Martin Cordemann - Abseits des Imperiums

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"Abseits des Imperiums" ist der dritte Band der Imperiums-Reihe. Es erstreckt sich über drei Zeitperioden… mit Ausflügen in andere. Das erste Buch deckt eine frühe Periode ab, in der das Imperium noch recht jung ist, das zweite spielt etwa 200 Jahre später und das dritte spielt wiederum rund 200 Jahre danach. Wobei im jeweils späteren Dinge aufgegriffen und ggf. weitergeführt werden, die in früheren passieren, alles hängt also miteinander zusammen, baut aufeinander auf und entwickelt sich weiter. Und hier und da gibt es einen Ausblick auf die Zukunft… die wir aus den «Legenden» kennen. Es füllt eine Zeit zwischen «Vor dem Imperium» und «Legenden des Imperiums» und wie bei letzterem ist es wieder eine fließende Mischung aus Geschichtensammlung und Roman, bei denen viele gleichermaßen für sich selbst stehen wie auch Teil eines größeren Ganzen sind, Puzzlestücke, die am Ende ein größeres Bild in einem umfangreicheren Universum ergeben. Es beantwortet vielleicht die eine oder andere Frage, die nach den anderen beiden Bänden noch offen ist. All das ist altmodische Science Fiction!

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Das sollte auch noch für eine ganze Menge anderer Leute zutreffen, deren Tod der Doktor berechnet hatte. Sie alle starben eines natürlichen Todes – und sie alle starben zu dem vorherberechneten Zeitpunkt. Es sollte noch drei Jahrzehnte dauern, bis man sich sicher war – aber dann war man sich auch wirklich sicher. Sie hatten ein System gefunden, den biologisch-medizinischen Verlauf eines menschlichen Lebens zu berechnen und den Tod eines jeden Menschen auf den Tag genau festzulegen. Die Korken knallten so lange, bis man sich nach einer kurzen Euphorie bewusst wurde, was das bedeutete. Oder sich vielmehr bewusst wurde, dass man sich nicht bewusst war, was das bedeutete. Also wurde, wie es sich gehörte, umgehend eine Art Ethikkommission ins Leben gerufen – deren Haltbarkeit aber genauso beschränkt war wie ein menschliches Leben. Nur eben weit kürzer. Bevor man sich lang und breit die Köpfe heiß oder leer diskutierte, kam man zu dem Punkt, dass es eigentlich nur zwei Wege gab: Ja oder Nein. Sollte man das Wissen, das man über die Laufzeit eines menschlichen Lebens hatte, mit dieser Person teilen oder nicht?

Man vertagte sich für ein paar Jahre, um eine Feldstudie durchzuführen, in der Freiwillige ihr Sterbedatum erfuhren. Denn, so sagte die Wissenschaft, oder sonst wer, man konnte nur dann etwas verändern, wenn man wusste, dass man etwas verändern musste – und besser noch, was man verändern musste. Streng genommen wusste man aber beides nicht ganz so genau. Die Todesursachen, die man vorherberechnet hatte, waren allesamt nicht heilbar – und die Krankheiten, die heilbar waren, waren von dem Programm von vornherein als Todesursachen ausgeschlossen worden. Trotzdem wollte man „der freien Entscheidung des Menschen“ eine Chance geben, sich durchzusetzen. Wenn man wusste, dass man sterben würde, so die Theorie, würde man wahrscheinlich etwas dagegen unternehmen wollen. Gesünder leben, zum Beispiel. Weniger trinken, weniger rauchen, weniger Geschlechtsverkehr, oder nur mit Arten, die man persönlich kannte. Man beobachtete… und wurde enttäuscht. Selbst die, die meinten, ihren Lebensstil ändern zu müssen, konnten dadurch keine Veränderung erreichen. Man hatte, so schien es, nicht nur eine Prädisposition zu sterben, man starb einfach, so oder so, was auch immer man dagegen zu tun versuchte.

Die Ethikkommission erwog noch kurz, an einem sonnigen Nachmittag, kurz bevor man ins Wochenende aufbrach, um genau zu sein, ob man den Menschen die Wahl lassen sollte, über den Zeitpunkt ihres Ablebens zu wissen oder nicht, aber das war der Zeitpunkt, an dem der Vertreter der Vermarktungsabteilung des Planeten in die Runde warf, dass durch den Wegfall eines „Geburtstags“ auf Oxford ein enormes Potential an marktwirtschaftlicher Nutzung ausgerottet worden war und er stellte ihnen die Wahl, entweder per Dekret den Valentinstag zum Nationalfeiertag zu machen oder mit dem neu erworbenen Wissen ein neues, marktwirtschaftlich vielversprechendes Fest einzuführen. Da man schnell ins Wochenende wollte und es niemandem daran gelegen war, seiner oder ihrer Angetrauten ständig irgendwelchen Firlefanz als „Beweis der Liebe“ kaufen zu müssen, entschied man sich kurzerhand für letzteres und so wurde Oxford der erste – und einzige! – Planet, auf dem sich die Leute „einen schönen Todestag“ wünschten.

„Du siehst so bedrückt aus“, meinte Marnie.

„Ich mag halt keine Feiern. Ich bin in einem Alter… wo mir das nicht mehr so bekommt.“ Was, streng genommen, nur die halbe Wahrheit war. Es hing auch ein wenig damit zusammen, wie er feierte.

„Niemand hat doch im hohen Alter mehr Lust, seinen Geburtstag zu feiern“, hatte damals der Leiter des Komitees für Irgendwas gesagt, das man ins Leben gerufen hatte, um Leuten wie ihm etwas zu sagen zu geben, auch wenn sie keinerlei wissenschaftliches Talent hatten und aus irgendwelchen Gründen nicht in den Senat geschickt werden konnten. Auch für solche Leute musste es Aufgaben geben, hatte man beschlossen, selbst – oder gerade – wenn diese absurd und nichtig waren. Das Komitee für Irgendwas war ins Leben gerufen worden und sein Name hätte kaum treffender gewählt sein können. Außer vielleicht mit „Komitee für Nichtigkeit“, aber das hätte dann wohl selbst der oberflächlichste Politiker durchschaut. Und doch hatte der Leiter des Komitees an diesem Tag ausnahmsweise mal recht, denn wie ein Besuch auf anderen Welten des Imperiums, auf denen man den traditionellen Geburtstag feierte, zeigte, ging die Lust am Feiern in der Tat mit dem Alter ein wenig verloren. Es war nur ein weiteres Jahr, das man hinter sich gebracht hatte und die Zeiten, in denen man an einem solchen Tag auf den Putz gehauen hatte, waren lange vorbei. Die Freude, die kindliche Freude, war verloren gegangen. Außerdem hatte man festgestellt, dass Frauen das Altern schwerer aufnahmen als Männer und wenn es ein Medikament gegeben hätte, das sie bei einem bestimmten Alter hätte stehen lassen können, viele hätten es genommen. Die Abschaffung des Alterns in dem Sinne war also durchaus etwas, das der Bevölkerung von Oxford entgegenkam. Für die Akten musste aber das Geburtsdatum aufgenommen werden, da die Zentrale Bürokratiestelle des Imperiums sicher erstaunt ihre metaphorische Braue gehoben hätte, wenn Oxford ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch avisierte Sterbedaten eingereicht hätte. Selbst mit einer Information, die gleichzeitig Geburts- und zukünftiges Sterbedatum enthielt, tat man sich schwer und so hielt man nach kurzem Zwiegespräch letzteres schlicht zurück.

Das System ließe sich nicht auf das ganze Imperium anwenden, hatte man, nach eingehender Untersuchung der durchaus interessanten Daten, gemeint. Und zu recht. Denn ein Pilot auf einem Jägerträger mochte bei einem Einsatz einen Tod finden, den seine biologische Uhr nicht angezeigt hatte. Es war, da war man sich einig, etwas, das nur in einem „überschaubar kleinen und geschlossenen Ökosystem“, wie es Oxford war, wirklich funktionieren konnte. Und das tat es erschreckend gut. Denn, was sich erst im Laufe der Zeit herauskristallisierte, war: Die Analyse um- und erfasste sogar psychische Veranlagungen. Darunter auch die Arten von Labilität, die zum Selbstmord führen konnten. Und das in manchen Fällen auch taten. Zum genau vorherberechneten Zeitpunkt. Spätestens ab da war klar, dass sich das System nicht irrte und dass man sich auf den Zeitpunkt seines Todes verlassen konnte. Der Tod war endlich ein zuverlässiger Begleiter geworden, der nicht überraschend zur Tür hereinschneite, sondern nach langer Vorankündigung pünktlich dann eintraf, wenn man ihn erwartete.

Natürlich gab es ein paar Leute, die anstrebten, mit diesem Wissen Schindluder zu treiben. Oder sie versuchten es zumindest. Aber wie kann man jemanden erschrecken, der sein genaues Todesdatum kennt? Indem man es vorverlegt? Kaum. Konnte man so jemanden erpressen? Auch das gestaltete sich schwierig. Man konnte ihm bestenfalls androhen, ihn vor seiner Zeit zu ermorden – doch auch das blieb aus, da die Kriminalität im Imperium im Allgemeinen und auf Oxford im Besonderen seit dem Verlassen der Erde doch sehr stark nachgelassen hatte. Die weitestmögliche Abschaffung von Geld tat ihren Beitrag dazu.

„Dein Alter?“ fragte Marnie. „Was für ein Alter?“

Das Alter spielte seit der Umkehrung der Feierlichkeiten eine weit untergeordnete Rolle. Man zählte nicht mehr in der Zeit, die man hinter sich hatte, sondern in der, die noch vor einem lag. Für Kleinkinder war das zunächst schwer verständlich – und tragisch für Kinder, die keine große Lebenserwartung hatten. Für die hatte man schnell einen anderen Weg gefunden. Kinder, von denen man wusste, dass sie nur 8 oder 12 Jahre alt werden würden, bekamen ein Phantasiedatum in weiter Zukunft, um sie vor der Angst vor dem eigenen Tod zu schützen. Man machte ihnen vor, dass sie älter werden würden. Es war eine Lüge, aber sie hatte sich für alle Beteiligten als vernünftig herausgestellt. Ein gesundes Kind dagegen, das seinen „83.“ feierte, freute sich einfach über Feier und Geschenke, bis es dann später, wenn es alt genug war, erfuhr, dass das die Anzahl der Jahre war, die ihm noch bleiben würden.

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