Ted Moré - Schneewittchen war beim CIA
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Bald kam der Prinzipal auch nicht mehr mit seinen Witzen und seinem Wurschtltheater, wie er das nannte, beim Publikum an.
Das alles lernte und erfuhr das Findelkind und machte damit seine Erfahrungen. Es blieb eigentlich für immer bei der Schauspieltruppe und irgendwie namenlos, aber geduldet wegen seines Schauspieltalents in der Rolle des „Jugendlich-Naiven“. Kaum gelernt hatte er Geld zu sammeln, denn meist spielte die Truppe „Public“, das meint: Theater auf Straßen und Plätzen. Eine hartnäckige Kunst, auch dem Betteln verwandt. Betteln kostet immer Überwindung. Eine Überwindung gepaart mit gespielter Unterwürfigkeit. Doch Unterwürfigkeit? Das lag dem aristokratisch geborenen Knaben, der ansonsten ein schönes, gepflegtes Aussehen bot, überhaupt nicht.
Nun starb ihm auch noch der Prinzipal dieser Schauspielerbande der ihm, witzlos ob vermögend oder unvermögend, jahrelang, liebevoll mit all seiner angeborenen Wärme den Vater spielte und ihn immer Cherie nannte. Weiter nichts. Cherie konnte an sich feststellen, dass er die Vaterliebe nicht missen musste. Das blieb auch alles was es zu erben gab.
Eigentlich ein dürftiges, weil nicht materielles, Erbe. Cheries Hosentaschen blieben leer und darinnen konnte er gut seine Hände unterbringen. Mit diesem leichten Gepäck machte er sich auf den Weg in die nächste, größere Stadt. Nach Triest.
Unversehens holte ihn unterwegs das Schicksal ein.
Eine prächtige Kutsche von vier Pferden gezogen, mit Kutscher, Diener, Lakai und Koch kreuzte seinen Weg und hielt an. Der Lakai sprang herab und lud ihn ein die Kutsche zu besteigen, wobei er ihm den Schlag offen hielt und den Einstieg herabklappte. Cherie folgte gerne dem Vorschlag und saß dann vor einem Herrn in prachtvoller Garderobe mit sorgfältig gepuderter Perücke, silbernen Schnallen an den Schuhen und in einen Radmantel mit üppigem Pelzkragen gehüllt. Ein Dreispitz mit silberner Borte bedeckte seine Perücke und die dunklen Augenbrauen gaben diesem Gesicht ein imposantes Aussehen. Cherie`s Erstaunen wuchs grenzenlos, denn der elegante Herr stellte sich im Laufe der Fahrt als sein Vater vor.
Cagliostro.
Cherie konnte nicht wissen, dass dieser Comte Cagliostro ein Abenteurer, ein Schwindler, Magier, Hochstapler, Goldmacher, Hellseher ist. Mit einem Wort Taschenspieler! Berühmt, berüchtigt und weit herumgekommen! Mit Talenten die nur der Metaphysik zu ordnen sind und deshalb gefährlich für Leib und Leben sein können.
Wie Cagliostro seinen Sohn erkannte? Leicht, denn Cagliostro verfügte eben über geheime, magische und telepathische Kräfte die ihn in ganz Europa bekannt und umstritten machten. Und irgendwie und dank dieses Umstands befand er sich auch und gerade jetzt wieder einmal auf der Flucht.
Vorsichtig tasteten sie sich im Gespräch einander ab, denn dumm ist Cherie ja nicht. Nach einigen Überlegungen entschloss sich Cagliostro im Österreichischen Triest Station zu machen. Ursprünglich und eigentlich wollte Cagliostro nach Wien und dann weiter nach Russland, ins Zarenreich. Doch die Situation und die Erkenntnis um seinen Sohn zwangen ihn seine Pläne zeitweilig zu ändern. Das nicht einmal ungern.
Er löste zwei Wechsel ein, mietete in Triest eine Wohnung, selbstverständlich im besseren Quartier, und nahm, mit Lust und Liebe, seinen Sohn sorgfältig in seine Schule und begann mit der gehobenen Erziehung. Kann ja immer sein, dass Cagliostro viele Kinder hinterließ, doch die blieben wegen seines häufigen Wohnwechsels zumeist unbekannt. Auch galt in Frankreich, seinem Lieblingsland, das Gesetz „La Recherche du Paternität est interdite!“
In der Folge brachte Cagliostro seinem Sohn zunächst einmal Manieren bei. Er lehrte ihm die höfische Form der französischen Sprache, kleidete ihn unauffällig ein, und bereitete ihn sehr vorsichtig und weitblickend auf sein weiteres abenteuerliches Leben vor. Als eine Art Rückversicherung? So versprach er sich das halt. Väter haben nun mal gewisse Pflichten, und eigentlich entpuppte sich Cherie als dankbar und sehr gelehrig. Einiges brachte der auch durch seine Theater-Erfahrung mit. Fechten konnte er bravourös! Das macht auch einen Vater wie Cagliostro stolz.
Cagliostro stattete seinen Sohn sorgfältig mit einem Namen aus. Cherie, so fand er, ist nicht das Richtige für einen Buben und er fand Armand und Sascha klingen besser.
Armand erwies sich als ein sehr gelehriger Schüler. Er lernte die Sprachen Englisch, Rumänisch, Spanisch schnell und gut. Vor allen Dingen interessierten ihn die Möglichkeiten der Ausdrucksformen. Die kannte er zwar vom Theater und von der italienischen Sprache her, doch Cagliostro beherrschte die Feinheiten. Latein fiel ihm dabei leicht, denn er empfand sein Italienisch als schlechtes Küchenlatein. Auch kannte Cagliostro eine Art zu lehren die fast wie ein Spiel schien. Kunststück, denn seine Kunst grenzte an Telepathie.
Diese Zeit der Kavaliere mit den gepuderten Perücken und den Damen mit den Reifröcken erlaubte es dem Adel nicht zu arbeiten. Arbeiten gehört sich in einigen Kreisen nicht! Um Langeweile zu überbrücken gab man sich gerne dem Glücksspiel hin. Armands feingliedrige Hände erwiesen sich als sehr geschickt. Karten mischen und geben ist eine Kunst an und für sich. Das muss nicht unbedingt zu geschickten Gaunereien führen, kann aber von Nutzen sein, wenn versehentlich unlauteres Spiel von irgendwelchen Gaunern oder bösen Buben betrieben wird. Das entdeckte der Comte Cagliostro und förderte Armands Geschicklichkeit. Er führte ihn ein in seine Kunst, sein spezielles Wissen und seine internationalen Erfahrungen von Volten schlagen, Karten nachhalten und anderen Finten und Finessen.
Einige Monate verbrachten sie so in Triest. Dann reisten sie weiter nach Belgrad, verbrachten den Sommer am Schwarzen Meer und auch auf der Krim. Mit Beginn des Herbstes taten sie die große Reise über Bulgarien und Rumänien nach Ungarn. Weihnachten verbrachten sie in Budapest.
Da passierte dem Comte Cagliostro mal wieder ein Missgeschick, und er musste Hals über Kopf und bei Nacht und Nebel seine Umgebung wechseln. Er vertraute sich seinem verständigen Sohn an, versorgte ihn mit etwas Geld und gab ihm den Rat nach Wien zu gehen, auf dass er da sein Glück machen solle.
Armand verstand und zeigte Einfühlungsvermögen. Er verbrachte mit Cagliostro eine gute Zeit, lernte eine Menge und Gewissen? Wozu? Er reiste mit der nächsten Postkutsche nach Wien. Die ungarische Sprache lag ihm eigentlich auch nicht so sehr, obgleich der Wein und die Damen, die Stadt Budapest überhaupt? Schließlich, kurz entschlossen, nach einigen Überlegungen, betrachtete er dieses Kapitel als abgeschlossen. Letzten Endes verfügte er nicht über die Einnahmen eines Cagliostros und deshalb machte er sich bereit ein anderes, eigenes Leben zu führen.
In Wien fand die fünfte Jahreszeit statt. Die Faschingszeit. Wichtig, denn die Obrigkeit erlaubte das öffentliche Glücks-Spiel in den Theatern auf den Fluren. Mit Karten, Würfeln und Glücksrad. Diese Art Geld zu machen, von verdienen kann beim Glücksspiel keine Rede sein, lernte Armand bestimmt und perfekt von seinem Vater, und er spielte geschickt mit und füllte seine Reisekasse.
Armand nahm das Glück beim Schopf, zupfte an diesem Schopf und gewann. Großes Glück. Zuviel Glück? Es sagten die anderen Mitspieler von ihm: „Armand? Il corigé la Fortune!“ Darinnen verstanden die Wiener keinen Spaß! – Sie sagten: „Hahahaha! Wir spielen, damit wir zu Geld kommen! Das ist unser Privilegium! Da könnte ein Jeder daher kommen und uns abzocken! Haha hahaha!“
Ängstlich? Armand und ängstlich? Der konnte sehr gut, fintenreich fechten mit dem Degen, und schnell laufen lernte er schon auf dem Theater, wenn es galt einen Ort schnell, unter Zurücklassung von Schulden, zu verlassen.
Er lief davon, wechselte die Grenze und landete im Salzburger Land. Schon kam er den Österreichern aus und davon.
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