Solveig Kern - Die Jäger

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Der 7. Band begleitet Mauros Jäger Yvo und Feren auf ihrem Entwicklungsweg. Feren begreift, was seine Ernennung zum Jäger bedeutet: er, der sich Zeit seines Lebens unterordnen musste, soll plötzlich den anderen vorangehen. Er sucht Rat bei seinem Großvater in Tolego, doch die Unterstützung des Clans hat ihren Preis. Feren soll in den Machtkampf um Torrens Nachfolge einsteigen. Gesundheitlich beeinträchtigt und obwohl ihm ein Sieg noch mehr Druck und Verantwortung brächte, stellt Feren sich einem Kampf, den er kaum gewinnen kann.
Yvo hingegen ist auf der Suche nach seiner verlorenen Identität. Noch wählt er Frauen, die ihn gefühlsmäßig nicht berühren, doch der Eispanzer zeigt Risse. Als sich die Chance zur Rache auftut, stellt er fest, dass der alte Schmerz keine Macht mehr über ihn hat. Befreit vom Ballast der Vergangenheit findet Yvo die verschollene Bibliothek. Endlich erfährt Mauro, was es mit dem Pakt auf sich hat.

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„Das ist nicht wahr!“ Yvo war entsetzt.

„Sei nicht gekränkt“, sagte Mauro und ging zu Yvo hinüber. Er wollte ihm die Hand auf die Schulter legen, wie er es bei Feren oder Shui tun würde, doch Yvo wich zur Seite. Mauro erinnerte sich, dass Yvo keine Berührungen ertrug. Er blieb vor ihm stehen und versuchte, ihn mit Worten zu erreichen: „Zu einer Beziehung gehört auch, Konflikte auszuhalten und Widerworte zu akzeptieren. Wenn Du das kannst, darfst Du jede Frau wählen, die Dein Herz begehrt. Doch davon bist Du weit entfernt.“

Yvo stand da, als hätte man ihm ein Brett auf den Kopf geschlagen. „Ich wusste nicht, dass Ihr so über mich denkt“, sagte er. „Wie wollt Ihr da auf meine Loyalität bauen, wenn Ihr mir nicht zutraut, dass ich zu Bindungen – zur Treue gegenüber meinem Bruder – fähig bin?“

„Yvo, ich habe nicht Deine Treue mir gegenüber in Frage gestellt. Ich sagte nur, dass Du noch viel lernen musst, bis Du andere begeistern und zur Loyalität inspirieren kannst.“

Yvo blieb stur: „Gebt mir die Frau. Ich werde Euch beweisen, dass ich eine Beziehung zu ihr aufbauen kann.“ Als Mauro den Kopf schüttelte, wechselte Yvo den Tonfall: „Euch kann es doch egal sein. Ihr habt längst entschieden, dass Ihr sie nicht wollt. Als mein Spielzeug kann sie wenigsten noch ein bisschen leben.“

Mauro blies hörbar die Luft aus. Das war der falsche Weg. Er durfte nicht nachgeben. „Nein, Yvo. Du blockierst Deine künftige Entwicklung. Du nimmst Dir Chancen, wenn Du Dich an dieses Geschöpf bindest. Was würde Dein Lehrer Torren dazu sagen?“

Das war eine Vorlage für Yvo: „Fürst Torren hat bereits vorgefühlt, wie ich zur Verehelichung mit einer Dame aus seinem Hause stehe. Er stellt mir zwei zur Auswahl. Nun wähle ich eben die Dritte.“

Nun gingen Mauro die Argumente aus. „Na schön“, sagte er resigniert. „Regle das mit den Kojotim. Zu Deinem Besten ist es gewiss nicht. Ich hoffe, meine Nachgiebigkeit führt nicht direkt ins Desaster.“

„Das liegt in meiner Verantwortung“, sagte Yvo barsch. „Ihr werdet gewiss keine Klagen hören.“

Bevor Mauro den Raum verließ, packte er Pado unsanft am Kragen und schüttelte ihn: „Ihr habt mir diese Situation eingebrockt. Glaubt nicht, dass ich das jemals vergesse.“

Mit dem König der Kojotim wurden Pado und Yvo rasch einig. Der war zufrieden, seine Tochter mit Mauros Bruder zu verbinden. Er verlangte jedoch, dass sie Yvos Hauptfrau werden solle. Den Status einer Konkubine akzeptierte er unter diesen Umständen nicht.

Yvo willigte ein.

Zum Schluss der Unterredung sprach der Kojotim ein ernstes Wort mit Pado. „Ihr seid ein gescheiter Mann, Pado, doch Ihr seid nicht klug.“

„Was stelle ich mir darunter vor?“ fragte Pado pikiert.

„Euer König ist von seinem Wesen her ein Krieger. Ein Krieger beurteilt die Dinge danach, ob sie ihm zur Erreichung seiner Ziele nützlich sind. Der äußerliche Prunk hat für ihn keinen Nutzen. Er braucht ihn nicht, um seine Untertanen zu beeindrucken. Gerade dass er darauf verzichten kann, zeigt, wie mächtig er ist. Alle anderen Fürsten wissen das, und verhalten sich entsprechend. Bloß Ihr ärgert ihn andauernd damit, dass Ihr ihn zu übertrumpfen versucht. Mich habt Ihr verleitet, es ebenfalls zu tun. Das ist dumm.“

Pado überlegte. „Ich fürchte, Eure Einschätzung trifft zu. Doch er sollte mehr…“

Der Herrscher der Kojotim bedeutete Pado, dass er irrte. „Er ist der König, er setzt die Regeln. Und Ihr tut gut darin, in seinem Kopf zu denken, statt ihn in Eure Richtung verändern zu wollen. Da ist noch etwas, was Ihr überseht.“

„Was?“ wollte Pado wissen.

„Der König ist starrsinnig. Er hasst Veränderungen und hat gerne alles unter Kontrolle. Was er einmal besitzt, gibt er nicht wieder her. Deshalb wählt er sorgfältig aus, was er zu sich lässt. Ihr dürft ihm niemals ein Geschenk anbieten, das er sich nicht gewünscht hat. Wenn er sagt, >Eure Tochter gefällt mir, sie könnte mein Herz erfreuen<, dann dürft Ihr sie ihm geben. Bringt Ihr sie ungebeten in sein Haus, wirft er Euch hinaus, selbst wenn sie ihm gefällt.“

„Wie unsinnig. Er könnte viel mehr Frauen haben….“

Der Kojotim schüttelte den Kopf: „Ihr begreift ihn immer noch nicht. Da steht Euch wohl die eigene Gier im Wege. Während er das Zuviel fürchtet, das seiner Kontrolle entgleiten könnte, ist es für Euch nie genug.“

Einige Tage später fand unter Anteilnahme der ganzen Stadt Yvos Hochzeit mit der Kojotim-Prinzessin statt. Als das festlich geschmückte Brautpaar vom Tempel zum Königspalast zog, war die Straße so voller Menschen, dass das stolze Sechser-Gespann kaum vorankam. Die Mandrilanen verrenkten sich die Hälse, um einen Blick auf die kaffeebraune Schönheit zu werfen, die von jenseits der Meerenge gekommen war. Sie jubelten auch Yvo zu, denn er war der einzige Mandrilane in Mauros Entourage.

Am Abend gab Mauro zu Ehren seines Halbbruders im Palast ein großes Fest. Sigrun sollte ihn begleiten. Er wusste wohl, dass hinter seinem Rücken über ihren Zustand getuschelt wurde. Nun wollte er allen zeigen, dass es ihr gut ging und er nach wie vor zu ihr stand.

Mauro saß bereits auf seinem steinernen Thronsessel, als Zeldis, Ortrud und die beiden Hofdamen Sigrun durch das Spalier der Gäste zu ihm geleiteten. Mauros Augen folgten jedem ihrer Schritte. Sie kam so leichtfüßig auf ihn zu wie in Moringart, als sie seine Tischdame gewesen war. Sigrun wirkte auf ihn nicht weniger schön und begehrenswert wie damals. Die Schwangerschaft hatte gerade erst begonnen, ihre Formen zu runden. Die Übelkeit war vorbei. Ihre Haut war rosig. Aus dem hochgesteckten Haar hatte sich, wie so oft, eine widerspenstige Strähne gelöst und fiel in ihr hübsches Gesicht. Vor Mauro angekommen machte Sigrun einen formvollendeten Knicks. Er ging ihr entgegen und führte sie zu ihrem Sitz. Die anderen Damen gruppierten sich rund um sie.

Einen Augenblick lang gab Mauro sich der Illusion hin, dass alles beim Alten wäre. Dann hörte er, wie Sigrun halblaut zu Ortrud sagte: "Huch ist das aufregend. So viele Menschen habe ich noch nie gesehen. Warum spielt hier keine Musik? Ich möchte tanzen!" Dabei klatschte sie erwartungsfroh in die Hände.

"Ihr müsst Euch noch ein wenig gedulden", sagte Mauro von seinem Thronsessel herab. "Wir erwarten den Einmarsch des Brautpaares."

Sigrun sah ihn mit dem Blick eines schuldbewussten Schulmädchens an, das vom Lehrer gemaßregelt worden war, und schwieg.

Wenig später schritten Yvo und seine Gemahlin durch das Spalier. Yvo und seine junge Gattin absolvierten ihre gesellschaftlichen Verpflichtungen mit Eleganz und Würde. Streng nach Rangfolge gratulierten erst die Würdenträger. Es dauerte geraume Zeit, bis sie sich durch den ganzen Saal zum Thron vorgearbeitet hatten, wo Mauro und der Brautvater sie erwarteten.

Sigrun saß unbeteiligt daneben und schaute sichtlich gelangweilt zu. Dann machte sie wieder unpassende Bemerkungen, oder kicherte mit Ortrud.

Als der offizielle Teil vorüber war, feierte Sigrun so ausgelassen, als ob es kein Morgen gäbe. Hinter dem Rücken ihrer Hofdamen sprach sie dem Weine zu und warf kokette Blicke nach den Männern in ihrer Nähe. Ihr Vetter Wolfram gab sich redlich Mühe, Sigrun davon abzuhalten, einen Skandal zu verursachen.

Ortrud war so fröhlich wie nie zuvor. Es machte ihr Spaß, Sigrun dabei zu beobachten, wie sie sich über die Konvention hinwegsetzte und die steifen Furukim brüskierte. Noch mehr genoss sie es, Mauro leiden zu sehen.

Mauro musste einsehen, dass es keine gute Idee gewesen war, Sigrun zum Fest mitzunehmen. Statt den Gerüchten entgegenzutreten, hatte sie allen gezeigt, dass sie nicht bei klarem Verstande war. Nicht nur die Furukim, sondern auch die auswärtigen Gäste tuschelten nun hinter Mauros Rücken. Mauro absolvierte ein paar Pflichttänze mit Sigrun. Als ihr das nicht reichte, ging sie zu Shui hin und forderte ihn auf, mit ihr weiterzutanzen.

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