Elisa Scheer - Schöne Festtage

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Gut geplant, aber blöd gelaufen: Das Millenniums-Silvester soll auf einer romantischen Berghütte gefeiert werden, aber außer Nora und Tarek kommen alle zu spät und werden von einer Lawine ferngehalten. Nora und Tarek wiederum, drei Tage eingeschneit, können sich auf den ersten Blick nicht ausstehen… Nach der Befreiung ärgert Nora sich mit ihrem Job, ihrer Familie und ihrer Nachbarin herum, aber das größte Ärgernis bleibt Tarek, der ihr immer wieder über den Weg läuft, unwiderstehlich, aber ein Kotzbrocken: Sex ja, Frieden nein – und die Sache auf der Hütte ist auch nicht ohne Folgen geblieben…
Nora ist zickig, Tarek ist schnell beleidigt – mühsam suchen die beiden trotzdem nach einer gemeinsamen Basis und nach Noras drogensüchtiger Schwägerin; bis zum Happy End haben die beiden – und ihre zunehmend entnervten Freunde, unter anderem Marianne & Harald und Karen & Jens – noch eine Menge zu tun…

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Ich erwiderte den Händedruck. „Nora Haydt. Wo kann ich denn meinen Kram hinschaffen? Sonst fallen wir im Dunklen noch drüber.“

Er sah mich missmutig an. „Das Feuer wird schon noch, keine Sorge.“

„Das hatte ich doch gar nicht gemeint!“ Ein Seelchen auch noch?

„Trotzdem wüsste ich gerne, wohin ich mein Gepäck schaffen kann.“

„Den Gang hinter, das linke Zimmer ist für die Mädels, das rechte für die Buben.“

„Herzlichen Dank“, flötete ich und schleppte meinen Kram dorthin. Fünf Betten, ein kleines Bad, ein wackliger Schrank. Ein Fach und exakt zwei Kleiderbügel müssten mir zustehen, berechnete ich und packte aus. Eiskalt war es in dieser Schlafkammer! Dann wusch ich mir das Gesicht. Müde sah ich aus, stellte ich fest, als ich meine Haare mit dem samtüberzogenen Gummiband wieder zum Pferdeschwanz bändigte. Meine Augen wirkten ganz dunkel, obwohl sie eigentlich normal grau waren. Und am Kinn bekam ich einen Pickel. Ich unterdrückte den Drang, daran herumzufummeln, puderte mich ein bisschen und schleppte die Tasche und den Korb wieder in den Gemeinschaftsraum, wo das Feuer nun ganz hübsch prasselte. Viel wärmer oder heller wurde es dadurch allerdings nicht, mein Strickzeug oder meine Notizen musste ich also gar nicht erst auspacken.

Ich sah mir diesen Tarek kritisch an, der am Kamin stand und mit der Stiefelspitze ein Holzscheit tiefer ins Feuer schob. Doch kein Vokuhila, er hatte die Haare einfach zurückgebunden. Und kein Bart. Sein Blick war irgendwo zwischen gleichgültig und abfällig. Auch egal.

„Ist an den Fensterläden etwas kaputt? Sonst könnten wir sie aufmachen und es wäre nicht ganz so finster...“

„Probieren Sie´s!“

Aha, er wollte also gesiezt werden?

Mit den Dingern war sicher etwas nicht in Ordnung, überlegte ich mir, als ich nach einem misstrauischen Blick auf ihn begann, an den Riegeln herumzudrücken. Sie waren recht schwergängig, aber schließlich bekam ich einen auf, was mich einen Fingernagel kostete, stieß die Läden auseinander, hakte sie draußen fest und schloss das Fenster wieder. „Ist doch besser, oder?“

„Wie Sie meinen.“

„Wenn Sie so auf die Dunkelheit stehen, dann machen Sie das Fenster halt wieder zu“, murrte ich und sah verärgert hinaus. Immer noch Schneefall! „Nein, schon gut.“

Ich setzte mich an den großen Tisch und packte meinen Skizzenblock und die Stifte aus, um ein paar Entwürfe zu konzipieren. Was sollte ich schließlich sonst tun? Artikel schreiben?

Tarek stocherte noch ein bisschen im Feuer herum, dann verließ er den Raum, offenbar wollte er auf seinem Bett ein bisschen schmollen, weil ihm gleich der erste Gast so wenig gefiel. Gut, dann hatte ich wenigstens Ruhe! In meiner Tasche fand ich das kleine Kofferradio. Ich stellte ein bisschen daran herum und fand schließlich einen Verkehrsfunksender.

Hochinteressant – Staus zwischen Nürnberg und Würzburg, salbungsvolle Worte des zuständigen Erzbischofs zum bevorstehenden neuen Jahrtausend, der Wetterbericht. Ergiebiger Schneefall sei zu erwarten. Gelogen wie immer, dachte ich mürrisch, der Wetterbericht stimmte doch nie. Für so viele Fehler möchte ich auch einmal so gut verdienen, überlegte ich mir nicht zum ersten Mal und strichelte einen Halsausschnitt.

Vielleicht Zöpfe nur an den Schultern? Alles andere glatt, eine cognacfarbene Seidenmischung? Ich nahm ein neues Blatt und berechnete die Strickschrift. Im April wollte Pour Elle wirklich elegante Pullover zeigen, und ich hatte sie zu entwerfen. Wo war denn der Taschenrechner? Etwa Nadelstärke drei, überlegte ich, sonst würde die ganze Sache zu klobig. Für Größe 38 – wie viele Maschen müsste ich anschlagen? Ich kramte weiter in meiner Tasche herum, bis ich die Größentabellen und meine Sammlung von Banderolen gefunden hatte. Da, eine Dreier! 32 Maschen ergaben zehn Zentimeter... Ich kritzelte mit Bleistift Zahlen an den Rand des Entwurfs. „Was treiben Sie denn da?“

„Ich entwerfe einen Pullover. Sieht man das nicht?“

„Wozu?“

„Das ist unter anderem mein Job. Ich arbeite bei Pour Elle .“

„Ist das ein Klamottenladen?“

„Nein, eine Frauenzeitschrift. Silke arbeitet auch da, aber sie ist bei LifeStyle und ich unter anderem bei Mode und Handarbeiten. Im April wollen wir vier elegante Pullover zum Selbermachen vorstellen. Das ist der erste. Und so lange noch niemand da ist, kann ich die Zeit doch nutzen.“ Sein glasiger Blick, der mir seine Langeweile signalisiert hatte, verwandelte sich bei meinen letzten Worten in pures Gift. „Niemand da? Herzlichen Dank!“

„Na, Sie waren doch bis eben irgendwo anders. Und ich habe überhaupt nicht das Gefühl, dass Sie sich mit mir unterhalten wollen.“

„Wie Sie meinen.“

Er verzog sich in die allerentfernteste Ecke und nahm sein Handy heraus. Einige Piepstöne, dann schaltete er ab und fluchte. „Kein Netz?“, fragte ich teilnehmend und fast überhaupt nicht süffisant.

„Akku leer.“

„Oh.“ Jetzt konnte ich mir den Spott nicht ganz verkneifen.

„Sie können meins nehmen. Ich hab den Akku aufgeladen.“

„Danke.“ Er freute sich nicht wirklich.

Wieder Piepstöne, wieder brach er in der Mitte ab. Dann starrte er auf das Display.

„Jetzt find schon was, du Mistding!“

„So können Sie mit ihrem eigenen Handy reden! Was ist denn jetzt wieder?“

Er schaltete aus und warf es mir zu. „Kein Netz. Funkloch oder so.“

„Unsinn, Sie müssen etwas falsch gemacht haben. Ich versuch´s nochmal.“ Mein Handy fand immer ein Netz!

Ich wartete, aber tatsächlich, keine Netzkennung, weder D 1 noch A 1 – dafür waren wir schließlich nahe genug an der Grenze. Was war das für eine unzivilisierte Gegend – gab´s hier keine Sendemasten?

„Scheiße.“ Ich packte das Telefon wieder weg.

„Hatte ich also Recht?“ Der Kerl grinste!

„Ja, tatsächlich. Gottverlassene Gegend hier. Scheißnatur!“

„Stadtpflanze!“

„In der Stadt hätte ich Licht, mein Zeichenbrett, meinen Computer, Musik, Wärme, Telefonverbindungen und meine Ruhe!“

Türenknallend verschwand er wieder. Heute war ich gut in letzten Sätzen, schon zwei Treffer, aber das ließ sich sicher noch steigern. Zufrieden rechnete ich weiter. Strickbündchen am Kragen oder eine Satineinfassung? Kein Satin, wenn ich schon das Muster hatte, beschloss ich. Ich riss den ersten Entwurf ab und verstaute ihn in der großen Mappe. Was nun? Viertel vor vier, es war draußen schon ziemlich dämmerig. Wieso kamen denn die anderen nicht? Ich trat vor die Tür, um nach der zu erwartenden Kolonne von Autos Ausschau zu halten.

Nichts, stattdessen tatsächlich kräftiger Schneefall und in der Ferne leises Donnergrollen. Wintergewitter oder kleinere Lawinen? Schwer zu entscheiden... Wenn die anderen nicht bald kamen, war es nicht mehr ganz ungefährlich, hier heraufzufahren.

Klasse Tag, wirklich! Ein Windstoß trieb mir die dicken Flocken ins Gesicht, und ich machte, dass ich wieder ins Haus kam. Ich hatte die Tür kaum verrammelt, als Tarek wieder hereinkam. Im Bubenschlafsaal war´s wohl zu langweilig? Zu kalt auf jeden Fall - wie ich heute Nacht schlafen sollte, war mir auch noch nicht ganz klar. Am besten in voller Montur!

Ich drehte am Radio herum und bekam tatsächlich wieder den Sender von vorhin. Hoher Nachrichtenwert – sie erzählten, es schneie allenthalben im südlichen Bayern. Ach was! Die ersten Lawinen wurden gemeldet, der Sturm hatte einige Bäume entwurzelt, am Rhein wurde ein Millennium-Hochwasser befürchtet. War das nicht jedes Jahr so? Die sollten lieber sagen, wo die Bäume umgestürzt waren – doch nicht die toten Tannen hinter Neufinsterbach?

„Was haben wir eigentlich zu essen da?“, fragte ich Tarek.

Er zuckte die Achseln. „Ich habe nur Benzin, Silvesterraketen und vier Tüten Kartoffelchips dabei. Für das richtige Essen waren andere eingeteilt.“

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