Lydie Man - Trägerin des Lichts - Erkennen

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Trägerin des Lichts - Erkennen: краткое содержание, описание и аннотация

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Dunkle Zeiten, Hunger und Not herrschen im Lande Morann. Einzig das Gerücht, dass die Königskinder am Leben sind, hält die verzweifelten Menschen aufrecht.
Nun aber gelingt es einigen Kundschaftern des ehemaligen Heerführers Bajan, den eigenen Tod vorzutäuschen und unentdeckt von den Tempelwachen über die Grenze nach Temora und Saran zu entkommen.
Endlich erhält Bajan die Möglichkeit, wieder in das Geschehen des Landes einzugreifen. Er schickt seine Kundschafter aus, nach Thronfolger Currann und den verschwundenen Fürstensöhnen zu suchen. Denn nur, wenn einwandfrei bezeugt werden kann, dass sie am Leben sind, können die Bewohner des Landes davon überzeugt werden, einen schlagkräftigen Widerstand gegen das Böse aufzubauen.
Es wird allerhöchste Zeit. Die Macht des Feindes erstarkt im Norden, und auch die Diener sind nicht untätig geblieben. Sie haben ganz neue Wege gefunden, sich unter den Völkern zu verbreiten. So sind sie bestens über jeden Schritt der Verbündeten unterrichtet, und die Rebellen und damit die Königskinder geraten in nicht nur eine ihrer tödlichen Fallen.
Der vierte Band der Saga um die Königskinder von Morann.

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»Und wohin soll das sein?«, fragte einer der anderen Männer.

»Ich möchte Euch bitten, mir diese Antwort zu erlassen. Das ist allein Nadims Sache«, sagte Tavar ruhig.

»Also hör mal, das geht doch..«

»Der Junge ist vereidigt, also lasst ihn«, ging der Rittmeister dazwischen. Er wusste, dass Tavar getötet hatte und vermutlich viel erwachsener war, als er aussah. »Du wirst also nicht nach Nador zurückkehren?«

›Aha, darauf wollen sie also hinaus‹, dachte Tavar und schüttelte den Kopf. »Nein, was dann geschieht, habe ich gesehen. Aber was habt Ihr vor? Wollt Ihr Euch hier verkriechen? Was ist mit den Toten? Sollen sie dort draußen vermodern? Oder wollt Ihr sie bestatten?«

Die Männer verzogen die Gesichter, finster, grimmig, schmerzhaft, empört, alles auf einmal. Er hatte einen empfindlichen Nerv getroffen. »Du hast als Neuling nicht das Recht, diese Fragen zu stellen!«, rief einer wütend und hätte ihn am liebsten gepackt. Nur die Anwesenheit des Rittmeisters verhinderte es. »Glaube ja nicht, dass wir nicht ständig darüber nachdenken und uns Vorwürfe machen, schließlich sind es unsere Angehörigen, die dort draußen liegen.« Einer nach dem anderen stand auf und verließ das Feuer, alle bis auf der Rittmeister.

»Aber, ich habe doch nicht..«

»Es klang danach, als ob du uns unterstellst, wir hätten nichts getan. Ich weiß, das hast du nicht beabsichtigt, aber es ist so«, rügte Eachan.

»Tut mir leid.« Tavar biss sich auf die Lippen, aber zu spät, seine Neigung, sich immer zu entschuldigen, war schneller.

Der Rittmeister legte ihm eine Hand auf die Schulter. »Mach dir keine Vorwürfe. Takt, das ist es, woran es dir mangelt, aber im Grunde hast du recht. Es wird Zeit, dass wir uns besinnen und wieder zu handeln beginnen. Vielleicht ist die Bestattung ein guter Anfang. Gib ihnen ein wenig Zeit. Sie sind voller Trauer.« Der Mann schwieg eine Weile, in düstere Erinnerungen versunken.

Tavar war stocksteif sitzen geblieben. Jetzt wollte er nur noch fort und stand auf. »Ich glaube, ich gehe lieber schlafen, bevor ich noch jemanden verletze.«

»Hast du denn gar keinen Hunger?«, fragte Eachan und sah auf.

»Doch, ein wenig..«, gab Tavar zu.

»Dann komm, holen wir uns etwas zu essen.«

Anders als die Männer machten die Frauen und Mädchen großes Aufsehen um ihn. Wieder einmal wurde Tavar gefüttert, bis er fast platzte, und er war gezwungen, sich energisch zurückzuziehen, sonst hätte sie ihn vermutlich noch eingewickelt und genötigt, bei ihnen am warmen Feuer zu schlafen. Da war ihm die Abgeschiedenheit ihres Zeltes wesentlich lieber.

In den darauf folgenden Tagen kümmerte er sich vornehmlich um Nadim und ruhte sich aus. Außer mit Rhiba sprach er mit niemandem und ließ sich auch nur von ihr versorgen. Es schien ihm das Beste zu sein, nachdem die Männer so erbost über ihn waren. Zu tun blieb ihm auch so genug, er sah ihre Sachen durch, flickte dieses und reparierte jenes. Einen geschlagenen Abend saß er vor dem Päckchen, das die Briefe nach Temora beinhaltete. Es dauerte lange, bis er sich traute, sie auszuwickeln, und selbst dann sah er immer wieder wachsam zu Nadim herüber, ob dieser sich rührte. Es waren mehr geworden, neben den beiden Briefen, die sie nach Temora bringen sollten, war noch ein ungekennzeichnetes gefaltetes Blatt hinzugekommen und ein etwas dickerer Brief mit einem großen ›P’ darauf. Vermutlich Leannas Brief an ihren Bruder.

Tavar zögerte. Sollte er sie wirklich lesen? Falls Nadim..? Er ging in sich und war ehrlich zu sich selbst. Es war reine Neugier, nicht das Bedürfnis zu helfen. Wenn er dies tat, war alles Vertrauen von Nadim und Leanna in ihn nur eine Farce. Er hätte sie betrogen. Also ließ er es und wickelte das Päckchen mit einem kleinen stolzen Gefühl wieder ein.

Als Nadim nach einigen Tagen die Augen aufmachte und zum ersten Mal seine Umgebung wahrnahm, war das der Hoffnungsschimmer am Horizont. Am selben Abend erbat der Rittmeister Einlass in ihr Zelt. Nadim war wach und begrüßte seinen alten Freund mit einem geisterhaften Grinsen. Sprechen konnte er noch nicht, und ihm fielen auch gleich wieder die Augen zu, kaum hatte Eachan angefangen zu berichten.

»Verschieben wir das auf später«, sagte er und zog Nadims Felle zurecht. Er wandte sich zu Tavar um, der sie stumm von seiner Schlafstatt aus beobachtet hatte. »Wir haben entschieden, morgen die Toten zu bestatten, und wir möchten, dass du uns dorthin begleitest.«

Tavar war zu Recht stolz auf sich, dass er nicht zusammenzuckte. Die Aussicht erfüllte ihn mit Grauen. Er ahnte, dies war seine Feuerprobe, ob er bestand und gleichwertig von ihnen aufgenommen werden sollte. »Wenn Ihr es wollt, dann werde ich Euch behilflich sein«, sagte er ruhig.

Der Rittmeister nickte. »Wir brauchen deine Trage und eure Waffen, denn wir haben kaum noch welche, da die meisten im Kampf verloren gingen.«

Tavar runzelte die Stirn bei diesen Worten. Eine Erinnerung nagte an ihm. »Merkwürdig. Ich meine, keiner der Toten trug eine Waffe. Meint Ihr, sie haben die Waffen eingesammelt? Dann liegen sie vielleicht noch in der Nähe herum.«

»Das wäre ein Glücksfall, auf den wir nicht hoffen sollten. Wir werden sehen.« Eachan stand auf. »Morgen bei Sonnenaufgang reiten wir los.«

Sie brauchten lange dorthin, zwei ganze Tage. Die Sonne stand schon hoch, und es war fast schon heiß, als Tavar erstmals wieder diesen Übelkeit erregenden Geruch wahrnahm. Er war sich erst jetzt bewusst, wie weit er sich in den Sumpf verirrt hatte, und war froh darum. Nadim war weit davon entfernt, von den Tempelwachen entdeckt zu werden.

Es wurde das Schlimmste, das Tavar je erlebt hatte. Zum Glück hatte er daran gedacht, Nadims Gebrannten mitzunehmen, sodass ihnen das getränkte Tuch vor dem Mund etwas Linderung verschaffte. Dennoch mussten alle Männer von Zeit zu Zeit schnell in sichere Entfernung verschwinden, weil sie es nicht aushielten. Tavar biss die Zähne zusammen und hielt als Einziger durch, vielleicht, weil er es schon einmal gesehen hatte. Als es Abend wurde und sie grau vor Müdigkeit und Trauer zurückritten, behandelten die Männer ihn mit wesentlich mehr Respekt als zuvor. So schlimm es gewesen war, er war doch froh darum.

Die Bestattung der Toten bildete einen Wendepunkt im Leben der Flüchtigen. Sie begannen wieder zu planen. Sie befestigten das Lager, Hütten entstanden, die Zuwege wurden verborgen, und sie schafften tödliche Fallen.

Tavar war überall dabei, brachte seine vielen Ideen ein, fasste mit an und wurde schnell als gleichwertig akzeptiert. Die Frauen bemutterten in nach wie vor, die wenigen Mädchen umwarben ihn.. es konnte ihm nicht besser gehen. Einzig Nadim machte ihm Sorgen. Dessen Genesung ging sehr langsam vonstatten. Er war und blieb unverändert schwach, trotz aller Bemühungen Rhibas, die sich mit der Pflege von ihrer Trauer abzulenken versuchte. Es war nicht nur die seltsame Schwäche, die Tavar Sorgen machte, sondern auch Nadims Teilnahmslosigkeit. Er schien gar nicht wissen zu wollen, was um ihn herum vorging, egal, was Tavar ihm auch erzählte. Schließlich ließ er ihn einfach in Ruhe, vornehmlich auch, weil er jetzt, im fortgeschrittenen Frühjahr, mit den Männern zu mehrtägigen Raubzügen aufbrach.

Er lernte, sich wie sie lautlos und unsichtbar im Sumpf zu bewegen, die gangbaren Stellen von den tückischen zu unterscheiden, wie man Fallen stellte und wirklich jagte und wie man sich mit dieser stinkenden Pflanze die gefährlichen Mücken vom Leibe hielt.

Gleich der erste Raubzug brachte ihnen unverhoffte Beute. Sie überfielen nicht nur einen Gefangenenzug und befreiten die Geiseln, auf dem Weg dorthin fanden sie auch die versteckten Waffen. Tavar hatte recht behalten. Anders als früher nahmen sie die Befreiten nicht mit in ihr Lager, sondern schickten sie fort. Sie sagten ihnen, dass sie sich selbst bei Verwandten verbergen sollten. Die Sicherheit des Lagers ging vor.

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