Lydie Man - Trägerin des Lichts - Erkennen

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Trägerin des Lichts - Erkennen: краткое содержание, описание и аннотация

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Dunkle Zeiten, Hunger und Not herrschen im Lande Morann. Einzig das Gerücht, dass die Königskinder am Leben sind, hält die verzweifelten Menschen aufrecht.
Nun aber gelingt es einigen Kundschaftern des ehemaligen Heerführers Bajan, den eigenen Tod vorzutäuschen und unentdeckt von den Tempelwachen über die Grenze nach Temora und Saran zu entkommen.
Endlich erhält Bajan die Möglichkeit, wieder in das Geschehen des Landes einzugreifen. Er schickt seine Kundschafter aus, nach Thronfolger Currann und den verschwundenen Fürstensöhnen zu suchen. Denn nur, wenn einwandfrei bezeugt werden kann, dass sie am Leben sind, können die Bewohner des Landes davon überzeugt werden, einen schlagkräftigen Widerstand gegen das Böse aufzubauen.
Es wird allerhöchste Zeit. Die Macht des Feindes erstarkt im Norden, und auch die Diener sind nicht untätig geblieben. Sie haben ganz neue Wege gefunden, sich unter den Völkern zu verbreiten. So sind sie bestens über jeden Schritt der Verbündeten unterrichtet, und die Rebellen und damit die Königskinder geraten in nicht nur eine ihrer tödlichen Fallen.
Der vierte Band der Saga um die Königskinder von Morann.

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Die Wachen waren weit entfernt. Sie konnte ihr Gesumm kaum noch hören, wie sie nach ihrem Kameraden riefen. Vorsichtig öffnete sie ihre Hand. Das Wesen lag regungslos, aber es atmete, die kleine Brust hob und senkte sich. Althea empfand Mitleid für den kleinen Mann. Was für ein Schreck musste sie für ihn sein! Sie wollte niemanden quälen, deshalb legte sie ihn behutsam in das weiche Moos und sandte etwas Licht in ihn, um ihn aufzuwecken. Dann sprang sie auf und rannte davon.

Nun, da das Gesumm so weit entfernt war, konnte sie mit einem Mal andere Stimmen hören. Es waren aufgeregte, schmerzverzerrte Stimmen. Althea folgte ihnen, bis sie plötzlich aus dem Wald trat und in einen wunderschönen Garten gelangte, oder vielmehr in das, was noch von ihm übrig war. Bäume und Statuen lagen umgestürzt herum, sie sah einen Brunnen, der aus einem tiefen Riss sein Wasser verlor. Und das Gebäude, von Weitem scheinbar intakt, sah von Nahem mehr als mitgenommen aus. Es hatte schwere Schäden davongetragen, Felsbrocken lagen herum, Decken und Brücken waren eingestürzt, und überall wurden Verletzte herausgetragen..

Althea riss die Augen auf, als sie erkannte, wie.. – was war das? - etwas dort aus dem Gebäude kam. Die Bewohner liefen nicht, sie schwebten! Hastig sah sie sich um, ob jemand in ihrer Nähe war, aber sie war allein. Neugierig schlich sie sich näher heran.

Es waren Flügel. Althea konnte sie sehen, sobald die Wesen zu Boden geschwebt waren und die Verwundeten ablegten. Sie hatten Flügel wie Ti’Anan, aber wie anders sahen sie aus! War ihr Ti’Anan noch halbwegs menschlich erschienen, diese Wesen waren es ganz sicher nicht. Sie waren einfach fremd, aber nicht minder schön. Durchscheinend wie Licht und mit Zügen eines fremdartigen Raubtieres, ein kleiner, verkümmerter Mund, dafür umso größere, mit senkrecht stehenden Pupillen versehene, goldene Augen.

Althea schluckte und sah staunend zu, wie sie ihre Verwundeten versorgten. Es beruhigte sie etwas, dass auch sie verwundbar waren. Wesen, die verletzt werden konnten und versorgt werden mussten, konnten nicht so verschieden von den Menschen sein. Es waren lebendige Wesen, keine Götter.

Althea schlich sich weiter in den Garten, von Gebüsch zu Gebüsch, immer auf der Hut vor Entdeckung. Wo war nur Ti’Anan? Sie musste ihn finden, sie musste einfach! Sonst wäre sie verloren!

Und dann entdeckte sie ihn. Er kam mit einem kleinen Wesen auf dem Arm aus den Trümmern gelaufen. Er lief? Sie stutzte. Warum tat er das? Konnte er denn nicht fliegen? Das wäre doch gewiss sehr viel einfacher. Er übergab das kleine Wesen, es war offensichtlich ein Kind, einem der anderen. So dicht nebeneinander war der Unterschied zwischen ihm und den geflügelten Wesen mehr als augenfällig und gleichzeitig ihre Ähnlichkeit. Ja, war er denn ein Mischling?, dachte sie erstaunt.

Althea ließ alle Vorsicht fahren. ›Ti’Anan!‹, rief sie in ihren Gedanken. Alle Wesen fuhren auf, es klang wie das Rauschen einer heftigen Windböe. »Ti’Anan!«, rief sie noch einmal, leise diesmal und mit ihrer richtigen Stimme. Es schallte laut durch den Garten, obwohl sie so leise gerufen hatte, und ließ einen Windstoß entstehen.

Da schrien alle Wesen auf. Althea verlor das Gleichgewicht und fiel aus dem schützenden Gebüsch, als die lauten Schreie eine Welle von Schmerz in ihrem Kopf verursachten. Furchtsam wichen die Wesen vor ihr zurück, alle, bis auf einer: Ti’Anan machte ungläubig einen Schritt vorwärts, eine Hand, die ihn zurückzerren wollte, abschüttelnd. ›Althea!?‹

Sie hörte es nicht mehr. Auf den Rücken gefallen, sah sie einen dunklen Schatten auf sich herab schießen. »Neeiiiin!« Sie rollte sich zusammen und ballte in Erwartung eines neuen Angriffs die Fäuste.

›Haltet ein!‹ Nur undeutlich wurde Althea bewusst, dass sich plötzlich jemand zwischen ihr und dem dunklen Schatten befand. Ihre Augen tränten und schmerzhafte Stiche explodierten in ihrem Kopf, da die Schreie immer lauter wurden. »Ti’Anan..«, flüsterte sie. Sie spürte zwei Arme, die sie schützend umschlossen.

›Zurück mit euch! Sie gehört zu mir!‹

›Sssie issst ein Eindrrringling, sssiiee hat unsss angegrrriffen‹, summte der Wächterpulk.

›Nur weil ich angegriffen wurde!‹, dachte Althea verzweifelt und spürte, wie sie kurz davor war, in Panik wild um sich zu schlagen. Auf einmal war sie erschöpft, von den vielen Eindrücken und dem ungewohnten, anstrengenden Einsatzes ihres Kopfes. ›Bitte, ich will doch nichts Böses, ich wollte doch nur sehen, ob du verletzt bist, und ich wollte euch warnen‹, flehte sie mit letzter Gedankenkraft. Flimmernde Kreise drehten sich vor den Augen, und sie merkte, wie die Welt plötzlich kippte und sie zusammensackte. Ganz weg war sie nicht, sie spürte, wie sie aufgehoben und getragen wurde. Oder schwebte sie? In ihrem Kopf herrschte plötzlich eine wohltuende Stille, wie Balsam. Sie seufzte und schloss die Augen und gestattete es sich, ganz dem Gefühl nachzugeben.

›Was geht hier vor?!‹

›Ruhig, bitte redet nicht allzu laut, das tut ihr weh.‹

Ti’Anans Stimme holte sie wieder zurück. Sie wagte nicht, sich zu rühren, spürte sie doch die Anwesenheit vieler Wesen um sich, sehr wütender, teilweise auch verängstigter Wesen.

›Sie wird wach‹, sagte Ti’Anans Stimme in ihrem Kopf. Er saß neben ihr, und sie bemerkte, dass er sie immer noch festhielt. ›Althea, mach doch die Augen auf. Hab keine Angst, dir wird nichts geschehen.‹

›Vorerst nicht‹, grollte eine tiefe Stimme.

›Vater, bitte!‹, rief Ti’Anan, zu laut. Althea stöhnte. ›Tut mir leid. Bitte, mach doch die Augen auf.‹

Sie musste all ihren Mut zusammennehmen, um es wirklich zu tun. Zunächst war ihr Blick noch flimmernd und verschwommen, dann schälten sich Konturen heraus. Als sie aufsah, blickte sie in Ti’Anans Gesicht.

Er hatte die Zähne leicht gebleckt. ›Na bitte, geht doch!‹, lachte er.

Dieses Zähneblecken sollte ein Lächeln darstellen, erinnerte sich Althea und war erleichtert. Sie stieß einen Seufzer aus, der sich in ein erschrockenes Aufkeuchen verwandelte, als ihr Blick auf die sie Umgebenden fiel. Was waren das für Wesen? An das Aussehen hatte sie sich beinahe schon gewöhnt, aber diese hier waren wesentlich größer als die im Garten, mächtig und bedrohlich. Sie wurden von weiten Gewändern umflossen, die ständig hin und her wallten, genauso wie die bedrohliche Missbilligung, die sie umgab wie eine unsichtbare Strömung. Es waren ausnahmslos männliche Wesen, sie wusste nicht genau zu sagen, woran man das erkennen konnte, aber es war so.

Althea duckte sich an Ti’Anan, der sie schützend umfasste. ›W..wer seid Ihr?‹

›Du hast hier keine Fragen zu stellen, Mensch, sondern wir‹, grollte es neben ihr.

Althea fuhr herum und erstarrte. Dieses Wesen war das größte und mächtigste von allen. Der König, erkannte sie. Ti’Anans Vater. Sie presste die Augen zusammen, obwohl sie wusste, dass dies kindisch war.

›Antworte mir! Wie bist du hierher gekommen? Was willst du hier? Sprich!‹ Die Worte dröhnten in ihrem Kopf. Althea konnte nicht antworten, ihr entfuhr ein schmerzhaftes Wimmern.

›Vater, bitte..‹

›Lass sie los. Sofort! Wir werden sie..‹

›Nein!‹, rief Ti’Anan, doch sie spürte, wie eine unsichtbare Kraft ihn von ihr löste und zurück riss.

Sie rollte sich schützend zusammen, barg den Kopf in den Armen. ›Bitte, ich will Euch doch nichts Böses, ich will Euch warnen!‹, rief sie.

›Warum? Und wovor?‹

Es loderte Schmerz in ihrem Kopf auf. Jemand versuchte, mit aller Gewalt in ihre Gedanken einzudringen. Althea errichtete instinktiv einen Schutzwall und blockte es ab, und augenblicklich wurde der Druck so stark, dass sie schrie, richtig schrie. Es hallte so laut durch den Raum, dass die Luft erzitterte und der Druck in ihrem Kopf abrupt verschwand.

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