie vertrauen? Wer waren all die Fremden auf der Party? Sind Sophies Kollegen wirklich so unschuldig, wie sie tun? Vor allem der attraktive Alex lässt Sophies Gefühle verrückt spielen und bringt ihre Welt noch mehr durcheinander.
Auf der Suche nach dem Mörder stellt sich das Schicksal immer wieder in Sophies Weg und das Ziel scheint unerreichbar …
"Die andere Freundin" ist der erste Roman der Jungautorin Alicia Witowski, welchen sie mit großer Freude am Schreiben beendete und nun mit so vielen Menschen wie möglich teilen möchte. Für alle zu empfehlen, die sowohl auf Romantik als auch auf Spannung nicht verzichten können.

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Und Jessica … tja, sie ist genau das Gegenteil von Carmen. Sie ist glaube ich die netteste Person, die ich je kennengelernt habe. So lieb, so geduldig und die Ruhe selbst. Eine wahre Schönheit mit ihrem langen blonden seidenen Haar und ihren funkelnden Augen.

Tja, und ich? Ich bin totaler Durchschnitt. Nix Besonderes …

Wie man sieht, sind wir alle total verschieden, doch wir verstehen uns bestens und sind unzertrennlich …

Das dachte ich jedenfalls.

Mittlerweile ist es nur noch ein Tag bis zur Party und die Vorfreude und die Aufregung steigen. Hoffentlich wird es ein voller Erfolg und wir können so richtig hier ankommen.

Innerhalb der letzten Tage haben wir etwas Ordnung geschaffen und alles an den richtigen Platz geschleppt und geschoben. Und ich muss sagen: Wow! Es ist gar nicht mehr mit dem Zustand vorher zu vergleichen, nicht einmal ansatzweise, und - wie April erzählt hat – nicht mehr wiederzuerkennen. Es sieht einfach nur toll aus und ich fühle mich direkt heimisch. Die vielen kunterbunten Kissen machen es total gemütlich und die verschiedensten Lampen auf den Fensterbrettern oder Beistelltischen tauchen die Räume in sanfte warme Lichter.

Wenn ich jedoch daran denke, wie es aussieht, wenn die Party vorbei ist, wird mir übel. Mensch, Sophie, denk da doch jetzt nicht schon dran, konzentriere dich auf etwas anderes … Die Arbeit. Montag ist der erste Arbeitstag bei Carmen und mir, Jessica war heute schon mal da und hat sich vorgestellt, aber sie fängt auch erst Montag an. April musste heute schon weg, aber sie ist total begeistert und als sie wiederkam, hat sie zwei Stunden lang aufgeregt von ihrem ersten Tag berichtet – und das ohne Punkt und Komma. Als wir dann zu Bett gehen wollten, bekam sie leicht ein schlechtes Gewissen, meinte jedoch, wir könnten ihr nach unserem ersten Tag auch so lange die Ohren vollquatschen.

Also, ich bin total aufgeregt und freue mich jetzt schon riesig. Auf meine Kollegen, auf die Herausforderungen, die Verantwortung, … einfach auf alles! Aber am meisten freue ich mich darauf, wenn ich das erste Mal im OP stehe. Wann werde ich das erste Mal operieren dürfen? Werde ich der Herausforderung gewachsen sein? Was ist, wenn ich total versage? Oder wenn ich feststelle, dass ich dort völlig fehl am Platz bin? O Gott … Frage um Frage schwirrt in meinem Kopf herum und das Ganze macht mich nur noch nervöser.

Als ich Carmen darauf anspreche, reagiert sie ganz locker: „ Ach, Sophie, jetzt mach dir doch nicht so viele Gedanken darüber! Freu dich doch lieber auf die Party, auf das Feiern! Lebe! Lass los, entspann dich! Und vielleicht triffst du deinen Prinz auf dem weißen Ross … “ Typisch Carmen eben.

Wir drei schauen sie verwirrt an: „ Sicher, Carmen. Wir haben doch nur unsere alten Freunde hier aus dem Umkreis eingeladen. Nun sag schon, was hast du angestellt?“

Sie wird rot; so gar nicht Carmen-like und behauptet: „ Ach, nichts. Ich wurde nur gefragt, ob … ach, nichts. Es ist alles gut. Die Party wird so verlaufen, wie wir sie geplant haben. Keine Sorge.“ Wir schauen immer noch skeptisch, also fügt sie hinzu: „ Vertraut mir!“ Urplötzlich nimmt ihr Gesicht wieder die normale Farbe an und sie grinst schief. „ Außerdem … was wäre denn so schlimm daran, wenn ihr neue Leute kennenlernen würdet? Unsere Freunde , die hier irgendwo im Nirgendwo leben, können wir ja irgendwie auch in die Tonne treten oder!“ Ein lautes, kehliges Lachen ertönt aus ihrem Inneren, sodass April, Jessy und ich lieber das Weite suchen.

Abends werfen wir uns alle auf die Couch, gucken einen Film und futtern Popcorn. Der Film erfüllt jedoch nicht das, was er versprochen hat. Wir haben uns auf eine schöne Liebesgeschichte eingestellt (Carmens Kommentar: „ Och nee, nicht schon wieder!“), doch wie wir alle nach kurzer Zeit feststellen, hat dieser Film irgendwie keine Handlung und es passiert nichts, egal, wie lange wir auch warten.

So kommt es also, dass wir anfangen zu quatschen, da quiekt April aufgeregt: „ Hey, Leute, ich wollte euch das eigentlich nicht sagen, aber da wir hier gerade so zusammensitzen und ich eigentlich finde, ihr solltet es irgendwie wissen …“

„ Jetzt spann uns nicht so lange auf die Folter! Was ist denn?“, unterbricht Jessica sie aufgeregt.

„ Okay, also: Es geht um meine Eltern.“ Sie macht eine dramatische Pause und sieht uns der Reihe nach ins Gesicht. Als jedoch keine von uns den Anschein macht, als würde diejenige etwas sagen wollen, fährt April mit einem theatralischen Seufzen fort: „ Ich habe euch ja noch nie erzählt, wie meine Eltern gestorben sind …“ - wir schauen sie weiterhin gespannt an und nicken - „ also, sie hatten keinen Autounfall oder so, sondern …“, murmelt sie und macht schon wieder eine Pause. So langsam werde ich nervös und ahne Schlimmes. „ Sie sind hier gestorben“, schließt April endlich und löst damit eine ohrenbetäubende Stille aus. Der Schock sitzt tief und augenblicklich bekomme ich bei dem Gedanken, dass die leblosen Körper Aprils Eltern hier irgendwo lagen, eine Gänsehaut.

„ O mein Gott …“, stammelt Jessica und ihre Stimme klingt gewaltig laut, als sie die Stille durchbricht.

Dann: Wieder diese Stille. Keiner von uns wagt es, die Frage zu stellen. Sie brodelt in mir und macht mich ganz unruhig, doch allein des Taktgefühls wegen warte ich, bis April von allein zu erzählen beginnt.

Diese blickt von ihrem Kissen auf und deutlich glitzern die Tränen in ihren Augen, als sie beginnt: „ Jetzt wollt ihr wahrscheinlich wissen, wie, hm?“ Sie versucht ein kleines Lächeln zustande zu bringen und atmet einmal tief durch. „ Das … ich habe es noch nie laut ausgesprochen, geschweige denn mit jemandem darüber gesprochen. Es ist mir alles ziemlich unangenehm … Also, meine Eltern waren Alkoholiker. So, jetzt wisst ihr's. Sie haben sich zu Tode gesoffen.“ Ich komme nicht umhin, diesen Hauch Bitterkeit in ihrer Stimme zu überhören.

„ O mein Gott“, haucht Jessica noch einmal. „ Das wussten wir ja gar nicht. Hast du ihnen geholfen? Mein Onkel war mal Alkoholiker, aber wir haben ihm alle geholfen und er hat so eine Therapie gemacht. Jetzt ist er schon seit fünf Jahren trocken. Das ist echt genial! Am Anfang war es schwer für ihn, klar, aber er hat das durchgestanden und wir haben zu ihm gehalten und …“

„ Ja, okay, Jessica, wir haben es verstanden! Mach mal 'ne Pause!“, sagt April, etwas genervt. Schnell drücke ich Jessicas Hand und sie lächelt mir traurig zu. Ja, sie ist unser kleines Sensibelchen unter uns und neigt gerne mal zur Überfürsorge. Aber jeder ist, wie er ist und ich liebe sie genau so.

„ Ich wollte ja“, sagt April dann nach einer kurzen Pause und ich sehe sie an. „ Aber sie wollten nicht. Sie wollten sich nicht helfen lassen, sind nicht zu den AA-Treffen gegangen und haben sich damit selbst umgebracht.“

Tröstend lege ich eine Hand auf ihre Schulter und lächle sie an. Diese Geste allein reicht. Ich brauche nicht zu sagen, wie sehr mir das alles leid tut oder dass sie nichts dafür kann. Das braucht keiner von uns.

Sie lächelt dankbar zurück und nach einer kurzen Pause sagt sie betont fröhlich: „ Wer will noch Popcorn?“ Wir alle sind hellauf begeistert und springen direkt auf die gewollt fröhliche Stimmung an. Dann fällt mir auf, dass Carmen nicht einmal etwas gesagt hat. Als ich sie darauf anspreche, nachdem Jessica auf dem Klo und April in der Küche verschwunden ist, murmelt sie nur: „ Ja, sorry. Aber … meine Tante ist mal fast an Drogen gestorben und … das hat mich einfach wieder daran erinnert …“ Ihr Blick scheint leer und starr, doch von einen Moment auf den anderen funkeln ihre großen Augen und sie sieht mich schockiert an. „ Das ist ja mal voll der Schock, dass die hier gestorben sind!“ Da hat sie allerdings recht.

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