Ted Moré - Schneewittchen war beim CIA
Здесь есть возможность читать онлайн «Ted Moré - Schneewittchen war beim CIA» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Schneewittchen war beim CIA
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Schneewittchen war beim CIA: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Schneewittchen war beim CIA»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Schneewittchen war beim CIA — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Schneewittchen war beim CIA», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Da schaut sich der Soldat den Teufel an. Dem hat er bestimmt hie und da mal Wen zu Besuch geschickt.
„Der Teufel kommt gleich zur Sache: „Wenn du dich sieben Jahre nicht wäscht, deine Haare nicht schneidest und die Finger und Fußnägel genauso unbehandelt lässt, dann hast du immer, so oft du in deine Hosentasche langst, einen Gold-Dukaten in der Hand! Du musst nur zusätzlich eine Frau finden und heiraten!“
„Und?“
„Wenn du das nicht vollendest, dann gehörst du mir!“
„Und wenn ja!“
„Dann hast du keine Sorgen mehr!“
„Einverstanden!“
Der Soldat geht in die nächste Kneipe. Es ist so eine märchenhafte Einrichtung mit Metzgerei, Fremdenzimmer und Hausbrauerei. Er säuft wie ein Loch. Frisst wie ein Scheunendrescher. Haut sich ins Bett und schnarcht, dass sich die Balken biegen.
Märchenhaft.
Nach einer Woche wacht er mit Brummschädel und dem Gefühl der Kopferweiterung auf. Da geht er in den Wirtshaushof und will seinen die Regentonne stecken. Rechtzeitig fällt ihm sein Teufelsvertrag ein.
„Mist!“
Er dreht um, bestellt sich ein Frühstück, stärkt sich und überlegt.
Dann steht er vom Frühstückstisch auf, zahlt seine Zeche und geht. Ohne Gepäck.
Fortan führt er ein durchdachtes Leben. Wenn seine Strümpfe schmutzig sind, wirft er sie weg und kauft sich neue. Das tut er mit der Unterhose und dem anderen Zeug auch.
Nach einem Jahr braucht er Schuhe nach Maß! Die Zehennägel wachsen arg.
Im Winter trägt er Handschuhe groß wie Kohlenschaufeln. Die Fingernägel sind sehr lang.
Er riecht nicht gerade erträglich. Aber es gibt Parfüme. Der Teufel hat nicht gesagt wie er stinken muss!
Nach zwei Jahren lässt er die Schuhe so arbeiten, dass die Zehennägel freien Raum haben. Mit den Handschuhen macht er es genauso.
Sein sicherer Aufenthalt im Freien ist nicht mehr gewährleistet, deshalb kauft er sich ein Haus.
Da fällt ihm was ein: Er engagiert sich einen Clown der ihn mit seinem wüsten Haarwuchs und dem langen Bart als ein „Eledil“ oder „Krokofant“ spazieren führt. Die Büttel würden ihn gerne angeleint sehen, aber sie trauen sich nicht an ihn heran, denn er hat einen passenden, sehr verwöhnten und gepflegten Neufundländer neben sich laufen.
Eines Tages sieht er auf dem Markt einen Mann mit einem Gesicht wie „drei Tage Regenwetter“. Der Soldat beobachtet ihn, weil er sich mit solchen Gesichtern auskennt. Der sucht sich bei einem Seiler sehr lange einen Strick aus, kann den aber nicht bezahlen, weil er, trotz Suche in allen Taschen und Kleiderfalten, das Geld nicht zusammenbringt. Da geht der Soldat hin und zahlt für ihn. Dann nimmt er den bezahlten Strick und sagt: „Häng` dich auf, wenn dir danach ist!“
Der Mann erschrickt irgendwie erwachend, ob diesen Ausblick des „Bärenhäuters“, wie er meint.
„Komm!“ sagt der Soldat. „Lass mich deine Zunge lösen!“ Und der Clown kauft Gläser und ein paar Flaschen Wein. Sie finden einen stillen Platz, setzen sich und trinken erst einmal und lockern so ihre Zungen. Da erfährt der Soldat von Geldsorgen, von I-Fonds und A-Fonds, von Schlössern die im Vollmond liegen und Bauland im Teufelsmoor. Es kommt auch die Litanei von den Sparverträgen und den Überziehungszinsen.
„Gut!“ sagt der Soldat, und er fragt: „Hast du Töchter?“
„Ja, drei Stück!“
„Kann mich eine heiraten?“
„Das bleibt zu klären!“
„Gut, kläre das. Wir bleiben hier sitzen!“
Der Mann geht nach Hause und erzählt seinen Töchtern. Zwei fühlen sich heiratsfähig, gehen los und besichtigen den „Bärenhäuter“. Dann kommen sie nach Hause und sagen: “Nee!“ und „Niemals!“ Eigentlich sagten sie mehr, aber wozu soll man dummes Geschwätz aufschreiben, zumal sie nur nach dem Äußeren des Mannes gingen. Sie kannten noch nicht den weltbekannten Spruch: „Alle Frauen sind schön! Was beim Mann schöner ist als beim Affen ist Luxus!“
Da piepste die jüngste Tochter: „Papi, vielleicht nimmt er auch eine Kindfrau?“ Und dann ging sie hin und heiratete den „Bärenhäuter“.
Der schickte seinen Clown los und der löste alle Verbindlichkeiten des Vaters auf.
Nur die Hochzeitsnacht, die ist nicht zu vollziehen, wenn einer eine verfilzte Löwenmähne hat, seine Braut nicht greifen kann, wegen der langen Fingernägel und auch so und überhaupt.
Da sagte der „Bärenhäuter“ zu seiner Frau: „Nun bleib mal schön zu Hause und achte auf deinen Papi. Ich komme in neunzehn Monaten und dann probieren wir glücklich zu sein und holen alles nach!“
Und nach neunzehn Monaten steht da eine Kalesche mit vier Pferden vor der Tür. Ein gestandenes Mannsbild steigt aus und fragt: „Wo ist meine Frau?“ Die kommt zögernd näher und fragt nach seinem Trauring, den sie mit ihm vor dem Altar getauscht hat! Dann fliegt sie ihm an den Hals.
Da möchten sich die beiden anderen Töchter am liebsten irgendwo beißen und stürzen sich vor Wut in den Brunnen!
Der Teufel steht wie nebenbei an dem Brunnen, hat seinen Fliegenvertreiber, den Ochsenschwanz, elegant über seinen linken Arm gelegt und sagt: „So macht man Geschäfte!“ Und kassiert!
„Einmal durchatmen!“
Es geschah einmal zu Nördlingen.
Die einen sagen: „Ted Moré ist Puppenspieler!“ Das sagen sie mit genau der Selbstverständlichkeit die erforderlich ist die Ernsthaftigkeit dieses Berufes zu bestätigen.
Andere sagen Puppenspiel und meinen diesen „aussterbenden Beruf der Mitleid heischend durch die Gaue zieht und leichtgläubigen Zeitgenossen klarmacht: „Man habe ja sonst nichts wovon man leben könne!“ – Und dann faselt man was von Tradition!
Der eine arbeitet körperlich in der Werkstatt, betätigt sich mit dem Erfinden von Masken, Techniken verschiedener Art und erfindet Stücke.
Beide werden von einseitig geschulten Leuten über einen Kamm geschoren!
Hie und da schreibt einer was Gescheites über den Puppenspieler und ein Veranstalter baut ihn in sein Programm ein, denn er sucht das Besondere und möchte ausgefallen sein.
So erfährt Ted Moré Neues.
Diese Art Abend wie damals in diesem Bierzelt in Nördlingen kennt er noch nicht. Der Veranstalter hatte sich bei Ted Moré als eine „Größe“ bekannt gemacht. Das durch ein dickes Paket an Zeitungsberichten nachgewiesen und unterstrichen, weil er die Eröffnung der Alten Oper in Frankfurt gemacht habe. Ted Moré solle demnach zu einem besonderen Abend die „Conference“ übernehmen und Zwischensketche mit Puppen machen. Nein, keinen Smoking. Keinen Frack. Es solle dieser Abend was gänzlich Neues werden.
Sicherheitshalber erscheint Ted Moré im Jeans-Anzug, mit einem lila Rüschenhemd darunter und schwarzer Schleife um den Hals, sowie drei Schrankkoffern voll mit Maulpuppen und Marotten.
Veranstalter sind wichtig. Mehr kann man nicht verlangen!
Ankunft zwischen fünf und sechs Uhr in Nördlingen. Rummelplatz mit Schaubude, Karussells. Bierzelt. Neu?
Garderoben sind nicht. Umkleidemöglichkeiten beschränken sich auf das eigene Auto. Nur nackte Bühne.
Ted Moré hat so seine Erfahrungen!
Damals!
Das weltbekannte Möbelhaus IKEA, Haupthaus zwischen Wiesbaden und Frankfurt, engagiert ihn zu vier Uhr nachmittags mit
„Schneewittchen und die sieben Zwerge!“
Wahrscheinlich als Vorgruppe!
18.00 Uhr „Das weltbekannte Kommödchen“ aus Düsseldorf!
Ted Moré: „Die Aufführung habe ich mir erspart, denn während meine Frau und ich abbauten, schoben Großmütter und Mütter Kinderwagen vor die Bühne das zeitgenössische Kabarett zu genießen!“
Einstens:
Die “Graue Stadt am grauen Meer” engagiert „The tragical History of the Death and the Life of Doctor Faustus”, by Christopher Marlowe, Deutsch von Ted Moré. Man verkauft siebenhundert Karten an zahlende Kindergartenkinder die in die Vorstellung gehen und „Höbbelepöpp“ machen. Der zuständige Oberstudiendirektor Prof. Dr. hat keine Information über Christopher Marlowe. Die hinreißend gealterte, sichselbstbestätigende Veranstalterin badete in Unschuld. Auch sie hatte gedacht, denn Theodor Storm habe auch schon als Kind den „Faust“ gesehen und sei beeindruckt gewesen!
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Schneewittchen war beim CIA»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Schneewittchen war beim CIA» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Schneewittchen war beim CIA» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.