Michael H. Schenk - Die Ei-Geborenen

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Das alte Imperium der Menschen ist bedroht. Die grausamen Walven stehen an der Grenze und nur die Lanzenreiter auf ihren Einhörnern können der Bedrohung begegnen. Doch dann wird der Kaiser ermordet und sein Freund, Densen Jolas, zum Spielball einer heimtückischen Verschwörung. Seine einzige Hoffnung ist sein Bruder, der die abgelegene Festung Aldon-Reet, an der Grenze zur Wüste, befehligt. Niemand ahnt, dass sich das Volk der Ei-Geborenen darauf vorbereitet, den Tod ins grüne Land der Säuger zu tragen.
Der Roman wird aus der Sicht der Menschen und der Ei-Geborenen Raan geschildert. Olud-Sha, ein kleines Raan-Männchen, wird dabei zum Beobachter der Menschen.

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Um den Stadtkegel herum erstreckten sich ausgedehnte Kakteenfelder. Die Raan hatten ein System ersonnen, mit dem sie die Bewegungen der Kugelpflanzen kontrollieren konnten. Auf dieselbe Weise, mit der sie die Räume und Gänge ihrer Gelege formten, hatten sie niedrige Wälle errichtet. Diese sperrten einige Areale der Wüste ab. Hatten die Pflanzen einen Bereich nach Nahrung abgesucht, wurden sie von den Ei-Geborenen mit langen Stachelstäben in einen anderen getrieben. So konnte sich der ausgelaugte Wüstenboden erholen. Die Raan förderten dies, indem sie ihn gelegentlich bewässerten und düngten. Pragmatisch, wie sie eingestellt waren, nutzten sie hierfür auch die Leiber ihrer Verstorbenen.

Olud konnte von der hohen Aussichtswarte mehrere Gruppen von Raan erkennen, welche in den Kakteenfeldern arbeiteten. Die Raan waren Allesfresser. Sie vertilgten Insekten, Sharaks, Schlangen und Pflanzen gleichermaßen, und je mehr das Volk wuchs, desto größer wurde sein Nahrungsbedarf. Das wenige Wasser, welches die Kugelpflanzen speicherten, reichte längst nicht, den Durst der Raan zu stillen. Daher standen ihre Gelege stets über einer der seltenen unterirdischen Quellen und bei einem Wassersturm wurde der willkommene Regen über die Klimaschächte in die Speicher der Stadt geleitet.

Olud-Sha knurrte leise. „Ich sehe das Land der Raan und seine Gelege.“

„Und was siehst du noch, Olud-Sha? Was?“

„Ein wachsendes Volk.“

„Richtig.“ Die Große Mutter nickte zufrieden. „Ein wachsendes Volk.“ Sie sah ihn auffordernd an und überragte ihn dabei um fast die Hälfte seiner Größe. „Nun?“

„Einst haben wir Kriege untereinander geführt“, erwiderte Olud nachdenklich. Er bemerkte ihren kritischen Blick und fuhr hastig fort. „Das hielt die Gelege klein. Nun sind wir geeint, unter dem Großen Ei der Göttin, und die Gelege wachsen.“

„Und?“

Olud war sich nun sicher, worauf die Große Mutter hinauswollte. „Die Gelege wachsen, aber nicht das Land, nicht die Menge an Nahrung, die es uns liefern kann.“

„So ist es.“ Shanaii schlug dem kleinen Männchen anerkennend auf den Schädel und Olud wäre fast vornüber gestürzt. „Wir wachsen, aber wir können es uns nicht mehr erlauben, zu wachsen.“ Sie wies über die Wüste. „Es gibt genug Raum für unsere Gelege, aber nicht genug Nahrung und Wasser.“

Olud kratzte sich am Kehlsack. „Dann dürfen wir keine Eier mehr legen.“

„Das wäre gegen die Natur der Dinge.“ Die Große Mutter lächelte ihn an. „Die Göttin hat uns die Gabe der Fruchtbarkeit gegeben, damit wir uns vermehren.“ Der Ausdruck ihrer Augen wurde eindringlich. „Und sie gab uns die Fähigkeit, zu kämpfen.“

„Ein erneuter Krieg?“ Olud sah sie schockiert an.

„Nicht gegeneinander“, wandte Shanaii ein. „Die Kriege der Gelege sind beendet. Aber unser Volk braucht neuen Lebensraum und es kann sein, dass wir darum kämpfen müssen.“

„Ich verstehe.“ Olud blickte unwillkürlich um sich. „Aber im Süden und Westen ist nur das große Wasser. Im Osten erheben sich die Gebirgszüge und im Norden…“

Das kleine Männchen stockte und die Große Mutter sah ihn aufmunternd an. „Sprich weiter, Olud-Sha.“

„Im Norden leben die zweibeinigen Säuger.“

„Ja, im Norden leben die zweibeinigen Säuger.“ Die Große Mutter schnalzte mit der dunklen Zunge. „Was wissen wir von ihnen, Olud?“

„Nicht viel.“ Olud runzelte die Stirn und seine kleinen Ohrlappen legten sich dabei eng an den Schädel. „Sie gehen, wie wir, auf zwei Beinen und haben zwei Vorderläufe, mit denen sie Dinge anfassen. Sie sind ganz weich und nicht gepanzert und sehr schwächlich.“ Er überlegte kurz. „Und sie haben nur wenige Waffen.“

„Woher weißt du das?“

Olud schnaubte verächtlich. „Weil die Kriegerinnen der Gelege in den vergangenen Jahren drei Gruppen der Säuger in der Wüste fanden und sie kaum Gegenwehr leisteten.“

„Sie waren geschwächt, von Durst und Hitze“, wandte die Große Mutter ein. „Ich habe dir in meinen Gemächern einige der Säugerwaffen gezeigt. Was hältst du von ihnen?“

„Ich bin nur ein Männchen“, knurrte Olud. „Von solchen Dingen verstehe ich nichts. Du solltest eine erfahrene Kriegerin fragen, Große Mutter.“

Olud pfiff schmerzerfüllt, als Shanaii ihn in die Flanke biss. Es war ein kurzer und ungefährlicher Biss, der ihn kaum verletzte, aber den Ärger der Großen Mutter zum Ausdruck brachte.

„Sei kein dummes Männchen“, stieß sie hervor. „Meinst du, ich hätte die Kriegerinnen nicht längst gefragt? Nun aber will ich deine Meinung hören, Olud. Also, sprich!“

„Ihre Waffen sind besser, als die unseren“, sagte er unbehaglich. „Ihr Metall ist sehr viel härter und schärfer. Sie sind schlauer als wir.“

„Unsinn.“ Die Große Mutter bellte lachend. „Sie mögen mehr wissen, aber deshalb sind sie nicht unbedingt schlauer. Was weißt du sonst noch über die Säuger?“

„Nur, dass sie ein großes Reich im Norden bewohnen.“ Oluds Kehlsack gewann wieder etwas an Farbe. Auch wenn die Große Mutter ihn nicht ernsthaft angegriffen hatte, so war die rasche Attacke für ihn doch erschreckend gewesen. „Die wir in der Wüste fingen, haben nicht viel gesagt. Wir kennen nur wenig von ihrer Sprache und noch viel weniger von ihrem Leben.“

„So ist es.“ Die Große Mutter stieß ihn besänftigend an. „Eigentlich wissen wir nichts über die Säuger. Aber da sich unser Volk nur nach Norden ausbreiten kann, müssen wir auch mehr über die Säuger erfahren. Wir müssen in Erfahrung bringen, ob sie zu einer Gefahr für die Raan werden können.“ Sie sah Olud-Sha nachdenklich an. „Und das, Olud aus dem Gelege der Sha, wird deine Aufgabe sein.“

Das Männchen sah die Herrin der Raan an. Seine Schlitzpupillen wurden vor Überraschung rund. „Meine Aufgabe?“

„Deine Aufgabe, Olud-Sha.“ Sie blickte über die Wüste und nickte langsam. „Du kommst aus einem großen Ei, Olud, und wer aus einem großen Ei stammt, erweist dem Volk der Raan auch immer einen großen Dienst. Deiner wird es sein, nach Norden zu gehen und die Säuger zu beobachten. Du wirst in Erfahrung bringen, wie sie leben, wie sie denken und…“, sie lachte leise auf, „welche Gefahr sie darstellen, wenn wir nach Norden gehen.“

Olud schluckte nervös. „Es wird also Krieg mit den Säugern geben?“

„Nur, wenn es sein muss.“ Die Große Mutter streichelte seine Flanke. „Du bist nun der Beobachter, Olud-Sha, und du wirst mir sagen, ob es Krieg geben wird.“

Das kleine Männchen sah benommen nach Norden, dorthin, wo sich das Reich der Säuger befand. „Warum ich? Ich bin nur ein Männchen. Ein sehr kleines Männchen.“

„Gerade deshalb. Du bist klein wie ein junger Zögling und wirst auf die Säuger weit weniger bedrohlich wirken, als eine ausgewachsene Kriegerin. Du hast das Buch der Bücher gelesen und bist intelligent. Du wirst es schaffen, dich unter ihnen zu bewegen und sie zu beobachten, bis du genug von ihnen weißt.“

Die Große Mutter war beruhigt, das Oluds Kehlsack eine tiefrote Farbe aufwies. Das Männchen zeigte keine Angst, was sie insgeheim befürchtet hatte. Nein, sie hatte die richtige Wahl getroffen und das beruhigte die Herrin der Raan. „Ich werde dich nun mit einigen Dingen vertraut machen, die deine Aufgabe betreffen, Olud-Sha, Beobachter der Raan.“ Sie stieß ihn sanft an. „Komm jetzt mit mir in meine Räume. Ich habe dir noch einiges zu sagen, denn Morgen wirst du deiner Bestimmung folgen.“

Olud zögerte nicht, ihr zu folgen.

Er empfand keine Furcht, obwohl er sich in den unbekannten Norden wagen musste. Im Gegenteil, er war neugierig, was er im Land der Säuger erleben würde. Er, Olud-Sha, das bislang unbedeutendste Männchen des Geleges, hatte nun eine Aufgabe, die ihn aus der Masse der anderen Männchen, ja, aller Raan, erhob. Er, Olud, würde der Beobachter des Volkes sein und, wenn auch nur zu einem kleinen Teil, zu seiner Zukunft beitragen.

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