Gundula Peter-Stern - Der Emu rennt...

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Was alles schief laufen kann auf einer abenteuerlichen Reise durch Australien, hat Gundula Peter-Stern gekonnt und mit einem Augenzwinkern in diesem Buch verpackt. Aus ihren vielen Reisen heraus, hat sie die lustigsten Momente zusammen geführt. Schon beim Abflug in Frankfurt kommt es zu ersten Verwirrungen, die letztlich aber nicht verhindern, dass Gundula Peter-Stern doch noch in Australien ankommt und dort ihre Reise fortsetzen kann. Unterteilt in 21 kurze Episoden nimmt sie uns mit auf ihre Reise und lässt uns in humorvoller und liebenswerter Art und Weise an den erlebten Anekdoten teilhaben.

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Nach schier endlos langem Anlauf erhob sich die Maschine in den nächtlichen winterlichen Himmel...

„ Unterwegs “

Der rundliche Reisende zu meiner linken und seine zwei Begleiter auf der anderen Seite des Ganges schienen in meinen Augen recht flugerfahrene, alte Hasen zu sein. Es wurden so interessante Kommentare ausgetauscht wie: „Der Bock braucht aber heute verdammt lange“, haha! „Na hoffentlich haben die die Startbahn endlich verlängert.“

Der andere „Hase“ meinte mit geschultem Ohr „so ein merkwürdiges Pfeifen in den Turbinen zu hören, völlig ungewöhnlich.....“

Mir erschien es sowieso wie ein Wunder, daß sich diese bepackte Riesenmaschine überhaupt

von der Erde lösen konnte. Ich sah meinen Nachbarn an und bemerkte, daß er sich während des Startvorganges mit weißen Knöcheln an seinen Armlehnen festhielten. So hat eben jeder seine eigene Art, mit der Flugangst fertig zu werden.

Ich war jetzt viel zu glücklich und erschöpft um irgendeine Angst zu empfinden, obwohl es mein erster Flug war. Meine ganze Energie war bei der Zitterpartie vor dem Flugschalter und dem Sprint danach restlos aufgebraucht worden. Noch während wir auf unsere Reisehöhe kletterten, begrüßte uns der Kapitän, stellte uns die Crew vor und beschrieb uns Reiseroute, Reisehöhe und einige „Sehenswürdigkeiten“, wie z.B. die Alpen. Es sollte über den Bergen eine traumhafte Sicht sein, aber leider hätten wir ja einen Nachtflug. – Starker Witz...!

Nach dieser Durchsage legten die Damen und Herren des Personals beim Servieren der Drinks ein Tempo vor, als müßten sämtliche Bestände aus der Bar bereits über dem Mittelmeer unter das Volk gebracht worden sein. Wir bekamen unaufgefordert von jedem Getränk gleich zwei hingestellt und kaum waren die Gläser geleert – schwupps –gab es schon wieder Nachschub. Natürlich hatte ich nach der langen schweißtreibenden Warterei einen Riesendurst und nach gar nicht langer Zeit einen ordentlichen Schwips. Ich fand Fliegen herrlich und überhaupt die einzige akzeptable Art der Fortbewegung. Gut, daß mich das anschließende opulente Mahl mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbrachte, zumal wir „vier in einer Reihe“ unsere Fuchteleien mit Messer und Gabel auf ein Mindestmaß beschränken mußten. Mein lieber Mann dehnte sich, da sein Nachbar zur Rechten ein Typ mit Schultern breit wie ein Kleiderschrank war, in meine Hälfte aus. Schließlich hielt ich mir alle Schälchen dicht vor den Mund und aß wie die Chinesen.

Nach diesen Völlereien versuchten Klaus und ich eine Mütze voll Schlaf zu erhaschen, aber einige feuchtfröhliche Mitstreiter waren wie aufgedreht sehr mitteilungsbedürftig und fanden mit ihrer Palaverei kein Ende. Es störte sie auch nicht, daß etliche Reihen Abstand zwischen ihnen lagen. Ihre großspurige Reden und ihr banales Angebergetue durften von allen Reisenden mit genossen werden..

Andere Passagiere verschwanden im Anzug, mit einem umfangreichen Kulturbeutel unter dem Arm, auf der Toilette und kamen erst nach geraumer Zeit „nachtfein“ im Joggingdress wieder heraus. Daß sie lange Warteschlangen, großen Unmut und manchmal wohl auch Notstände unter den „normalen“ Toilettenbenutzern hervorriefen, störte sie offensichtlich wenig.

Weit nach Mitternacht wurde es endlich ruhiger an Bord, (weil u.a. ein Film gezeigt wurde) und wir versuchten in den „fast bequem wie ein Bett“ Sesseln, eine einigermaßen erträgliche Schlafhaltung einzunehmen. Trotz aller Ergonomie knickte mir der Kopf ab, und ich bekam eine Verspannung in Schultern. Da ich kleiner als der DIN-Mensch bin, habe ich die Ausbuchtung, die für den Durchschnittsmenschen als Nackenstütze gedacht ist, als dicke Beule am Hinterkopf, und wer findet eine Beule schon bequem... Klaus leistete sich einen Wadenkrampf im rechten Bein und fluchte gar lästerlich und ausdauernd. Einige Reihen vor uns saß ein Mann, der in die einkehrende Stille hinein „gar schröcklich aus der siebten Sohle“ die Nase hochzog. Man merkte körperlich wie sekundenlang die Mitpassagiere erstarrten. Ein paar Minuten später hörte man wieder das überaus unappetitliche Geräusch, und ein entrüstetes Volksgemurmel brandete auf. Als nach gar nicht langer Zeit der Schnurchler wieder loslegte, donnerte eine tiefe zornige Männerstimme durch den hinteren Teil der Maschine: „Dammed, can´t you stop this?“ Zum Glück konnte der so Gemaßregelte und die Schweinerei wiederholte sich nicht. Mein Nachbar kam auch nicht Recht zur Ruhe und hampelte an der Armlehnen herum. Er konnte kaum fünf Minuten still sitzen.

Am frühen Morgen landeten wir in Bahrain. Wir dösten in unseren Sitzen fast teilnahmslos vor uns hin, es gab auch draußen nicht viel zu sehn. Nach der einstündigen Tankpause rollte die Maschine wieder zum Start. Sie ließ die Treibwerke aufheulen und –obwohl keine Expertin- fand auch ich diesmal, daß da ein gewisses Kreischen zu hören gewesen sei.

Offenbar hatten auch andere, maßgeblichere Leute, eine Etage höher das ungewöhnliche Geräusch vernommen. Jedenfalls starteten wir erst einmal nicht, sondern blieben am Anfang der Startbahn stehen.

Nach einer endlosen Viertelstunde rollte die Maschine wieder zu ihrer Tankposition zurück. Mittlerweile waren wir alle richtig wach geworden, und nahmen regen Anteil an dem auch draußen erwachenden Leben. Autos kamen angefahren und wir konnten beobachten, wie weiß gekleidete Männer in Grüppchen vor dem inneren der beiden linken Triebwerke standen. Schließlich, nach langem Palaver, wurde einer von ihnen ausgewählt, hoffentlich der kundigste, und mittels einer Leiter in das Triebwerk geschickt. Was er darin machte, entzog sich dann leider unseren neugierigen Blicken. Nach einer endlosen Dreiviertel Stunde machte der Kapitän endlich eine Ansage. Er teilte uns mit, daß der aufgetretene Triebwerkschaden hier an Ort und Stelle behoben werden müßte, weil es so lange dauern würde, ein Ersatzteil aus Sydney einfliegen zu lassen.

Diese Reparatur war in unser Aller Interesse, wollten wir doch so schnell wie möglich aber auch so sicher wie möglich, ins ferne Australien. Wir waren froh, als wir endlich aussteigen durften und uns während der langen Reparaturzeit, auf dem schönen Wüstenflughafen die Beine vertreten konnten. Es war sehr kühl in weißem Marmor gehalten und erfreute wohl sonst das Auge mit einer Unzahl von Geschäften, die leider wegen des frühen Morgens noch alle geschlossen hatten. Das änderte sich mit den dahin schleichenden Stunden. Ich war sehr angetan von all dem Geschmeide. Eine Kette mit einem Anhänger in Form eines Leoparden bezauberte mich so sehr, dass ich schließlich nach dem Preis fragte. Klaus meinte augenzwinkernd, dass das mit der Kette „hinhauen“ würde. – allerdings nur, wenn wir die Reise hier enden lassen würden.....(Hatte doch das gute Stück den Wert eines Mittelklassewagens.) Da ich nicht so egoistisch sein wollte, nahm ich von dem Kauf abstand.

Die Zeit tropfte dahin wie zäher Honig vom Brötchen. Gegen 10:00 Uhr setzten wir uns an die Bar, und mein Mann bestellte für sich Bier und für mich eine „bloody Mary“.

Während des dann folgenden Toilettenbesuches trat ich fast auf die „Klofrau“, die unmittelbar hinter der Tür auf dem nackten Boden an der Wand lag und schlief. Sie öffnete nur kurz die Augen und blinzelte ins grelle Licht. Mit einem Gemurmel, was Begrüßung, aber auch „geh zum Teufel“ heißen konnte, drehte sie sich auf die andere Seite. Das fand ich schon recht ungewöhnlich. Zum Glück fand ich neben dem gewöhnungsbedürftigen arabischen „Loch im Boden Toilette“ auch noch eine mit der ich besser vertraut war. Alles war blitzsauber und es roch so stark nach scharfem Reinigungsmittel, dass mir die Augen anfingen zu tränen.

Klaus hatte dann auch noch eine fremdartige Begebenheit von seinem Örtchenbesuch zu vermelden: Ein Mann in weißem Burnus wusch sich im Waschbecken seine Füße und trocknete sie unter einem Heißluftfön. – ich stellte mir das bildlich vor und bewunderte seine artistische Leistung....

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