Ted Moré - Schneewittchen war beim CIA
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In einem Wirtshaus am Wegesrand hörte er eine Geschichte mit. Da soll doch ein alter Puppenspieler krank darniederliegen und Schulden haben, so dass man ihn vor die Tür setzen wolle und seine Habe? Wie man halt so mit fahrendem Volk ohne Federlesen verfahren solle!
Das brachte ihn auf einen Gedanken. Armand sprang kurzentschlossen ein und kaufte dem Puppenspieler diese Habe ab. Ein Pferd im Geschirr mit Wagen und Kisten voller Marionetten und Kulissen. Er zahlte ordentlich und angepasst, dass der kranke Mann versorgt zurück blieb. Der Gastwirt ist es zufrieden und versprach feierlich sich um den Mann zu kümmern. Armand verpflichtete noch sicherheitshalber den ortsansässigen Pfarrer sich um den Mann zu kümmern. Er verwies dabei dezent auf seinen imponierenden Namen Armand Chevalier.
Den Namen gab er sich. Er passte besser zu Armand. Aber nur Chevalier. Nicht Chevalier de…! Das ist gewiss Hochstapelei, und davor nahm er sich in Acht!
Armand machte darnach aus sich, zunächst einmal nur äußerlich, einen anderen Menschen. Er wechselte seine Kleider von der Eleganz ins Sachliche. Von nun an verzichtete er auf die zeitgemäße Perücke und den Zierdegen. Er gab sich bieder und trat bescheiden, aber bestimmt auf.
Schauspiel beherrschte er. Schließlich hatte er es gelernt und eingesogen wie Muttermilch. Das Glücksspiel in Wien machte ihn wohlhabend. Sogar so wohlhabend, dass er sich einen zweiten Gaul dazu kaufte und einen Wachhund von imponierender Größe.
Gemächlich und gedankenvoll zog er seines Weges und nannte sich zunächst einmal Dichter. Als Zeichen seiner dichterischen Würde hängte er sich zwei gefüllte, zugepfropfte Tintenfässer um den Hals und steckte sich zwei Bündel Gänsefedern in die Taschen. Mit dem fürstlichen Dolch in der Falte seiner Hose, einem Geschenk seines Vaters, konnte er nun seine Kiele spitzen und mit Fantasie und blumenreichen Worten von seinem und anderen Leben schreiben und berichten.
Da kam ihm der Gedanke seines Lebens! Drei Kisten voller hölzerner Gestalten an sinnreichen Maschinen mit Fäden gebunden erweckte er im hellen Bühnenlicht zum Leben und lies sie seine Gedanken spielen, bevor er sie aufschrieb. Die Stücke schüttelte er sich nicht aus dem Ärmel. Er erschloss für sich zunächst den Charakter einer bestimmten Figur, erspähte deren Physiognomie und studierte die Möglichkeiten ihrer Bühnenbewegungen an Fäden. So kam er zu der Ausdrucksstärke, die er brauchte, um seine Gedanken ins Spiel und auf die Bühne zu bringen. Dabei musste er sich genau seine Zuschauer ansehen. Also legte er seine Bühnentexte nur in groben Zügen fest und verließ sich auf seine angeborene Kunst des Extemporierens.
Armand sah immer sehr lustig aus, wenn er daherkam mit seinen hohen Gustav-Adolf-Reiterstiefeln, einen passenden Radmantel schwingend, den Tintenfässern an Lederriemen und den Federkielen die aus seinen Rocktaschen schauten. Ein gewaltiger Hut schützte seinen Kopf vor Sonne und Regen.
Fortan hieß er Armand Chevalier und ein gütiges Amt bestätigte ihm Armand Chevalier, der Marionettenmechanikus.
Er spielte genau die Geschichten, die er erfand oder erlebte, aber auch die alten Marionettenstücke vom Don Juan, von der heiligen Genovefa, vom Doctor Faustus und auch vom Leben und Sterben des Jedermann. Er berichtete in bunten Bildern von Kriegen, Katastrophen, Feuers-Brünsten und Schiffsuntergängen. Es diente sein Marionettentheater nicht einzig und allein nur der Erbauung und Unterhaltung, sondern auch der Berichterstattung. Das brachte Zuschauer und volle Kassen.
Kam Armand Chevalier mit seinem Planwagen, außen behangen mit zwei oder drei lustigen Marionetten, die Pferde mit blitzendem, aufwendigen Geschirr, mit Kolumbine und Harlekin, denn er reiste nicht mehr allein, dann lief das Volk zusammen. Ein Wunderdoktor hatte sich ihm sogar angeschlossen, denn wer sollte in kleinen
Städten und Dörfern Zähne reißen und „Plattbeine“ heilen? Auch kaufen die Leute gerne Pülverchen und Wässerchen gegen Dummheit, Faulheit und Fresslust.
Darüber alterte Armand Chevalier.
Doch genau die Berichterstattung ist es die ihm eines Tages fast den Garaus machte. Nachrichten verbreiteten sich schneller und schneller. Marconi entdeckte den Funk. Da lernten die Nachrichten das größere Tempo zur schnellen Verbreitung. Hatte man sich vormals mit Fahnenschwenken und Lichtsignalen auf Sichtweite verständigt, so konnten jetzt kurze und lange Schallwellen ungesehen und lautlos durch die Atmosphäre sausen.
Das Chemische Bild, die Fotografie, verbreitete sich schnell und bald schon lernten die Bilder das Laufen. Geschickt voreinander gesetzt erzählten sie Geschichten und von Ereignissen wie Mord- und Totschlag. Schauspieler kamen dazu und die Geschichten kolportierten leicht Verständliches. Die Aufführungen konnte ein jeder gegen einen Nickel besuchen, denn es fielen keine Kosten für Ensemble an.
Da verschwand der gealterte Armand Chevalier plötzlich von dieser Welt und löste sich auf in einen Gedanken. Seine Seele suchte sich auf die Art einen Platz und nistete sich irgendwo in Irgendwem ein.
Derweilen schmachtete sein leiblicher Vater Cagliostro schon lange in einem römischen Kerker. Der trug auch seinen Teil zu der französischen Revolution bei, durch die Halsbandgeschichte mit Marie-Antoinette, der französischen Königin. Cagliostro, mit seiner Vorliebe für junge Frauen, entschleierte in Italien gerne junge Nonnen. Das brach ihm, gleich Casanova, das Genick, denn die Kirche versteht es kaum als einen Spaß, wenn es sich um Frauen handelt!
Man sperrte ihn aufwendig und gewaltig gesichert ein.
Die Bande aus Eisen und Steinen allerdings konnten seinen metaphysischen Geist nicht sprengen oder halten. Seine Telepathie sorgte für die geistigen Überlebensmöglichkeiten in seinem Sohn. Seine Ideen und Gedanken übertrug er Einstens diesem, seinem gelehrigen Sohn der, in bevölkerungspolitischer Hinsicht, kein Blindgänger sein wollte. Doch dessen Erben gaben sich mit der angeborenen Intelligenz zufrieden und wandten sich weise ab vom anstrengenden Puppenspiel. Sie nannten es leichtsinnig Firlefanz und Kinderkram.
Die Marionetten fielen zusammen. Die Textilien lösten sich auf in Staub. Holzwürmer besorgten den Rest. Die starken Gedanken des faustischen Cagliostro gingen nicht verloren. Sie schwirrten herum und suchten einen Landeplatz.
Ein herumschwirrender Gedanke aber fand Eingang in einen bereitwilligen Kopf.
Die Zeit passte dazu. Die Kunst bemächtigte sich der lebenden Bilder und da bot die Figur an Fäden Möglichkeiten mitzutun!
„Wenn der Mensch passen muss, dann ist die Figur dran!“
Die Gedanken des begabten Armand Chevalier, oder wie auch immer, entsprachen in der Wirklichkeit einer satirischen Denkungsart. Deshalb ist es an der Zeit, so fand dieser Kopf, sie aufzuschreiben und zu verbreiten. Letzten Endes auch um die Puppenspielerei endlich mal geschichtlich nachzuweisen, wie das hiermit geschieht.
„Spaß an der Freud!“ sagen die einen zum Puppenspiel und die anderen lieben es den Kitzel des Witzes hinter sarkastischem Wissen um andere Dinge oder Puppen zu suchen. Für ungeliebte Weicheier ist hier nichts zu finden!
Wohl, dem der da mitdenken kann, doch wehe dem der das praktiziert.
Aber, man kann zum Glück ausweichen und auch leise denken!
Und der Geist des Armand Chevalier wollte in einen Körper schlupfen und suchte!
Und fand!
Hans im Glück!
Als Hans sieben Jahre bei „Unbekannt“ GmbH und Co, KG gearbeitet hatte; bekam er seinen Lohn, seine Entlassung und gute Wünsche mit für seinen weiteren Lebensweg.
Als Lohn erhielt Hans einen Goldklumpen.
Nun, so steht das geschrieben und am Schluss der Geschichte steht dieser Hans da als ein Dummkopf der Sonderklasse. Allerdings sollte man sich ein paar Gedanken darüber machen was wirklich geschehen ist.
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