Hans J Muth - Showdown Jerusalem

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Achmed schauderte. Nur der Mund Merlots lächelte. Seine Augen waren eiskalt. Das letzte Mal, dass er diesen Ausdruck in seinem Gesicht gesehen hatte, hatte ein Mensch dran glauben müssen.
Wer war jener geheime Apostel Christi, der den Tribun, Besitzer des unter dem Kreuz verlosten Rockes, erschlug, um sich des Gewandes Christi zu bemächtigen?
Eine todbringende Jagd beginnt nach den aramäischen Schriften aus dem Jahr 33 nach Chr., in die ein französischer ehemaliger Legionär, eine Archäologen-Gruppe, ein Abgesandter des Vatikans sowie ein Beauftragter des Bistums Trier verwickelt sind. Commissario Sparacios erster Fall führt ihn während seiner Ermittlungen in Rom auch in die ägyptische Wüste bis hin nach Jerusalem.
Krimi & Co.urteilt: Und schon wieder eine Perle! Das Buch ist ein Thriller, der alles beinhaltet was ein spannendes Lesevergnügen ausmacht: Klasse Plot, Abenteuer, geschliffener Schreibstil und interessante Protagonisten. D Wer auf Geschichten á la Dan Brown steht, wird «Showdown Jerusalem» lieben.

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Lafette hörte die Stimme des Professors hinter sich und erhob sich aus seiner bequemen Position.

„Die Arbeiter sind dabei, einen Höhleneingang freizulegen“, sagte Rosenbaum und nahm seinen khakifarbenen Hut ab.

„In diesem Felsen gibt es tatsächlich Höhlen. Der Wind hat den Sand weit in den Felsen hineingeblasen und schließlich die Öffnungen verschlossen. Setzen Sie sich! Wir haben es nicht eilig“, forderte der Professor Lafette auf. „George ist bei den Arbeitern. Er wird uns auf dem Laufenden halten. Einen Drink?“

Rosenbaum hielt zwei kleine Flaschen in seiner linken Hand und reichte eine davon Lafette, der sie dankend entgegennahm.

„Sie glauben immer noch an Fellachen-Dörfer … hier, unter dem roten Sand, zwischen den Felsen?“

Lafette sah den Professor fragend von der Seite an und sein Blick hatte einen Hauch von Mitleid.

Rosenbaum nickte, fast unmerklich. Dann zog er einen der Korbstühle neben den von Lafette und setzte sich mit einem Seufzer nieder. Er hob die Flasche mit einer auffordernden Geste in Richtung Lafette und beide nahmen einen Schluck.

„Ja, ich glaube noch daran“, sagte er und Lafette meinte der Stimme ein leichtes Beben entnehmen zu können. „Was sollte ich noch hier, in dieser staubigen Hölle, wenn mich mein Glaube an den Erfolg verließe?“

„Ihr Name“, hub Lafette an. „Ihr Name … „

„Rosenbaum?“ Der Professor lächelte. „Glauben Sie, dass mich dieser Flecken Erde fesselt, weil ich Jude bin? Wollen Sie darauf hinaus? Oder wundern Sie sich, dass ein Deutscher einen solchen Namen trägt? Einen so untypisch deutschen Namen?“

„Aber Sie leben in Deutschland?“

„Sehen Sie … wie soll ich es ausdrücken? Ich bin Deutscher, ja. Aber dieses sogenannte Vaterland sehe ich nur allzu selten. Ich habe dort meinen Wohnsitz, meine Staatsangehörigkeit. Aber verlangen Sie nicht von mir, dass ich die Nationalhymne singe.“

„Es klingt verbittert, wie Sie das sagen.“

Lafette musterte den Professor und zum ersten Mal betrachtete er die Narbe an der linken Stirnseite, die sich vom Jochbein bis unter den Haaransatz ausbreitete. Es musste eine sehr tiefe Wunde gewesen sein, die sich Rosenbaum dort irgendwann einmal zugezogen hatte.

Ein Verkehrsunfall vielleicht, dachte Lafette. Oder ein Überfall dieser … Räuberbanden, denen George Dumont und ich fast in die Hände gefallen wären.

Der Professor spürte den Blick Lafettes auf seinem Gesicht und strich unwillkürlich mit der Hand durch sein Haar.

„Auch das ist ein Andenken an das Land, dessen rechtschaffener Bürger ich immer war. Rechtschaffen wie meine Eltern, deren einziger Makel daraus bestand, nicht in die grundlegenden Elemente der nationalsozialistischen Weltanschauung zu passen. Denn wir Juden strebten ja als fremdartige und minderwertige Rasse die Weltherrschaft an.“

Es klang sarkastisch und traurig zugleich. Der Professor verstummte, wische sich mit der Linken die Haare zurück und setze seinen Hut wieder auf. Er wendete seinen Kopf aus der Blickrichtung Lafettes und schaute über die sonnenreflektierende Ebene, dort wo sich seiner Meinung nach vor langen Zeiten Wasserstellen befanden. Dort, wo er glaubte, dass sich vor langer Zeit die Fellachen niedergelassen hatten.

„Diese Hitze ist manchmal unerträglich“, sagte er, nur um etwas zu sagen, um von dem Thema abzuschweifen, das er eigentlich nicht hatte anschneiden wollen.

„Was ist mit Ihren Eltern geschehen?“

Lafette ahnte die Antwort bereits.

„Sie starben 1944“, antwortete Rosenbaum knapp.

„Im Konzentrationslager?“

„Was wissen Sie denn schon von Konzentrationslagern, Monsieur Lafette? Sie als Franzose …“

„Ich als Franzose war zu dieser Zeit noch nicht geboren, das stimmt. Aber glauben Sie, unser Land würde sich nicht auch zur Zeit meiner Generationen und auch davor und danach mit dem beschäftigen, was damals geschah?“

„Dennoch werden Sie von den Geschehnissen nie die Spur einer Ahnung haben.“

Rosenbaum hielt kurz inne. „Aber was rede ich? Es tut mir leid, Monsieur.“

„Sie waren damals zu jung ...“

„Zu jung, um im KZ zu verfaulen?“ Der Professor lachte kurz auf, doch es war kein Lachen. Es war eine verbitterte Geste.

„Niemand von uns war zu jung dafür. Der gewaltsame Tod machte vor keinem Alter halt.“

„Verzeihen Sie, Herr Professor, ich möchte nicht …“

„Nein, es ist schon gut. Verzeihen Sie einem alten Mann, dem schon wenige Sätze genügen, ihn wieder mit seiner Vergangenheit zu konfrontieren.“

Rosenbaum erhob sich von seinem Stuhl und ging ein paar Schritte. Lafette sah ihm nach und plötzlich kam ihm dieser Mann zerbrechlich vor, wie er mit dem Rücken zu ihm stand, leicht nach vorne übergebeugt. Ein alter Mann, der die Bürde seiner Vergangenheit nicht abwerfen konnte.

Schließlich drehte Rosenbaum sich um, nahm seinen Hut ab, schlug aus ihm imaginären Sand auf seinem Oberschenkel aus und setzte ihn wieder auf.

Die Sonne brannte.

Es ist zu heiß hier draußen. Wir sollten das Zelt aufsuchen, dachte Lafette. Doch etwas hielt ihn zurück, ließ ihn die brennende Sonne aushalten. Der Jude Rosenbaum fesselte ihn. Es war wie ein Bann. Etwas in ihm wollte seine ganze Geschichte erfahren. Doch der Professor musste bereit sein, sich preiszugeben. Noch war er es nicht, das spürte Lafette.

„Meine Eltern hat man im Konzentrationslager umgebracht“, hörte Lafette den Professor sagen. „Sie hatten große Schuld auf sich geladen. Sie waren Juden. So wie ich Jude bin. Doch ich habe überlebt. Obwohl ich eigentlich tot sein sollte.“

Rosenbaum setzte sich wieder neben Lafette.

„Man hat Sie also doch ins KZ gebracht?“

„Nein, nein, das wäre mein sicherer Tod gewesen. Nein, es war anders.“ Der Professor erhob sich. Sein Gesicht hatte sich verfinstert. Seine Miene schien wie eingefroren.

„Ich möchte Sie nicht mit meiner Lebensgeschichte belasten, Monsieur Lafette. Kommen Sie, sehen wir nach, wie weit George mit seiner Gruppe ist!“

Kaum hatten Lafette und Rosenbaum sich von ihren Stühlen erhoben, kam ihnen auch schon George Dumont entgegengelaufen, roten Sand mit seinen schweren Schuhen nach hinten aufwirbelnd.

„Herr Professor, Sie müssen kommen! Sofort!“, rief er außer Atem schon von weitem, gerade mal, dass er in Hörweite der beiden war.

„Das klingt gut“, lächelte der Professor und sein Gesicht zeigte einen verklärten Ausdruck. als er Lafette ansah. „Sie werden sehen, Monsieur: Die Fellachen hat es doch hierhergezogen.“

*

George Dumont hatte sich auf einem Felsbrocken am Rande der Grabungsstätte niedergelassen, löste die Schnürriemen an seinen knöchelhohen Lederschuhen und streifte sie ab. Als er sie mit der Sohle nach oben kehrte, suchte sich ein Rinnsal von feinem rotem Sand den Weg nach außen und rieselte zu seinen Füßen nieder.

Seine Fußsohlen brannten. An diesem Tag hatte er kaum Gelegenheit zum Ausruhen gehabt, war nicht dazu gekommen, seine Beine mit den schmerzenden Füßen auszustrecken oder sie vorübergehend in kühles Wasser einzutauchen.

Während er die brennenden Bereiche mit dem Handballen massierte, schweiften seine Blicke über das Tal bis hin zu den Erhebungen des Jabal ar Rukbah Gebirges.

Hinter sich hörte er die scharrenden und hackenden Geräusche der Arbeiter, die damit beschäftigt waren, den Eingang der Höhle von Sand und Geröll zu befreien. Abweichend von der eigentlichen Suche würden sie anschließend das Innere der Höhle durchsuchen und feststellen, dass die ganze Arbeit umsonst gewesen war.

Warum sich der Professor auf diese Gegend hier versteift hatte, war selbst George, der das innigste Verhältnis von allen zu Rosenbaum hatte, nie klargeworden. Das geistige Konzept des Professors, nach welchem sich die Fellachen gerade an diesem Ort angesiedelt haben sollten … na ja. Ihm sollte es gleich sein, solange man ihn für seine Arbeiten bezahlte, auch wenn sie sich als nicht allzu befriedigend herausstellten.

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