Ly Fabian - Infektion
Здесь есть возможность читать онлайн «Ly Fabian - Infektion» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Infektion
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Infektion: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Infektion»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Infektion — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Infektion», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
»Komm rein! Bist du allein?« Sascha schaute sich misstrauisch um, als sie vor der Tür des Reihenendhauses stand. In seinem Zimmer regierte das Chaos. Überall lagen Bücher zwischen Wäschestücken und Getränkedosen auf dem Boden. Im Fernsehen lief ein englisches Nachrichtenprogramm.
»Wir stehen vor einer Zombie-Epidemie! Hast du davon gehört?«
»Nein. Ich habe heute nur einen Dokumentarfilm über die Lungenpest gesehen, dann gab es noch etwas über eine Masernpandemie und nicht zu vergessen die Grippewelle aus Osteuropa. Das mit den Zombies ist mir anscheinend entgangen. Letztes Jahr meintest du, eine Alien-Invasion stände bevor. Die scheinen sich inzwischen ja gut integriert zu haben. Bisher hat sie noch keiner enttarnt.«
Sascha warf ihr einen bösen Blick zu. »Das mit den Zombies ist real!«
Marie lächelte.»Okay, von mir aus.«
»Ich habe Interviews gesehen. Die Geheimdienste spielen es runter, damit keine Panik aufkommt.« Er rief an seinem Tablet einige Links auf. »Da, schau selbst!«
»Das ist ein Ausschnitt aus Walking Dead, das andere eine Sequenz aus WorldWarZ. Damit kannst du nur deine Eltern erschrecken.«
»Das hier ist aber echt!«
»Auch nicht! Da mache ich dir ja einen besseren Film!« Marie klickte auf dem Teil herum, während Sascha aufräumte und einen Rucksack füllte.
»Das solltest du auch tun. Für den Fall, dass du schnell weg musst. Wechselwäsche, Geld, Essen, Wasser. Ich bringe morgen Vorräte in unsere Scheune. Man muss an verschiedenen Stellen etwas lagern!«
Sie nahm sich selbst ein Wasser, während er weiter seine Sachen sortierte.
»War es das? Sollte ich deswegen extra heute noch vorbei kommen? Das hättest du mir auch am Handy sagen können.« Sie legte sein Tablet zurück.
Er schaute sie an. »Darüber kann man nicht am Telefon sprechen. Da weiß man nie, wer mithört. Wir werden alle belogen. Denk immer daran!«
Seine geröteten Augen fixierten sie. Sie fühlte, wie sich ihre Nackenhaare aufstellten. Verdammte Verschwörungstheorien. Sascha drehte immer mehr ab. Er kiffte eindeutig zu viel.
»Keine Sorge, ich passe auf!« Sie küsste ihn zum Abschied auf die Wange.
An der Autobahnbrücke stoppte sie. Eine Kolonne Militärfahrzeuge. Endlos. Zum Glück war Sascha nicht hier. Er würde behaupten, der dritte Weltkrieg wäre ausgebrochen.
»Sie kommt!«, zischte jemand. Erschrocken zuckte sie zusammen. Neben ihr stand ein Mann in einem altmodischen Trenchcoat. Sie hatte nicht bemerkt, wie er sich angeschlichen hatte. Seine dürren Hände umklammerten die Brüstung. Er wandte ihr sein zerfurchtes, von fettigen Zotteln umsäumtes Gesicht zu.
»Die Apokalypse!« Er kicherte. »Wir werden alle sterben!«
Sie stieg auf ihr Rad und fuhr so schnell sie konnte nach Hause. Der Alte verfolgte sie mit seinen Blicken, bis in den Schlaf.
»Dass du immer noch schläfst! Es ist schon fast elf!« Oma stand neben ihrem Bett. »Wir wollten etwas unternehmen. Deine Mutter ist jetzt allein einkaufen.«
»Wir können doch auch morgen etwas unternehmen.« Marie schlurfte ins Bad. Sie stand unter der Dusche und ließ das heiße Wasser laufen, als könnte sie damit die Zeit anhalten. Es hämmerte an der Tür. »Dusch nicht so lange!«
Seufzend drehte sie den Hahn zu. In der Küche nahm sie sich Tee aus der Thermoskanne. Irene zeigte auf die aufgeschlagene Zeitung. Lungenpest, neue Fälle in Berlin und Frankfurt. Krisensitzung im Gesundheitsministerium.
»Hoffentlich breitet sie sich nicht noch weiter aus!«
»Was soll sich ausbreiten?« Lisa schloss die Eingangstür. Irene zeigte auf die Schlagzeile. »Hier, schau, schon wieder neue Fälle, die Leute brechen auf der Straße zusammen und bluten aus dem Mund.«
»Wie eklig.« Marie schaute auf das Foto.
»Die haben geschlafen und jetzt bekommen sie es nicht mehr in Griff. Zum Glück arbeite ich in einem kleinen Haus, bei uns gibt es keine Infektionsabteilung. Aber unser Chef hat erreicht, dass wir trotzdem geimpft werden, sobald die neuen Chargen nächste Woche kommen. Wird ein Riesengeschäft für die Pharmaindustrie.«
Lisa stellte eine Tasche auf den Boden. »Schaut mal! Hab ich für uns mitgebracht.« Sie zog drei Hexenhüte, an denen Haare befestigt waren, heraus. Einer hatte rotes, der Zweite orangefarbenes und der Dritte weißes Haar. Dazu schwarze Umhänge.
»Sonderangebot. Fünf Euro das Set!«
»Ich nehme mal an, die weißhaarige Hutperücke ist für mich gedacht.« Irenes Stimme klang pikiert.
»Ich nehme ihn!« Marie stülpte das Teil über. Die weißen Haare umschmeichelten ihr Gesicht »Ist doch ein guter Kontrast zu meinem Teint!« Sie drehte sich vor dem Spiegel.
Es nieselte am Sonntag, deshalb wurde der geplante Ausflug auf ein Mittagessen reduziert. Lisa besaß noch einen Gutschein von einem nahegelegenen Restaurant. Die Angst, so kurzfristig keinen Platz zu bekommen, war unbegründet. Auf dem Parkplatz befanden sich nur wenige Wagen. Vor dem Eingang stand ein Hänger, auf dem, in Heu gebettet, mehrere unterschiedlich große Kürbisse lagen. Im herbstlich geschmückten Restaurant konnten sie sich einen Platz aussuchen.
»Ich hätte nicht gedacht, dass es heute so leer ist«, meinte Lisa zu Irene. Der Kellner, der die Getränke brachte, zuckte mit den Schultern. »Normalerweise bekommt man sonntags ohne Reservierung keinen Platz. In der Stadt soll es Unruhen geben und die Polizei hat überall Straßensperren errichtet.« Er verzog den Mund zu einem gequälten Lächeln.
Das Essen war phantastisch. Zum Schluss spendierte der Wirt seinen wenigen Gästen Kaffee und Kuchen.
Zu Hause blinkte der Anrufbeantworter. Lisas Station.
»Ich muss morgen einspringen. Eine Kollegin ist krank geworden. Spätdienst.« Lisas Stimme klang gepresst. Eigentlich hatte sie sich auf ein paar freie Tage gefreut.
»Pass auf dich auf!« Irene musterte ihre Tochter. »Du bist viel zu blass. Und deine Kopfschmerzen, das kommt von zu viel Stress.«
Montag
Der Schulbus kam mit ein paar Minuten Verspätung. Marie konnte sich einen Platz sichern. Sie lehnte sich an das Fenster und schloss die Augen. Die ersten Stunden zogen sich. In Ethik sprachen sie über die Gefahr eines Krieges in Europa. In Kunst entwarfen sie Halloweenverkleidungen. Marie überkam Sehnsucht nach der Familie ihres Vaters. Den Spaß und die Lebensfreude ihrer amerikanischen Sippe. Sascha war nicht da. Ich bereite mich vor , hatte er ihr auf ihre Frage gesimst. »Du kommst spät.« Irene werkelte in der Küche. Eierpfannkuchen. »Ich esse doch keine Eier!« »Dann musst du dir selbst etwas kochen. Es ist total ungesund, wie du dich ernährst. Du bist doch noch im Wachstum.« »Mit siebzehn? Eher nicht. Was hast du da alles gekauft, ich esse so was nicht, dass weißt du doch.« Auf dem Küchentisch lagen Schokolade, Bonbons und Gummibären, daneben kleine Beutel. »Das ist für Halloween. Hilfst du mir später?« »Ich muss noch für Mathe lernen, tut mir leid.« Marie schlief schon, als ihre Mutter aus der Klinik kam. Lisa duschte nur kurz, bevor sie ins Bett fiel, auch am Dienstag sahen sie sich nicht. Als Marie am Mittwoch von der Schule heimkam, standen unzählige Tüten auf dem Tisch, Irene hatte Bonbons und einzelne, farbig sortierte Gummibärchen in jede gepackt. Dazu eine Rippe Schokolade. Fassungslos schaute Marie auf die Teile. »Sieht gut aus! Was meinst du? Ist alles abgezählt, ganz gerecht. Jede Tüte enthält gleich viele Drops, Bären, Bonbons und Schokolade! Du kannst auch für die Schule ein paar mitnehmen. Für deine Freunde!« »Das ist ekelhaft! Du hast jedes einzelne Teil mit der Hand angefasst! Denkst du, irgendjemand will angetatschte Süßigkeiten?!« Irene schaute sie entgeistert an. Ihre Gesichtsfarbe wechselte. »Ich habe meine Hände gewaschen!« Marie verließ die Küche. Sie wollte nicht streiten. Diese Tüten in der Schule. Hannahs Lachen konnte sie jetzt schon hören. Am Donnerstag setzte sie den Hexenhut auf. Unter dem Umhang trug sie schwarze Jeans und ein schwarzes T-Shirt. Sie schminkte sich weiße Lippen, passend zur Perücke. Die Beutel standen nicht mehr in der Küche. Irene ignorierte ihren Gruß. Lisa war schon weg. Frühdienst. Den Bus sah sie noch wegfahren, sonst kam er immer zu spät. Marie holte seufzend das Fahrrad aus dem Keller. Wenn sie sich beeilte, könnte sie es gerade so schaffen. Die meisten hatten Süßigkeiten mitgebracht. Fast alle waren kostümiert. Nach der großen Pause wollten sie die beste Verkleidung wählen. »Dein Psychofreund steht da hinten!« Hannah, die Elfe, grinste anzüglich. Sascha stand am Rand des Hofes, neben einer Eiche. Er fixierte sie mit fiebrig glänzenden Augen. Marie ging zu ihm. »Sie sind hier!« »Sascha, die haben sich nur verkleidet! Zombiewalk!« Marie winkte Timo, der mit einer Gruppe Oberstufenschüler an ihnen vorbeischlurfte. Sie waren bleich geschminkt. Einige hatten sich klaffende Wunden gemalt, andere trugen Kontaktlinsen. Ein paar jüngere Schüler filmten begeistert mit ihren Handys. Timo stellte sich stöhnend neben sie, er wischte sich mit dem Ärmel über die Stirn und die kunstvoll aufgeklebte Wunde fiel hinunter. Sascha wich erschrocken einen Schritt zurück. Timo lächelte. »Verdammtes Zeug, das juckt vielleicht! Hast du wirklich gedacht die Wunde wäre echt?«, wandte er sich an Sascha. Der starrte ihn an und schüttelte langsam den Kopf. Timo hob das Teil vom Boden auf, wischte es vorsichtig ab und klebte es auf seine Wange. Hannah grinste und schlenderte in ihre Richtung. »Cool Timo, echt genial! Wenn ich sehe, wie andere einfach als Penner kommen, ohne sich zu verkleiden …« Timo lachte gutmütig. Hannah musterte Sascha. »Das glaube ich jetzt echt nicht! Du hast dir ein Beil umgeschnallt! Wie krank ist das denn? Wenn es ein Gag sein soll, müsste wenigstens Blut daran kleben!« Sascha begann zu zittern. Marie legte ihm die Hand auf die Schulter. »Lass dich nicht provozieren!« »Hast du Kevin schon gesehen?«, wandte sich Hannah an Timo. »Er war heut Morgen nicht da, aber Ismael ist vorhin an ihm vorbeigefahren, der sieht sowas von cool aus. Ah, dort hinten kommt er! Er ist auch Zombie! Eigentlich wollte er Footballer sein.« Kevin schlurfte einer Horde kreischender Siebtklässler hinterher. »Hey Kev! Ich bin hier!« Hannah lief zu ihrem Freund, sprang ihm regelrecht in die ausgestreckten Arme. Timo schaute ihr amüsiert hinterher. Das Gekreische auf dem Schulhof erstarb unter dem schrecklichen Schrei. Hannahs Kopf stand unnatürlich vom Rumpf ab. Um sie breitete sich ein roter See aus.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Infektion»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Infektion» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Infektion» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.