Andreas Peter - Schwarzes Herz

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Das «Schwarze Herz» ist ein Märchen für die Adventszeit, eingeteilt in 24 Kapitel, als eine andere Art Adventskalender.
"Dereinst wird ein Schwarzes Herz über das Land kommen. Dieses Schwarze Herz wird das Land ins Unglück stürzen, die Schwärze auch in die Herzen aller Menschen in diesem Lande bringen und sie verderben. Schleichend wie ein Gift wird es sich überall ausbreiten, unbemerkt, bis die Dunkelheit in allem Menschen eingekehrt und alles Leben in ihnen gestorben sein wird."
Dass es diese Legende gibt und was sie für eine Bedeutung haben würde, das wissen die beiden Zwillingskinder des Königs nicht, bis kurz bevor sie volljährig werden und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen müssen.

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Dabei lächelte er und Leonhard war froh, dieses Lächeln und die beiden bekannten Personen, denen er auch immer voll vertrauen konnte, in diesem Moment um sich zu haben.

Es war schon spät und kurz vor dem Abendessen, als Leonhard wieder seine privaten Gemächer erreichte.

Natürlich hatte er bei weitem nicht alles gleich verstanden und die Tragweite des Gehörten begreifen können, doch das Gespräch mit den beiden Meistern Mondschein und Wilhelm hatte ihm geholfen, den ersten Schrecken zu verdauen und Stück für Stück zu realisieren, was er gehört hatte und was dies bedeutete.

Doch was dies für ihn und sein Leben bedeuten würde, das begann er erst jetzt so langsam zu ahnen, als er alleine für sich hier war und rund um ihn herum Ruhe.

Wieder stand er in seinem Zimmer am Fenster, wie vor ein paar Stunden schon. Doch jetzt blickte er in die Ferne und sah gar nicht das eigene Land, nahm nicht wahr, was er sah.

Das unbeschwerte Leben, das er bisher hatte, war für ihn wohl nun vorbei. Sein grosses Ziel, einer der Ritter zu werden, war so nah, wie nie zu vor, direkt vor seiner Nase, in absolut greifbarer Nähe. Das was er sich seit er zurück denken konnte am sehnlichsten wünschte wäre gleich einmal erreicht. Und dennoch verblasste es nun, der Zauber war weg, seine Phantasien nicht mehr strahlend, wie es sein würde. Denn ein Schatten hatte sich darüber gelegt.

Der Ernst des Lebens holte ihn ein, schneller als er es hätte ahnen können. Mit der Offenbarung der Legende heute für ihn würde seine Ritterweihe gleichzeitig zu einer grossen Aufgabe und Bürde werden. Und noch nicht einmal der grössten, denn die würde viel später noch auf ihn warten, wenn er irgendwann den Thron des Vaters als sein Nachfolger besteigen würde.

Der junge Prinz erkannte, dass er einen grossen Schritt getan hatte ins Erwachsenenleben, ohne dass er es gemerkt hatte, dass dies geschieht, ohne dass er gefragt worden wäre und ohne dass er eine Wahl gehabt hätte. Wie hätte er auch als kleines Kind, vor mehr als der Hälfte seines bisherigen Lebens, ahnen können, welche Tragweite und Konsequenz es einmal haben würde, als er beschloss Ritter werden zu wollen und sich seitdem durch nichts von dem Vorhaben hatte abbringen lassen.

Tief seufzend wusste er, dass ihm die Erlebnisse des heutigen Tages eine unruhige oder gar schlaflose Nacht bereiten würden. Nun verstand er auch den guten alten Winfried, nun verstand er alles, was er heute früh gesagt und was er nicht ausgesprochen hatte. Auch, wieso es Winfried so schwer gefallen war, auf seine drängenden Fragen keine Antworten zu geben.

Und das war im Moment auch vielleicht einer der härtesten Punkte für ihn, dass er mit Winfried nicht sprechen durfte, dem er sich sonst mit allen Sorgen anvertrauen und bei dem er immer Rat finden konnte.

Auch mit seinem Vater würde er nicht sprechen dürfen, wobei er gerade nicht wusste, ob dies gut oder schlecht war, ob er mit ihm über die Legende sprechen wollen würde oder nicht. Doch er ahnte nun, warum sein Vater so sorgenvoll war und so schweigsam heute beim Mittagsmahl.

Mit diesen Gedanken wandte er sich um und machte sich langsam auf, sein Zimmer zu verlassen und zum gemeinsamen Abendessen zu gehen. Jetzt, anders als beim Mittagessen, so frühzeitig, dass er wohl als erster am Tisch sitzen würde, der vielleicht gar noch erst gedeckt werden würde.

Kapitel 2

oder der 2. Tag im Adventskalender

Na das kann heute ja wieder heiter werden, war der erste Gedanke, der ihr durch den Kopf schoss, als sie den Speisesaal endlich verlassen hatte.

Die Stimmung war wieder einmal mehr als sonderbar gewesen und das ganze Frühstück zu einem komischen und wenig lustigen Theaterspiel geworden. Dass ihr Vater mal mehr und mal weniger griesgrämig bei Tisch sass, das wusste sie ja, denn das kannte man nicht wirklich anders von ihm. Je nach Tagesform schwankte seine Stimmung zwischen dunkelster Nacht, Schneesturm, Dauerregen und tiefstem Kerkerverlies.

Dass sie heute früh extra schon im Garten gewesen war und einen bunten Strauss aus drei Dahlien mitgebracht hatte, die sich mit ihren Blütenblättern in kräftigem Rosarot und weichem Weiss um den kräftigen Stängel einer Sonnenblume schmiegten und deren gelben und braunen Kopf wie ein farbenfroher Kragen um den Hals lagen, schien er mal wieder in keinster Weise wahrgenommen zu haben. Ach was gäbe sie darum, wenn sie nur wüsste, wie sich seine Stimmung aufhellen liesse.

Doch er sprach nicht mit ihr darüber, blickte meist in die Ferne oder eine andere Richtung. Und wenn er sie direkt anblickte, dann immer mit einem sonderbaren Blick, der schwer zu verstehen und noch schwerer zu deuten war.

Lange hatte sie sich als Kind vor diesem Blick gefürchtet und war verängstigt am Tisch gesessen, hatte sich nicht getraut, alleine aufzustehen und zu gehen, bis der Vater selbst sich erhoben hatte. Doch mit dem Alter kam auch der Mut hierzu und inzwischen war sie es, die im Allgemeinen als erste den Tisch verliess.

Mit den Jahren hatte sie aber auch ausreichend Zeit gehabt, den Blick des Vaters zu deuten und herauszulesen, was sein meist unbewegtes Gesicht verbarg, welche Tonlage in seiner Stimme mit schwang, wenn er mit ihr sprach und was seine Augen verrieten.

Die Mischung war immer wieder eine andere, jeden Tag schwang etwas anderes mit darin oder kam mehr zum Vorschein: Trauer, Furcht, Strenge, Sorge und Müdigkeit waren oft dabei.

Ob sie nun mit den Jahren immer tiefer in ihres Vaters Seele zu blicken vermochte und seine Augen und Blicke zu ergründen oder ob sich seine Stimmung mit der Zeit tatsächlich änderte, darüber hatte sie auch schon nachgedacht, konnte aber auf diese Frage noch keine Antwort finden, die sie selbst befriedigen würde. Doch war es ihr, als würde sie Stück für Stück dunkler und düsterer.

Was auch immer Auslöser war, ein Gegenmittel kannte sie nicht.

Und mit ihrem Bruder brauchte sie auch nicht darüber sprechen, er hatte sie noch nie verstanden, als sie es früher einige Male versucht hatte.

Leonhard war zu allem Überfluss gerade selbst dabei, in den letzten Tagen sonderbare Züge zu zeigen.

Klar war er schon immer derjenige von ihnen beiden gewesen, der als kleines Kind mit dem Holzschwert herbeigeeilt kam, wenn sie als kleine Prinzessin aus den Klauen der schlimmsten Drachen befreit werden musste.

Bei dem Gedanken musste sie nun wieder lächeln und fast schon lachen. Was hatten sie damals noch einen Spass beim Spielen zusammen gehabt, als sie wie verrückt durchs Schloss getobt waren und alles durcheinander gebracht hatten. Sie hatte sich am liebsten in der Küche und im Vorratskeller versteckt und Leonhard war ihr tapfer und furchtlos in die Drachenhöhlen gefolgt, um dort gegen die gefährlichen Bestien anzukämpfen und sie zu erretten. Naja, die grosse Suppenkelle und der grosse hölzerne Rührlöffel mussten einiges aushalten gegen das Holzschwert und den ein oder anderen blauen Fleck gab es auch bei den schweren Gefechten, die sie in der Küche zwischen ihrem Bruder und dem Koch oder einer Küchenmagd beobachten durfte. Natürlich war Leonhard immer der, der am Ende siegte und dem besiegten Drachen heldenhaft sein Leben liess.

Herje, wie lange das nur wieder her war und wie die Zeit verging. Denn in ein paar Wochen würde ihr Bruder nun wirklich zum Ritter werden. Doch ob er auch richtige Drachen finden würde, gegen die er immer noch in den Kampf ziehen wollte, als er schon Knappe war und mit einem echten Schwert zu üben begann, sie wagte es fast zu bezweifeln.

Denn in diesem Land hauste definitiv keiner. Von dem hätten sie sonst sicherlich schon zumindest gehört, wenn nicht gar nach ihm gesucht. Ganz bestimmt hätten sie nach ihm gesucht, so oft wie sie mit dem Jäger Bertold die Wälder unsicher gemacht hatten.

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