Lydie Man - Trägerin des Lichts - Erkennen

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Trägerin des Lichts - Erkennen: краткое содержание, описание и аннотация

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Dunkle Zeiten, Hunger und Not herrschen im Lande Morann. Einzig das Gerücht, dass die Königskinder am Leben sind, hält die verzweifelten Menschen aufrecht.
Nun aber gelingt es einigen Kundschaftern des ehemaligen Heerführers Bajan, den eigenen Tod vorzutäuschen und unentdeckt von den Tempelwachen über die Grenze nach Temora und Saran zu entkommen.
Endlich erhält Bajan die Möglichkeit, wieder in das Geschehen des Landes einzugreifen. Er schickt seine Kundschafter aus, nach Thronfolger Currann und den verschwundenen Fürstensöhnen zu suchen. Denn nur, wenn einwandfrei bezeugt werden kann, dass sie am Leben sind, können die Bewohner des Landes davon überzeugt werden, einen schlagkräftigen Widerstand gegen das Böse aufzubauen.
Es wird allerhöchste Zeit. Die Macht des Feindes erstarkt im Norden, und auch die Diener sind nicht untätig geblieben. Sie haben ganz neue Wege gefunden, sich unter den Völkern zu verbreiten. So sind sie bestens über jeden Schritt der Verbündeten unterrichtet, und die Rebellen und damit die Königskinder geraten in nicht nur eine ihrer tödlichen Fallen.
Der vierte Band der Saga um die Königskinder von Morann.

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Den ganzen Sommer und weit in den Herbst hinein gingen sie so auf Jagd, erbeuteten Vorräte und Waffen. Rittmeister Eachan war der Einzige, der sich nach Nador zurückschlich und mit beunruhigenden Neuigkeiten wiederkam. Wie es schien, hatten sie den Mönchen derart zugesetzt, dass diese jetzt eine permanente Wache in Nador eingesetzt hatten und auch die Karawanen stärker bewachten. Fürst Tanaar war nicht mehr Herr über seine eigenen Soldaten.

Aller Augen waren auf Tavar gerichtet, als Eachan das berichtete, doch er stellte fest, dass er sich gar nicht nach Hause zurücksehnte, zu aufregend war das Leben hier in den Sümpfen, und die Anerkennung der Männer, das war etwas, was er noch nie bekommen hatte. Es verhalf ihm zu einem ganz neuen Selbstbewusstsein, jenseits aller Großspurigkeit, zu der er früher geneigt hatte. Im Gegenteil, er wurde ruhiger, entwickelte die Geduld eines Jägers, der erst dann zuschlug, wenn es für ihn am günstigsten war. Er wurde ein geschickter, tödlicher Gegner, der dieses neue Schwert wie kein zweiter unter den Männern führte, aber er ahnte, dass es nichts war im Vergleich zu dem, was ein richtiger gildaischer Soldat zu tun vermochte. Nichts wünschte er sich sehnlicher, als dass Nadim endlich genesen würde und ihn richtig unterweisen konnte.

Der Sommer ging schnell in den Herbst über. Sie waren gut auf den Winter vorbereitet, hatten sie in letzter Zeit doch weite Streifzüge in das Hinterland unternommen und reiche Beute mit nach Hause gebracht. Bei ihrem letzten Streifzug jedoch waren sie auf etwas Ungewöhnliches gestoßen. Sie meinten Spuren im Sumpf gefunden zu haben, von Pferden und Menschen, schon älter, aber noch sichtbar, und sie fragten sich, ob sie wirklich so sicher vor Entdeckung waren, wie sie dachten. Heftig diskutierend kehrten sie ins Lager zurück, unsicher, ob sie das genauer ergründen sollten oder wieder Gefahr liefen, in eine Falle zu tappen.

Auf dem Weg eilte ihnen plötzlich ein Schatten entgegen. Rhiba stürzte auf sie zu. »Tavar, komm schnell, Nadim geht es sehr schlecht. Besser, du bist jetzt bei ihm.«

Tavar hieb seinem Pferd die Hacken in die Flanken und galoppierte zu ihrer gerade erst fertiggestellten Hütte. Er konnte Nadim schon von Weitem schreien hören. »Oh, schnell!« Rhiba eilte an ihm vorbei.

Sie mussten Nadim zu zweit niederhalten, und es bedurfte der Hilfe des Rittmeisters, ihn an sein Lager zu binden, damit er nicht herunterfiel.

»Sie doch nur, wie er kämpft!«, flüsterte Rhiba bedrückt. Sie ließen Nadim nicht mehr aus den Augen, die ganze Nacht und den folgenden Tag nicht. Keine Scham gab es zwischen ihnen, wenn sie sich beim Wachen abwechselten und der andere am hinteren Ende der Hütte schlief.

Nadim kämpfte wie ein Besessener. So und nicht anders mochte es Tavar bezeichnen. Nach einigen Tagen wurde er langsam ruhiger und schwächer, wie es ihnen schien. Schließlich sackte er in sich zusammen und blieb regungslos liegen. Nur noch ganz leichte Atemzüge waren von Zeit zu Zeit zu hören.

»Verdammt, tu mir das nicht an!«, flüsterte Tavar und griff nach Nadims Hand. So sehr er sich zuerst über Nadim geärgert hatte, längst hatte er erkannt, dass er durch diesen Mann eine ganz besondere Gelegenheit bekommen hatte: seine Freiheit. Die Freiheit, selbst zu entscheiden, was er tun wollte, Luft zum Atmen, große Taten, Reisen in unbekannte Weiten. Er wollte weiter mit ihm gehen, wo auch immer es hingehen sollte.

Rhiba fand ihn schlafend vor, als sie aufwachte, den Kopf auf Nadims Lager gesunken und dessen Hand fest umklammert. Selbst noch hundemüde beschloss sie, sich wieder hinzulegen und noch ein wenig zu ruhen.

Tavar wurde am Morgen von einer Bewegung an seiner Hand wach. Leise stöhnend richtete er sich auf, denn er hatte nicht eben in der bequemsten Lage geschlafen. Das vergaß er jedoch, als er auf Nadim blickte. Er atmete tief und ruhig, und zwei wache und vor allem klare, hellbraune Augen sahen ihn an. »Nadim!«

»Schön dich zu sehen«, flüsterte Nadim und grinste schwach. »Sie haben dich nicht bekommen.«

Tavar schluckte und merkte, dass er immer noch Nadims Hand hielt. Er drückte sie vorsichtig. »Nein, haben sie nicht.«

»Wo..?« Nadims Augen irrten durch die unbekannte Hütte und blieben an dem Lager an der hinteren Wand hängen.

Dort rieb sich Rhiba verwirrt über das müde Gesicht. »Ich glaube, ich träume!« Sie riss erstaunt die Augen auf und kam lächelnd zu ihnen hinüber.

»Ich.. ich erinnere mich an Euer Gesicht. Wo sind wir hier?« Nadim schluckte trocken und leckte sich über die rissigen Lippen.

»Im Lager der Geflüchteten«, sagte Tavar. Er nahm eine Schale von Rhiba entgegen und setzte sie Nadim an die Lippen. »Hier, trink etwas. Das wird dir gut tun.«

Er trank durstig. »Danke..«, keuchte er. »Ich.. ich weiß nicht mehr viel. Nur dass..« Er schrak sichtlich zusammen und begann hastig, nach seiner Schulter zu tasten, fand dort aber nur den Stoff seiner Tunika vor.

»Sie ist längst verheilt«, sagte Rhiba aufmunternd.

»Verheilt..« Nadim runzelte die Stirn. »Er hat mich mit voller Wucht erwischt. Das kann nicht.. oh verflucht, wie lange liege ich schon hier?« Er sackte zurück und schloss die Augen, erschöpft vom vielen Reden.

»Ganz ruhig, du warst sehr lange krank. Es ist bereits Herbst, bald ist der Winter da. Wir sind in Sicherheit«, beruhigte Tavar, weil er sah, dass Nadims Gesicht fahl geworden war. Er wechselte einen beunruhigten Blick mit Rhiba. »Du musst schnell wieder gesund werden, damit wir wieder aufbrechen können, hörst du?«

»Oh ja«, flüsterte Nadim schwach. »Brauche Hilfe. Alles ist in Gefahr. Müssen nach Temora. Hab’s versprochen..« Er drehte den Kopf fort und schlief wieder ein.

Tavar und Rhiba starrten auf ihn herunter und wussten nicht, was sie sagen sollten. Es war, als hätte sich plötzlich ein Schatten auf sie gelegt. Hastig sah Tavar zur Tür, als ob dort jemand stand, aber dort war niemand.

»Was meinte er damit?«, fragte Rhiba unbehaglich.

»Ich weiß es nicht, wirklich nicht. Hoffen wir, dass dies der Weg zur Besserung ist«, sagte Tavar mit mehr Zuversicht, als er fühlte.

Nadim begann, sich langsam zu erholen. Bald war er in der Lage, Besucher zu empfangen und längere Gespräche mit dem Rittmeister und den anderen Männern zu führen. Tavar saß wie immer dabei und beobachtete mehr ihn, als dass er den Gesprächen Aufmerksamkeit schenkte. Äußerlich gesehen ging es Nadim wirklich besser, und alle waren guter Hoffnung für ihn, nur Tavar nicht. Er sah etwas, das vorher nicht da gewesen war, etwas, das Nadims sonst so starke Wachsamkeit, seine Persönlichkeit, unterdrückte. Einen Schatten. Voller Unruhe verbrachte er die Zeit von Nadims Genesung stets in dessen Nähe und hoffte, dass der Winter schnell vorübergehen würde, damit sie endlich aufbrechen konnten dorthin, von wo sich Nadim Hilfe erhoffte: nach Temora.

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