Gerhard Wolff - O für Olivia

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Olivia ist eine wunderschöne Blondine, die nur einen Traum hat: Sie möchte Model werden. Das gefällt ihrem Freund Paul gar nicht. Als sie ein Casting gewinnt und einen Vertrag von einer Modelagentur bekommt, entscheidet sie sich für das Modelbusiness und gegen Paul. Sie erlebt die Eigenheiten des Modelgeschäfts. Nach einiger Zeit bleiben die Aufträge aus und ihre Schulden wachsen. Es beginnt ihr Abstieg über den Escort-Service in die Prostitution. Wird es ihr gelingen den Teufelskreis zu durchbrechen und ihr Glück zu finden?

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„Na leg schon los!“, meinte sie und versuchte ihn, mit ihrem Lächeln aufzumuntern.

„Ich, ich, …!“, stammelte er. Er räusperte sich. „Ich habe nicht nur Blumen mitgebracht!“

„Sondern?“

Er griff in die Jackentasche und zog ein Schmuckkästchen heraus. Er öffnete es und hielt es ihr hin.

„Ein Ring?“, fragte sie überrascht. „Der ist ja wirklich schön!“

Er nahm ihn heraus, ergriff ihre Hand und streifte ihn ihr über.

Sie fuhr erschrocken zurück, ließ es aber dann doch geschehen und besah sich den Ring prüfend an ihrer Hand. „Der ist ja wirklich, wirklich schön!“

„Du hast ihn neulich in der Auslage des Schmuckgeschäftes um die Ecke so bewundert. Da dachte ich, ich könnte ihn dir schenken.“

Sie zuckte zusammen. „Das ist der Ring von dem Juwelier da unten. Aber der war doch sündhaft teuer!“ Sie schaute den Ring skeptisch an. „Den kann ich nicht annehmen, Paul. Der war viel zu teuer. Ich weiß doch, was du verdienst und was der gekostet hat.“

Sie nahm ihn ab und wollte ihn zurück in die Schatulle legen.

Aber er verhinderte es, indem er ihre Hand festhielt.

„Das sollte nicht nur ein Geschenk sein!“ Er sah sie lange an. „Das sollte ein Versprechen sein!“

„Ein Versprechen?“

„Und eine Bitte!“

„Eine Bitte?“

Er nahm ihre Hände und sah ihr tief in die Augen. „Das sollte das Versprechen sein, dass ich dich und nur dich, immer lieben werde. Und ich wollte dich mit dem Ring darum bitten, meine Frau zu werden. Das sollte ein Verlobungsring sein!“ Er sah sie prüfend und unsicher an.

Sie sah ihm in die Augen, dann zog sie ihre Hände zurück, entwand ihm das Schmuckkästchen, legte den Ring wieder hinein, gab ihm alles zurück, stand auf, ging im Zimmer auf und ab und sagte eine Weile nichts.

Auch er schwieg, ratlos.

Schließlich hielt sie vor ihm inne. „Das ist sehr, sehr lieb von dir!“, begann sie. „Sehr, sehr lieb.“

Er stand auf und sie sahen sich an.

„Das ist der wunderbarste Augenblick in meinem bisherigen Leben!“

Er strahlte. „Dann sagst du „Ja“?“

Sie senkte den Kopf, hob ihn wieder, schüttelte ihn. „Nein, nein, nein. Ich sage nicht „ja“!“

Er sah sie fragend an. „Du sagst nicht „Ja“, obwohl du es wunderbar findest?“

Sie nickte.

Er dachte angestrengt nach. „Ich dachte, wir hätten zusammen eine wunderbare Zeit gehabt. Ich dachte, dir hätte es auch mit mir gefallen. Ich dachte, du magst mich.“

Sie legte die Hände auf seine Schultern und zog ihn zu sich heran. „Die Zeit mit dir war die schönste in meinem Leben und ich mag dich nicht nur, sondern ich liebe dich!“

Seine Augen begannen zu strahlen. „Ist das, ist das wahr?“

Sie nickte und lachte. „Natürlich ist das wahr!“

„Dann verstehe ich nicht, warum du dich nicht mit mir verloben willst!“

Sie ließ ihn los. „Ach Paul!“, begann sie. „Worauf soll denn das hinauslaufen?“

Er hob die Hände zur Erklärung. „Worauf wohl, dass wir heiraten, Kinder bekommen, eine Familie gründen, worauf sonst?“

Sie sah ihn an und lachte. „Paul, du bist ein Träumer!“ Sie sah ihn distanziert an.

Er stand verwirrt vor ihr.

„Paul, du bist ein kleiner Schreiner mit einem mickrigen Einkommen.“ Sie beobachtete die Wirkung auf seinem Gesicht. Dann fuhr sie fort. „Und ich bin nur eine kleine Physiotherapeutin, die noch weniger hat. Wir können uns doch eine Familie gar nicht leisten. Es ist schön mit dir, wunderschön. Aber wir kommen doch nie auf einen grünen Zweig. Da muss schon irgendein Wunder geschehen. Verstehst du?“

Er winkte ab. „Aber, aber das ist mir völlig egal. Ich liebe dich und ich bin glücklich, glücklich, glücklich.“

Sie schob ihn weg. „Quatsch! Versteh doch! Werde doch endlich klug. Wir kommen doch mit unserem Geld niemals über die Runden. Weißt du, was von unserem Geld übrig bleibt, wenn wir eine Wohnung und ein paar Kinder finanzieren müssen. Mach die Augen zu, dann siehst du es.“ Sie schüttelte wieder und wieder den Kopf. „Da muss ein Wunder geschehen, damit das klappen könnte – und vielleicht geschieht es ja gerade!“

Sie saßen eine Weile schweigend da und starrten in verschiedene Ecken des Zimmers.

„Ich liebe dich, ich liebe dich und werde dich immer lieben!“, begann er schließlich wieder.

Sie sah ihn nachdenklich an, dann zwang sie sich zu einem Lächeln. „Ich liebe dich auch, ich liebe dich sehr.“ Sie machte eine kurze Pause. „Und das ist wirklich lieb von dir, dass du mich heiraten willst. Das ist die wunderbarste Liebeserklärung, die man jemandem machen kann, wenn man ihm sagt, dass man ihn heiraten will, weil man damit verspricht, dass die Liebe zu einem Menschen ewig halten wird. Das ist bestimmt die wunderbarste Liebeserklärung, die es gibt, vermute ich.“

Er rückte näher an sie heran. „Warum willst du sie dann nicht annehmen? Ich verspreche dir, dass ich dich glücklich machen werde!“

Sie stand auf, lief im Zimmer auf und ab, lehnte sich schließlich an die Wand. Sie wollte ihn nicht verletzen, denn sie liebte ihn ja auch. Aber sie spürte instinktiv, dass sie ihn auch nicht zu sehr in seinen Hoffnungen bestärken durfte, weil er sie sonst gar nicht verstehen würde. Deshalb suchte sie nun auch die körperliche Distanz.

„Hör zu!“, begann sie schließlich, nachdem sie ihn lange gemustert hatte. „Ich bin einfach noch nicht so weit. Ich habe andere Pläne und Wünsche, ja Sehnsüchte!“

Er verstand sie nicht und schüttelte den Kopf.

Sie begann im Zimmer auf und ab zu gehen und erzählte ihm ihre Vorstellungen. „Ich will hier raus, Paul!“, beschwor sie ihn.

„Das wirst du doch auch. Wir suchen uns eine alte Farm auf dem Land, ich renoviere sie und wir machen uns selbstständig!“

„Nein, nein, nein, das meine ich nicht!“ Sie blieb einen Augenblick stehen und dachte nach wie sie ihm alles erklären sollte. „Ich meine, ich will aus diesem Leben raus. Ich möchte nicht mein ganzes Leben mit ständigen Geldsorgen und den täglich gleichen Arbeiten verbringen müssen. Ich will etwas Anderes erreichen, ich will nicht nur Hausfrau und Mutter sein und eine kleine Physio. Ich will mehr haben vom Leben, viel mehr. Und jetzt, glaube ich, bietet sich die Gelegenheit dazu.“

Sie atmete tief durch, so als ob sie sich damit von allem befreien könnte.

„Ich bin ein hübsches Mädchen, das ist sicher. Und ich will etwas machen aus dem einzigen Kapital, das ich habe. Dein Antrag ist lieb gemeint und wirklich wundervoll. Aber er kommt zur falschen Zeit. Ich will diese Chance, Model zu werden, nicht verstreichen lassen. Aber das heißt ja nicht, dass wir nicht zusammenbleiben können. Wir lieben uns und verschieben einfach unsere Pläne. Ich muss diese Chance nutzen, verstehst du das?“

Er nickte und versuchte, zu verstehen, was sie ihm beizubringen versuchte. „Ja, ja, ich verstehe!“, murmelte er verlegen.

„Super!“, jubilierte sie und tanzte im Zimmer herum. „Das ist ja wirklich super. Ich hatte schon Angst, dass du es nicht verstehen würdest und es aus wäre zwischen uns. Das wäre nämlich echt schade!“ Sie sah ihn mit verschmitztem Lächeln an.

Er war innerlich total verwirrt, zwang sich aber ebenfalls zu einem Lächeln, um sie nicht zu verärgern.

Sie zog ihn vom Sessel hoch und sie tanzten gemeinsam durch das Zimmer.

„Lass uns Party machen!“, meinte sie schließlich. „Lass uns in die Disco gehen.“ Sie hielt inne. „Ich muss nur noch mal kurz ins Bad, dann gehen wir essen und danach zum Tanzen, ja!“

Sie ließ ihn abrupt los und er torkelte ein wenig. Sie beachtete ihn nicht und huschte ins Bad. „Ich beeile mich!“, rief sie ihm fröhlich zu, so als ob es ihm wichtig sei, dass sie sich beeilte.

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