Augsburger Allgemeine - Um die Welt

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Lassen Sie sich mitnehmen zu einer Reise um die Welt: Zu einer Safari in den Süden Afrikas, zu einer Bootstour durch Schweden, nach New York oder nach Tokio, zum Angeln in die Karibik oder zum Wandern in die Alpen. Die Redakteure der Augsburger Allgemeinen berichten in diesem Buch aus allen Erdteilen, haben interessante Menschen getroffen und viele Einblicke in fremde Kulturen gewonnen. Sie erzählen in 44 spannenden Reportage, illustriert mit vielen tollen Fotos, von der Faszination des Reisens.

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Aus der Vogelperspektive: Bad Reichenhall, die bekannte Salzstadt.

Für den Wanderweg wurden keine neuen Strecken erschlossen, er nutzt das vorhandene Netz. Viele Etappen führen über die alten Säumerwege oder über Pfade, die vor Jahrhunderten zur Wartung der Soleleitungen angelegt wurden. Das hat einen ähnlichen Reiz wie die Levadas auf Madeira zu erwandern oder die Waalwege in Südtirol: Allzu starke und somit beschwerliche Steigungen gibt es dort nicht, die Strecken führen allein schon aus physikalischen Gründen eher um den Berg herum, als darüber hinweg. An schönen Ausblicken mangelt es trotzdem nicht.

Mit der historischen Bahn geht es nach unten

Außerdem wurde darauf geachtet, dass auch ambitioniertere Wanderer auf ihre Kosten kommen; dazu dienen die zahlreichen Rundtouren oder „Abkürzungen“. So geht es von der Ramsau gemächlich auf breiten Wegen hinauf durch duftende Wiesen und Wälder zur idyllischen Mordau-Alm und weiter nach Bad Reichenhall. Wer mehr will und trittsicher ist, kann aber auch ab der Mordau auf steilen, gewundenen Waldpfaden über den Karkopf gehen. Oben auf dem höchsten Gipfel des Lattengebirges belohnt eine Weitsicht über das umgebende Bergmassiv. Abfahrt nach Reichenhall ist dann mit der historischen Predigtstuhlbahn, deren kürzlich stilvoll renovierte Bergstation bis hin zum originalen (!) Mobiliar das Flair der 30er-Jahre atmet.

Teilweise geht es auch an einer der wenigen Soleleitungen entlang, die noch in Betrieb sind, nämlich der von Berchtesgaden über Hallthurn nach Bad Reichenhall. Sie führt salzhaltiges Wasser, das beim Abbau des Steinsalzes in Berchtesgaden erzeugt wird, nach Reichenhall, wo dieser Sole durch Verdampfen des Wasseranteils das Salz wieder entzogen wird. Auf anderen Streckenabschnitten oder Zubringerwegen sind noch Überreste der Soleleitungen aus Gusseisen oder der Deicheln aus Fichten- oder Eichenholz zu entdecken. Auf dem früheren Soleleitungsweg am sonnigen „Balkon des lieben Gottes“ oberhalb von Ramsau ist außer Deicheln sogar noch ein Stück Soleleitungstunnel erhalten, den Wanderer auch begehen können.

Die Leitungen, gerne „älteste Pipelines der Welt“ genannt, wurden ab dem frühen 17. Jahrhundert gebaut. Sie führten von Reichenhall zum Beispiel nach Rosenheim oder Traunstein – dorthin, wo noch Bäume wuchsen, um das Feuer unter den Sudpfannen zu schüren. Denn da, wo das Salz abgebaut wurde, war der Wald bald abgeholzt. Maschinen, die einst die Sole hunderte Höhenmeter hochpumpten, galten als technische Wunderwerke ihrer Zeit und stehen noch heute in Museen.

Beim letzten Brunnwart Deutschlands

Ein Museum ist inzwischen auch die 1834 von König Ludwig erbaute Alte Saline von Bad Reichenhall, eine lohnende Zwischenstation auf dem Salzalpensteig. Dort arbeitet ein Unikum: Alfons Brümmer, der letzte Brunnwart Deutschlands. Schon als Kind spielte er in den Gängen der Saline, bis zu 120 Meter unter der Erdoberfläche. Sein Onkel arbeitete dort – und das 3,4 Kilometer lange Stollennetz war ein Abenteuerland für den kleinen Buben.

Noch heute hat es besonderen Reiz: So tief unter der Erde ist es zwölf Grad kühl. Die Luft ist feucht und salzhaltig – das spüren Besucher bei jedem Atemzug. Kurgäste kommen hier ab und an sogar zu Heilzwecken her. Niedrige, düstere Tunnelgänge verzweigen sich wie ein Labyrinth unter der Stadt, der Boden aus Carrara-Marmor leuchtet hell zu den Füßen der Besucher. Ein bisschen fühlt man wie in den Minen der Zwerge in Tolkiens „Herr der Ringe“... Seit 31 Jahren tut Brümmer nun dort Dienst – allerdings einen ungewöhnlichen: 20 Prozent seiner Arbeit verbringt er damit, die Anlage zu warten, darunter die 15 Tonnen schweren Räder, die seit 1836 die Sole aus der Tiefe schöpfen. Die restlichen 80 Prozent ist er mit Touristenführungen beschäftigt. Vor 4000 Jahren, erzählt Brümmer tief unter der Erde, sprudelte die Sole noch aus Quellen. Schon damals siedeten die Menschen sie zur Salzgewinnung.

Die imposanten Wasserräder im Pumpenhaus der alten Saline in Bad Reichenhall - фото 15

Die imposanten Wasserräder im Pumpenhaus der alten Saline in Bad Reichenhall machen Eindruck.

„Hall“ ist das keltische Wort für Salz. Reichenhall bedeute daher eigentlich „reich an Salz“. Im 12. Jahrhundert wurden die ersten Brunnen gegraben. Reichenhall hatte damals ein Monopol für weite Teile Europas. Noch heute werden täglich 700.000 Liter Sole mit einem Salzgehalt von 26 Prozent emporgepumpt. Diese werde jedoch nicht mehr – wie bis ins 20. Jahrhundert – in großen Siedepfannen verdampft (daher der Begriff Kochsalz). Heute werden geschlossene Verdampferanlagen eingesetzt.

Trotz derart hochtechnisierter Verfahren ist den Menschen etwas von der alten, fast mystischen Verbindung zum Salz geblieben. So glaubten unsere Vorfahren, Brot und Salz banne die Kräfte von Teufel und Hexen – immer noch schenkt man diese Lebensmittel zum Wohnungseinzug. Auch die Gier der Menschen nach dem Mineral ist inzwischen entschlüsselt: Weil es früher so schwer war, den lebenswichtigen Stoff zu bekommen, wird beim Verzehr immer noch das Glückshormon Dopamin im Körper ausgeschüttet. Deshalb nehmen Menschen wohl auch ein Vielfaches der medizinisch empfohlenen Menge zu sich. Doch keine Sorge: Wer den Salzalpensteig entlangwandert, gerät immerhin so ins Schwitzen, dass er das wieder ausdünstet.

Kurz informiert:

Information: www.salzalpensteig.com

Geodaten: 47°51'18.1"N 12°20'48.2"E (Prien am Chiemsee), Google Maps

Nicht verpassen: Das Haus der Berge in Berchtesgaden. Es ist mehr als ein herkömmliches Museum und das nicht nur wegen seiner spektakulären Architektur. Die Besucher wandern in dem Gebäude virtuell durch die verschiedenen Naturräume des Nationalparks. www.haus-der-berge.bayern.de/

(Nicht nur) für Nostalgiker: Eine Fahrt mit der Predigtstuhlbahn: (Nicht nur) für Nostalgiker: Seit 1928 bringt die Kabinenbahn Wanderer auf den 1583 Meter hohen Predigtstuhl. Sie ist die älteste ihrer Art weltweit. Das 2014 originalgetreu sanierte Bergrestaurant wartet mit dem Charme und dem Mobiliar der 30er Jahre sowie einem wundervollen Blick auf.

Besonderheit: Der Salzalpensteig führt auf einer Länge von 230 Kilometern von Prien am Chiemsee über Berchtesgaden nach Obertraun in Österreich. Die 18 Tagesetappen sind moderat bis anspruchsvoll. Es gibt 25 zusätzliche Rundtouren.

Österreich

Und jetzt ich!

Der Chef am Berg Mit großem Gerät wird im Skigebiet Silvretta Montafon die - фото 16

Der Chef am Berg: Mit großem Gerät wird im Skigebiet Silvretta Montafon die Piste in Schuss gehalten.

Im Montafon können Technik-Freaks mit einem 490 PS starken Pistenbully über die Skihänge pflügen

Von Josef Reitmayer

Um gleich von vorneherein ein Vorurteil auszuräumen, sei gesagt: Pistenbullyfahren ist kein reiner Männertraum. Trotz der beeindruckenden Fahrzeugdaten. Trotz 490 PS aus sechs Zylindern mit insgesamt sechs Litern Hubraum. „Den Traum, damit einmal fahren zu dürfen, erfüllen sich Männer und Frauen gleichermaßen“, sagt Mario. Er muss es wissen. Er ist schließlich Pistenbullyfahrer.

Für mich war es jedenfalls seit Jugendtagen eine prickelnde Vorstellung, einmal am Steuer dieses Fahrzeugs zu sitzen. Ob das Tempo so richtig ist, will ich von Mario wissen. „Nein, du bist eigentlich zu schnell!“ Ich bin also ein Raser. Kein Wunder bei dieser Motor-Leistung. „Bei zu hohem Tempo können Fräse und Walze nicht mehr richtig arbeiten“, erklärt Mario.

Mario Tschofen ist der Chef der Pistenpflege in Vorarlbergs größtem Skigebiet, Silvretta Montafon. Jeden Tag ab 16.15 Uhr präparieren er und seine Kollegen mit insgesamt 24 Pistenbullys die 155 Kilometer Pisten. Heute begann sein Arbeitstag eine Viertelstunde früher, als er mich am Stammtisch des Valisera-Hüsli abgeholt hat. Die Atmosphäre hatte sich, seitdem ich die große Blockhütte betreten hatte, innerhalb von wenigen Minuten gewaltig gewandelt: Wo sich vor kurzem noch tausende von Ski- und Snowboardfahrern sowie Sonnenhungrige getummelt hatten, herrscht jetzt außergewöhnliche Leere.

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