Augsburger Allgemeine - Um die Welt

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Lassen Sie sich mitnehmen zu einer Reise um die Welt: Zu einer Safari in den Süden Afrikas, zu einer Bootstour durch Schweden, nach New York oder nach Tokio, zum Angeln in die Karibik oder zum Wandern in die Alpen. Die Redakteure der Augsburger Allgemeinen berichten in diesem Buch aus allen Erdteilen, haben interessante Menschen getroffen und viele Einblicke in fremde Kulturen gewonnen. Sie erzählen in 44 spannenden Reportage, illustriert mit vielen tollen Fotos, von der Faszination des Reisens.

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Tourismuspräsident Marco Solari setzt er sich vehement dafür ein, daran zu erinnern, wie arm der einzige italienischsprachige Kanton der Schweiz früher gewesen war. "Es gab fürchterliches Elend und fürchterliche Hungersnöte, vor allem in den Bergtälern", sagt er. "Dieses Tessin hat eine Geschichte des Leidens."

Ein Museum erzählt die Geschichte der KaminfegerKinder Der Hunger war in - фото 24

Ein Museum erzählt die Geschichte der Kaminfeger-Kinder.

Der Hunger war in manchen Jahren so schlimm, dass die Bauern in den Bergtälern auf jeden zusätzlichen Franken angewiesen waren. Wenn sie ihre Kinder für ein halbes Jahr verkauften, bekamen sie Geld und hatten einen Esser weniger zu versorgen. Im Jahr 1853 waren es rund 250 Jungen aus dem Tessin, die in der reichen Lombardei den Ruß aus den Kaminen kratzten. Schlecht versorgt, damit sie immer schlank genug für die Kamine waren. Tagsüber kroch ihnen der Ruß in Augen, Nase und Mund, abends mussten sie sich mit einem Jute-Sack als Bettdecke bescheiden, während ihre Familien weit weg waren.

Die Bergbauern wiederum hatten auch Grund zum Klagen. Die Landwirtschaft in den engen, kargen und rauen Bergtälern war an Mühsal und Beschwerlichkeit kaum zu überbieten. Wenn heute das Verzasca-Tal mit seinen Dörfern, den steilen Hängen, den hohen Gipfeln pittoresk erscheint, war es damals für die Bauern eine fortwährende Herausforderung. Sie hatten einen Winterhof unten im Tal und einen Sommerhof viel, viel höher am Ende des Tals. Und wenn im Sommer auch noch die Weiden bewirtschaftet werden mussten, sahen sich die Familien nur äußerst selten.

Das änderte sich erst, als die Industrialisierung und der Tourismus das Tessin erreichten. Die Gotthard-Bahn (erbaut 1882) schloss den Kanton an die Moderne an. Mit der Eisenbahn kamen Reisende, die wiederum Geld mitbrachten, das die Not abdämpfte. Allerdings brachte das auch neue Härten mit sich. "Der Tourismus damals hat das Tessin vergewaltigt", sagt Solari. Die Touristen wollten in den Tessinern Südländer sehen. Also mussten diese fortan vor den Fremden eine Rolle spielen: mit Winzerumzügen und Mandolinen, fröhlich und lustig, genauso, wie sich die ersten Touristen die Südländer vorstellten. "Für mich ist es essenziell, dass wir von diesem Bild weggehen", sagt Solari. Ihm ist wichtig, dass der Kanton seine Geschichte nicht vergisst, damit er seine Identität nicht verliert.

Kurz informiert:

Information: www.ticino.ch/de/

Einreise : Gültiger Personalausweis oder Reisepass

Währung: Schweizer Franken

Einwohner: ca. 8 Mio.

Hauptstadt: Bern

Geodaten: 46°21'00.6"N 8°47'11.4"E (Sonogno), Google Maps

Reisezeit: ganzjährig, am schönsten sind die Sommermonate ab Mai

Gesundheit: Pflichtimpfungen sind nicht erforderlich.

Nicht verpassen: Ein Bad in der Verzaska. Der schmale Gebirgsfluss schimmert in allen Grüntönen. Aber Vorsicht, er ist eiskalt. Füße reinhängen ist auch schön.

Besonderheiten: Das Tessin ist der südlichste Kanton der Schweiz, Er ist zum Großteil von Italien umgeben. Das Tessin verbindet Schweizer Tugenden mit mediterranem Reiz. Die Hauptorte sind Bellinzona, Locarno, Ascona und Lugano

Italien

Im Land der Motoren

Die Ruhe vor dem Sturm Einmal im Jahr ist Brisighella das Mekka der - фото 25

Die Ruhe vor dem Sturm: Einmal im Jahr ist Brisighella das Mekka der Motorsport-Fans. Dann sind regelmäßig Formel-1-Stars zu Gast.

Auto-Enthusiasten schwärmen für die Emilia-Romagna. Eine Reise im Wechselspiel von Be- und Entschleunigung

Von Tobias Schaumann

Die Emilia-Romagna, der flache Vorhof der Toskana, gilt als „der Bauch Italiens“. Es ist die Gegend, in der Spezialitäten wie Balsamico, Parmaschinken und Tortellini erfunden wurden. Kunstliebhaber zieht es in Städte mit unermesslichem kulturellem Reichtum. Bologna besitzt die älteste Universität Europas (gegründet 1016). Die Fassade der Kathedrale von Modena, von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt, fehlt in keinem Standardwerk zur Kunstgeschichte. Und nicht zuletzt schwärmen Motor-Enthusiasten für „La Terra dei motori“, das Land der Motoren.

Zwischen Reggio Emilia und Rimini sitzt eine einzigartige Ansammlung von Supersportwagen-Herstellern und Rennschmieden. Maserati, Ducati, Dallara, De Tomaso, Lamborghini und natürlich Ferrari – allein die Namen schmelzen am Gaumen wie ein Löffel Stracciatella-Eis. Dazu kommt rund ein Dutzend der mondänsten automobilen Sammlungen. Kollektionen wie die von Rhigini oder Stanguellini treiben Oldtimer-Freunden Tränen der Rührung in die Augen.

Ein Gebäude von atemberaubender Eleganz

Von beeindruckender Schönheit ist auch das „Museo Casa Enzo Ferrari“, das jüngste Monument im Land der Motoren. Der tschechische Architekt Jan Kaplicky schuf ein Gebäude von atemberaubender Eleganz. Der Baukörper wird von einer Dachkonstruktion gekrönt, das an eine Ferrari-Motorhaube erinnert. Lackiert ist das Dach nicht im typischen Rot, sondern in Gelb. In Gelb ist das Wappen Modenas gehalten; im Ferrari-Emblem mit dem springenden Hengst taucht der Farbton ebenfalls auf.

Das Innere des 20-Millionen-Euro-Objekts ist schlicht ein Traum in Weiß. Auf rund 5000 Quadratmetern genügt sich die Architektur selbst. Die paar historischen Renn- und Luxusautos, viele noch dazu nicht einmal aus dem Hause Ferrari, verlieren sich fast in der schwerelosen Tiefe des Raumes. Schräg gegenüber des durchgestylten MEF, so die Kurzbezeichnung, befindet sich das einstige Elternhaus des Firmengründers Enzo Ferrari. Einstig deshalb, weil der „Commendatore“ das terracottafarbene Anwesen schon in jungen Jahren verkaufte, um mit dem Geld Rennen fahren zu können. Heute stellen regionale Winzer vor der Haustüre verschiedene Ausprägungen des Lambrusco vor, der auch nicht mehr das ist, was er mal war – und das ist hier durchaus als Kompliment zu verstehen.

Im Inneren des Gebäudes sind historische Renn und Luxuswagen ausgestellt Wer - фото 26

Im Inneren des Gebäudes sind historische Renn- und Luxuswagen ausgestellt.

Wer Blech gewordene Emotionen spüren will, fährt – knapp 20 Kilometer entfernt – nach Maranello. Am heutigen Ferrari-Standort befindet sich ebenfalls ein Museum. Sein Schwerpunkt liegt aber nicht auf der Architektur, sondern auf der schillernden Rennsport-Vergangenheit und -Gegenwart der Marke Ferrari. Und das verspricht Gänsehaut zumindest für die, die diesen legendären Sport so lieben. 30 bis 35 Modelle zeigt die Ausstellung, meist Exponate aus Privatbesitz. Dazu erfährt man Erstaunliches aus dem Leben des schrulligen Firmenpatriarchs, der offenbar cool genug war, selbst im Büro die schwarze Sonnenbrille nicht abzunehmen. Seine Verhandlungspartner sollten dem Commendatore nicht in die Augen sehen können.

Ferruccio Lamborghini (1916 bis 1993), ein anderer ganz großer Sohn des Landes der Motoren, war aus ähnlichem Holz geschnitzt. Der gelernte Landmaschinen-Mechaniker zeigte sich unzufrieden mit seinem Ferrari, wurde von Enzo abgekanzelt – und baute kurzerhand einen eigenen Sportwagen. Lamborghini, heute in den Händen von Audi und entsprechend tough gemanagt, öffnet selbst die heiligen Werkshallen für Besucher. In Sant Agata Bolognese können sie verfolgen, wie zum Beispiel das 700-PS-Geschoss „Aventador“ vom Band läuft – in Scheich-Gold oder Paris-Hilton-Pink. Testpilot Marco nimmt Auserwählte sogar mit auf eine Ausfahrt durch die umliegenden Felder. Dem Laien bereitet der brachiale Aventador fast körperliche Schmerzen. Wie schnell waren wir? „Wir halten uns an die Höchstgeschwindigkeit“, sagt Marco mit einem Gesichtsausdruck, wie ihn nur ein Italiener beherrscht.

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