Lydie Man - Trägerin des Lichts - Erkennen

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Trägerin des Lichts - Erkennen: краткое содержание, описание и аннотация

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Dunkle Zeiten, Hunger und Not herrschen im Lande Morann. Einzig das Gerücht, dass die Königskinder am Leben sind, hält die verzweifelten Menschen aufrecht.
Nun aber gelingt es einigen Kundschaftern des ehemaligen Heerführers Bajan, den eigenen Tod vorzutäuschen und unentdeckt von den Tempelwachen über die Grenze nach Temora und Saran zu entkommen.
Endlich erhält Bajan die Möglichkeit, wieder in das Geschehen des Landes einzugreifen. Er schickt seine Kundschafter aus, nach Thronfolger Currann und den verschwundenen Fürstensöhnen zu suchen. Denn nur, wenn einwandfrei bezeugt werden kann, dass sie am Leben sind, können die Bewohner des Landes davon überzeugt werden, einen schlagkräftigen Widerstand gegen das Böse aufzubauen.
Es wird allerhöchste Zeit. Die Macht des Feindes erstarkt im Norden, und auch die Diener sind nicht untätig geblieben. Sie haben ganz neue Wege gefunden, sich unter den Völkern zu verbreiten. So sind sie bestens über jeden Schritt der Verbündeten unterrichtet, und die Rebellen und damit die Königskinder geraten in nicht nur eine ihrer tödlichen Fallen.
Der vierte Band der Saga um die Königskinder von Morann.

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Althea stieß probehalber etwas Luft durch die Zähne aus. Das Zischen beruhigte sie. Aber warum kam dieses Etwas nicht hinter ihr her? So, wie ihre Kleider in Fetzen hingen, war sie mit aller Gewalt durch den Wald gebrochen. Das musste doch zu hören gewesen sein! Wo war es? Und wo war das Tor? Panisch sah sie sich um. Nur undeutlich konnte sie sich an eine graue Felsformation erinnern, und hier sah nichts danach aus. ›Ich habe mich verlaufen!‹, dachte sie verzweifelt, und im selben Moment schwoll das Summen an.

Althea erstarrte. Konnte dieses Ding ihre Gedanken hören? Wie Ti’Anan? Aber nicht ihre Schritte? Was war das für eine merkwürdige Welt! ›Denk nach, Thea!‹, dachte sie und verpasste sich augenblicklich einen Rüffel. Nicht denken, sondern handeln. Was hätte Phelan getan? Er hätte sich versteckt, sich mucksmäuschenstill verhalten und sich einen Überblick verschafft.

Hastig sah sie sich um. Dort, dort hinten, stand ein mächtiger Baum, viel größer und breiter als alle anderen. Seine Zweige hingen tief, sodass sie bequem hinaufklettern konnte. Schnell gelangte sie auf dem riesigen Baum nach oben, sodass sie über die anderen Bäume hinwegschauen konnte. Dort angekommen, wandte sie sich in die Richtung, aus der das Summen kam. Althea musste schlucken. Dort hinten, in weiter Ferne, kreiste eine dunkle Wolke über dem Wald.

›Dort muss ich hergekommen sein‹, dachte Althea, und sie schrie beinahe auf, als die Wolke in die Höhe schoss und ein gutes Stück auf sie zuraste. Eilig verbannte sie jeden Gedanken aus ihrem Kopf und machte ihn leer. Die Wolke hielt inne. ›Pass auf!‹, mahnte sie sich tief in ihrem Innern, die Wolke genau im Auge behaltend. Nichts geschah. Da hatte sie blitzschnell gelernt, welche Gedanken sie denken konnte, ohne gehört zu werden, und welche nicht. Mit etwas Übung war es kinderleicht. ›Na warte!‹, dachte sie und fletschte die Zähne, als die Wolke nicht weiter auf sie zukam, sondern sich langsam wieder entfernte. Sie hatte dieses Ding überlistet. Es machte ihr Mut, und ihre Erleichterung machte Raum für ihre anderen Sinne, die in ihrer Panik unterdrückt worden waren. Staunend fuhren ihre Finger über die seidige Oberfläche des Astes, an dem sie sich festhielt. Er war von einer Beschaffenheit, wie sie es noch nie gesehen hatte.

Seufzend lehnte Althea ihre zerschundene Wange dagegen und genoss das tröstliche Gefühl. Der Baum wirkte fast, als sei er lebendig. Und wie es hier roch! Tausend Düfte strömten auf sie ein, so rein und klar wie der Wald in Temora nach einem lang ersehnten Regen. Sie nahm es mit allen Sinnen in sich auf und versuchte, sich Mut zu machen.

Wie sie dort so mit geschlossenen Augen saß, spürte sie auf einmal, dass sie etwas im Nacken zu wärmen begann. Musik erhob sich in der Luft, ein leiser Gesang, der ihr merkwürdig bekannt vorkam. Das war die Melodie, die ihr schon seit Ewigkeiten nicht mehr aus dem Kopf ging! Wo kam sie nur her?

Althea wandte sich um. Sie sah, dass hinter ihr etwas hell schimmerte. Vorsichtig kletterte sie um den Stamm herum, bemüht, ja kein Geräusch zu machen. Man wusste ja nie, was hier noch alles im Wald herumstrich! Sie konnte einfach nicht anders, nach ihrer jahrelangen Übung im Bannwald von Temora.

Was sie dort erblickte, ließ sie alle Vorsicht vergessen. Sie sperrte Mund und Augen auf und beugte sich gefährlich weit vor. Der Horizont schwamm im Licht. Sie kniff die Augen zusammen, um etwas erkennen zu können, dabei blendete dieses Licht, anders als das Sonnenlicht, sie keineswegs. Es war ihr Licht, warm und wohltuend, das wusste sie sofort. Das Wissen kam tief aus ihrem Innern, und sie fühlte sich mit aller Macht dorthin gezogen. Eine Weile saß sie einfach nur da und genoss es. Dann begannen sich langsam Konturen aus der hellen Fläche zu schälen. Es war ein großer See, in dessen Mitte aufrecht eine riesige Säule stand, die bis in den Himmel zu reichen schien.

›Die Quelle‹, dachte Althea, instinktiv ihre Gedanken abschirmend. Tief nahm sie dieses Bild in sich auf. Der See war in Bewegung, er umströmte die Säule in der Mitte. Wogen schossen empor und versanken wieder. Sie konnte nur schauen und staunen. Einmal schlugen zwei Wogen aneinander und fuhren empor und explodierten in einem Funkenregen. Er wurde von der senkrecht stehenden Säule angezogen, verschmolz mit ihr, und der Gesang wurde jubelnd laut. Es war wunderschön.

Althea seufzte leise und schrak zusammen, wie weit ihre Stimme in diese Welt hinaus getragen wurde. Am liebsten hätte sie mitgesungen, alles in ihr drängte danach. Es wurde von einem anderen Geräusch verdrängt. Das Summen war wieder lauter geworden. Das Ding hatte ihre Stimme gehört!

Althea zwang sich mit aller Kraft still. Sie musste Ti’Anan finden, er war ihre einzige Möglichkeit, hier wieder herauszukommen. Suchend sah sie sich um, zwang ihre Augen fort von dem Licht. Hatte er nicht etwas von einem Palast gesagt? Da hatte sie ihn auch schon gefunden. Es war ein wahres Labyrinth aus steil aufragenden Felsen. Oder doch ein Gebäude? Sie konnte es auf diese Entfernung nicht sagen. Die vielen Öffnungen, Treppen und Brücken waren derart geschickt in den Fels eingearbeitet, dass sie fast miteinander verschmolzen. Ein wenig erinnerte es sie an Temora. Die Priester hatten diesen Palast kopiert, erkannte sie, wie von so vielem hatten sie ein Abbild geschaffen. Von was wohl noch?

Zeit, es herauszufinden, dachte sie entschlossen und begann wieder zu klettern. Unten angekommen, begann sie zu laufen – und hielt schon wieder inne und staunte. Laufen war die falsche Bezeichnung dafür, wie sie sich fortbewegte. Machte sie einen Schritt, legte sie die Entfernung, von drei, nein vier, nein fünf! Schritten zurück. Wie war das möglich? Vorhin, in ihrer Panik, hatte sie es nicht bemerkt. In dieser Welt herrschten wahrlich andere Gesetze!

Althea hätte beinahe laut gelacht. Sie hatte ihren Fall zu Boden aufgehalten? Konnte sie gar Kraft ihrer Gedanken.. fliegen? Alles schien auf einmal möglich zu sein. Sie bog den Kopf zurück und sah hinauf in den perlmuttartig schimmernden Himmel. Sollte sie..?

Aber da war noch dieses Ding. Es würde sie sehen. Nein, besser sie bewegte sich auf herkömmliche Weise vorwärts, leise und ungesehen. Sie wollte einen weiteren großen Schritt in Richtung des Palastes machen, da stach sie plötzlich irgendetwas in ihr Bein.

Althea quietschte erschrocken. Sie hatten ein Tier in ihren Beinlingen! Hastig band sie ihren Gürtel auf und dachte dabei an Spinnen und Mäuse oder anderes Getier. Doch das, was sie dann mit spitzen Fingern aus ihrer Kleidung herauszog, war mitnichten eine Spinne.

Vorsichtig setzte sie es auf ihrer ausgestreckten Handfläche ab und beäugte es. Auf ihrer Hand wurde gerade ein kleines geflügeltes Wesen wieder munter, das sie, dessen war sie sich sicher, mit ihrem Licht in die Bewusstlosigkeit geschickt hatte. Es sah nicht aus, wie man sich ein Feenwesen gemeinhin vorstellte, es hatte dieselben spitzen Ohren und Krallen wie Ti’Anan. Es erinnerte sie irgendwie an eine Fledermaus mit menschlichen Zügen.

Sachte stieß sie es mit ihrem Finger an. Es war ein Soldat, ein mit einer eingedellten Rüstung bekleideter und mit einem Speer bewaffneter Soldat. Das also hatte sie angegriffen. Was hatte Ti’Anan noch gesagt? ›Eine Wache‹, dachte sie, und bei diesem Laut schrak das Wesen auf. Es sprang fauchend hoch und ging in Abwehrhaltung, den Speer drohend ausgestreckt, dessen Spitze jetzt hell glühte.

›Hab keine Angst, ich tue dir nichts‹, dachte Althea. Ihre Worte wurden von dem lauter werdenden Gesumm der Wolke übertönt.

›Zu Hilfe!‹, rief das Wesen.

›Nein!‹ Althea umschloss es mit der Hand und rannte. Die Wolke schoss hinter ihr her, sie konnte in ihren Gedanken hören, wie der kleine Wächter nach seinen Kameraden rief. ›Halt den Mund!‹, dachte sie und schickte ihn mit einer winzigen Portion ihres Lichtes zurück in die Bewusstlosigkeit. Dann beschleunigte sie ihren Schritt und hetzte durch den Wald, bis sie sich getraute, wieder innezuhalten und zu lauschen.

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