Solveig Kern - Die Jäger

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Der 7. Band begleitet Mauros Jäger Yvo und Feren auf ihrem Entwicklungsweg. Feren begreift, was seine Ernennung zum Jäger bedeutet: er, der sich Zeit seines Lebens unterordnen musste, soll plötzlich den anderen vorangehen. Er sucht Rat bei seinem Großvater in Tolego, doch die Unterstützung des Clans hat ihren Preis. Feren soll in den Machtkampf um Torrens Nachfolge einsteigen. Gesundheitlich beeinträchtigt und obwohl ihm ein Sieg noch mehr Druck und Verantwortung brächte, stellt Feren sich einem Kampf, den er kaum gewinnen kann.
Yvo hingegen ist auf der Suche nach seiner verlorenen Identität. Noch wählt er Frauen, die ihn gefühlsmäßig nicht berühren, doch der Eispanzer zeigt Risse. Als sich die Chance zur Rache auftut, stellt er fest, dass der alte Schmerz keine Macht mehr über ihn hat. Befreit vom Ballast der Vergangenheit findet Yvo die verschollene Bibliothek. Endlich erfährt Mauro, was es mit dem Pakt auf sich hat.

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Segur erzählte vom Krönungsfest und von der feierlichen Lehensvergabe. Nôrden hatte für Tolego den Schlüssel von Burg Amrun in Empfang genommen und war kurz darauf abgereist. Leor wurde Fürst von Dares und Passar. Sein Schwager Bertram erhielt die reiche Provinz Neylar im Norden der Hauptstadt. Damit herrschte Bertram als erster Almane über eine Kernland-Provinz mit gemischt mandrilanisch-almanischer Bevölkerung. Segur verschwieg Feren, dass Fürst Leor mit Mauros Einverständnis Hanok zum Stadtvogt von Passar bestellt hatte. Eine weitere Überraschung hatte es gegeben: Fürst Val d’Ossar, der nie Forderungen an Mauro gestellt hatte, bekam die ehemalige Alicando-Burg Sevas. Damit waren die alteingesessenen Clans hoch zufrieden.

In Anschluss an die Lehensvergabe war die Verleihung der Herzogswürde an Alagos von Aglar und Segurs Beförderung zum Togwed der königlichen Garde erfolgt. Segur erzählte ausführlich von seiner neuen Aufgabe.

Später kam Segur auf das Leben im Stadthaus der Tolegos zu sprechen. Am Anfang mochten sie das riesige Haus überhaupt nicht und trauerten dem Torwächterhäuschen nach. Inzwischen hatte sich die Familie eingelebt. Die zahlreichen Tolego-Beamten, die in Mauros Verwaltung ihren unauffälligen Dienst versahen, merkten rasch, dass mit Mehan und Segur ein neuer Geist eingezogen war. Das Klima im Haus verbesserte sich. Segur respektierte die Leistung der Männer und Mehan drangsalierte die rangniedrigeren Frauen nicht. Schon nach kurzer Zeit wusste Segur, dass er sich nicht nur auf seine Männer, sondern auch auf die alteingesessenen Tolegos stützen konnte. Er war entschlossen, die ihm zustehende Position innerhalb des Clans auszufüllen.

„Wirst Du zurückkommen?“ fragte er Feren.

Feren schüttelte den Kopf. „Nein, daran denke ich nicht. Doch ich respektiere Deine Entscheidung für den Clan. Es hat mich erstaunt, denn Du warst viel weiter weg als ich. Verzeih mir die harten Worte von neulich. Wenn Du Deine Zukunft im Clan siehst, musst Du den eingeschlagenen Weg zu Ende gehen.“

Segur nickte nur. Nach ihrem Streit hatte er lange mit Greven über Feren geredet. Greven war überzeugt, dass Feren zurückkehren würde und riet Segur, nicht zu drängen. Deshalb wechselte Segur das Thema. Er berichtete detailliert über die Sicherheitsvorkehrungen, die man im Haus der Tolegos für den kleinen Beor getroffen hatte. Zaydhan, eine alte Zauberin aus Torrens Sippe, hatte ein wachsames Auge auf den kostbaren Nachwuchs. Sie galt als mächtig genug, um Barren in seine Schranken zu weisen. „Willst Du Deinen Sohn nicht zu Dir kommen lassen?“ fragte Segur. „Er hat mitbekommen, dass Du verwundet bist und fragt nach Dir.“

„Nein“, rief Feren entsetzt. Dann fügte er leise hinzu: „Je weniger Leute von Beors Existenz wissen, desto besser. Barren hat gedroht, dass er mir jederzeit nehmen kann, was ich am meisten liebe. Er tötete Stork. Meinen Sohn darf er nicht finden!“

„Ich habe von eurer Begegnung gehört“, erwiderte Segur. „Trotzdem kannst Du Deinen Sohn nicht auf alle Zeit vor der Welt verstecken! Er wächst heran und hat ein Anrecht, den ihm gebührenden Platz in der Gesellschaft einzunehmen. Den Weg dorthin musst Du ihm ebnen. Er braucht seinen Vater. Es wird Zeit, dass Du Dich dieser Verantwortung stellst.“

„Lass uns nicht schon wieder darüber streiten. Beor braucht vor allem einen Platz, wo er in Sicherheit ist. Das Stadthaus der Tolegos ist in Ordnung“, beeilte sich Feren zu sagen. „Hier hingegen gehen zu viele Fremde ein und aus. Ich möchte auch nicht, dass Kayla von ihm weiß. Sie kommt regelmäßig hierher. Wir teilen die Kammer….“

Segur sah Feren fassungslos an: „Soll das heißen, sie ist Deine Gefährtin und Du hast ihr nichts von Deinem Sohn erzählt? Ihr wart in Vedar bei den Feuern und teilt offen das Lager. Das erfüllt alle Voraussetzungen einer einvernehmlichen Verbindung. Ihre Kinder werden Deine legitimen Nachfahren sein. Sie hat ein Recht, etwas über Deine Vergangenheit zu erfahren!“

Feren sah das nicht so klar. Er wollte in Ruhe nachdenken. Doch das änderte nichts an dem beklemmenden Gefühl. „Beor von Malfar war ihr Bruder“, erinnerte er Segur. „Ich weiß, wozu ein Malfarin fähig ist.“

„Du wirst nicht umhin kommen, Gildemeister Goswin die Existenz Deines Sohnes kundzutun. Es ist entschieden, dass alle Zauberer sich im Gildebuch registrieren lassen müssen. Dein Sohn hat unverkennbar Dein Talent geerbt. Du solltest ihn möglichst bald deklarieren. Vergiss nicht, dass er damit Anspruch auf den Schutz der Gilde erwirbt!“

„Nein“, sagte Feren entschieden. „Mir wäre am liebsten, wenn keiner außer uns beiden von seiner Existenz wüsste!“

Allmählich wurde Segur wütend: „Hast Du Dir jemals Gedanken darüber gemacht, was es für uns bedeutet, das Kind eines Freundes zu hüten? Nicht genug, dass Du mächtige Feinde hast. Kinder in diesem Alter sind anfällig für Unfälle oder Krankheiten. Mehan lebt beständig in der Angst, Dir eines Tages eingestehen zu müssen, dass sie als Hüterin versagt hat.“ Nicht dass das wirklich ein Problem war. Mehan hatte die Gabe, die Dinge so zu nehmen, wie sie kamen. Sie machte sich nicht im Voraus Sorgen. Doch Segur fand es an der Zeit, die Augen des Freundes mal auf seine Probleme zu lenken.

Segurs harte Worte schlugen in Ferens Bewusstsein ein wie Meteoriten. Seine Gedanken gingen zurück zu Stork. Und zu Greven, dem er eingestehen musste, dass er Stork nicht zu schützen vermochte. Sein Magen krampfte sich zusammen, wenn er an die bevorstehende Unterredung dachte. Es war ihm nicht bewusst gewesen, dass er seinen Freunden eine ähnlich schwere Last aufgebürdet hatte. Segur musste ihm vielleicht eines Tages beibringen, dass Beor ein Leid geschehen war. Dann fühlte er sich genau so elend wie Feren jetzt. Das durfte nicht sein. Er hatte kein Recht, das von seinen Freunden zu verlangen. Wie konnte er so gedankenlos sein. Alle Farbe war aus seinem Gesicht gewichen. Die Fassade der Selbstdisziplin brach zusammen. Er schwankte.

Segur streckte die Hände aus, um Feren zu stützen. Doch Feren wich aus.

„Das darf nicht wahr sein! Hast Du jetzt auch schon Angst vor mir?“ Segur machte noch einen Schritt in Ferens Richtung und begann, mental Druck auf ihn aufzubauen. Normalerweise müsste jetzt die Gegenreaktion kommen. Segur erhöhte den Druck und wartete auf einen Befreiungsschlag, doch nichts kam. Da begriff er: Feren war nicht nur körperlich schwer angeschlagen, er verfügte auch nicht mehr über die mentalen Kräfte, sich zu schützen. Das war für einen Zauberer fatal.

Feren wich zurück, bis er nicht mehr weiter konnte. Jetzt war der größere Segur direkt über ihm. Er stütze sich mit einem Arm gegen die Stallwand und zwang Feren, ihm in die Augen zu blicken. Ungehindert konnte er in das Innerste der Auster vordringen: schutzloses weißes Fleisch, über das wie ein Gitter die Narben liefen, die das Leben geschlagen hatte. Ein Gitter aus Angst und Verzweiflung, dem kein Entkommen war. Wie immer, wenn er einen kurzen Blick in Ferens Innerstes erhaschte, erschrak Segur. Noch nie hatte er einen Weg gefunden, den Freund in den Momenten seiner höchsten Not zu erreichen. Segur kannte das Gefühl von Hilflosigkeit, das ihn jetzt überkam. Feren, der immer da gewesen war, wenn er ihn brauchte, ließ selbst keine Hilfe zu.

Diesmal war Segur zu wütend, um aufzugeben. Er fühlte sich betrogen. Den ganzen Nachmittag hatten sie über Belanglosigkeiten gesprochen. Feren hatte den Eindruck erweckt, als hätte er seine Situation im Griff. So wie er es immer getan hatte. Die von ihm vermittelte Sicherheit hatte die Truppe über viele schwierige Situationen hinweggebracht. Segur sollte Feren gut genug kennen, um hinter die Fassade zu sehen. Niemand wusste besser als er, welch eiserne Disziplin Feren aufbringen konnte, wenn er nicht wollte, dass die anderen seine Mutlosigkeit und seine Zweifel sahen. Trotzdem war er wieder darauf hereingefallen, hatte wieder geglaubt, was der Freund ihm zeigen wollte. Nun musste er erkennen, dass Feren gar nichts im Griff hatte. Er stand, im wahrsten Sinne des Wortes, mit dem Rücken zur Wand.

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