Cornelia Nolte - Big Brother 5.0
Здесь есть возможность читать онлайн «Cornelia Nolte - Big Brother 5.0» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Big Brother 5.0
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:5 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 100
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Big Brother 5.0: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Big Brother 5.0»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Big Brother 5.0 — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Big Brother 5.0», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Nachdem Karsten von seiner Entdeckung berichtet hatte, wurde es ganz still im Raum. Er schilderte seine Tests, die Analysen, die er gefahren hatte, und dass das im Grunde nur einen Schluss zuließ: ihr Prototyp hatte eine Achillesferse. Die gute Laune war verflogen und wich ernsten Gesichtern.
„Ist doch ein klarer Fall: wenn die Sensoren und alles funktionieren, muss es an ihm liegen“, resümierte der Chefingenieur mit einem Seitenblick auf den Neurowissenschaftler des Teams.
Der verstand das als Angriff und konterte spitz: „Wir hatten uns doch intensiv mit den Medizinern ausgetauscht; Jeder Mensch produziert Hirnströme und es gibt keinen biologischen Mechanismus, um die zu unterdrücken, denn das würde bedeuten, dass Du nicht mehr denkst. Dann wärst Du tot, aber wie Du siehst, ist der Kerl quicklebendig.“
„Leute, beruhigt Euch. Es war ein langer Tag für alle.“ Selbst wenn dies keine guten Nachrichten waren und er am liebsten an die Decke gehen würde, durfte Jürgen Morler nicht zulassen, dass sich sein Team zerstritt. Nichts war in solchen Situationen wichtiger, als die Ruhe zu bewahren und an einem Strang zu ziehen.
„Das heißt biologische Gründe können definitiv ausgeschlossen werden, ja?“ bohrte der Ingenieur nach.
„100-protzentig, aber da wiederhole ich mich“, seufzte der Neurowissenschaftler matt.
Fahrig strich sich Karsten durch die Haare. Sie mussten das Problem unbedingt strukturierter angehen. „Also,“ dachte er laut, „die Ursache ist nicht technisch und nicht biologisch... Was ist mit mechanisch?“
Ungläubige Gesichter starrten ihn an, bis die Erkenntnis durchsickerte. Mit einem Mal waren alle wieder hellwach.
„Du meinst, er blockiert uns mit irgendwas?“
„Was soll das denn sein? Guck' ihn Dir doch an,“ erwiderte der Ingenieur, während er mit dem Arm vor Steffen Hartwigs Standbild herumfuchtelte, „da ist nichts!“
„Weiß ich doch auch nicht, aber hast Du eine bessere Idee?!?“ Mühsam beherrschte Karsten sich. Das ging echt an seine Substanz. Er sollte sich weniger stressen lassen, aber nach seiner Entdeckung würde daraus vermutlich erst einmal nichts werden. Er atmete hörbar aus.
„Nehmen wir mal an, Du hast recht, was bedeutet das dann? Dass jeder Idiot – und sooo helle sieht er ja nun wirklich nicht aus – jeder Idiot in der Lage ist, unsere Sensoren auszusperren?“
„Himmel, die Investoren werden nicht begeistert sein...“
„Auf keinen Fall werden wir denen etwas sagen, bevor wir nichts Genaueres wissen!“ Morler war mit verschränkten Armen und fixem Blick seinen eigenen Gedanken gefolgt, aber nun schaltete er sich wieder ein.
„Willst Du sie denn belügen?“
„Es ist doch keine Lüge. Ich wüsste ja nicht einmal, was ich ihnen sagen soll, weil wir noch gar nicht wissen, womit genau wir es zu tun haben. Nach dem großen Testlauf arbeiten wir jetzt am Finetuning, das ist doch ganz normal. Solange keine gravierenden Fehler auftreten, müssen wir sie nicht damit beunruhigen. Und bis die Investoren die Geräte selbst in die Hand bekommen, haben wir noch genug Zeit, diese Unstimmigkeit aufzuklären.“ Da war Morler ganz der aalglatte Geschäftsmann. Die externe Kommunikation musste unter Kontrolle bleiben.
„Schön, aber wie gehen wir nun intern damit um?“
Als der Morgen dämmerte, saßen die Männer noch immer zusammen und diskutierten. Eine Stunde später fielen sie schließlich erschöpft in ihre Betten. Ihr Plan stand fest.
4
Was Karsten aber trotz der akribischen Vorbereitungen im Testverfahren entging, war die Anwesenheit einer weiteren, ungebetenen Partei. Der unscheinbare Gast bewegte sich geschickt unterhalb des Radars von Network Solutions. Wäre seine wahre Identität bekannt gewesen, hätte er es sicher nicht in diesen Raum geschafft oder wäre zumindest vor der Veranstaltung ausgewiesen worden. Jetzt, im Nachhinein, hätte Karsten vermutlich einen Wutanfall bekommen, garantiert aber sehr, sehr tiefe Sorgenfalten. Aber der Gast flog nicht auf und so geschah nichts dergleichen.
Heimlich, still und leise sammelte er die Informationen, nach denen er fieberhaft gesucht hatte. Das, was er nun erfahren hatte, bestätigte seine Ahnungen. Eines war jedoch klar: dieser Gast musste sich ebenfalls Sorgen machen, aus demselben Grund wie Karsten, wenn auch seine Motivation eine völlig andere war. Und wie immer, wenn diese Person sich Sorgen machte, durfte man mit Reaktionen rechnen. Dieser Jemand schaute nicht einfach nur zu.
5
Wie versprochen saß ich am nächsten Tag im Büro und starrte auf einen blinkenden Cursor am Anfang einer leeren, weißen Seite. Hm, mal sehen – sicher konnte es nicht schaden, wenn ich kurz die Entstehungsgeschichte umriss. Aber dann?
Mir ging es vermutlich wie einem Schriftsteller, der zwar einen groben Plan hat, aber die Details und die Figuren noch zu unscharf sind, als dass er etwas sinnvolles zu Papier bringen könnte. Aber was macht man da? Recherchieren ist bestimmt immer eine gute Idee.
Google weiß Rat. Behauptet Google selbst, und ein Großteil der User gibt ihm recht. Zumindest ist die Semantik derart weit fortgeschritten, dass es für die überwiegende Zahl der Anfragen keine Trefferliste mehr gibt, sondern eine einzige, klare Antwort. Die dann auch gar nicht mehr hinterfragt wird. Was äußerst tückisch ist. Wenn ich es mir recht überlegte, war das ein Wissensmonopol. Ein selbst gewähltes, versteht sich, denn jeder könnte ja nach wie vor auf andere Quellen zurückgreifen. Da siegt dann nur meistens die Faulheit. Aber darüber wollte ich mir ein andermal Gedanken machen. Schließlich war mein Thema komplexer und damit anders geartet.
Das spiegelte sich tatsächlich in meinem Suchergebnis wider, denn wie früher bekam ich noch eine unendlich lange Liste mit möglichen relevanten Treffern. Ich biss also in den sauren Apfel und begann oben.
Die ersten Treffer waren der Spiele-Industrie zuzuordnen. Mal wurden die Produkte alleine beworben, mal das Setup ausführlicher erklärt. Da ich nicht so der Computerspiele-Fan war, übersprang ich nach ein bis zwei Detailseiten entsprechende Links schnell.
Was danach kam, passte in keine Kategorie. Es war eine Mischung aus Pseudo-Wissenschaft, paranoiden Verschwörungstheorien, kleinbürgerlicher Panikmache. Nur ein paar Gruppierungen und Foren machten einen seriösen Eindruck. Wissenschaftliche Auseinandersetzungen suchte ich jedoch vergeblich. Aber die fanden sich wohl eher in der Bibliothek. Dem wollte ich später nachgehen und klickte und scrollte mich erst einmal weiter durch das bunte World Wide Web.
Schon am frühen Nachmittag schwirrte mir durch die vielen Informationen und Theorien derart der Kopf, dass ich die restliche Zeit bis zum Feierabend freiwillig mit langweiligen Verwaltungsaufgaben überbrückte. Punkt 16.30 Uhr fuhr ich meinen Rechner runter. Es war Zeit für mein Freitagabend-Bier mit Christian.
Es hatte sich vor einer Ewigkeit eingebürgert, als er nach ein paar Jahren im Ausland wieder nach Deutschland kam und alte Kontakte auffrischte. In unserem Bekanntenkreis gab es nicht wenige, die um diese Uhrzeit noch arbeiten mussten, weil es die Dienstleistungsgesellschaft von ihrem Job und somit von ihnen verlangte. Dadurch waren wir meistens zu zweit in unserer Stammkneipe, die dank der vielen Touristen trotzdem immer voll war.
Ich entdeckte Christian weiter hinten am Tresen und setzte mich auf den freien Hocker neben ihm, nachdem ich ihm zu Begrüßung auf die Schulter geklopft hatte. Fast hätte er sich verschluckt, denn er hatte mich nicht kommen sehen. Seine Aufmerksamkeit galt gerade der Sportübertragung auf dem großen Bildschirm über der Bar.
„Servus!“ hustete er.
„Na, alles klar?“
„Jo, geht schon.“
Damit war eigentlich schon alles gesagt, was notwendig war, bevor auch vor mir eine Bierflasche stand und ich mit ihm auf das vor uns liegende Wochenende anstoßen konnte. Wir waren eben ein eingespieltes Team und verstanden uns blind.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Big Brother 5.0»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Big Brother 5.0» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Big Brother 5.0» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.