Lydie Man - Trägerin des Lichts - Erkennen

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Trägerin des Lichts - Erkennen: краткое содержание, описание и аннотация

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Dunkle Zeiten, Hunger und Not herrschen im Lande Morann. Einzig das Gerücht, dass die Königskinder am Leben sind, hält die verzweifelten Menschen aufrecht.
Nun aber gelingt es einigen Kundschaftern des ehemaligen Heerführers Bajan, den eigenen Tod vorzutäuschen und unentdeckt von den Tempelwachen über die Grenze nach Temora und Saran zu entkommen.
Endlich erhält Bajan die Möglichkeit, wieder in das Geschehen des Landes einzugreifen. Er schickt seine Kundschafter aus, nach Thronfolger Currann und den verschwundenen Fürstensöhnen zu suchen. Denn nur, wenn einwandfrei bezeugt werden kann, dass sie am Leben sind, können die Bewohner des Landes davon überzeugt werden, einen schlagkräftigen Widerstand gegen das Böse aufzubauen.
Es wird allerhöchste Zeit. Die Macht des Feindes erstarkt im Norden, und auch die Diener sind nicht untätig geblieben. Sie haben ganz neue Wege gefunden, sich unter den Völkern zu verbreiten. So sind sie bestens über jeden Schritt der Verbündeten unterrichtet, und die Rebellen und damit die Königskinder geraten in nicht nur eine ihrer tödlichen Fallen.
Der vierte Band der Saga um die Königskinder von Morann.

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»Willst du denn gar nicht..«

»Nein, sei nicht..« Nadim schrie auf, stieß Tavar zu Boden und hatte sein Schwert gerade noch rechtzeitig abwehrbereit in der Hand, als ein anderes in tödlichem Schwung auf sie hernieder fuhr. Eine der Leichen war plötzlich höchst lebendig, eine schwarz gewandete, verdreckte Gestalt mit einem neuen Schwert. Zum Glück für Nadim war der Soldat ungeübt im Kampf damit, sodass er seinen Gegner bezwingen konnte.

Dicht neben Tavar schlug der tödlich getroffene Gegner ins schlammige Wasser. Er rollte sich mit einem Schrei zur Seite und fand dicht vor seiner Nase eine verwesende Leiche vor. Sein Tuch vor der Nase half da wenig, die Übelkeit kam mit Macht hoch. Er wollte aufspringen, sich in Sicherheit bringen.

»Bleib unten!« Nadim drückte ihn zurück in das stinkende Wasser. Das blutige Schwert in der Hand spähte er die Lichtung aus. Tavar presste Mund, Augen und Fäuste zusammen, um regungslos liegen zu bleiben und nicht dem alles überwältigenden Drang zu würgen nachzugeben und zu fliehen.

Ganz langsam richtete Nadim sich auf, alle Sinne auf die Umgebung gerichtet. Nichts war zu sehen, nichts zu hören. Die Gefahr war noch nicht vorüber. »Bleib, wo du bist!«, zischte er Tavar zu. Er kniff die Augen zusammen, um gegen die sich im Wasser spiegelnde Sonne etwas sehen zu können. Vorsichtig begann er die nähere Umgebung abzuschreiten, das Schwert fest in der Hand.

Tavar hörte ihn davonplatschen, er machte die Augen wieder auf und drehte sich eilends von der verwesenden Leiche fort. Den Anblick des gerade gestorbenen Mannes fand er wesentlich leichter zu ertragen. Er verfolgte Nadims Weg und streckte langsam die Hand nach dem Schwert des Tempelmannes aus, das neben ihm im Wasser lag. Einen kurzen Moment wurde er von dem Glanz der Klinge abgelenkt, der durch das Wasser zu ihm durchschien. Er hob unmerklich den Kopf, um es genauer zu betrachten, und so entging ihm eine Bewegung vor ihm.

Eine weitere Leiche erwachte plötzlich zum Leben und griff Nadim von hinten an. Tavars Warnschrei blieb ihm im Halse stecken, als er sah, wie Nadim von einem mächtigen Hieb getroffen wurde. Er fiel kopfüber ins Wasser und verlor sofort sein Schwert, das er mit seiner versehrten Hand eh nicht richtig zu führen vermochte. Tavar sprang auf. Er merkte nicht, dass er das Schwert des Tempelmannes aus dem Wasser riss und auf ihren Feind zustürzte, es war reiner Instinkt. Nadims Schrei übertönte seine lauten Schritte im Wasser. Er setzte über eine weitere Leiche hinweg, sprang den Tempelmann an und stieß ihm die scharfe Spitze in den Rücken. Sein Gegner brach auf Nadim zusammen, aber Tavar hatte nicht richtig getroffen, er rührte sich noch. Tavar schlug erneut zu, und diesmal traf er richtig, in den ungeschützten Hals. Gurgelnd hauchte sein Feind sein Leben aus.

»Nadim!« Tavar stürzte zu ihm, zerrte den Toten von ihm herunter und riss seinen Kopf aus dem Wasser, damit er wieder Luft bekam. Nadim hustete und stöhnte. Er war nicht richtig bewusstlos, aber auch nicht wach. Tavar riss ihm die blutige Kleidung auseinander und enthüllte eine tiefe Wunde in der Schulter, die heftig blutete. Er musste schnell handeln und die Blutung stillen.

Keinen Gedanken verschwendete er an möglicherweise noch existierende Feinde. Hastig durchsuchte er Nadims Taschen und fand einen langen, trockenen Leinenstreifen. Er band die Wunde ab, so gut er konnte. Dann sah er auf. Mit einem Mal wurde er gewahr, dass er ein hervorragendes Ziel bot. Er duckte sich, sah sich um, lauschte. Etwas war anders als vorher, das merkte er sofort. Er hörte Vögel, Krähen, einige hatten sich schon auf der Lichtung niedergelassen. Das sagte Tavar, dass das, was auch immer sie abgehalten hatte, fort war. Es drohte keine Gefahr mehr.

Tavar atmete auf. Nun konnte er sich vollends Nadim widmen. Mühsam schleifte er den schweren Mann zu ihren Pferden zurück. Warum musste er auch so dick sein? Bei ihren Pferden angekommen, konnte er Nadim das erste Mal richtig versorgen. Er wusch seine Wunde gründlich mit sauberem Wasser aus, kippte eine großzügige Portion von dem kostbaren Alkohol hinein und verband sie straff mit sauberen Tüchern.

Dann erst gestatte er sich zu verschnaufen. Was sollte er jetzt tun? Er war auf sich allein gestellt. Panik überkam ihn, die ihn am klaren Denken hinderte. ›Komm schon, sei kein Schwächling!‹ Er zwang sich, logisch vorzugehen. Hierbleiben war zu gefährlich. Also fort. Aber wohin? Nach Nador? Mit einem Schwerverletzten würde er den Feinden direkt in die Arme laufen. Er musste die Versprengten finden, das war seine einzige Möglichkeit, Nadim zu helfen. Aber wie? Nadim konnte nicht reiten, er musste liegen. Er brauchte eine Trage, die er irgendwie zwischen den Pferden befestigen musste. Aber wie sollte er das allein anstellen?

›Denk nach, denk nach, denk nach!!‹, fauchte er sich selbst zu. Hatten sie nicht irgendwo eine Axt? Nein, hatten sie nicht, fand er nach gründlichem Suchen in ihrem Gepäck heraus. Wer brauchte in der Steppe schon eine Axt!

Stattdessen fand er in Nadims persönlichen Habseligkeiten etwas, das ihn in helle Aufregung versetzte. Ein weiteres, merkwürdig glänzendes Schwert, das, so vermutete er, von dem Tempelmann stammte, der ihn vor vielen Wochen im Busch überfallen hatte. Sein Blick fiel auf das Schwert, das er seinem Gegner abgenommen hatte. Es sah genauso aus, Nadims auch. Das hatte er noch nie richtig gesehen. Jetzt ging ihm auf, dass sie völlig anders waren. Erstaunt wischte er sie alle sauber und fand sich einem unbekannten Metall gegenüber. Waren dies jene Waffen, welche die Saraner dem König verkauft hatten? Viele Gerüchte gab es über diese Waffen, bis hin zu solchen, die von Zauberei sprachen. Vielleicht war da etwas dran?

Tavar jedenfalls war klar, dass er mit seinem einzigen Bronzeschwert keinesfalls ganze Bäume fällen wollte, und seien es nur die kümmerlichen Birken, die um ihn herumstanden. Es war seine einzige brauchbare Waffe, und er wollte nicht riskieren, sie zu beschädigen. Unschlüssig beäugte er die vor ihm aufgereihten Schwerter. Sollte er es mit diesen wagen? Wenn der König sie kaufte, musste ja etwas Besonderes an ihnen sein. Also wagte er einen Versuch mit ihnen und erlebte eine Überraschung. Sie waren härter und schärfer als alles, was er kannte, und ließen sich zudem gut führen. Nadim musste ihm unbedingt zeigen, wie man damit richtig kämpfte, falls er..

›Wenn er wieder gesund ist!‹, beschimpfte er sich selbst, während er auf das Holz einhieb. Er brauchte lange, bis er eine Trage gefertigt und Nadim darauf gezogen hatte. Anschließend spannte er die überstehenden Enden zwischen die Pferde. Zum Glück waren sie derartig gutmütig, dass sie alles mit sich machen ließen. Schließlich wartete er mit angehaltenem Atem, ob es hielt, selbst als er die Pferde voranführte. Es hielt. Tavar jubelte nicht und verschnaufte auch nicht, er sah zu, dass er fortkam von diesem Schreckensort.

Mehrere Tage irrte er durch den Sumpf auf der Suche nach den Versprengten. Nadim bekam hohes Fieber, seine Wunde entzündete sich, und er war so schwach vom Blutverlust, dass er sich nicht einmal rührte, als Tavar ihm die Wunde in höchster Not ausbrannte, weil er gehört hatte, das solle helfen. Seine Verzweiflung wuchs. Wie sollte er die Leute in diesem Gewirr finden? Längst hatte er alle erkennbaren Pfade verlassen, das Dickicht wurde immer undurchdringlicher. Ständig steckte er in Sackgassen fest, aus denen er ihre Pferde umständlich wieder hinausmanövrieren musste, und langsam gingen seine Vorräte zur Neige, da er Nadim nicht allein lassen konnte, um auf die Jagd zu gehen.

Gerade als er die Hoffnung gänzlich zu verlieren begann, stolperte er sozusagen über sie oder vielmehr sie über ihn. Plötzlich waren ein halbes Dutzend Waffen auf ihn gerichtet.

»Wen haben wir denn hier?« Ein Speer ruckte an seine Kehle. Tavar stand mit unter seiner Kapuze gesenktem Kopf da und wagte nicht, sich zu rühren, geschweige denn, dass er es konnte, so eingekeilt, wie er war.

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