Ly Fabian - Infektion
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Auf der Station ihrer Mutter standen fast alle Türen offen.
»Wie geht es Hannah?«
»Betty meint, sie hätte wahnsinnig viel Glück gehabt, bei dem Blutverlust. Sie versuchen den Arm zu retten und dann braucht sie eine Schulterprothese. Was denkst du, wie lange muss sie im Krankenhaus bleiben?«
»Das kann man nicht sagen. Es wird alles getan, was man für sie tun kann. Nach der zweiten Operation wird sie eine Reha brauchen. Ich rede später mal mit ihrem Arzt.«
»Danke.«
»Kannst du bitte den Patienten, die wir entlassen haben, helfen?«
Lisa schob sie in ein Dreibettzimmer. Die Stimmung darin war gereizt. Eine Patientin weinte, eine andere schimpfte.
»Diese Frau hat keine Angehörigen, wie soll sie sich versorgen? Es ist eine Schande was hier passiert. Ich sollte eine Herzkatheteruntersuchung bekommen und jetzt behauptet der Arzt es wäre nicht nötig!«
Die Patientin, die ihre Katheteruntersuchung nun doch nicht bekam, warf einen grimmigen Blick auf Marie und holte einen Koffer aus dem Schrank. »Der ist von Frau Müller. Ihre Sachen sind im rechten Schrank. Die Frau ist völlig hilflos. Sie sollten sich schämen, so mit Patienten umzugehen, Schwester!«
Sie nahm ihre eigene Tasche und rauschte aus dem Zimmer. Marie setzte Frau Müller, nachdem sie diese angezogen hatte, in den Rollstuhl und wandte sich der jammernden Frau im hinteren Bett zu. Sollte sie die auch anziehen?
»Leg ihre Sachen neben den Nachtschrank, sie wird gleich abgeholt. Alle Patienten, die weder entlassen noch transportiert werden können, werden auf die Station im Erdgeschoss neben der Ambulanz verlegt. Sie werden dann von dort aus in das nächste Kreiskrankenhaus oder Altenheim gebracht. Diese Station wird jetzt komplett geschlossen.«
Lisa schaute müde auf die jammernde Frau, bevor sie ihr eine Beruhigungsspritze gab. Marie half das Bett zum Aufzug zu fahren, wo es von einer älteren Schwester entgegengenommen wurde. Dann schob sie Frau Müller im Rollstuhl an einen Tisch, an dem diese ihre Papiere ausfüllen konnte.
»Sie werden gleich nach Hause gefahren. Haben Sie zu dort jemanden, der nach Ihnen sehen kann?«
Die alte Frau nickte. »Meine Nachbarin, sie kauft für mich ein und kocht.«
Mühsam versuchte sie aufzustehen. Lisa half ihr.
»Bring sie zum Eingang und setze sie in ein Taxi. Sag dem Fahrer, er soll sie bis in die Wohnung bringen.«
Marie nickte. Die Frau nahm ihren Arm und stützte sich auf sie. Als Marie sich nach dem Rollstuhl umsah, hatte Lisa ihn schon in das nächste Zimmer geschoben. Am Haupteingang standen Helfer vom Roten Kreuz, die ihr die Frau und deren Gepäck abnahmen. Als sie wieder auf Station kam, schloss ihre Mutter die Tür zum Personalraum ab. Marie schaute auf die Uhr. Der Frühdienst war seit drei Stunden beendet.
»Was ist mit Hannah, kann ich noch einmal zu ihr?«
»Deine Freundin schläft, sie soll am Montag verlegt werden. Betty war gerade da, sie hat Rufbereitschaft. Wenn etwas mit Hannah sein sollte, ruft sie uns an. Wir gehen jetzt heim.«
Zu Maries Überraschung gingen sie durch den Haupteingang aus dem Gebäude. Ein Bundeswehroffizier gab ihnen zwei Passierscheine.
»Pass gut auf deinen auf. Er weist dich als medizinisches Personal aus«, raunte Lisa.
»Ich bin doch gar keine Schwester.«
»Das interessiert jetzt keinen. Der Notstand ist vor einer Stunde ausgerufen worden. Dieser Schein erlaubt es uns, uns frei zu bewegen.«
»Notstand?«
»Es gab Tumulte. Plünderungen. Die Lungenpest breitet sich rasend schnell aus, die Grippewelle bindet Ressourcen, aber das ist nicht das Schlimmste. Es gibt noch einen anderen Virus. Ähnlich der Tollwut. Sie vermuten, dass der Angreifer von Hannah damit infiziert ist. Die Menschen haben Angst.«
»Ich denke, er hätte Drogen genommen?«
Ihre Mutter antwortete nicht, inzwischen waren sie auf dem Klinikparkplatz. Überall standen Krankenwagen und Armeefahrzeuge. Patienten wurden auf die verschiedenen Wagen verteilt. Es ging erstaunlich ruhig ab. Hinter der Schranke, die zum Parkplatz führte, stand ein Auto im Halteverbot. Lisas. In ihm saß Katja, die Nachtschwester. Marie setzte sich nach hinten. Die Kisten vom Morgen waren nicht mehr im Auto.
»Ich bin bei deiner Mutter gewesen, es ist alles okay, wir waren sogar noch einkaufen.«
»Hast du geschlafen?«
»Deine Mutter hat darauf bestanden. Fast fünf Stunden. Als du angerufen hast, bin ich grade wach geworden.« Sie lachte freudlos und fuhr an. Marie lehnte sich zurück und schloss ihre Augen.
Katja
»Wir sind da, bitte aussteigen!«
Lisa schüttelte Marie, die irritiert die Augen öffnete.
Sie saß immer noch auf der Rückbank des alten Fords ihrer Mutter.
»Wo ist deine Kollegin?«
»Katja ist in ihrer Wohnung. Ich bin weitergefahren. Du hast anscheinend gar nichts mitbekommen? Wir sind zu Hause, du kannst oben weiterschlafen.«
Marie kroch aus dem Auto. Ihr Hals tat weh und der rechte Arm war eingeschlafen.
Lisa drückte ihrer Tochter einen Rucksack in die Hand und nahm selbst zwei Koffer aus dem Auto.
»Wem ist das?«
»Das sind Sachen von Katja. Die kann sie mit dem Moped schlecht transportieren. Kannst du noch den Laptop aus dem Kofferraum nehmen?«
»Wieso haben wir Katjas Sachen?«
»Katja wird in den nächsten Tagen bei uns schlafen. In der Stadt wird es zu gefährlich.« Lisas Stimme klang rau.
Irene kam ihnen entgegen, um zu helfen. Im Erdgeschoss bewegten sich die Gardinen. Frau Maier spionierte. Marie überlegte, wie lange es dauern würde, bis sie, wie zufällig herauskam, um nachzufragen, was die Koffer bedeuteten.
Lisa stellte das Gepäck in die Abstellkammer.
»Soll sie hier schlafen?« Marie schaute in den Raum, in dem außer einem Schrank und einer alten Couch, nur das Bügelbrett stand.
Als Irenes Schwester noch lebte, hatte sie bei ihren seltenen Besuchen auf diesem Sofa übernachtet.
»Dein Zimmer ist zu klein, um ein weiteres Bett hineinzustellen und Oma braucht ihr Zimmer. Wir könnten natürlich eine Matratze in das Wohnzimmer legen, aber ich denke, Katja hat sicher gern etwas Privatsphäre, auch wenn der Raum nicht groß ist. Hilf mir bitte, ein Fach im Schrank für sie freizumachen. Das Sofa können wir ausklappen, dann ist die Bettfläche breiter.«
Lisa öffnete die Schranktür und nahm die Sommerkleidung heraus. Sie sortierte sie in große Plastiksäcke und deponierte diese auf dem Schrankdach.
Marie baute mit Irenes Hilfe das Sofa um, dann legten sie eine Tagesdecke darüber. Der Raum war jetzt ganz gemütlich. Schade nur, dass er kein Fenster besaß.
Lisa holte die Stehlampe aus dem Wohnzimmer und stellte sie hinter das Sofa.
»So, jetzt kann sie auch vom Bett aus Licht machen.«
Im Wohnzimmer war der Tisch gedeckt. Marie merkte jetzt erst, wie hungrig sie war. Der Tag war anstrengend gewesen.
Der Fernseher lief, doch diesmal sagte Irene nichts dagegen. Es wurde eine Kaltfront angekündigt.
»Zum Glück ist der Tank voll. Frieren werden wir nicht.« Irene seufzte.
Die Nachrichten zeigten neu errichtete Quarantäneeinrichtungen. Zwei Moderatoren diskutierten über die Einreisebestimmungen in Amerika.
»Die spinnen total!«, regte sich Lisa auf. »Sie haben eine neue Form von Polio, dazu die Lungenpest in ihren Ballungsgebieten, und stecken jetzt Einreisende in diese Baracken, damit sich auch noch der Letzte ansteckt.«
»Polio? Aber es gibt doch Impfungen dagegen.«
»Nicht gegen die neue Form, Marie. Aber die gibt es bis jetzt nur in den USA. Gefährliche Krankheiten gab es schon immer. Pandemien sind nichts Ungewöhnliches. Bis jetzt hatten wir, dank der modernen Medizin, Glück. Die Lungenpest ist äußerst aggressiv und hoch ansteckend. Die Immunisierung ist teuer und es gibt bis jetzt noch nicht genug Impfstoff, um alle Gefährdeten zu versorgen. Wirksame Medikamente haben wir nicht, dazu dauert es fast zwei Wochen, bis die Krankheit ausbricht. Das macht sie so gefährlich. Die Hälfte der Angesteckten überlebt die Infektion nicht. Von den Überlebenden tragen viele irreversible Schäden davon. Lähmungen, Sehstörungen und was weiß ich noch alles. Dazu kommt dann noch diese neue Seuche. Menschen verhalten sich irrational, verfallen in eine Art Wahnsinn und greifen andere an. Du siehst ja, was mit deiner Freundin Hannah passiert ist. Es kann sein, dass Kevin an dieser neuen Infektion leidet. Wir wissen nicht, ob er sie angesteckt hat. Deshalb musst du vorsichtig sein, wenn du bei ihr bist. Diese Krankheit breitet sich aus. Glücklicherweise ist sie nicht so ansteckend. Trotzdem wird im Netz Panik verbreitet, indem diese Infektion als Zombieseuche bezeichnet wird. Ich kann dir aber versichern, dass sie das nicht ist. Wenn es das Problem mit der Lungenpest, der Influenza-Epidemie und der Zunahme der multiresistenten Keime nicht gäbe, hätten wir diese Krankheit schon längst im Griff.«
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