Lydie Man - Trägerin des Lichts - Erkennen

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Trägerin des Lichts - Erkennen: краткое содержание, описание и аннотация

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Dunkle Zeiten, Hunger und Not herrschen im Lande Morann. Einzig das Gerücht, dass die Königskinder am Leben sind, hält die verzweifelten Menschen aufrecht.
Nun aber gelingt es einigen Kundschaftern des ehemaligen Heerführers Bajan, den eigenen Tod vorzutäuschen und unentdeckt von den Tempelwachen über die Grenze nach Temora und Saran zu entkommen.
Endlich erhält Bajan die Möglichkeit, wieder in das Geschehen des Landes einzugreifen. Er schickt seine Kundschafter aus, nach Thronfolger Currann und den verschwundenen Fürstensöhnen zu suchen. Denn nur, wenn einwandfrei bezeugt werden kann, dass sie am Leben sind, können die Bewohner des Landes davon überzeugt werden, einen schlagkräftigen Widerstand gegen das Böse aufzubauen.
Es wird allerhöchste Zeit. Die Macht des Feindes erstarkt im Norden, und auch die Diener sind nicht untätig geblieben. Sie haben ganz neue Wege gefunden, sich unter den Völkern zu verbreiten. So sind sie bestens über jeden Schritt der Verbündeten unterrichtet, und die Rebellen und damit die Königskinder geraten in nicht nur eine ihrer tödlichen Fallen.
Der vierte Band der Saga um die Königskinder von Morann.

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›Ich.. ich verstehe nicht.‹ Althea wandte sich zu ihr um, die Hände fest an die Wand gepresst. Rasch nahm sie diese herunter, als sie erkannte, wie verängstigt das aussehen musste. ›Wer soll mich versteckt haben? Und warum glaubt Ihr, ich sei Waise?‹

›Die Druidai, die bei dem Angriff getötet wurden, natürlich!‹, rief Ti’Anan, erbost über ihre Begriffsstutzigkeit aus. ›Das musst du doch wissen!‹

›Die Drui.. aber, die sind doch schon lange tot, viele Hundert Jahre. Es gibt keine Druidai mehr.‹

›Jahre? Was ist das?‹, verlangte der König zu wissen. ›Dieses Zeitmaß kennen wir nicht.‹

Althea begann zu zittern. ›Ihr kennt keine Jahre?‹ Was war das für eine merkwürdige Welt? Sie begriff das alles nicht mehr. Die vielen Rätsel, die Ablehnung, die ihr entgegen schlug, und nicht zuletzt ihre Furcht wurden ihr zu viel. Sie schlug die Hände vors Gesicht und krümmte sich erneut schützend zusammen. ›Ich verstehe Euch einfach nicht. Ich weiß einfach nichts..‹ Sie schluchzte auf. ›Mein ganzes Leben lang hält man mir ständig vor, was ich alles angeblich wissen muss. Überall wird von mir irgendetwas erwartet, und ich weiß es doch nicht! Niemand kann mir sagen, wer ich bin. Keiner kennt Antworten auf meine Fragen.‹

Althea begann zu weinen, und es war ihr egal, ob das zu hören war. Seit ihrer Flucht hatte sie nicht mehr so geweint, und es kümmerte sie nicht, dass diese Wesen um sie herumstanden und nicht wussten, was sie davon halten sollten. Sie ergab sich ganz ihrem inneren Schmerz, sank zu Boden und rollte sich zusammen.

Die Königin hatte wohl erkannt, dass sie so nicht weiter kamen. ›Geht‹, hörte Althea sie sagen. ›Nein, Ti’Anan, du bleibst hier bei mir, auch wenn dir das nicht gefällt. Du hast sie hierher geholt, also wirst du dich um sie kümmern.‹

Althea spürte, wie sie sanft angehoben wurde und kurz darauf wieder in die weichen Kissen sank. Schluchzend vergrub sie ihren Kopf darin.

Ihr Ausbruch hielt nicht lange an. Irgendwann wurde sie ruhiger, nur das schmerzhafte Hämmern in ihrem Kopf ließ nicht nach. Sie war nur allzu versucht, ihrer Erschöpfung nachzugeben und zu schlafen, aber da waren noch die Fremden um sie herum. Sie durfte sich nicht gehen lassen. Langsam schlug sie die Augen auf und fand das schöne, fremde Gesicht der Königin dicht vor ihrem eigenen. Tiefes Mitleid stand darin.

›Oh, armes Mädchen! Haben sie dich verletzt? Deine Augen bluten.‹

›Meine..?‹ Althea wischte sich verwundert mit dem Handrücken über die Augen und fand darauf nur die feuchten Spuren ihrer Tränen vor. ›Das.. ach, es ist nichts. Nur Tränen. Das kommt bei uns Menschen von Zeit zu Zeit vor, wenn wir traurig sind oder Schmerzen haben. Es ist normal.‹ Sie sah mit brennenden Augen zu der Königin auf. ›Hier ist wirklich alles anders als in meiner Welt.‹ Plötzlich begriff sie ein paar Dinge. Wenn sie diese Welt verstehen wollte, dann musste sie all das, was sie bisher angenommen hatte, fahren lassen. Sonst würde ihr es nicht gelingen. Aber wie sollte sie das machen? Alles in ihr drehte sich, sie konnte noch nicht klar denken. Daher legte sie sich zurück und warf Ti’Anan einen verzeihenden Blick zu, bevor sie die Augen schloss. ›Es tut mir leid, da habe ich dich wirklich in etwas hineingeritten. Hoffentlich bekommst du nicht allzu großen Ärger mit deinem Vater.‹

Die Königin lachte auf, es klang glockenhell, aber Ti’Anan fauchte: ›Und ob! Wie konntest du nur so dämlich sein? Habe ich dich nicht gewarnt?‹ Althea fuhr auf und stöhnte.

›Ti’Anan, es ist genug‹, mahnte die Königin, ›schließlich hat sie es aus Sorge um dich getan. Mädchen, ich sehe, dass dich dies alles sehr schwächt. Sicherlich musst du dich erst einmal an diese Welt gewöhnen. Ruhe dich ein wenig aus, und dann werden wir gemeinsam versuchen, dein Rätsel zu ergründen. Du hast mein Wort, dass niemand diesen Raum betritt. Ti’Anan wird bei dir bleiben und bei dir wachen, und wenn du dich ausgeruht genug fühlst, dann komme einfach zu uns hinaus.‹

Althea seufzte erleichtert auf. Eine wohltuende Stille legte sich über sie, und sie wehrte sich nicht, als diese sie in einen tiefen Schlaf sandte.

Eine Berührung ließ sie langsam wieder zu sich kommen. Althea schirmte ihren erwachenden Geist sofort ab, um nicht zu zeigen, dass sie wach war. Jemand strich ihr über die Haare, nahm ganze Bündel davon zusammen, zog an den widerspenstigen Locken. Die Haut ihrer Arme wurde befühlt, die Beschaffenheit ihrer Hände, Knöchel und Finger. Als der Unbekannte jedoch einen Schuh von ihrem Fuß streifte und dort fortfahren wollte, warf sie sich mit einem Ruck herum und setzte sich auf. Ungläubig sah sie auf Ti’Anan, dessen Hand mitten in der Bewegung verharrte. ›Was machst du da?!‹

›Ich.. äh.. nichts!‹ Er sprang zurück, in sichere Entfernung zu ihr.

Althea hätte schwören können, dass er, wäre er ein Mensch gewesen, rote Ohren bekommen hätte. Seine schwollen etwas an und bogen sich eine Winzigkeit nach außen, behielten aber die bleiche Farbe. Althea legte den Kopf schräg, mehr belustigt als empört. ›Warum untersuchst du mich?‹ Er wäre am liebsten davongelaufen, das spürte sie wohl. ›Ach komm schon, hör endlich auf, vor mir Angst zu haben. Nichts hat sich verändert!‹

Seine Haare sträubten sich. ›Doch! Du bist eine Auserwählte!‹

›Nicht schon wieder!‹ Sie rollte ungeduldig mit den Augen zur Decke. Um etwas zu tun zu haben und ihm Zeit zu geben, sich zu beruhigen, schnappte sie sich ihren Schuh und zog ihn wieder an. Dann sah sie zu ihm hinüber, ein klein wenig belustigt, aber auch bedrückt. Sie musste wieder sein Vertrauen gewinnen, sonst wäre sie dieser Welt hilflos ausgeliefert.

›Willst du dich nicht setzen? Ich beiße nicht‹, sagte sie und klopfte neben sich auf die weichen Kissen. Sie sah, wie er mit sich kämpfte und schließlich sein Stolz die Oberhand gewann. Zögerlich, die goldenen Augen wachsam auf sie gerichtet, setzte er sich an das äußerste Ende des Podestes.

Althea lächelte. ›Siehst du, es geht doch‹, wiederholte sie seine eigenen Worte. ›Du wirst mir ziemlich viel erklären müssen, zum Beispiel, was genau eine Auserwählte ist. Ich habe nämlich keine Ahnung‹, begann sie vorsichtig. Vielleicht half es ihm, wieder Zutrauen zu fassen, wenn sie ihre eigene Unwissenheit herauskehrte.

Er hatte erstaunt sein Gesicht verzogen. ›Du weißt es wirklich nicht? Wie ist das möglich? Und wie hast du dann..‹ Er verstummte, peinlich berührt.

Sie ahnte, worauf er hinauswollte. ›Mein Licht wurde geweckt, als ich dich das erste Mal sah. Mit der ersten Berührung mit eurer Welt, da bin ich mir ziemlich sicher. Niemand konnte mich lehren, ich musste alles selbst herausfinden. Welche Dinge ich damit tun und welchen Schaden ich anrichten kann. Vieles kommt ganz tief aus mir hervor, ohne dass ich weiß, woher ich das kann. Es ist.. als bestimmte etwas anderes mein Handeln.‹

Bei diesen Worten sträubten sich seine Haare noch mehr, und er bleckte die Zähne. Althea tat es weh zu sehen, wie er sich immer mehr vor ihr zurückzog. Er wirkte geradezu abgestoßen. Sie schluckte bitter. ›Hör mal, es tut mir leid. Ich wollte dich nicht angreifen. Meine Kraft wirkt in dieser Welt ganz anders als in meiner.‹

›Es war ein Mordsschlag! Mir dröhnt jetzt noch mein Kopf!‹, rief er erbost. Althea biss sich auf die Lippen, senkte den Kopf und kämpfte gegen die aufsteigenden Tränen an. Sie hatte ihn verletzt und befremdet, und das schmerzte sie. ›Althea, was hast du?‹ Es klang erschrocken.

Sie schüttelte den Kopf und kniff die Augen zusammen. ›So wie du mich jetzt ansiehst, so haben mich alle Menschen mein ganzes Leben lang angesehen, selbst meine eigene Familie, als sie das mit meinen Kräften herausfanden. Sie haben alle Angst vor mir, aber ich weiß es doch nicht besser!‹ Sie hielt inne, denn sie spürte eine leichte Berührung an ihrer Hand. Als sie die Augen aufschlug, fand sie den Feenjungen dicht neben sich. Er wirkte ehrlich beschämt.

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