Hans J Muth - Showdown Jerusalem

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Achmed schauderte. Nur der Mund Merlots lächelte. Seine Augen waren eiskalt. Das letzte Mal, dass er diesen Ausdruck in seinem Gesicht gesehen hatte, hatte ein Mensch dran glauben müssen.
Wer war jener geheime Apostel Christi, der den Tribun, Besitzer des unter dem Kreuz verlosten Rockes, erschlug, um sich des Gewandes Christi zu bemächtigen?
Eine todbringende Jagd beginnt nach den aramäischen Schriften aus dem Jahr 33 nach Chr., in die ein französischer ehemaliger Legionär, eine Archäologen-Gruppe, ein Abgesandter des Vatikans sowie ein Beauftragter des Bistums Trier verwickelt sind. Commissario Sparacios erster Fall führt ihn während seiner Ermittlungen in Rom auch in die ägyptische Wüste bis hin nach Jerusalem.
Krimi & Co.urteilt: Und schon wieder eine Perle! Das Buch ist ein Thriller, der alles beinhaltet was ein spannendes Lesevergnügen ausmacht: Klasse Plot, Abenteuer, geschliffener Schreibstil und interessante Protagonisten. D Wer auf Geschichten á la Dan Brown steht, wird «Showdown Jerusalem» lieben.

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Natürlich befanden sich nicht alle Aufnahmen auf dem Chip der Kamera. Oh nein! dachte Zanolla. Die eigentlichen Trümpfe habe ich versteckt. Dort bleiben sie bis zu dem Moment, an dem man mich entlohnt hat. Nur ich weiß von dem Versteck. Und Merlot, mein Freund. Falls mir etwas zustoßen sollte.

Zanolla hatte sich alles genau überlegt. Jean-Pierre Merlot, einen Franzosen mit Wohnsitz in Paris, hatte er im Suff eingeweiht. Er war der einzige, dem er sich anvertrauen konnte, der so war wie er selbst. Einer, der das Leben nicht allzu ernst nahm und stets auf seine Chance lauerte. Das glaubte Zanolla ernsthaft.

Dass er selbst im Moment dabei war, seinem Forscherteam in den Rücken zu fallen, es zu verraten und die gesamte Arbeit der vergangenen Monate in Frage zu stellen, kam ihm nicht in den Sinn. Zanolla sah nur seinen Profit. Geld, das er durch den Verrat für sich herausschlagen würde. Viel Geld. Man würde eine große Summe zahlen für sein Wissen, dessen war er sich sicher.

Der erste Schritt war getan. Obwohl Zanolla innerlich bebte, war er dennoch zufrieden. Es lief alles nach seinem Plan. Er drehte sich langsam um und betrachtet das rege Treiben auf dem Petersplatz. Menschen, die teils eilig umher eilen, andere, die über den riesigen Platz flanieren und sich an den Schönheiten dieser Stelle Roms ergötzen.

Und Tauben. Graue Tauben, keine weißen, dachte Zanolla. Und das hier auf dem Petersplatz. Eigentlich müsste es hier doch von weißen Tauben wimmeln. Wenn nicht hier, wo denn dann?

Zanolla schaute langsam wie aus der Sicht eines Weitwinkelobjektivs von links nach rechts über den Platz und nahm plötzlich einen kleinen weißen Blitz wahr, der auf dem Dach des ersten Hauses an der linken Seite der Piazza Pio XII für den Bruchteil einer Sekunde aufflammte.

Als er den Schmerz mitten in seiner Brust verspürte, war das kleine Licht schon erloschen und mit ihm das seines Lebens, das so viele Hoffnungen in sich trug.

Er spürte nicht einmal mehr den Aufprall auf dem Pflaster vor der Wache der Schweizer Garde, spürte nicht, wie sich sein Blut den Weg durch die brutal geschaffene Öffnung seines Körpers suchte, um die Pflastersteine des Petersplatzes um seinen Körper herum mit einem tiefen Rot zu färben.

Kapitel 2

Vier Tage zuvor. Ägypten, Jabal ar Rukbah Gebirge

Henri Lafettes Magen rebellierte. Lange würde er diese Fahrt nicht mehr durchhalten können. In seinem Mund bildete sich Kinnwasser. Er würde sich gleich übergeben. Er kannte diesen Zustand nur zu gut. Er kannte ihn aus den Zeiten, wo der Alkohol sein liebster Freund gewesen war. Ein Freund, der ihn vergessen ließ, der ihm sein Wohlbefinden in beschissenen Situationen zurückbrachte. Der von einer Sekunde zur anderen auch zu seinem Feind werden konnte. Er, der verlangte, in den zerrütteten Körper geschüttet zu werden, um mit seiner Essenz das Vergessen zu beschleunigen, hatte oft auf sein Recht gepocht, den Körper auf gleichem Wege wieder zu verlassen, so, als habe er mit seiner Umhüllung nur gespielt.

Heute war es nicht der Alkohol. Es war schon lange nicht mehr der Alkohol, der ihn an den Rand seiner selbst trieb. Nein, darüber war er hinweg. Er hatte es geschafft. Alleine. Trotz seiner Einsamkeit. Ohne Freunde, ohne eine Frau, die ihm beigestanden hätte. Alleine eben. Konsequent, diszipliniert. Aus Angst vor dem Tod, der allgegenwärtig war und ihm Tag für Tag die volle Flasche gereicht hatte. Morgens, mittags und abends.

Henri Lafette sah die Flasche förmlich vor sich und sein Magen schien sich vom bloßen Anblick umzudrehen. Seine Hand klammerte sich an den metallenen Haltegriff über der Beifahrertür, denn seine Füße berührten kaum noch den Boden des Land Rovers, der, bedingt durch die tiefen Unebenheiten der trockenen und steinigen Wüstenlandschaft, mit seiner Federung auf eine harte Probe gestellt wurde.

Lafette wollte seinem Fahrer etwas zuschreien, wollte ihn auffordern, anzuhalten, doch er bekam kein Wort heraus. Sein Mageninhalt schnürte ihm die Kehle zu. Verzweifelt schlug er mit der linken Hand in Richtung des Fahrzeuglenkers, mehrfach und hektisch, die rechte Hand vor den Mund pressend.

Dann wurde er nach vorne geschleudert. Der Sicherheitsgurt fing ihn auf und presste ihm gegen Brust und Magen. Mit der rechten Hand stieß er die Tür des ausrollenden Wagens auf und übergab sich, in dem noch befestigten Gurt hängend, in die Steinwüste mitten im bergreichen Gebiet zwischen Kairo und der israelischen Grenze.

Hustend und laut fluchend, sich mit dem Rücken der rechten Hand über den Mund wischend, entledigte sich Lafette des Sicherheitsgurtes und stieg aus dem Fahrzeug, wo er mit dem Fuß auf dem steinigen Boden ausrutschte und sich gerade noch mit den Handflächen abstützen konnte, um nicht der Länge nach hinzuschlagen.

„Merde! J'en suis las! Wie ich diese Wüste hasse!“

Lafette schlug sich mit der flachen Hand den Staub aus der Hose, breitete seine Arme aus und drehte sich wie suchend im Kreise.

„George, wo bleiben Sie?“, rief er, während seine Blicke die öde Landschaft streiften. „Leisten Sie mir Gesellschaft beim Betrachten dieses unendlichen Nichts!“

Lafette sah hinüber zu seinem Fahrer, der keine Anstalten machte, der sarkastischen Aufforderung nachzukommen und aus dem Landrover auszusteigen.

„Wir müssen weiter! Wir müssen unser Ziel erreichen, bevor es dunkel wird. Die Nacht wird unangenehm kühl werden“, rief ihm der Fahrer zu, den Lafette George genannt hatte und trat zur Bekräftigung seiner Aufforderung das Gaspedal mehrfach durch.

George hat Recht, dachte Lafette. Er hat immer Recht. Gott sei Dank ist es so. Einer muss immer einen klaren Kopf bewahren, hier draußen, in der Wildnis, in einem Umfeld, in dem auch schon mal eine Gefahr lauern kann.

Lafette nickte und ging langsam zurück zum Landrover. Doch er vermied es vorerst einzusteigen. Er hob sein linkes Bein an und stellte den Fuß auf den Einstieg der Beifahrerseite. Es bereitete ihm keine Mühe, denn Lafette war groß. Ein Meter neunzig, kräftig, braungebrannt mit tiefschwarzem, leicht gewellten und nach hinten gekämmtem Haar, in diesem Land eher ein auffälliger Typ.

Er lächelte zu George hinüber und zeigte dabei ein Paar blendend weiße Zähne. Sein Magen schien sich wieder erholt zu haben, Lafette verschwendete keinen Gedanken mehr daran.

„Wie lange noch?“, fragte er sein Gegenüber.

„Na ja, an die zwei Stunden werden es noch sein“, erwiderte der. „Aber das wissen Sie doch selbst. Kommen Sie! Steigen Sie ein! Der Professor erwartet uns.“

George Dumont legte den ersten Gang ein und sah spitzbübisch zu Lafette. Er war ein krasser Gegensatz zu ihm, körperlich, aber auch von der Mentalität her. Er liebte das Leben und er liebte es überall. Diese steinige Wüste konnte ihm nichts anhaben, solange sie ihn in Ruhe ließ.

Er war Single, war noch nie verheiratet und begründete seine Ausgewogenheit mit dieser Tatsache. Bei ihm schien es tatsächlich zuzutreffen. Sein Leben spielte sich außerhalb dessen ab, was andere ihre Heimat, ihren Wohnsitz, ihr Zuhause nannten. Dumont war überall zu Hause und eines wusste er: Wenn seine Zeit gekommen war, in rund fünfzehn Jahren, dann würde er sechzig sein, würde er sich irgendwo auf der Erde an einem paradiesischen Plätzchen niederlassen und sein Lebensende genießen. Doch bis dahin wollte er nicht allzu viele Gedanken daran verschwenden. Das sei hinderlich in dem Leben, das er führte, betonte er stets, wenn Gespräche in diese Richtung gelenkt wurden.

Er sah Lafette von der Seite her prüfend an. Der würde noch weitere zehn Jahre brauchen, bis er die Brocken hinwerfen könnte und ihm würde es schwerer fallen als ihm, durchzuhalten. Vielleicht ist es das Leben, das er geführt hatte, dachte Dumont. Das Leben in Paris, der Stadt, aus der Lafette stammt, die ihn geprägt hat, in Gutem wie in Schlechtem.

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