Günter Voss - DIE KANARISCHE FIBEL

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Seit 500 Jahren reisen Deutsche nach den Kanarischen Inseln. Der Geologe Leopold von Buch kam mit einem englischen Segelschiff, der ehemalige Berliner Polizeipräsident Julius von Minutoli reiste – als preußischer Generalkonsul für Spanien – von Cadiz mit einem spanischem Dampfschiff nach Teneriffa. Ernst Haeckel wurde von dem preußischen Segelschulschiff Niobe mitgenommen, Catharina von Pommer-Esche fuhr von Hamburg mit einem Dampfer der Woermann-Linie nach Gran Canaria. Der Geologe suchte das Geheimnis der Caldera von La Palma zu ergründen, der Politiker suchte nach den Ursachen für den trostlosen Zustand der Bevölkerung, die kranke Pommer-Esche suchte Genesung von ihrer Tuberkulose.
Wie die anderen reisten und was sie beschäftigte, ist in diesem Buch zu lesen.
Das Buch enthält biografische Skizzen von über 40 Reisenden, die in eingestreuten Zitaten mit ihren Beobachtungen selbst zu Wort kommen. Hinzu gefügt wurden Angaben zu mehr als 250 bibliografischen Quellen.
Daraus ist ein Bild des Wandels der Gesellschaft und der Naturbeschreibung auf den kleinen atlantischen Inseln im Laufe von über 150 Jahren entstanden.

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Und dann kommt es, das Zitat aller Humboldt-Zitate: „Wenn man in dem Tal von Tacoronte hinabsteigt, kommt man in jenes herrliche Land, von welchem die Reisenden aller Nationen mit so vielem Enthusiasmus gesprochen haben. Ich habe unter der heißen Zone Gegenden gefunden, wo die Natur noch majestätischer und reicher in der Entwicklung organisierter Formen ist; aber nachdem ich die Ufer des Orinoco, die Cordilleren von Peru und die schönen Täler von Mexico durchwandert habe, bekenne ich, nirgends ein mannigfaltigeres anziehenderes und in der Verteilung der Massen von Grün und Felsen harmonischeres Gemälde gesehen zu haben.“

Und: „Die Bevölkerung dieser Küste ist sehr bedeutend und scheint es noch mehr zu sein, weil die Häuser und Gärten von einander entfernt sind, wodurch die Schönheit der Gegend noch vermehrt wird. Unglücklicherweise entspricht der Wohlstand der Einwohner weder den Anstrengungen ihres Fleißes, noch den Vorteilen, womit die Natur diese Gegend überhäuft zu haben scheint. Diejenigen, welche das Feld bebauen, sind im Allgemeinen nicht die Eigentümer: die Frucht ihrer Arbeit gehört dem Adel und die nämlichen Feudalrechte, welche so lange das Elend über ganz Europa verbreiteten, hindern noch das Glück des Volkes auf den canarischen Inseln.“

Beim Aufstieg zum Pic, am 21. Juni, sah er die Pflanzen nach Zonen geordnet, je nachdem die Wärme der Atmosphäre mit der Höhe der Lage abnimmt. „In ihrem jetzigen Zustand bietet die Insel Teneriffa ... fünf Pflanzen-Zonen dar, welche man mit dem Namen der Region der Weinstöcke, Region der Lorbeern, Region der Tannen, Region des Retama und Region der Gräser bezeichnen kann.“ Humboldt bemerkt dazu, er habe „zum Teil dieses Gemälde der Vegetation, der canarischen Inseln nach den geschriebenen Bemerkungen des Hrn. Broussonet gewählt“. Diese Einteilung der Vegetationszonen wird dann von späteren Wissenschaftlern in der Pflanzengeographie weiter benutzt und präzisiert.

Nach dem Halt an einer schönen einzeln stehenden Tanne, an der sie sich mit Wasser versahen, folgt ein Exkurs über die Übereinstimmung von barometrischen und thermometrischen Messungen und der Bildung von Quellen. An der Eishöhle angekommen, erwähnt er frühere Versuche zur Bestimmung der Temperatur des siedenden Wassers, die er mit seinen Ergebnis aus Santa-Fe de Bogota vergleicht.

„Ich wünschte genau den Augenblick des Aufgangs der Sonne in einer so beträchtlichen, Höhe, wie die, welche wir auf dem Pic erreicht hatten, beobachten zu können... Wir bemerkten den ersten Rand um 4 St48' 55" wahrer Zeit und was merkwürdig ist, der erste leuchtende Punkt der Scheibe berührte unmittelbar die Grenze des Horizonts; folglich sahen wir den wahren Horizont, d. h. einen Teil des Meers, in einer Entfernung von mehr als 43 Meilen.“ Dies ist natürlich auch ein Hinweis auf die Entfernung, aus der man den Pic sehen kann.

„Ich habe nun die äußere Struktur des Pics und die Zusammensetzung seiner vulkanischen Produkte von der Gegend der Küsten bis an den Gipfel des Piton untersucht: ich habe mich bemüht diese Untersuchungen anziehend zu machen, indem ich die Erscheinungen, welche der Pic von Teneriffa darbietet, mit denen verglich, welche man in anderen Gegenden beobachtet, deren Boden ebenfalls durch unterirdische Feuer untergraben ist.“ Er vergleicht Form und Struktur des Pic-Kraters mit Kratern des Vesuvs, des Pichincha, des Cotopaxi und schreibt: „Diese Struktur ist so verschieden, als die vulkanischen Erscheinungen selbst; und, um sich zu geologischen Begriffen zu erheben, welche der Größe der Natur würdig sind, muss man den Gedanken aufgeben, dass alle Vulkane nach dem Muster des Vesuvs und jenem von Stromboli und von dem Ätna gebildet sind.“ Dann folgen Mutmaßungen über die Chemie der aus dem Pic austretenden Dämpfe und den Windrichtungen. Auf dem Pic blies der Wind „von Westen und war folglich dem entgegengesetzt, der während einem großen Teil des Jahrs die warme Luft, welche sich über den brennenden Wüsten Afrikas erhebt, nach Teneriffa führt.“ Später nannte man dieses Phänomen Antipassat.

Die Natur der Vulkane war Humboldt trotz Freiberger Schule noch fast unbekannt und deswegen höchst anziehend.

Er stellt Fragen. „Ist der konische Berg eines Vulkans ganz von Materien gebildet, welche durch wiederholte Ausbrüche geschmolzen und aufgehäuft wurden, oder enthält er in seinem Mittelpunkt einen Kern von Urfelsen, welche mit Laven bedeckt sind, die selbst wieder das nämliche durchs Feuer veränderte Urgebirg sind? Welches sind die Bande, welche die Produkte der neuen Vulkane an die Basalte, an die Phonoliten und an jene Porphyre mit einer Grundlage von Feldspat ohne Quarz anknüpfen, welche die Cordilleren von Peru und Mexico, so wie die kleine Gruppe der Monts-dores, des Cantal und des Mezen in Frankreich bedecken? Wurde der Zentral-Kern der Vulkane an seiner Stelle erhitzt und während eines Zustands von Erweichung durch die elastischen Dünste erhoben, ehe diese Flüssigkeiten durch einen Krater mit der äußeren Luft in Verbindung standen? Welches ist die Substanz, die seit Tausenden von Jahren diesen bald so langsamen, bald so tätigen Brand unterhält? Wirkt diese unbekannte Ursache in einer unermesslichen Tiefe, oder findet der chemische Prozess in den sekundären, dem Granit aufgelagerten, Felsen statt?“ Der Sauerstoff wurde keine dreißig Jahre vorher entdeckt, seine Bedeutung für die Verbrennung vor zwanzig Jahren.

Er ist enttäuscht: „Nachdem man die vulkanischen Erscheinungen an Ort und Stelle untersucht hat, erscheinen sie isolierter, veränderlicher und noch dunkler, als man sich vorstellt, wenn man die Berichte der Reisenden zu Rate zieht... Wenn man über die geringen Fortschritte nachdenkt, welche die Arbeiten der Mineralogen und die Entdeckungen in der Chemie für die physische Geologie der Vulkane hervorbrachten, so kann man sich einer unangenehmen Empfindung nicht erwehren: sie ist es besonders für diejenigen, welche, indem sie die Natur in verschiedenen Klimaten fragten, mehr mit den Problemen beschäftigt sind, welche sie nicht auflösen konnten, als mit der kleinen Anzahl von Resultaten, welche sie erhalten haben.“

Er sieht Umgestaltungen. „... der Umstand, dass die Obsidiane des Pics durch einen Krater ausgeworfen wurden, der seit Jahrhunderten kein Feuer ausgespieen habe, begünstigen die Meinung, dass die vulkanischen Gläser überall, wo man sie antrifft, als von sehr alter Entstehung angesehen werden müssen.“

Und immer wieder die Frage nach dem Urgestein und seiner Umformung, der Bildung der Vulkane. „Wenn man die Umstände untersucht, welche die Entstehung der neuen Insel in dem Archipel der Azoren begleiteten, ... so sieht man, dass diesen außerordentlichen Ausbrüchen gewöhnlich ein Aufheben der erweichten Erdrinde vorangeht. Felsen erscheinen über den Wassern, ehe die Flammen ausbrechen und die Lava aus dem Krater ausfließt; man muss zwischen dem aufgehobenen Kern und dem Haufen von Laven und Schlacken unterscheiden, welche allmählich die Größe desselben vermehren... Alles deutet darauf hin, dass die physischen Veränderungen, deren Andenken die Tradition erhalten hat, nur ein schwaches Bild der gigantischen Katastrophen sind, welche den Bergen ihre jetzige Form gegeben, die Schichten der Felsen in ihrer Lage verändert und die Seemuscheln auf den Gipfeln der Alpen begraben haben.“

Und er sieht seine Grenzen. „Ich könnte diese geologischen Bemerkungen mit der Untersuchung beendigen, was der brennbare Stoff sei, der seit Tausenden von Jahren das Feuer des Pics von Teneriffa unterhält; ich könnte untersuchen, ob es das Sodium und das Potassium ist, oder die metallischen Basen der Erden, oder Verbindungen von Kohle und Wasserstoff, oder reiner, oder mit Eisen verbundener Schwefel, was in den Vulkanen brennt; aber da ich mich auf dasjenige beschränken wollte, was Gegenstand einer direkten Beobachtung sein kann, werde ich es nicht unternehmen, ein Problem aufzulösen, zu welchem uns noch die hinreichenden Tatsachen fehlen.“ Nicht die Chemie brachte Auflösung, es mussten andere Energiequellen entdeckt werden.

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