Nadja Hummes - Der Wurbelschnurps

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Manchmal trägt der Wurbelschnurps einen Hut. Eine Melone, um genauer zu sein. Allerdings nur, wenn ihm außerordentlich kalt ist.
Manchmal trägt er auch weiße Handschuhe. Aber nur dann, wenn er sehr altes, sehr empfindliches Papier berührt.
Er ist ein Bücherwurm und kommt aus einer Welt, die der unsrigen gar nicht mal so unähnlich ist. Bis auf ein paar kleine Unterschiede, versteht sich.
Diese Welt heißt Amarythien. Sie ist mit keinem herkömmlichen Transportmittel zu bereisen.
Man braucht Phantasie und ein reines Herz, um dorthin zu gelangen.
Finella hat beides.

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„Ja. Da gibt es zum Beispiel noch den Sumpf der Missgunst und des Argwohns. Glaube mir, dort gehen wir besser nicht hin. Meistens hängen giftige Nebelschwaden über jenem Sumpfgebiet.“

„Ist es dort noch schlimmer als hier, im Tal der stinkenden Auswürfe?“

„Ja. Viel schlimmer“, beantwortete der Wurbelschnurps mit fester Stimme ihre Frage. „Denn dort ist es anders schlimm. Auf eine andere Art und Weise. Doch wäre es vielleicht ein bisschen viel, würde ich dir jetzt davon erzählen.“

„Gut, dann machen wir besser einen großen Bogen um besagten Sumpf.“

„Ja, das ist gescheit. Und sehr viel gesünder.“

„Gibt es auch schöne Orte in Amarythien?“

„Aber ja. Die schönen Orte überwiegen sogar.“

„Dann komme ich vielleicht mal wieder mit.“

„Das kannst du gerne machen, Finella. Wir wissen ja jetzt, dass es geht. Ich möchte dir auch einmal zeigen, wo und wie ich wohne. Natürlich nur, wenn es dich interessiert. Ich will dich nicht langweilen.“

„Wurbelschnurps!“ erwiderte Finella beinahe beleidigt und ihre Augen blitzten.

„Ah, ähem“, stotterte der Wurbelschnurps verlegen, jedoch sichtlich vergnügt. „Gut. Gut. Wunderbar. Sehr gut, ja. Was wollte ich sagen? Ach so, ja. Nun reisen wir aber erst einmal zurück in die Menschenwelt. Du bist schließlich noch immer erkältet.“

„Es ist so langweilig, nur im Bett zu liegen und Medizin zu schlucken.“

„Ich weiß“, sagte der Wurbelschnurps. „Ein wenig wirst du diese Langeweile allerdings noch aushalten müssen.“

„Na gut“, seufzte Finella.

Der Wurbelschnurps krabbelte auf ihre Schulter. Fröhlich sagte er den Vers auf, der sie wieder in die Menschenwelt brachte.

„Eins, zwei, drei. Amarythien ist vorbei. Jetzt kommen wir heraus, in Finellas Haus.“

Finella kicherte. Diesen Vers hatte sie noch nie zuvor gehört. Sie fand den Reim sehr lustig. Die Reise in die Menschenwelt war vollzogen, noch ehe sie ihren Kopf nach rechts oder links hätte drehen können. Prompt lag sie wieder in ihrem Bett.

Der Wurbelschnurps blinzelte sie an, rollte sich zusammen und seufzte behaglich.

„Du, Wurbelschnurps…“, sagte Finella nach einer Weile in die Stille hinein.

„Hm?“ machte der Wurbelschnurps.

„Ich kann nicht schlafen. Ich bin so müde, aber ich kann nicht schlafen.“

„Doch, du kannst“, brummte es ihr von der Bettdecke entgegen.

„Ich möchte wohl, aber ich kann nicht. Zumindest nicht jetzt“, bekräftigte Finella.

„Och, Finella“, maulte der Wurbelschnurps und drehte sich zu ihr um. „Schließe doch einfach deine Augen und kuschele dich in die Kissen. Dann kommt der Schlaf von ganz alleine.“

„Schön wär's.“

„Was ist denn los? Was hast du?“ erkundigte der Wurbelschnurps sich, während er sie aus schlaftrunkenen Augen fragend ansah.

„Meine Gedanken purzeln so durcheinander.“

„Oha? Alle?!“

„Nein, nein. Die meisten meiner Gedanken sind super sortiert. Das passt schon, keine Sorge.“

„Ein Glück!“ schnaufte der Wurbelschnurps erleichtert und drehte sich wieder auf die Seite.

„Im Grunde sind es bloß zwei Gedanken.“

„Na sieh mal einer an. Das klingt ja schon ganz anders. Bestens“, murmelte er ihr rücklings zu. „Kann ich jetzt schlafen? Ich bin müde.“

„Einen Moment noch, Wurbelschnurps. Bitte.“

„Na gut. Wenn es denn sein muss“, seufzte er, wandte ihr sein kleines müdes Gesicht wieder zu, setzte sich auf und sah sie abwartend an.

„Bevor wir nach Amarythien gereist sind, haben wir doch über meinen Papa gesprochen. Und über die Kaffeetasse und über das Lachen und so.“

„Ja. Worauf willst du hinaus?“

„Ich muss dich noch etwas über das Lachen fragen.“

„Was denn?“

„Also, – wenn die älteren Schüler auf dem Pausenhof stehen, dann bekomme ich manchmal einige ihrer Gespräche mit. Ein paar der älteren Mädchen haben sich mal über ihren Sportunterricht und auch über das Schulschwimmen unterhalten.“

„Mm?“

„Eines der Mädchen mochte den Unterricht wohl nicht. Die anderen Schüler haben sich nämlich immer über ihre Pickel amüsiert und Witze darüber gemacht und so. Das Mädchen hat zwar mit denen über diese Witze gelacht, doch sie schien nicht wirklich amüsiert oder gar unbekümmert. Im Gegenteil. Sie schien sehr bekümmert. Für mich sah es so aus, als hätte sie sogar sehr viel Kummer. Vorrangig dann, wenn Witze über sie gemacht wurden.“

„Gut, soweit konnte ich dir folgen. Worum geht es dir?“

„Na ja, um das Lachen eben. Das Mädchen hat doch mit den anderen gelacht, – auch über sich selbst. Wieso schien sie dann trotzdem so bekümmert?“

„Meinst du wirklich, sie hat tatsächlich gemeinsam mit denen gelacht?“

„Hmmmmmmm?“

„Gemeinsam?“

„Nein. Die haben gelacht und sie hat fast zeitgleich gelacht, – aber sie haben trotzdem nicht gemeinsam gelacht.“

„Was war anders als bei deinem Papa?“

„Hmm. Also… Papa sah herzlich und unbekümmert aus. Das Mädchen sah ein bisschen so aus, als ob sie Angst hätte oder so. Vielleicht war sie auch traurig. Ohne dass die anderen es bemerken sollten.“

„Also?“

„Ich denke, sie hat nur mitgelacht, um sich auf diese Weise vor ihren Mitschülern zu schützen.“

„Das kann sein. Wie ich schon sagte: Es ist ein sehr feiner Unterschied, wie und worüber man lacht.

„Ja.“

„Das war also einer der beiden purzelnden Gedanken.“

„Ja. Der purzelt jetzt nicht mehr.“

„Wunderbar. Was ist der andere purzelnde Gedanke? Bitte fasse dich kurz, ich möchte gerne ein wenig schlafen.“

„Wieso ist der Weg, auf dem wir eine Zeit lang durch Amarythien gelaufen sind, gelb? Ich meine: Wie kann das sein? Hat eure Sonne das gemacht?“

„Och, Finella, ehrlich: Können wir uns nicht ein anderes Mal über die Sonne Amarythiens unterhalten? Ich bin wirklich müde.“

„Ich weiß. Ich bin auch müde. Erzählst du mir denn später etwas mehr über die Sonne Amarythiens?“

„Ja. Bitte schlafe jetzt endlich. Du musst deine Erkältung auskurieren.“

„Ich bin dabei, Wurbelschnurps“, antwortete Finella gedankenverloren. „Sag mal, dieser gelbe Weg. Wie ist das möglich? Die Sonne Amarythiens scheint doch über ganz Amarythien? Und wenn wirklich sie das Gelb verursachen würde, zum Beispiel durch ihre Strahlen, wieso ist es dann nicht überall gelb?“

Der Wurbelschnurps antwortete nicht. Stattdessen ertönten gleichmäßige Atemgeräusche. Laut, tief und regelmäßig.

Finella sann noch eine geraume Zeit über Amarythien nach, – ehe auch sie endlich einschlief.

Opa Hauke

Finella kaute auf ihrem Frühstücksbrot herum. In einer halben Stunde würde der Schulbus losfahren.

Am liebsten wäre sie heute Morgen einfach in den Federn liegen geblieben. Lange ausschlafen, sich behaglich in der warmen Bettdecke „herumlümmeln“, wie Mama es immer auszudrücken pflegte, und den Tag in aller Ruhe mit einer warmen Tasse Kakao beginnen – herrlich.

Stattdessen klingelte in aller Frühe der Wecker.

Ihr Ausflug nach Amarythien lag schon ein paar Tage zurück. Längst war die Erkältung ausgeheilt. Kaum dass sie wieder auf den Beinen war, stapelten sich auch schon die Forderungen der Lehrer: „Du musst den Unterrichtsstoff pauken!“ und „Nächste Woche schreiben wir eine Klassenarbeit!“

Seit zwei Wochen ging das nun schon so.

Damit nicht genug, hörte sie von Mama dasselbe. Fi­nel­la fiel beim besten Willen nicht ein, wie sie den leidigen Stress der doofen Klassenarbeit umgehen sollte. Man kann ja schließlich nicht immer krank sein. Kein Arzt würde ihr ein Attest ausstellen:

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