Solveig Kern - Die Jäger

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Der 7. Band begleitet Mauros Jäger Yvo und Feren auf ihrem Entwicklungsweg. Feren begreift, was seine Ernennung zum Jäger bedeutet: er, der sich Zeit seines Lebens unterordnen musste, soll plötzlich den anderen vorangehen. Er sucht Rat bei seinem Großvater in Tolego, doch die Unterstützung des Clans hat ihren Preis. Feren soll in den Machtkampf um Torrens Nachfolge einsteigen. Gesundheitlich beeinträchtigt und obwohl ihm ein Sieg noch mehr Druck und Verantwortung brächte, stellt Feren sich einem Kampf, den er kaum gewinnen kann.
Yvo hingegen ist auf der Suche nach seiner verlorenen Identität. Noch wählt er Frauen, die ihn gefühlsmäßig nicht berühren, doch der Eispanzer zeigt Risse. Als sich die Chance zur Rache auftut, stellt er fest, dass der alte Schmerz keine Macht mehr über ihn hat. Befreit vom Ballast der Vergangenheit findet Yvo die verschollene Bibliothek. Endlich erfährt Mauro, was es mit dem Pakt auf sich hat.

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„Ich weiß“ antwortete Beor, der sie weiterhin prüfend ansah. „Du bist seine Gefährtin.“

Jetzt musste Kayla schlucken. Der Junge wusste mehr über sie als umgekehrt. „Warum habe ich Dich noch nie bei Deinem Vater im Gildehaus gesehen?“

Ein Schatten huschte über Beors Gesicht. Er sagte nichts. Kayla wunderte sich, dass ihr die Ähnlichkeit mit Feren nicht sofort aufgefallen war. Offenbar vererbten sich nicht nur Gesichtszüge, sondern auch Verhaltensweisen. Beor neigte wie Feren dazu, unangenehme Fragen einfach im Raum stehen zu lassen, als gingen sie ihn nichts an. Bei Feren lohnte es sich manchmal, ein wenig zuzuwarten. Sie schwieg und wartete, ob noch etwas kam.

Beor grub mit der Zehenspitze im Sand. „Ich darf nicht zu ihm“, sagte er traurig.

„Das glaube ich nicht. Wie kommst Du darauf?“

„Er ist krank und muss viel schlafen. Ich darf nicht zu ihm, weil er sich sonst anstrengen muss, für mich wach zu bleiben.“ Das waren Beors Schlussfolgerungen aus Segurs Worten von gestern.

Kayla verstand. Feren wollte offenbar nicht, dass sein Sohn ihn schwach und elend sah. Das konnte sie nicht gut heißen: „Ich meine, er könnte ruhig zulassen, dass Du seinen Schlaf bewachst.“

Beor schüttelte betrübt den Kopf: „Es ist meine Schuld. Ich war böse auf ihn, weil er eingeschlafen ist, als ich mit ihm spielen wollte.“ Ferens letzte Versuche, seinem Sohn Aufmerksamkeit zu schenken, waren gründlich schief gegangen. Sobald der Junge begonnen hatte, ihm etwas zu erzählen, war er eingeschlafen. Beor hatte sich bitter beklagt, dass er einen Vater, der immer nur schlief, nicht haben wollte. Feren war geknickt abgezogen und hatte sich vorgenommen, es beim nächsten Mal besser zu machen. Wenig später war er verunglückt.

„Bitte“, sagte Beor flehentlich zu Kayla, „Sag ihm, dass ich nie mehr böse sein werde! Ich verspreche, dass ich ihn schlafen lasse! Ich will nur sehen, ob es ihm gut geht!“ Beor, dem der Tod schon die Mutter genommen hatte, litt große Angst, dass auch sein Vater ihn alleine zurücklassen könnte. Trotz der kleinen Missverständnisse gab es ein inniges Band zwischen den beiden.

Kayla fühlte die Not des Jungen. Sie überlegte einen Moment. „Weißt Du, Beor, wenn Du von etwas wirklich überzeugt bist, solltest Du darum kämpfen. Du hast ein Recht darauf, Deinen Vater zu sehen. Du bist ein Zauberer, Du brauchst Dich nicht einfach abweisen zu lassen!“

Beor sah sie erstaunt an. Auf diese Idee war er nicht gekommen. „Zeigst Du mir, was ich tun kann?“

„Gut, ich zeige es Dir. Doch ich möchte nicht, dass Dein Vater erfährt, von wem Du das gelernt hast. Sonst ist er wahrscheinlich auf uns beide böse! Verspricht Du mir, ihm nicht zu erzählen, dass wir uns getroffen haben?“ Sie war nicht überzeugt davon, dass das funktioniert, doch sie wollte Feren nicht die Entscheidung abnehmen, sich gegenüber ihr zu seinem Sohn zu bekennen.

„Versprochen“, wiederholte der Junge mit großer Ernsthaftigkeit.

„Ich verlasse mich auf Dich.“ Kayla machte das Zauberzeichen für >Einverständnis des Schweigens<.

Beor kannte das Zeichen nicht, doch als er es wiederholte, begriff er intuitiv seine Bedeutung. Dann zeigte Kayla ihm, wie man den Willen argloser Menschen in die gewünschte Richtung lenken konnte. Beor war mit Feuereifer bei der Sache. Er konnte es kaum erwarten, seine neuen Fertigkeiten auszuprobieren.

Als Khären von Amrun sich mit seinen Leuten bereit machte, Feren zu besuchen, probierte Beor aus, was Kayla ihn gelehrt hatte. Er nahm seinen ganzen Mut zusammen und stellte sich den Reitern in den Weg. Beor erklärte Khären, dass er seinen Vater zu sehen wünschte. Während er sprach, konzentrierte er sich darauf, Khärens Willen in die gewünschte Richtung zu lenken.

Khären merkte wohl, dass der Junge ihn zu manipulieren versuchte. Doch die Entschlossenheit, die hinter dem Versuch steckte, überzeugte ihn. Man würde Beor nicht auf Dauer von einem Besuch bei seinem Vater abhalten können. Lieber nahm Khären ihn jetzt gleich mit, als dass Beor andere, gefährlichere Wege fand.

Feren saß entspannt in der herbstlichen Sonne, als die Amrunim in den Hof des Gildehauses einritten. Er freute sich über ihren Besuch und winkte ihnen zu. Beor winkte fröhlich zurück. Da erst bemerkte Feren seinen Sohn und erschrak. Aufgebracht machte er Khären Vorwürfe: „Ich habe doch ausdrücklich verboten, Beor hierher zu bringen. Es ist zu riskant…“

Khären bürstete Ferens Unmut ab: „Er wäre auf jeden Fall gekommen. Hätte ich warten sollen, bis er sich zu Fuß auf den Weg macht? Ihr hättet Euch an seiner Stelle gewiss nicht abweisen lassen.“

Feren schluckte. Khärens Hinweis war berechtigt. Er ging auf Beor zu und streckte seine Arme aus, um den Jungen vom Pferd zu heben. Mitten in der Bewegung hielt Feren inne. Ein Stechen im Rücken erinnerte ihn, dass er Beors Gewicht nicht tragen konnte. Er musste sich gedulden, bis Khären den Jungen absetzte. Dann ging er in die Hocke, um seinen Sohn in die Arme zu schließen.

Beor näherte sich ganz vorsichtig. Ihm war bewusst, dass er dem Vater nicht wehtun durfte. Feren drückte ihn mit seinem gesunden Arm an sich. Er konnte nicht verhindern, dass seine Augen feucht wurden. Eine Träne lief über seine Wange. Er versuchte, den verletzten Arm zu nutzen, um sie fortzuwischen, doch die Motorik gehorchte nicht. Der rechte Arm fühlte sich fremd und taub an. Auch wenn er eine leichte Besserung festzustellen glaubte, war er noch weit davon entfernt, seine Finger zu gebrauchen.

So kam ihm Beor zu Hilfe. Mit seinen kleinen Fingern nahm er die Träne fort.

Im Aufstehen erfasste Feren ein leichter Schwindel. Er stützte sich einige Sekunden auf Beors Schulter ab, bis sich sein Körper auf die Lageveränderung eingestellt hatte. Beor fühlte bewusst sein Gewicht und streckte sich ein wenig. In seiner Erinnerung blieb haften, dass er schon stark genug war, seinem Vater Unterstützung zu geben.

Das Bewahren von Geheimnissen lag in Beors Erbanlagen. Er erwähnte Kayla mit keinem Wort, als später alle am prasselnden Kamin zusammen saßen. Eine Magd versorgte die Gäste mit Tee und Honiggebäck. Beor machte es sich wohlig an seines Vaters Seite bequem. Es beruhigte ihn ungemein, Ferens Körpers zu spüren. Endlich konnte er sich persönlich davon überzeugen, dass sein Vater am Leben war. Seine kleine Hand suchte Ferens Herzschlag und fühlte, wie dieser innerlich fror. Beor begann, Feren Energie zu übertragen.

Feren gebot ihm sofort Einhalt: „Lass das, das tut Dir nicht gut!“ Er schickte sich an, Beors Hand wegzuschieben. Dann besann er sich eines Besseren. Er legte Beors Hand an sein Herz zurück und sagte zu ihm: „Nimm nicht Deine eigene Energie, sondern hole sie Dir von den Sternen. Dort ist reichlich Energie vorhanden. Lass sie durch Deinen Körper fließen, bis in Deine Hände. So ist es gut. Achte stets darauf, wie Du Dich fühlst. Der, der gibt, muss seine Grenzen kennen. Wenn es Dich anstrengt, hörst Du auf. In Ordnung?“

Beor nickte. Feren schloss die Augen und fühlte den warmen Strom. Tatsächlich ging es ihm danach besser. Er schaffte es sogar, mit Khärens Männern zu scherzen.

Als sie sich einige Zeit später wieder verabschiedeten, sagte Feren zu Beor: „Schön, dass Du da warst. Danke, dass Du mir Kraft gegeben hast. Ich fühle mich stärker!“

Khären von Amrun konnte nicht an sich halten: „Warum habt Ihr ihn nicht schon viel früher zu Euch geholt?“

Feren sah ihn nachdenklich an. Dann beantwortete er die Frage: „Ich habe mächtige Feinde. Je weniger Leute wissen, wo er lebt und wie er aussieht, desto besser. Leider lässt er sich nicht mehr so einfach verstecken.“ Er sagte das nicht ohne Stolz. Segurs Worte klangen in seinem Ohr. Jetzt sah er ein, dass der Freund Recht gehabt hatte.

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