Gundula Peter-Stern - Der Emu rennt...

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Was alles schief laufen kann auf einer abenteuerlichen Reise durch Australien, hat Gundula Peter-Stern gekonnt und mit einem Augenzwinkern in diesem Buch verpackt. Aus ihren vielen Reisen heraus, hat sie die lustigsten Momente zusammen geführt. Schon beim Abflug in Frankfurt kommt es zu ersten Verwirrungen, die letztlich aber nicht verhindern, dass Gundula Peter-Stern doch noch in Australien ankommt und dort ihre Reise fortsetzen kann. Unterteilt in 21 kurze Episoden nimmt sie uns mit auf ihre Reise und lässt uns in humorvoller und liebenswerter Art und Weise an den erlebten Anekdoten teilhaben.

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Wir machten uns also wieder sehr rechtzeitig auf den Weg, so daß wir schon um 12.00 Uhr in Frankfurt waren. Markus, ein Freund unseres Freundes, ein schrecklich redseliger Mensch, der auch noch wenig zum Angeben neigte, bot sich an, uns mit zum Fußballspiel der Eintracht gegen den HSV mitzunehmen .Er hätte nämlich noch einige Freikarten unter die Leute zu bringen. Wir waren zwar nicht ganz „fußballfest“, d.h., warm genug angezogen, nahmen aber trotzdem dankend an. Es lag ja eigentlich nur der lange Nachmittag mit seiner drögen Warterei vor uns. Unsere Freunde halfen uns mit dicken Winterjacken und langen Schals aus der Verlegenheit. Leider hatte „Freund Markus“ nicht nur eine große Klappe, er fuhr auch noch besonders großspurig und schnell. Das hatte dann zur Folge, daß der Wagen in einer leichten Rechtskurve den Kontakt zum Boden verlor, ins Schlingern kam und uns schneidig geradeaus gegen einen Baum beförderte. Es tat einen heftigen Schlag, und unsere Fahrt war erst einmal zu Ende. Ich trug blaue Flecken am Schienbein und an der Stirn davon, besagter Freund einen ordentlichen Schrecken und Klaus die Erkenntnis, bei solchen zweifelhaften Straßenverhältnissen fortan lieber selber zu fahren.

Wir stiegen aus und besichtigten, inmitten einer kleinen Runde Schaulustiger, die es an guten Ratschlägen ob der Straßenverhältnisse nicht mangeln ließen, den Schaden. Zum Glück war nur die Stoßstange des alten Fordmodells vorne rechts kräftig eingedellt. Aber der ganze Wagen war, bei Licht besehen, sowieso reichlich mit kleineren und größeren Macken verziert.

Das hätte uns vor dem Einsteigen eine Warnung sein müssen! Wie gut, daß unsere Reise nicht schon in Frankfurt ein vorzeitiges Ende gefunden hatte.

Meine vollgestopfte Handtasche, die ich schludriger weise wieder einmal nicht zugemacht hatte, entleerte sich bei dem Bums und ergoß ihren Inhalt hinter und unter den Fahrersitz. Anstatt den dusseligen Markus anzupflaumen, der ja schließlich schuld an dem ganzen Schlamassel war, kippte Klaus seinen Schrecken und Ärger über mich und die runtergefallene

Tasche aus. Na ja! Mir grauste schon vor der Heimfahrt, dazu noch im Dunkeln.

Gegen 18.00 Uhr kamen wir, trotz der dicken Jacken reichlich verfroren, aber sonst „ unverunfallt“ vom Fußballplatz zurück. Das Spiel war nicht besonders aufregend gewesen und 1:1 ausgegangen.

Nun aber, endlich galt es noch die letzten kleinen Hürden vor dem Erreichen des Paradieses mit hoffentlich traumhaften Temperaturen, in Angriff zu nehmen. Der Anruf bei der Qantas ließ uns jedoch vor Schreck wieder erstarren!

Die freundliche Dame erklärte uns resolut, wir sollten unbedingt in Dortmund bleiben, denn diese erste halbreguläre Maschine sei voll, voll und nochmals voll. „Können wir dann bitte zwei Stehplätze haben?“ fragte ich leicht zynisch, aber der Stimme am anderen Ende hörte man keinerlei Gereiztheit an, als sie sich mit einem höflichen „Gute Nacht“ verabschiedete.

Christel und Franz waren nicht erbaut darüber, zusätzlich zur Parkplatzbereitstellung auch noch als Übernachtungsgastgeber herhalten zu müssen. In Frankfurt hatte gerade eine Messe begonnen, und daher waren jedes Hotel, jede Pension, selbst jede „ Badewanne“ ausgebucht. Unsere Freunde hatten ihr Gästezimmer vermietet und sogar die Couch im Wohnzimmer einem Kollegen aus Belgien überlassen. Ihnen war also verständlicherweise nicht dazu zu Mute, noch zwei Leute auf zusammengeschobenen Stühlen im Eßzimmer zu beherbergen. Klaus und ich beratschlagten, was zu tun sei und kamen zu dem Ergebnis Auf zum Flughafen und die Sache aussitzen!

Fast schon ein bißchen lethargisch schlichen wir schließlich mit unseren Sachen durch die Abflughalle zum Counter der Qantas. Dort gab ich unsere Tickets ab – und das Warten begann!

Um 22.30 Uhr sollte der Flug losgehen...

Wir saßen auf einer Bank in unmittelbarer Nähe des Schalters und versuchten, die eincheckenden Leute zu zählen. Wir hatten beide nur eine vage Vorstellung davon, wieviel Leute in einer solchen Maschine Platz hätten. Und sie kamen in wahren Scharen! So um die 400 hörten wir auf zu zählen, und Klaus schaute sich schon einmal nach zwei ruhigen etwas abseits gelegenen durchgehenden Bankreihen für die Nacht um. Er rauchte wie ein Schlot. Ich war nahe daran, auch wieder schwach zu werden, und meinen Nerven hätte es sicherlich gut getan .Wir waren natürlich nicht die Einzigen, die als Stand-By-Passagiere ihr Glück versuchen wollten, nein, wir waren mittlerweile ein kleines Grüppchen von 11 Personen, und alle sahen sehr sportlich aus. Mir klopfte das Herz vor lauter Aufregung direkt in den Ohren. Entweder starrte ich auf die Uhr, 22.00 Uhr, oder auf die Groundhostess. Mir wurde immer heißer, und unter Klausens mißbilligenden Blicken schälte ich mich aus einer „Pelle“ nach der anderen. Ich bin nämlich ein schrecklich verfrorener Typ und hatte daher eine Menge auszuziehen. Mein Blutdruck stieg mit der Höhe des abgelegten Kleiderhäufchens. Anorak, Strickjacke, Weste...

Ich versuchte, die Frau am Schalter durch intensives Anstarren zu hypnotisieren, aber sie schaute nicht ein einziges Mal in unsere Richtung, sondern arbeitete sich konzentriert durch Stapel von Flugscheinen, zählte und ordnete ein über das andere Mal. Da alle regulären Passagiere schon in die Maschine gegangen waren, war es vor dem Schalter fast ruhig geworden, keiner wollte sich jetzt noch unterhalten. Wir waren von „Verbündeten“ zu „Konkurrenten“ geworden. Die Spannung, die über allen lag, war mit Händen zu greifen. Klaus rauchte wie ein Schlot.

Mit wehenden Mänteln, ihr umfangreiches Handgepäck mit Getöse schleppend und zerrend, davon völlig außer Atem, kam ein Paar mittleren Alters den endlosen Terminal entlang gehastet. Die Glücklichen! Sie konnten schon von Weitem mit ihren Tickets wedeln, wohl um ihren berechtigten Anspruch auf Beförderung zu unterstreichen. So schnell, wie sie gekommen waren, wurden sie auch abgefertigt und entschwanden unseren sehnsüchtigen Blicken. Jetzt nahm ich mir unaufgefordert von Klaus eine Zigarette.

Es war gespenstisch still. Selbst die Uhr schien gespannt zu verharren. Gerade, als ich dachte, daß es für meine Aufregung und meinen Blutdruck keine Steigerung mehr geben könnte, hob die Groundhostess ihre Augen in unsere Richtung: Die Zigarette flog in den Aschenbecher. Ich sprang, wie von der Tarantel gestochen, vom Sitz hoch und spurtete zusammen mit einem jungen blonden Surfer Brust an Brust auf den Schalter zu. Ich schaffte es mit der berühmten Haaresbreite, oder wie in meinem Falle, um „Handtaschendicke“, unsere Papiere auf den Tisch zu knallen.

Es war 22.10 Uhr. Vier von elf Wartenden wurde das Glück eines Platzes zuteil – wir waren tatsächlich dabei! Zwar saßen wir ganz hinten in der letzten Reihe, rechts und links flankiert von stämmigen Herren, aber wir saßen zusammen. Wir waren unbeschreiblich glücklich!

Die schon sitzenden Passagiere hatten uns vorwurfsvoll angesehen, während wir uns abgekämpft bis an das Ende der Maschine durchmanövriert hatten. Der Stauraum für unser Bordgepäck über den Sitzen war picke packe vollgestopft. Die sehr resolute Stewardess machte noch mehrere Fächer auf und bugsierte unsere Taschen schließlich, als auch sie nicht mehr die kleinste Lücke fand, irgendwo nach hinten. Eine Frau mit elegantem grauem Kostüm, die eine Reihe vor uns saß, sagte so laut, daß man es nicht überhören konnte, „Wenn die Leute da pünktlich gewesen wären, müßten wir hier nicht so lange warten!.“

„Ich wäre ja auch gerne früher eingestiegen“, gab ich empört zurück. „ Auf den Nervenkitzel, ein Stand-By-Passagier zu sein, hätte ich liebend gerne verzichtet, das können Sie mir bitte glauben!“ Ehe Klaus auch noch seinen bissigen Kommentar an die Lady loswerden konnte, wurden die Sicherheitsvorkehrungen eingespielt und das Flugzeug setzte sich in Richtung Rollbahn in Bewegung.

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