Gundula Peter-Stern - Der Emu rennt...

Здесь есть возможность читать онлайн «Gundula Peter-Stern - Der Emu rennt...» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Emu rennt...: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Emu rennt...»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Was alles schief laufen kann auf einer abenteuerlichen Reise durch Australien, hat Gundula Peter-Stern gekonnt und mit einem Augenzwinkern in diesem Buch verpackt. Aus ihren vielen Reisen heraus, hat sie die lustigsten Momente zusammen geführt. Schon beim Abflug in Frankfurt kommt es zu ersten Verwirrungen, die letztlich aber nicht verhindern, dass Gundula Peter-Stern doch noch in Australien ankommt und dort ihre Reise fortsetzen kann. Unterteilt in 21 kurze Episoden nimmt sie uns mit auf ihre Reise und lässt uns in humorvoller und liebenswerter Art und Weise an den erlebten Anekdoten teilhaben.

Der Emu rennt... — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Emu rennt...», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Eigentlich waren wir mit unseren Gedanken schon nicht mehr in Deutschland, und nur weil unsere schwachen Körper gelegentlich nach fester Nahrung verlangten, lebten wir von Brötchen, Dosenwurst und Bananen.

Im Geist saßen wir schon längst bei unseren Brieffreunden in Melbourne und feierten ein Grillfest nach dem anderen – und das bei mindestens 30 Grad im Schatten. Damit aber besagte Freunde nicht umsonst am Flughafen warten würden, denn ihr Anfahrtsweg betrug schon eine gute Stunde, riefen wir sie an und gaben ihnen den neuen Ankunftstermin durch.

Am nächsten Morgen fuhren wir gegen Mittag zu Frau Sonne und nahmen ehrfürchtig unsere schönen bunten tickets in Empfang, Wir bezahlten dabei mehr, als wir sonst für Hin- und Rückflug und alle Inlandsflüge zusammen bezahlt hätten.

Als wir das Reisebüro verließen, sahen wir Schaufenster ein wunderschönes Poster. Es zeigte auf leuchtend roter Erde den Ayers Rock in mysteriösem dunklen Blaurot vor einem zart violetten Himmel. Konnte die Natur wirklich so unglaubliche Farben malen, oder war das eine Kitschpostkarte? Mein Herz wurde leicht vor Freude; glücklich summte ich vor mich hin.

„Weißt Du“, sagte Klaus in meine Träume hinein, „ich werde jetzt mal interessehalber die Qantas anrufen und fragen, wie es bei denen so aussieht. Da vorne ist eine Telefonzelle.“

„Du und Dein Australisches Abenteuer!“ konnte ich nicht lassen zu spotten.

Während Klaus mit Herrn Horner telefonierte, konnte ich an seinem Gesicht ablesen, daß eine dicke Keule, sprich, eine Riesenüberraschung am anderen Ende der Leitung verkündet worden war. Uns bestimmt keine angenehme.

Tatsächlich, die Qantas war nämlich sehr rührig gewesen! Sie hatte einen Jumbo der Lufthansa gechartert, und der war, zwar mit 15 Stunden Verspätung, aber er war in Richtung Australien abgeflogen.- Ohne uns. -

Uns hatte man natürlich als Passagiere nicht mehr berücksichtigt, weil wir ja unsere Buchung bereits am Montagmittag wieder rückgängig gemacht hatten.

Über den „Menschen im Frankfurter Büro“ wunderte sich Herr Horner zwar sehr, aber er entschuldigte ihn mit dem, in solchen Situationen vermehrt auftretenden, allseits bekannten Streß; er bedauerte auch, daß wir so voreilig gehandelt und Alles storniert hätten, ohne mit ihm, einem kompetenten Mann, Rücksprache zu halten. Wir versprachen für kommende Reisen Besserung und erzählten ihm dann beiläufig, daß wir vor ein paar Minuten für soundsoviel DM tickets von Phillipin Airlines für den Flug am Donnerstag gekauft hätten. Herr Horner murmelte was von „Lehrgeld zahlen“ oder so...und wünschte uns einen guten Flug. Jetzt hatte ich keine Lust mehr zum Singen.

Klaus und ich waren geknickt und sauer auf uns selber, nun nicht bei dem um so viel günstigeren Qantasflug dabei gewesen zu sein. Wir nahmen uns aber fest vor, Lehren aus diesem Vorfall zu ziehen: Sollte jemals wieder auf unseren Reisen ein Flug gestrichen werden, würden wir uns in aller Ruhe direkt vor dem Schalter einrichten, abwarten und den Dingen ihren Lauf lassen. Notfalls würde auch eine Sesselreihe als Übernachtungsmöglichkeit herhalten, aber den Flughafen verlassen, geschweige denn die Tickets zurückgeben? Nimmermehr! Wir waren jung und lernfähig! Und die vielen Hundert Mark mehr die wir nun hatten bezahlen müssen schmerzten in unserer Urlaubskasse ganz empfindlich.

Kaum waren wir wieder zu Hause, als Herr Horner schon wieder am Telefon war und uns den neuesten Stand der Dinge kurz und knapp erklärte. Der Streik sei zwar noch nicht zu Ende, aber es gäbe schon Annäherungspunkte. Wir könnten noch zum „alten Preis“ zwei Plätze in einer Maschine am kommenden Samstagabend bekommen Wir müßten uns allerdings innerhalb der nächsten 20 Minuten entscheiden. Die Plätze wären, wie zu erwarten, stark gefragt, quasi überhaupt nicht vorhanden und nur ein Entgegenkommen von ihm persönlich.

Was war jetzt zu tun? Konnten wir der Qantas wieder vertrauen? Und was sollten wir mit den schon bezahlten tickets machen? Wir entschlossen uns, nach einigem Hin und Her, und Abwägung aller Argumente, auf „Lücke zu setzen“. Die Würfel rollten noch...

„Herr Horner, buchen sie für uns!“

„Wer nicht wagt auch nicht gewinnt!“ verkündete Klaus forsch auf unserer Fahrt in die Stadt und überließ mir dann galant im Reisebüro den unangenehmen Part des Redens und Verhandelns.

Es wurde nach der Begrüßung dann auch schnell ziemlich dramatisch: Die zunächst freundliche Frau Sonne wehrte sich mit Händen und Füßen unsere tickets zurück zu nehmen. Sie wollte nichts von einer Stornogebühr wissen, sondern versuchte uns zu erzählen, daß sie die tickets sozusagen aus eigener Tasche bezahlen müßte und bestand auf „Einhaltung“ des „Flugvertrages“. Als ich jedoch nicht locker lies kam sie dann aber nicht umhin, mit eingefrorenem Lächeln und natürlich gegen eine Stornogebühr die Tickets wieder zurückzunehmen. In den Umschlag packte sie außer dem Geld bestimmt auch einige ungute und boshaft Wünsche. Die Verabschiedung war von beiden Seiten sehr frostig. Nomen ist doch nicht immer Omen.

Durch Schnee und Hagel fuhren wir anschließend frohgemut nach Düsseldorf. Wir wollten ganz sichergehen und uns daher die Tickets selber direkt bei der Airline abholen. Post- und Bankwege können ja manchmal recht verschlungen und lang sein. Wir erhofften uns auch aktuelle Informationen, z.B. wegen des Streiks usw.

Der nächste Nackenschlag ließ aber nicht lange auf sich warten. Herr Horner erklärte uns, „leider, leider“, daß „unsere“ Maschine aus Amsterdam käme und total ausgebucht sei. Zum Zeitpunkt des Anrufes hätte er das aber noch nicht wissen können und kurz danach, als er es dann selber erfuhr, sein wir ja nicht mehr zu erreichen gewesen..

„Aber“, so klärte er uns auf, „seien Sie trotzdem als „Stand by –Passagiere“ am Samstag um 19.00 Uhr am Flughafen.“ Er versuchte uns mit dem Hinweis auf seine langjährige Erfahrung zu trösten: „Wissen Sie, ich weiß hundertprozentig, daß immer einige Passagiere zum Flug nicht erscheinen. Ich kann Ihnen nur sagen, daß ich mal in London auf eine angeblich total ausgebuchte Maschine von New York nach Rom gewartet habe. Hinterher konnte ich mich auf einem Vierersitz lang ausstrecken! Glauben Sie mir, das klappt bestimmt auch bei Ihnen“

Ich konnte mit meinen Zweifeln nicht hinter dem Berg halten „Also, ich weiß nicht! Diese Reise nach Australien kommt mir vor wie ein Jojo: Wir fliegen, wir fliegen nicht. Dieses ganze Hin und Her geht ja auch noch von unserer Urlaubszeit ab. Nochmal so eine „Hüpfbuchung“, nein, daß überlebe ich nicht!“ stöhnte ich theatralisch.

Nur um uns zu beruhigen und um ganz sicher zu gehen, was aber aus seiner Sicht völlig überflüssig sei, erbot sich nun Herr Horner, uns für Sonntagmorgen auf eine halb leere Pan-Am- Maschine zu buchen: „Übrigens eine hoch interessante Streckenführung, da sehen Sie eine Menge neuer Länder. Es geht über London, Los Angeles und Honululu, jeweils mit Zwischenlandung (und außerdem noch mal eben schnell zum Mond, um dem Mann ein paar Zigaretten zu bringen). Ich wurde schon nur vom Zuhören müde...

Die Urlaubszeit schrumpfte zusammen, und wir hatten noch nicht einen Fuß auf einen fremden Kontinent setzen können geschweige denn Deutschland überhaupt schon verlassen. Die Zeit hat ja ihr Gutes: Sie geht unbeirrt weiter, ob man nun etwas dafür oder dagegen tut.

Am Freitagabend, auf unsere etwas besorgte Anfrage hin, sagte uns Herr Horner nochmals aufmunternd, daß mit dem Flug morgen bestimmt alles o.k. gehen würde.

Endlich war dann der bewußte, lang ersehnte Samstag gekommen. Das Wetter war nicht mehr so gut wie eine Woche zuvor. Es hatte in der Nacht ordentlich geschneit, und es war kalt und windig geworden.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Emu rennt...»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Emu rennt...» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Emu rennt...»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Emu rennt...» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x