Gerhard Wolff - O für Olivia

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Olivia ist eine wunderschöne Blondine, die nur einen Traum hat: Sie möchte Model werden. Das gefällt ihrem Freund Paul gar nicht. Als sie ein Casting gewinnt und einen Vertrag von einer Modelagentur bekommt, entscheidet sie sich für das Modelbusiness und gegen Paul. Sie erlebt die Eigenheiten des Modelgeschäfts. Nach einiger Zeit bleiben die Aufträge aus und ihre Schulden wachsen. Es beginnt ihr Abstieg über den Escort-Service in die Prostitution. Wird es ihr gelingen den Teufelskreis zu durchbrechen und ihr Glück zu finden?

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Sie erschrak immer ein bisschen, wenn er ihren Namen aussprAch es klang in ihren Ohren vertrauter, als sie wirklich waren. Sie nippte an ihrem Getränk. Sie wusste nicht, was sie fühlen sollte, auf der einen Seite mochte sie diesen Jungen nicht, auf der anderen Seite schmeichelte es ihr, dass er ihre Schönheit bemerkt hatte und sie ihm gefiel.

„Ehrlich!“, begann er wieder. „Du hast ein wunderschönes Gesicht, eine süße, kleine Nase, einen herrlichen Schmollmund, tolle, lange, blonde Haare, eine Superfigur …!“ Er machte eine Pause, in der er ihre Formen mit den Händen beschrieb.

Das Gespräch wurde ihr unangenehmer und unangenehmer, deswegen beschwichtigte sie. „Die meisten meinen, ich sei zu muskulös für ein Model!“

Er winkte ab. „Papperlapapp!“, holte er wieder mit den Händen aus, um gleich darauf weiter ihren Körper zu beschreiben. „Dieser knackige Po …!“ Wieder machte er eine kleine Pause. „.. und diese umwerfend langen Beine!“

Olivia verschlug es die Sprache. Das Gefühl des Geschmeicheltseins wich mehr und mehr einem Unbehagen, um nicht zu sagen einer Wut. Wie konnte es dieser ihr völlig unbekannte Mann wagen, sie so intim zu beschreiben?

„Danke!“, meinte sie deshalb und packte ihr Essen in einen kleinen Rucksack. „Ich denke, ich muss jetzt gehen! Die Arbeit geht ja gleich weiter!“ Sie stand auf.

„Nicht so schnell, Kleines!“, hauchte er. „Ich habe da noch eine Idee!“ Er drückte sie sanft auf ihren Stuhl zurück und hielt sie an den Armen fest.

Sie sah ihn verdutzt an.

„Ich dachte, wir könnten vielleicht mal zusammen ausgehen, was meinst du?“

„Ich, ich …!“, stammelte sie verlegen.

„Das wird bestimmt sehr schön, das kann ich dir versprechen!“

Ihr fehlten für einige Sekunden die Worte.

„Ich schwärme total für dich, Olivia. Wir machen uns einen schönen Abend, was meinst du?“

„Ich, ich, ich …!“ Sie konnte es immer noch nicht glauben, dass er sie anmachte.

„Glaub mir, ich weiß, wie man einer Lady einen schönen Abend macht!“

„Ich glaube nicht, dass das meinem Freund gefallen würde!“

Fred winkte ab. „Der muss ja nicht alles wissen. Was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß!“

Sie konnte es nicht fassen, wie billig er sie anbaggerte. Sie riss sich los und sprang auf. „Idiot!“, zischte sie ihm zu und stürzte davon.

„Dann eben nicht, dumme Tussi!“, rief er ihr ärgerlich hinterher.

12

„Na endlich, endlich gehst du mal ans Handy. Ich versuche dich schon mindestens eine halbe Stunde zu erreichen!“, schimpfte Paul besorgt. „Ich dachte schon, dass dir etwas passiert ist. Wo bleibst du denn?“

Er horchte eine Weile vergeblich in sein Handy, denn Olivia schwieg verlegen.

„Hallo, hallo, bist du noch da?“

„Ja, ja, ich bin noch dran.“

„Und wo bist du? Was ist los?“

„Ich, ich …“ , stotterte Olivia betreten. „Ich bin hier beim Fotoshooting für das Fitness-Girl. Ich bin ganz kurzfristig angerufen wurden und habe vergessen, es dir zu sagen. Und dein Handy war aus. Immer machst du dein Handy aus. Man fragt sich, warum du überhaupt eins hast.“

Paul blickte verdutzt vor sich hin. „Aber wir sind verabredet!“, sagte er nach einer Weile kleinlaut.

Wieder eine Pause. „Ich weiß, ich weiß, Paul. Es tut mir ehrlich leid. Die Sache war so kurzfristig. Und ich habe dich nicht erreicht.“

„Aber, aber …“, stammelte Paul.

„Es tut mir wirklich leid, Paul. Bitte verzeih mir!“

Paul biss sich mit verbitterter Miene auf die Lippen.

„Hörst du, verzeihst du mir?“

„Was gibt es da zu verzeihen?“, antwortete er schließlich. „Du bist deinem Herzen gefolgt und hast das getan, was du wolltest! Du musst ja schließlich wissen, was dir wichtig ist und was nicht!“

„Ach komm schon, Paul! Sei doch nicht beleidigt. Wir schauen uns die Farm eben ein anderes Mal an, in Ordnung. Vielleicht schon morgen. Die Farm läuft uns ja schließlich nicht davon!“

Paul atmete tief durch. „Wenn du meinst! Und was ist, wenn die Farm verkauft ist?“

„Dann findest du eine andere!“

Sie hörte, wie er schwieg und tief durchatmete.

„Paul, bitte!“

Er schwieg.

„Bist du beleidigt?“

“Beleidigt? Wie das klingt!“

„Wie denn?“

„Ich dachte, es ginge um unsere Zukunft!“, brach es nun aus ihm heraus. „Ich dachte, wir wollten aufs Land ziehen, eine Farm kaufen, uns selbstständig machen. Das war doch unser Traum!“

„Fang doch nicht wieder damit an. Es wird nicht wahrer, wenn du das dauernd wiederholst.“

Er schwieg beleidigt.

„Das war dein Traum, Paul!“, konterte Olivia. „Das war dein Traum! Mein Traum findet gerade hier statt und nicht irgendwo auf dem Land!“

Wieder trat eine Pause ein.

„Ich dachte, es wäre unser gemeinsamer Traum, ja, das dachte ich!“

„Es tut mir leid, wenn ich diesen Eindruck erweckt habe, aber so sicher war ich mir nicht. Und das habe ich dir neulich auch genau erklärt. Nur du, du hörst nicht richtig zu oder willst es nicht begreifen.“

„Ist das so?“

„Ja!“

Er schwieg.

Sie fuhr fort. „Ich weiß noch nicht genau, was ich will. Aber ich habe mehr und mehr das Gefühl, dass es das ist, was ich will, ja ich glaube, ich möchte ein Model sein!“

Paul war das Herz so schwer, dass er nach Luft rang und nichts sagen konnte, nichts sagen wollte.

„Es tut mir leid, Paul! Aber ich muss mir erst einmal bewusst werden, was ich eigentlich will.“

„Ja, ja, das musst du wohl!“, meinte Paul nach einer langen Pause. „Schade, ich dachte, wir wollen das gleiche!“

„Ich muss jetzt aufhören, Paul. Ich muss zurück zum Shooting. Ich werde gerufen!“

„Hast du dann morgen Zeit und Lust, dir die Farm anzusehen?“

„Wenn ich ehrlich bin, Paul, morgen wird das Shooting fortgesetzt. Eine ganze Fotostrecke, du verstehst?“

„Und deine Arbeit?“

„Ich habe Urlaub genommen!“

„Dafür hast du Zeit!“

„Ach komm!“

Er nickte traurig. „Na dann mal schnell zurück zu deinem Shooting!“, meinte er verbittert.

Sie schwiegen kurz.

„Ich muss wieder …!“

„Dann fahre ich eben mal alleine hin und schau mir alles an!“

„Das ist eine gute Idee. Sondiere das ganze erst mal. Vielleicht gefällt es dir ja gar nicht, dann wäre ich völlig umsonst mitgefahren!“

„Ja, da hättest du wohl viel Zeit sinnlos vertan!“

„Stimmt, so sehe ich das auch. Du, ich werde schon wieder gerufen, Also ciao! Bis dann!“

„Bis bald!“, antwortete Paul enttäuscht. Er hörte wie sei aufgelegt hatte und schaute noch eine Weile nachdenklich vor sich hin.

13

„Du könntest wenigstens fragen, wie es war?“, murrte Paul beleidigt. „Nicht mal das interessiert dich mehr!“

„Wie war`s?“, meinte sie mit gleichgültigem Ton.

„Glaubst du, ich habe Lust es dir zu erzählen, wenn ich schon an deinem Ton merke, dass es dich nicht interessiert.“

Sie schwieg und sah eine Modezeitschrift durch.

„Mann, die Farm auf dem Land, das war doch unser Traum. Und jetzt interessierst du dich nicht einmal mehr dafür!“

„Es war dein Traum, Paul und nur dein Traum!“, gab sie ihm Bescheid und blätterte geschäftig in der Zeitschrift herum.

“Mein Traum? Und nur meiner?“ Paul konnte nicht glauben, was er hörte und schüttelte den Kopf. „Das stimmt doch gar nicht!“, fügte er verärgert hinzu.

„Nur deiner!“

„Nein, nein, nein, das stimmt nicht!“ Er stellte sich vor sie hin und nahm ihr die Zeitschrift ab.

„Wir beide wollten uns die Farm auf dem Land kaufen und uns selbstständig machen. Ich wollte mir eine Schreinerwerkstatt einrichten, Möbel bauen, alte Schränke restaurieren und so weiter. Und du wolltest dich mit deiner Physiotherapie selbstständig machen. Eine Praxis einrichten und außerdem Kunden besuchen. So war es geplant!“

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