Andreas Peter - Schwarzes Herz

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Das «Schwarze Herz» ist ein Märchen für die Adventszeit, eingeteilt in 24 Kapitel, als eine andere Art Adventskalender.
"Dereinst wird ein Schwarzes Herz über das Land kommen. Dieses Schwarze Herz wird das Land ins Unglück stürzen, die Schwärze auch in die Herzen aller Menschen in diesem Lande bringen und sie verderben. Schleichend wie ein Gift wird es sich überall ausbreiten, unbemerkt, bis die Dunkelheit in allem Menschen eingekehrt und alles Leben in ihnen gestorben sein wird."
Dass es diese Legende gibt und was sie für eine Bedeutung haben würde, das wissen die beiden Zwillingskinder des Königs nicht, bis kurz bevor sie volljährig werden und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen müssen.

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Aber ihr Bruder bevorzugte es ja seit ein paar Tagen wie gesagt nun auch, immer komischer zu werden. Vielleicht stieg ihm die bevorstehende Ritterweihe ja zu Kopfe, denn natürlich gab es für ihn in letzter Zeit kaum ein anderes Thema, wenn sie miteinander sprachen, was eh Seltenheitswert hatte. Wen wunderte das auch, denn obwohl sie sich natürlich mit ihrem Bruder und für ihn freute, es ihm von ganzem Herzen gönnte, dass sein grösster Traum bald Realität würde, so gab es für sie doch noch andere Dinge im Leben als nur seine Ritterweihe. Daher kam es auch, dass die Gespräche in den letzten Monaten Stück für Stück einsilbiger und weniger wurden.

In den letzten Tagen begann er sich dann ein gutes Stück in Richtung des Vaters zu entwickeln. Wo er vorher noch mit ihr über die Gärten, Blumen, Tiere, über das Essen und alles mögliche Belanglose, was sich im Schloss so ereignete, gesprochen hatte, da war er nun in Gedanken spürbar wo anderes und hörte nur mit einem Ohr zu, antwortete einsilbig und schien kein rechtes Interesse zu haben. Was ihm allerdings dabei immer im Kopf herum ging, das hatte er nicht verraten, obwohl sie ihn schon einmal gefragt hatte.

Naja, doch davon wollte sie sich den schönen Tag nicht verdriessen lassen, denn die Sonne hatte schon wieder gut Kraft, auch wenn es noch später Morgen war und inzwischen war sie über die grosse Halle in den Innenhof des Schlosses gelangt.

Die Sonnenstrahlen begannen nun, richtig Kraft zu bekommen.

Isolda wandte sich nach links und lief schnellen Schrittes los, zwischen Schloss und den weiteren Gebäuden der Schlossanlage hindurch um auf die andere Seite des Schlosses zu gelangen, wo die Gärten lagen, die sie nach wenigen Momenten erreichte.

Vor ihr lagen die Schlossgärten, begann das Reich, in dem sie sich am wohlsten fühlte.

Kurz blieb sie am Rande des Schlosses stehen und atmete tief durch, liess ihren Blick dabei schweifen.

Der leichte Nebel, der über den Wiesen und Sträuchern gehangen war, als sie vor dem Frühstück kurz hier unten war, war inzwischen verflogen, auch wenn das Schloss noch lange Schatten warf. Der Himmel war fast komplett blau, nur ein paar kleine Schäfchenwolken hingen an ihm, konnten die Sonne aber nicht zurück halten.

Leichten Schrittes ging die Prinzessin wieder los, schien fast ein wenig zu tanzen, als sie den kleinen Kiesplatz auf der Rückseite des Schlosses durchschritt und in die Gärten eintauchte.

Sie folgte erst ein Stück dem geraden Hauptweg, der geradewegs vom Schloss weg führte, um dann nach rechts in einen der Nebenwege abzubiegen. Dort blieb sie an einer der hüfthohen Hecken stehen, strich mit den Händen sanft über das dichte Blätterwerk.

Genauso wie ihre Gedanken verlor sie sich einmal wieder, als sie weiter wandelte, quer durch die schön angelegten Blumenbeete, die kunstvoll gestutzten Hecken, vorbei an einigen grösseren Sträuchern und Bäumen. Sicher wie eine Schlafwandlerin lief sie über die Wege, die fast wie ein kleines Labyrinth wirkten, bis fast ans Ende des Gartens.

Von hier aus waren es nur noch ein paar Schritte bis zur Schlossmauer. Als sie sich umdrehte war das Schloss noch zu sehen, doch Details konnte man nicht mehr erkennen, so weit hatte sie sich schon entfernet. Und auch vom Treiben dort war nichts mehr zu hören. Nur der Wind, der durch die Blätter strich und das Singen der Vögel waren da. Es duftete nach den Blumen, die sie hier umgaben.

Hier fühlte sie sich wohl und frei, konnte einfach sie selbst sein, was ihr im Schloss im Beisein ihres Vaters nicht gelang.

Die Prinzessin griff ins Gras neben dem Weg, das allerdings noch leicht feucht von der Nacht war und so liess sie sich noch nicht dort nieder, um die Sonnenstrahlen zu geniessen, sondern ging ein paar Schritte weiter bis zu einer einfachen Bank, auf die sie sich setzte.

Wie schön und wie ruhig es ist, dachte sie wieder und wünschte sich insgeheim, dass sie ohne Sorgen ihr Leben einfach nur in der Natur verbringen könnte. Nicht eingebunden in das höfische Leben, nicht eingezwängt in das Schloss und die Schlossmauern.

Kaum hatte sie diesen Gedanken gedacht, sah sie auch schon einen Mann der königlichen Schlosswache nahen, auf einem seiner Kontrollgänge durch den Garten entlang der Schlossmauer. Sie schaute der Wache ruhig entgegen und als der Wachmann nahe heran war, verbeugte er sich und grüsste die Prinzessin vorschriftsmässig, wie es die Etikette vorsah. Sie erwiderte den Gruss entsprechend und schaute zu, wie der Wachmann seine Runde fortsetzte.

Natürlich konnte sie sich immerzu innerhalb der Schlossmauern sicher und beschützt fühlen. Dessen war sie sich gewiss, denn ihr Vater setzte alles daran, dass ihrem Bruder und ihr hier nichts geschehen konnte. Doch zog es sie hinaus in die Wälder und die freie unberührte Natur, die sie als Kinder und Jugendliche zusammen mit dem Jäger Bertold erkundet hatten.

Als der Wachmann ausser Sichtweite war, erhob sie sich daher und ging weiter, ein Stück in die Richtung, aus der der Wachmann gekommen war.

Hier war, halb hinter einer Hecke versteckt, ein kleines Türchen in der Schlossmauer, durch das sie schon so oft mit Bertold gegangen war, um direkt in den Wald zu gelangen, ohne den Umweg über das grosse Haupttor machen zu müssen.

Als sich das schmiedeeiserne und holzvertäfelte Türchen hinter ihr schloss stand sie nach wenigen Schritten mitten zwischen den Bäumen, von denen man über die Schlossmauer, die gut doppelt so hoch wie sie selbst gross war, hinweg nur die Kronen hatte sehen können.

Der intensive Geruch von Kiefern umspielte nun ihre Nase und auf dem weichen Waldboden federten ihre Schritte mit angenehmer Leichtigkeit. Mit einem Lächeln im Gesicht schritt sie voran.

Der Pfad, dem sie folgte, war kaum zu erkennen, doch kannte sie ihn so gut, dass sie ihn selbst dann noch sicher fand, wenn frischer Schnee den Waldboden gleichmässig bedeckte. Er schlängelte sich zwischen den immer höher werdenden Bäumen hindurch, um ein paar kleinere Felsen herum und nach einer Weile leicht ansteigend weiter.

Zwischendurch kreuzte ein grösserer Weg durch den Wald den Pfad, dem sie folgte. Hier waren die Hufspuren von Pferden zu erkennen, ältere wie neuere. Doch die Prinzessin folgte dem Pfad weiter.

Sie kam an einer der Futterkrippen vorbei, die Bertold im Winter für die Tiere des Waldes füllte. Hier hatte sie in sicherer Entfernung schon mit ihm auf der Lauer gelegen und im Winter die Rehe beobachtet, wie sie sich der Krippe vorsichtig genähert und gefressen hatten.

Ein wenig später machte der Pfad einen Knick, es ging ein paar hundert Meter etwas steiler hinauf. Das ganze Gelände stieg hier sichtbar an und kaum hatte sie die Kuppe erreicht, eröffnete sich ein kleiner Talkessel vor ihr mit einem kleinen See, vielleicht zweihundert Schritt lang an seiner längsten Stelle.

An ihrer Lieblingsstelle liess sie sich auf dem Felsen direkt am Wasser nieder und blickte in das klare Wasser. Kaum etwas störte die Oberfläche, so dass sie jeden Stein am Grund genau erkennen konnte. Hier war das Wasser noch flach und warm von der Sommersonne. Doch etwas weiter in Richtung Mitte wurde der See tiefer, dass man schwimmen musste und auch spürbar kälter, egal wie lange im Sommer die Sonne das Wasser wärmte.

Ein Fisch kam an die Oberfläche und die winzigen Wellen, die er dabei verursachte, breiteten sich langsam kreisförmig aus, wurden immer schwächer und konnten das Ufer bei ihr gar nicht mehr erreichen. Dafür sah sie nun zwei Fische in Wasser vor sich schwimmen.

Einige Zeit blieb sie hier sitzen, liess ihren Blick wie die Gedanken treiben und genoss die Zeit.

Bis sie nahe dem Wasser zwischen Steinen und Sträuchern etwas kleines rotes entdeckte. Sie schaute genauer hin und war sich sicher, dass hier ein paar Walderdbeeren wuchsen.

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