Bernhard Führer - Fehler und Risiken die alle Anleger und Investoren begehen

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Die Gründe, warum Vermögen über Jahrhunderte und Jahrzehnte nicht vermehrt, an weitere Generationen übergeht oder gar vermindert wird, sind nicht nur Kriege, eine damit einhergehende hohe Inflation, hohe Steuern und unfähige Erben (weitere Gründe lassen sich diesbezüglich anführen und werden in diesem Buch ausführlich geschildert), sondern auch eine schlechte Vermögensverwaltung. Häufig wird uns suggeriert, dass die «Reichen immer reicher werden». Tatsächlich zeigt sich, wie schnell Vermögen nach ein paar Generationen wieder weg sein kann. Über einen kurzen Zeitraum von wenigen Jahren merkt man davon nicht viel, über mehrere Jahrzehnte macht sich eine schlechte Veranlagung des Vermögens jedoch erheblich bemerkbar. Dabei hat die Vergangenheit gezeigt, dass sie Anleger und Investoren nicht viel gelehrt hat. Anleger wiederholen Fehler immer wieder und geben sich unnötigen Risiken hin. Dies trägt zu mangelnden Resultaten Ihrer Vermögensveranlagungen bei und hat meist negative Auswirkungen für diese.
Es sollen deshalb Fehler und Risiken aufgezeigt werden, welche Ihrem Anlageerfolg im Weg stehen.

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Kosten entgangener Gewinne, Anlageformen und langfristiger Kapitalzuwachs

Im weltweiten Vergleich wird der Vermögens- und Finanzplanung im angelsächsischen Raum wesentlich mehr Bedeutung beigemessen als beispielsweise im europäischen Raum und das, obwohl es praxisrelevante Belege dafür gibt, dass dieser Themenbereich für die Anleger zunehmend von Interesse ist. 8 Finanzskandale und erlittene Vertrauensverluste auf nationaler und internationaler Ebene tragen zu einer allgemein gedämpften Stimmung unter Anlegern und Investoren bei. Dabei zeigt sich, dass im historischen Vergleich Investitionen in Wertpapiere (Aktien, Anleihen) die beste Möglichkeit darstellten, um Kapital und Vermögen langfristig zu schützen und nachhaltiges Wachstum sicherzustellen. Unternehmen erzielen in ihrer Gesamtheit als Gruppe (Aktienindizes) erstaunliche Erträge und zahlen ebenso Dividenden an ihre Besitzer. Dies ist auch dem langfristigen Wachstum unserer Wirtschaft zu verdanken.

Es stimmt, dass Unternehmen (so auch Aktien) immer wieder scheitern und anderen Unternehmen aufgrund eines intensiven Wettbewerbs zum Opfer fallen (jedoch nicht in der Gesamtheit als Gruppe in Aktienindizes). Es stimmt aber auch, dass Anleger und Investoren sodann in vermeintlich „ sicheren “ Alternativen wie Immobilien, Investmentfonds, Zertifikate oder Hedgefonds Zuflucht suchen, ohne die damit verbundenen Konsequenzen zu berücksichtigen (werden in der Folge näher erläutert). Gleichzeitig gilt es aber zu bedenken, dass in den vergangenen 100 Jahren Anleger und Investoren von Aktien ein reales Kapitalwachstum von etwa zehn Prozent pro Jahr (vor Inflation) erzielt haben. Keine andere Anlageklasse bzw. Anlageform – ob nun Immobilien, Anleihen, Gold oder Bargeld – bietet ein vergleichbares Renditepotenzial. Es zeigt sich immer wieder, dass auch scheinbar sichere Anlageformen, wie Immobilien zum „ Stillstand “ kommen und von herben Verlusten gekennzeichnet sind. Darüber hinaus sind diese Anlageformen zumeist illiquide. Das heißt, dass Einbrüche und Preisverfälle am Immobilienmarkt dazu führen, dass Immobilien nur mehr schwer oder mit erheblichen Abschlägen zu verkaufen sind (anderes als beispielsweise Aktien, welche ständig ge- oder verkauft werden können).

Aber auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis erlebe ich immer wieder, wie leichtfertig Gelder in Beton „ gegossen “ werden. Wir erleben derzeit (2019/20) eine Situation in Teilen Europas, wo Vermögenswerte in Immobilien gesteckt werden, ohne nähere Überlegungen zu den Bewertungen dieser anzustellen. Zinshäuser, Eigentumswohnungen und andere Immobilien werden um die 1 Prozent Rendite gehandelt (wenn keine weiteren überhitzten Preissteigerungen mehr unterstellt werden). Gemeinhin werden Gelder trotzdem in diese Projekte gesteckt, da man vom scheinbar sicheren „ Betongold “ ausgeht. Dies trotz der Tatsache, dass (1) aufgrund der gestiegenen Immobilienpreise die Renditen nicht mit der Inflation mithalten und (2) die Erträge auch nicht mit Hebel (Einsatz von Kredit) gesteigert werden können, da die wirtschaftlichen Renditen unterhalb der Kreditzinsen liegen (geht man von keinen überhitzten Preissteigerungen der Vergangenheit aus). Anleger und Investoren können solche Fehler und Risiken vermeiden und dabei kein ansehnliches Geld auf der Straße liegen lassen, indem sie Opportunitätskostenberücksichtigen („ Kosten entgangener Gewinne “ – gerade das tun sie jedoch zumeist nicht). 9 Hinterlassenschaften werden übernommen, Unternehmen veräußert, erarbeitete Vermögenswerte angespart, jedoch wird die Möglichkeit des Vergleiches zwischen den Veranlagungsformen nicht entsprechend wahrgenommen. Werden diese Gelder dann fehlerhaft veranlagt (u.a. aufgrund der erläuterten zu hohen Bewertungen von Immobilien, welche zu weiterführend geringeren Renditen führen; Kosten in Form der Illiquidität von Immobilien können ebenso angeführt werden), sind dies die „ Kosten entgangener Gewinne “ für Anleger und Investoren.

Um auf Aktien und Aktienmärkte zurückzukommen, ist es ebenso erstaunlich, dass diese zu jedem Zeitpunkt, sei dies vor 10, 15 oder 20 Jahren gewesen, langfristig Zuwächse erzielt haben. 10 Hätte man in irgendeinem Zeitrahmen im geschichtlichen Verlauf in Aktienmärkte investiert, würde man über mehr Vermögen verfügen, als hätte man auf Barmittel oder Spareinlagen gesetzt.

Jedoch fordert leichtgläubiges Verhalten der Anleger und Investoren seinen Tribut und Fehler und Risiken ihren Zoll. Aufgrund von falschen Veranlagungsstrategien und -beratern, welche sich auf die Selektion von Wertpapieren oder aktives Handeln oder Market-Timing u.ä stützen, werden Milliarden von Euros in den „ Sand “ gesetzt und viel Schaden für die jeweiligen Portfolios und Vermögenswerte der Klienten angerichtet.

Kurseinbrüche an den Börsen und Kapitalmärkten sind nichts Ungewöhnliches. Bärenmärkte (werden auch als Korrekturen von mehr als 20 Prozent bezeichnet) treten ca. alle vier bis sechs Jahre auf. Korrekturen von über zehn Prozent treten noch häufiger auf. Mit Abschwüngen an den Börsen ist mindestens einmal jährlich zu rechnen. Wann diese Korrekturen eintreten, kann Ihnen niemand sagen (auch wenn Ihnen das viele „ Experten “ glaubhaft machen wollen). Was man Ihnen jedoch sagen kann, ist, dass auf Kursabschwüngen an den Börsen wieder steigende Kurse folgen. Dies war bis jetzt immer der Fall. Jedes Mal und ohne Ausnahme. Da Ihnen nun bekannt ist, dass auf Kurskorrekturen wieder steigende Kurse folgen, sollte Sie dies ein wenig beruhigen. Wenn es niemals an den Börsen zu Kurskorrekturen kommen würde, würden Aktien und Anleihen keine höheren Renditen gegenüber sichern Alternativen erzielen. Sichere Anlageformen haben es jedoch an sich, nicht lediglich geringere Renditen zu erbringen, sondern zumeist weniger zu erwirtschaften als die Inflation (man verliert letztendlich aufgrund jährlicher Preissteigerungen ersparte Vermögenswerte). Die Ereignisse für welche Kurskorrekturen verantwortlich sind, sind durchwegs unterschiedlich (die Weltkriege, Vietnamkrieg, Technologieblase 2000/01, Immobilien- und Finanzkrise 2007/08). Diese lassen sich meist lediglich rückblickend feststellen. Die darauffolgenden Ereignisse sind jedoch durch eine klarere Brille zu erkennen: Jedes Mal nach scheinbar unüberbrückbaren Ereignissen finden die Wirtschaft und die Finanzmärkte wieder auf die Beine. Und jedes Mal mündet der Weg in steigende Kurse. Dies sind die Folgeerscheinungen, auch wenn die wenigsten damit rechnen, dass die Finanzmärkte aus scheinbar ausweglosen Lagen wieder empor steigen. Jedes Mal. Und das ohne Ausnahme.

Experten, Medien, Ökonomen, Newsletter-Verfasser, Gurus und etliche mehr werden nicht müde, vor den nächsten Einbrüchen und Korrekturen an den Börsen zu warnen. Und tatsächlich, früher oder später werden Kurse auch wieder sinken. Diejenigen, die Kurskorrekturen über die Jahre immer wieder prophezeiten, werden dann auch einmal recht bekommen. Dies liegt in der Natur der Sache. Sie brauchen sich vor Kurskorrekturen auch nicht fürchten, da auf fallende Kurse wieder steigende folgen und man wird dafür gegenüber anderen Anlageformen auch ausreichend entschädigt – nämlich in Form höherer Renditen. Die Belege, welche gegen diese Market-Timing-Strategien und aktives Handeln sprechen (Vorhersage geeigneter Ein- und Ausstiegspunkte und das Handeln nach diesen) sind überwältigend. 70 bis 96 Prozent dieser Strategien, welche in hoher Anzahl von Investmentfonds u.Ä. Produkten angewendet werden, erzielen unterdurchschnittliche Resultate. Die mangelnden Erträge, die Investmentfonds für ihre Anleger und Investoren damit erwirtschaften, bringen dies deutlich zum Vorschein. Ein konsequent angestrebter langfristiger Investitionszeitraum gepaart mit passivem Investieren und einer überregionalen Diversifizierung würde nicht nur bessere Resultate erzielen, sondern darüber hinaus auch Risiken senken und Fehler vermeiden. Dies stimmt jedoch nicht mit dem überein, was die Mehrzahl der Börsen-Teilnehmer tut und was wir von Investmentmanagern, Newslettern, Medien, Ökonomen oder Bekannten hören (warum tun sie es trotzdem?

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