Nadja Hummes - Der Wurbelschnurps

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Manchmal trägt der Wurbelschnurps einen Hut. Eine Melone, um genauer zu sein. Allerdings nur, wenn ihm außerordentlich kalt ist.
Manchmal trägt er auch weiße Handschuhe. Aber nur dann, wenn er sehr altes, sehr empfindliches Papier berührt.
Er ist ein Bücherwurm und kommt aus einer Welt, die der unsrigen gar nicht mal so unähnlich ist. Bis auf ein paar kleine Unterschiede, versteht sich.
Diese Welt heißt Amarythien. Sie ist mit keinem herkömmlichen Transportmittel zu bereisen.
Man braucht Phantasie und ein reines Herz, um dorthin zu gelangen.
Finella hat beides.

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Die Zeiger dieser Uhr klackten laut.

„Deine Mutter kommt gleich“, brummte er.

Finella war mit ihren Nerven am Ende. Sie begann zu weinen. Wilhelm Hauke reichte ihr ein Taschentuch. Sie schüttelte ihren Kopf. Er legte es auf den Tisch.

„Erst redet in der Schule keiner mehr mit mir, dann jagen die mich durch die halbe Siedlung und jetzt auch noch du!“ brüllte Finella unter Tränen.

Herr Hauke rutschte unruhig auf seiner Sitzbank herum, bemüht, die Fassung zu wahren.

„Sie“, sagte Herr Hauke in einem ruhigen, fast schüchternen Ton. „Es heißt ‚Sie‘.“

„Du!!!“ brüllte Finella heulend.

Eine kleine Pause entstand.

„W… Wilhelm.“

Nun entstand eine etwas längere Pause. Minuten vergingen. Finella hatte ihren Kopf auf die Tischplatte gelegt und ihr Gesicht auf das Holz gedrückt. Mit beiden Armen umschlang sie ihren Haarschopf.

„Finella“, sagte Finella schließlich.

Sie hob ihren Blick und stellte fest, dass dieser alte Mann ein mürrisch herzliches Gesicht hatte. Instinktiv wusste sie, dass er ihr kein Leid zufügen würde.

Wilhelm rutschte indessen weiter unruhig auf seiner Sitzbank hin und her. Er wusste nicht, was er sagen oder wie er sich verhalten sollte. Mit einem Kind, einem weinenden Mädchen gar, war er schlicht und ergreifend überfordert. Niemand musste Finella diese Tatsache mitteilen oder erklären. Sie konnte es sehen.

Und Finella konnte ihn nur allzu gut verstehen, denn sie war ihrerseits nicht minder überfordert. Der Ärger in der Schule, der verpasste Bus, die Hetzjagd, der Schrebergarten – uff. Sie schniefte.

Wilhelm Hauke nickte vorsichtig. Ohne ein Wort zu sagen, deutete er auf das noch immer bereit liegende Taschentuch. Finella griff danach. Sie schnäuzte sich. Wilhelm Hauke schaute etwas hilflos drein. Unbeholfen legte er ein weiteres Taschentuch auf den Tisch. Finella guckte ihn an.

„Hast du heißen Kakao?“ fragte sie heiser.

Wilhelm Hauke stand auf und kratzte sich am Kopf.

In der Gartenlaube gab es eine winzige Kochzeile. In einem kleinen Schrank fand er tatsächlich eine Dose Kakaopulver. Wilhelm Hauke rührte drei Esslöffel davon in etwas Milch ein. Er erhitzte den Kakao, schüttete noch etwas mehr Milch hinzu und reichte Finella daraufhin eine große Tasse heißen dampfenden Kakao an.

„Geht es dir jetzt besser?“

„Ja. Etwas.“

Ein richtiger Opa.

Opa Hauke.

*

Schritte. Mamas Schritte, ganz unverkennbar.

Herr Hauke nahm Finellas Mutter wohlwollend in Empfang, doch die hatte im Moment keinen Sinn für Freundlichkeiten. Sie wollte sich unverzüglich vom unversehrten Zustand ihrer Tochter überzeugen.

Finella starrte sehr konzentriert in ihre Kakaotasse. Da war noch gut die Hälfte drin. Sie ließ sich Zeit, nahm ganz kleine Schlückchen. Vornehmlich ohne dabei ihren Blick von der Kakaotasse abzuwenden.

Zunächst ließ Finellas Mutter sich kaum beruhigen. Die zwei Erwachsenen diskutierten sehr ausgiebig miteinander. Opa Hauke fast durchgehend ruhig und bestimmt. Finellas Mutter meistens hitzig und laut. Nachdem Finella ihren Kakao ausgetrunken hatte, gingen sie allesamt in den Schrebergarten hinaus. Wilhelm Hauke zeigte ihrer Mama die abgebrochenen Rosen und das matschige Gemüse.

Er sah traurig aus. Sehr traurig.

Mama schien es kaum aufzufallen.

Die Erwachsenen einigten sich auf eine Summe, Finellas Mutter schrieb seine Kontodaten auf. Sie sagte ihm zu, die Summe heute nach Feierabend zu überweisen. Herr Hauke nickte, sah jedoch kein bisschen weniger traurig aus. Minutenlang schaute er auf das Beet. Schließlich sah er auf, betrachtete seinen gesamten Garten, dann wieder das Beet.

Ihre Mutter schob sie aus der Gartenpforte, verabschiedete sich eilig von Herrn Hauke und startete den Wagen.

„Mein Chef hat mir netterweise eine kurze Pause eingeräumt“, sagte sie, während sie losfuhr. „Ich muss den Zeitausfall nacharbeiten. Ich muss heute Abend länger an der Kasse sitzen.“

Finella hörte sie kaum.

Sie sah Opa Hauke.

Sah, wie traurig er war.

*

„Ich habe mit Papa telefoniert“, eröffnete Mama ihr während des Abendbrotes. „Wir sind einer Meinung: Montag spreche ich mit deinem Klassenlehrer. Der muss die drei Gestörten abmahnen.“

„Oh nein, Mama! Bitte nicht! Weißt du, was dann los ist?“

„Und bis das stattgefunden hat, bringe ich dich morgens zur Bushaltestelle. So kann niemand dir auflauern.“

„Mama, nein! Bitte!“

Doch Finellas Mutter ignorierte die Einwände ihrer Tochter.

Verzweifelt sackte Finella in sich zusammen. Sie ließ das Abendbrot über sich ergehen und verschwand anschließend in ihr Zimmer.

Der leichte Anflug eines frohen Lächelns regte ihre Mundwinkel, als sie es betrat. Denn dort, auf ihrem Kopfkissen, saß der Wurbelschnurps. Sie freute sich sehr, ihn endlich wieder bei sich zu haben. Es dauerte auch gar nicht lange, da hatte sie ihm alles erzählt. Er lauschte sorgfältig, nickte ab und an und pustete ihr gelegentlich in ihre Haare. Dieses Pusten tat gut. Es machte das frohe Lächeln in ihren Mundwinkeln etwas beständiger.

Der Wurbelschnurps krabbelte auf ihre Schulter. Er begann nun, ihr von seinem Besuch beim alten Dorjas zu erzählen.

Sie lag bäuchlings auf ihrem Bett, betrachtete die Sterne auf ihrem Kopfkissenbezug und hörte ihm aufmerksam zu.

„In wenigen Tagen macht Dorjas sich auf den Weg zu seiner Schwester“, schloß er seine Erzählung.

Finella nickte. Sie verstand sehr wohl, dass der alte Dorjas seine Schwester besuchen wollte. Wie gerne hätte sie einen Bruder oder eine Schwester.

„Kann ich nicht mitkommen?“ fragte sie den Wurbelschnurps.

„Oh, natürlich kannst du mitkommen. Bist du denn sicher, dass du mitkommen möchtest?“

„Ich möchte jedenfalls keine Klassenarbeit schreiben.“

„Hm“, machte der Wurbelschnurps nachdenklich. „Erst die Klassenarbeit.“

„Muss das sein?“

„Ja.“

„Och menno.“

„Erst die Klassenarbeit, dann Dorjas' Schwester besuchen.“

„Na gut“, seufzte Finella.

„Vielleicht solltest du noch ein wenig lernen, um gut auf die Klassenarbeit vorbereitet zu sein.“

„Wir haben Wochenende!“

„Ich weiß.“

„Und gestern hatte ich zu viel Stress, als das ich noch hätte lernen können.“

Der Wurbelschnurps sah sie abwartend an.

„Und morgen ist auch Wochenende!“

Der Wurbelschnurps sah sie weiterhin an, sagte jedoch nichts.

„Außerdem würde es sich gar nicht lohnen, wenn ich jetzt anfinge, den Stoff für die Klassenarbeit zu pauken. Bestimmt hätte ich bis zur Klassenarbeit alles wieder vergessen. Da ist es doch viel logischer, wenn ich direkt vor der Klassenarbeit lerne.“

„Wann schreibt ihr die Klassenarbeit?“

„Dienstag.“

„Heute ist Samstag.“

„Weiß ich.“

„Ich gehe jetzt nach Amarythien. Dienstag Abend bin ich wieder da.“

Sprach es und entfernte sich, ehe Finella protestieren konnte.

*

Montag Morgen, während der Mathestunde, fand Finella doch noch etwas Zeit für ihre Vorbereitungen. Die englischen Vokabeln lagen unter dem Mathebuch. Sie prägte sich eine um die andere der Vokabeln ein. Nach der großen Pause widmete sie sich der englischen Grammatik. Während der Physikstunde.

Heute, einen Tag vor der Klassenarbeit, würde Mama mit dem Klassenlehrer sprechen. Na toll. Weder Mama noch Papa hatten sich umstimmen lassen. Dass die Erwachsenen aber auch immer zusammenhalten müssen.

Finella suhlte sich noch ein bisschen in ihrem Selbstmitleid, wurde dieser Beschäftigung jedoch bald überdrüssig. Außerdem wusste sie genau, dass es in Wirklichkeit halb so wild war.

Wieder daheim vergrub sie sich nach dem Abendbrot in ihren Büchern. Die Zeit flog dahin, ohne dass es ihr besonders auffiel. Ihr selbst gebasteltes „Betreten verboten!“-Schild baumelte außen an der Türklinke ihrer Zimmertür. Mama klopfte an.

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