Günter Voss - DIE KANARISCHE FIBEL

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Seit 500 Jahren reisen Deutsche nach den Kanarischen Inseln. Der Geologe Leopold von Buch kam mit einem englischen Segelschiff, der ehemalige Berliner Polizeipräsident Julius von Minutoli reiste – als preußischer Generalkonsul für Spanien – von Cadiz mit einem spanischem Dampfschiff nach Teneriffa. Ernst Haeckel wurde von dem preußischen Segelschulschiff Niobe mitgenommen, Catharina von Pommer-Esche fuhr von Hamburg mit einem Dampfer der Woermann-Linie nach Gran Canaria. Der Geologe suchte das Geheimnis der Caldera von La Palma zu ergründen, der Politiker suchte nach den Ursachen für den trostlosen Zustand der Bevölkerung, die kranke Pommer-Esche suchte Genesung von ihrer Tuberkulose.
Wie die anderen reisten und was sie beschäftigte, ist in diesem Buch zu lesen.
Das Buch enthält biografische Skizzen von über 40 Reisenden, die in eingestreuten Zitaten mit ihren Beobachtungen selbst zu Wort kommen. Hinzu gefügt wurden Angaben zu mehr als 250 bibliografischen Quellen.
Daraus ist ein Bild des Wandels der Gesellschaft und der Naturbeschreibung auf den kleinen atlantischen Inseln im Laufe von über 150 Jahren entstanden.

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AUTOREN

Bernegau, L.

Wirtschaftliches von Madeira, Teneriffa und den Kanarischen Inseln; Der Tropenpflanzer 7; S. 14 - 20; Berlin, 1903

Fritsch, Karl; Rein, J. J.

Gegenwärtiger Stand der Cochenille-Zucht auf den Canarischen Inseln; Jahresber. des Ver. f. Geogr. u. Statistik zu Frankfurt a. M. 1871 - 1872; S. 49 - 52

Galatti, Georg von

Teneriffa, Import- und Exportverhältnisse; Kommerzielle Berichte, hgg. vom k. k. Handelsmuseum, Nr. 7; Wien, 1907

Hävecker, W.

Teneriffa u. St. Vincent als Kohlenplätze; Ann. d. Hydrograph. u. marit. Meteorol. 27. Jg.; Berlin, 1899

Honegger, Hermann

Einführung und Cultur der Cochenille auf den kanarischen Inseln; Der Zoolog. Garten. 22. Jahrg.; 1879

Kampf, Walter

Die Erwerbsquellen auf den Kanarischen Inseln; Dissertation Bonn; 1894

Krause, Aurel

Über die ökonomische Bedeutung und den gegenwärtigen Zustand der Kanarischen Inseln; Deutsche Geogr. Blätter, 16; S. 203 - 215; Bremen, 1893

Mac-Gregor, Francis Coleman

Die Canarischen Inseln nach ihren gegenwärtigen Zustand und mit besonderer Beziehung auf Topographie und Statistik, Gewerbefleiss, Handel und Sitten; ca. 300 S., 2 Karten, 4 kolorierte Kupfer; Hannover, 1831

Minutoli, Julius v.

Die Canarischen Inseln, ihre Vergangenheit und Zukunft; 259 S.; Berlin, 1854

Rung, Richard

Die Bananen-Kultur auf den Canarischen Inseln; Diss. Phil. Fak. Bonn.; Gotha, 1907

Ungern-Sternberg, E. v.

Die spanischen Küstenbesitzungen und die Kanarischen Inseln; Kolonial-Zeitung, 1; S. 62 - 65; Leipzig, 1900

Wiepen, Eduard

Die geographische Verbreitung der Cochenillezucht; Dissertation bei der phil. Fak. der Univ. Bonn; Köln, 1890

Alexander von Humboldt

Alexander von Humboldt, geboren am 14. September 1769 in Berlin, gestorben am 6. Mai 1859 ebenda.

Über Humboldts Amerika-Reise mit dem kurzen Aufenthalt auf Teneriffa ist schon mehr geschrieben worden, als von ihm selbst. Deshalb hier nur eine kurze Übersicht.

Die Zitate sind alle aus der 1815 erschienenen Übersetzung.

„Den 17. des Morgens [Juni 1799] war der Horizont neblich und der Himmel leicht mit Dünsten überzogen... Wir benutzten das Boot, um das Land [die Insel Graciosa] kennen zu lernen, welches den Umkreis einer weiten Bay schloss. Nichts kann das Gefühl ausdrücken, welches ein Naturforscher empfindet, wenn er zum erstenmal einen Boden berührt, der nicht europäisch ist.“

Alexander von Humboldt 1769 1859 Naturforscher Am 19 Juni ging er in Santa - фото 5

Alexander von Humboldt 1769 - 1859 Naturforscher

Am 19. Juni ging er in Santa Cruz auf Teneriffa an Land. „Wir verließen die Reede von Sainte-Croix den 25. Junius abends und richteten unsern Lauf gegen das südliche Amerika.“ Das war 1799.

1814 erschien in Paris unter dem Titel VOYAGE DE HUMBOLDT ET BONPLAND. PREMIERE PARTIE. RELATION HISTORIQUE der berühmte Reisebericht, als Teil des vielbändigen Reisewerkes VOYAGE AUX REGIONS EQUINOXIALES DU NOUVEAU CONTINENT. Natürlich in Französisch, der Sprache, in der seine Freunde um ihn herum sprachen. Eine deutsche - selbstverständlich vollständige - Übersetzung erschien 1815 in der Cotta’schen Verlagsbuchhandlung Stuttgart, der bis 1832 auch alle anderen Teile der RELATION HISTORIQUE folgten. Leider hatte der Verlag Humboldt nicht gefragt und im Titel war der Druck nicht als Übersetzung genannt. Humboldt war schockiert, in Deutsch hätte er auch schreiben können und besser als diese Übersetzung, die holprig ist und an Stellen sogar fehlerhaft. Die Übersetzung wurde lange ignoriert. Sie stammte von Therese Heyne-Forster-Huber (1764 - 1829), Tochter des Philologen Christian Gottlob Heyne, Göttingen. Sie heiratete 1785 Georg Forster, (1754 - 1794), der Cook auf der ,Resolution’ auf seiner zweiten Weltumseglung begleitete. Nach Georg Forsters Tod heirate sie Ludwig Ferdinand Huber, den Sohn von Michael Huber, der die deutsche Literatur durch seine Übersetzungen in Frankreich bekannt machte.

Nach dem Tode von Alexander von Humboldt erschien - wieder bei Cotta - ALEXANDER VON HUMBOLDTS REISE IN DIE AEQUINOCTIAL-GEGENDEN DES NEUEN CONTINENTS. In deutscher Bearbeitung von Hermann Hauff. Und diesmal durfte der Bruder des Märchendichters hinzufügen: „Nach der Anordnung und unter Mitwirkung des Verfassers. Einzige von A. v. Humboldt anerkannte Ausgabe in deutscher Sprache.“ Die Hauffsche Ausgabe ist stark gekürzt. So fehlt vom 1. Kapitel etwa ein Sechstel des Textes, darunter die wichtige Liste der mitgeführten Instrumente; vom zweiten Kapitel fehlt ein Drittel; das achtundzwanzigste Kapitel mit dem berühmten POLITISCHEN VERSUCH ÜBER DIE INSEL CUBA fehlt gänzlich und das neunundzwanzigste Kapitel ebenfalls. Auch sie enthält eine Vielzahl von Fehlern und Ungenauigkeiten.

Soweit zur Literaturgeschichte. Nun zum Aufenthalt auf den Kanarischen Inseln und seiner Beschreibung.

„Diese Methode, die Natur in der Gesammtheit ihrer Beziehungen zu betrachten, schadet ohne Zweifel dem schnellen Gang, welcher einem Reisejournale zukommt; aber ich dachte, in einem Bericht, dessen Hauptzweck die Beförderung physikalischer Kenntnisse ist, müsse jede andere Betrachtung denen der Belehrung und der Nützlichkeit untergeordnet sein. Durch die Isolierung der Tatsachen geschah es, dass sonst schätzbare Reisende so viele falsche Ideen über die vergeblichen Kontraste der Natur in Afrika, in Neuholland und auf dem Rücken der Cordilleren veranlasst haben. Es verhält sich mit den großen geologischen Phänomenen wie mit den Formen der Pflanzen und Tiere. Die Bande, welche diese Phänomene vereinigen, die Beziehungen, welche unter so verschiedenen Formen organischer Wesen existieren, offenbaren sich nur dann, wenn man gewohnt ist, die Erde im Ganzen zu betrachten und wenn man mit einem Blick die Zusammensetzung der Gebirgsarten, die Kräfte welche sie verändern und die Produkte des Bodens in den entferntesten Gegenden umfasst.“

Den Zusammenhang der Dinge und Erscheinungen lässt er nie aus dem Auge. Als die ,Pizarro’, das Schiff, das ihn von Spanien nach Amerika brachte, zwischen Alegranza und Montana Clara fuhr, musste das Senkblei ausgeworfen werden. „Wir fanden 25 und 32 Faden Tiefe. Das Blei brachte eine organische Substanz von so sonderbarer Struktur mit herauf, dass wir lange zweifelhaft waren, ob es ein Zoophyte oder eine Art von Tang sei.“ Haeckel wird sich 1866 daran erinnern. Humboldt bemerkt den mangelnden Einfluss des Sonnenlichts in der Tiefe und fragt nach anderen Ursachen für die sattgrüne Farbbildung der Alge.

Auf der weiteren Fahrt nach Teneriffa macht er sich Gedanken über die Meeresströmungen, den Dichteverhältnissen des Wassers, den Winden. Dann folgen Ausführungen über die Sichtbarkeit von Gegenständen, namentlich des Pic de Teyde, die Durchsichtigkeit der Luft, Refraktion, Kontrastwirkung, Schwächung des Lichts bei Durchgang durch die Schichten der Atmosphäre, Sicherheit der Schifffahrt.

Vor Teneriffa hatte er Muße zu den nötigen Beobachtungen, um die geographische Länge des Hafendamms von Santa Cruz und die Neigung der Magnetnadel zu bestimmen, Messungen, die er nie unterließ. So konnte er die Veränderung der magnetischen Kraft vom Norden zum Äquator nachweisen. Auf dem Weg von St. Cruz nach Laguna, untersuchte er den Basalt und verglich ihn mit dem der Somma am Vesuv.

„Teneriffa ... nimmt ... an den Schönheiten Teil, welche die Natur in den Äquinoktial-Ländern verschwendet hat. Die Vegetation entwickelt hier schon einige ihrer schönsten und imposantesten Formen, jene der Bananen und Palmen. Der für die Schönheiten der Natur empfängliche Mensch findet auf dieser herrlichen Insel noch mächtigere Hilfsmittel als das Klima. Kein Aufenthalt scheint mir geeigneter, die Schwermut zu verscheuchen und einem schmerzhaft ergriffenen Gemüt seinen Frieden wieder zu geben, als der von Teneriffa und von Madera. Diese Vorteile sind nicht bloß die Wirkung der schönen Lage und der Reinheit der Luft; man verdankt sie noch besonders der Abwesenheit der Sklaverei, deren Anblick in beiden Indien und überall so empörend ist, wo die europäischen Kolonisten das hingebracht haben, was sie ihre Aufklärung und ihre Industrie nennen.“

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