Tamara Mayer - Abenteuer in der Ferne

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Über 24.000 Deutsche reisen jährlich mit dem Working Holiday Visum nach Australien. 24.000 verschiedene Geschichten, eine davon ist die von Tami und Chris, die sich 2015 auf die bisher abenteuerlichste Reise ihres Lebens gemacht haben. Mit der Hoffnung, neue Bekanntschaften zu schließen und unvergessliche Erfahrungen zu sammeln, entfliehen sie dem deutschen Alltag. Auf ihrer Fahrt von Melbourne bis Cairns erleben die beiden jedoch nicht nur schöne Ereignisse, sie kommen auch in Berührung mit unorganisierten Krankenhäusern, sklaventreibenden Arbeitgebern, unfairen Werkstätten und sogar mit dem Gesetz! Ob auf ihrem 130-tägigen Abenteuer durch Down Under nun die positiven oder negativen Erfahrungen überwiegen, stellt sich erst im Laufe der Reise heraus.

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Sonntag, 15.03.2015

Die Tage zuvor hörte man bei starkem Wind schon das typische Formel 1 Motorgeräusch, aber das war nur Training und Qualifying, heute ist erst der richtige Wettkampf. Das erste Rennen der diesjährigen Formel 1 Weltmeisterschaft. Außerdem für uns beide das erste Rennen, das wir live sehen. Eigentlich interessiert es mich überhaupt nicht, ganz im Gegenteil, das Geräusch der Autos, das an einem Sonntag aus Opas Fernseher erklingt, nervt mich leicht, wenn ich es mir stundenlang anhören müsste. Aber es ist in Melbourne selbstverständlich ein riesen Event, und wenn wir schon hier sind… Außerdem habe ich die Tickets schon von Deutschland aus bestellt, zwar mit Versandkosten, aber dafür billiger, weil es Frühbucherrabatt gab. Zugegeben, ich wusste nicht, dass man die Tickets auch noch an der Kasse am selben Tag kaufen kann, dann hätten wir uns spontan entscheiden können. Morgens diskutieren wir noch heftig mit Analiese, Jess und Ole, wie wir zum Formel 1 gelangen. Mit dem Auto haben wir die blöde Parkplatzsuche, die Tram wird überfüllt sein, meint Analiese, und warum wir letztendlich doch nicht mit dem Taxi fahren, weiß ich gar nicht mehr. Auf jeden Fall entscheiden wir uns dann, zu Fuß zu gehen, eine halbe Stunde mit Campingstühlen und Essen im Schlepptau. Endlich angekommen, wollen wir uns nur schnell einen guten Platz sichern und dann kann jeder für sich das Gelände erkunden. Dachten die Deutschen. Analiese jedoch muss zuerst auf die Toilette, da sie es aber keinem von uns vieren sagt, führt das Ganze erst einmal zu einer Suchaktion. Als wir sie dann entdecken, rennt sie noch zu einem Sicherheitsbeamten, weil sie ein Pflaster braucht, da sie sich am Klo in den Finger geschnitten hat. Oh Mann… Nach einer halben Ewigkeit führen wir unsere Platzsuche fort und entdecken eine leere Sitzgelegenheit auf einem Hügel, direkt in einer Kurve. Schnell die Campingstühle aufschlagen und reinsetzen, hier bleiben wir. So, noch genau vier Stunden bis das Rennen beginnt. Abwechselnd überwachen wir unseren Platz, während die jeweils anderen sich Essen und Trinken holen oder auf die Toilette gehen. Das eingezäunte Gelände umfasst die Rennbahn um den See herum, Tribünen, Kioske und Autoausstellungen, vom Oldtimer bis zum Sportwagen. Als es dann endlich soweit ist, kommt sogar die Sonne noch raus und die Begrüßung für die Zuschauer beginnt mit einer Düsenjet Flugshow am Himmel, gefolgt von einem Qantas Passagierflugzeug, das seine Runden über unseren Köpfen dreht. Nach 58 Runden geht es zur Siegerehrung, die leider auf der anderen Seite des Sees stattfindet. Menschenmassen stürmen zur Start- und Zielgeraden, um eine gute Aussicht auf die Siegertribüne zu haben. Erster wurde Lewis Hamilton, und da er einen Mercedes fährt, wird sogar die deutsche Nationalhymne gesungen, was für ein schönes, heimatliches Gefühl, am anderen Ende der Welt. Nach der Siegerehrung ist es schon spät und wir gehen heim, schließlich haben wir Les auch noch versprochen, uns bei ihm zu verabschieden.

Angekommen in seinem Restaurant, ist er total glücklich, da er dachte, wir kommen nicht mehr und er doch extra für uns etwas gekocht hat. Ofenkartoffel mit seinem speziellen Gewürz und Chicken Wings. Er ist einfach so süß! Zum Abschied machen wir noch zu dritt ein Erinnerungsfoto und tauschen Nummern aus. Les ist sichtlich traurig, dass wir morgen weiterreisen, schließlich haben wir ihn oft unterhalten, wenn im Restaurant nichts los war und ihm hat es Spaß gemacht, uns zu bekochen und Tipps für die Stadt zu geben.

Zurück in der Wohnung fällt uns ein, dass wir unsere Lebensläufe, die wir extra für die Suche nach einem Farmjob anfertigt haben, noch bei Analiese ausdrucken wollten. Doch typisch Analiese, sie druckt die Dokumente nicht nur aus, sondern will sie mit uns noch durchlesen und korrigieren. Es beginnt eine zweistündige Diskussion und das, obwohl wir nur noch packen und schlafen wollen, um morgen früh loszukommen. Außerdem besprechen wir das Ganze im Wohnzimmer, in dem Jess schon längst schläft und Ole eigentlich auch ins Bett will. Wir sind sichtlich genervt, da sie uns zwar nur helfen will, aber gleichzeitig keine Ahnung hat, dass ein Backpacker-Lebenslauf etwas Anderes ist, als wenn man sich für eine feste Anstellung oder Ausbildung bewirbt. Zum Glück kann uns Ole helfen, ihr das zu verklickern, da er schon länger in Australien ist und auch schon einen Job hatte, und dafür nicht einmal einen Lebenslauf gebraucht hat. Denn welchen Farmer interessiert es, was du in Deutschland machst, solange du nicht zu dumm bist, um ein Messer in der Hand zu halten und zuverlässig bist. Nach einer Ewigkeit packen wir noch schnell unsere großen Rucksäcke zusammen und gehen ins Bett. Was für ein langer Tag.

Montag, 16.03.2015

Nach unserem letzten Frühstück in der Wohnung und der Verabschiedung mit Ole und Jess - Analiese ist schon in der Arbeit - geht unser Roadtrip endlich los! Wir verlassen nach knapp drei Wochen Melbourne, eine wundervolle Stadt mit einem ganz besonderen Charme. Dass wir in Deutschland das Zimmer bei Analiese gebucht haben, war eine sehr gute Entscheidung. Auch wenn sie manchmal chaotisch, verplant oder zu kommunikativ ist, ist sie eine sehr lebensfrohe, aktive und vor allem hilfsbereite Frau, die uns den Start unserer Reise erleichtert hat und uns ein Zuhause weit weg von der Heimat gegeben hat. Ich denke, wir beide werden weiterhin mit ihr in Kontakt stehen und uns eines Tages wiedersehen.

Vor unserem nächsten Ziel, Canberra, der australischen Hauptstadt, liegen 950 Kilometer. Das könnte etwas dauern, denn in fast ganz Australien ist das Tempolimit auf 110 km/h beschränkt! Wir wollen die Strecke über die Great Alpine Road fahren, eine 303 Kilometer lange Straße durch die australischen Alpen, die als wunderschön beschrieben wird, da sie sich durch Wälder, Flüsse und Berge schlängelt. Leider spielt das Wetter nicht mit und der Himmel ist trist und grau, was sich auch auf die Landschaft ausübt. Nach der Hälfte der Strecke geht uns der Tank langsam aus. Als endlich eine Ortschaft in Sicht ist, hat unglückicherweise keine Tankstelle mehr offen. Doch uns begegnet eine nette Frau, die gerade mit ihrem Hund spazieren geht, und sie ist zufällig die Besitzerin der Tankstelle, vor der wir stehen. Die Dame sperrt extra für uns noch einmal auf und lässt uns tanken. Ansonsten hätten wir vor der Tankstelle campen müssen, recht viel weiter wären wir nämlich nicht mehr gekommen. Wikicamps zeig uns an, dass in der Nähe ein Fluss ist, mit Toiletten und Schlafmöglichkeit, zu dem wir dann auch fahren. Es stehen circa fünf andere Autos da, also sind wir über Nacht wieder nicht allein, zum Glück. Wir bereiten den Grill vor und angeln in der Zwischenzeit noch ein bisschen – vergebens. Nach dem Essen gehen wir auch schon schlafen.

Dienstag, 17.03.2015

Heute gibt es mal etwas Anderes zu frühstücken, Haferflocken mit Rosinen und Milch. Schmeckt gut, allerdings sieht mein Magen das etwas anders. Auf dem Weg nach Canberra geht es mir zunehmend schlechter, ich leide unter heftigen Bauchkrämpfen und Durchfall. Christian fährt und ich schlafe auf dem Beifahrersitz, so oft es geht.

Unpassenderweise müssen wir direkt am Ende der Great Alpine Road zu einem Mechaniker, denn unsere Reifen geben komische Geräusche von sich. Vom ständigen Bremsen beim bergab fahren hat sich der Bremsklotz abgefahren. Dadurch ist die Bremsbacke zu nah an die Felge ran und hat diese abgerieben. Im schlimmsten Fall hätte dadurch die Bremse kaputtgehen können oder die Luft aus dem Reifen rausgehen können. Zum Glück haben wir das schnell genug bemerkt. Der Mechaniker schleift die Bremsbacke ein bisschen ab, damit sie kleiner wird und bemerkt außerdem, dass unser Auto die falschen Felgen für diese Reifen darauf hat. Er schickt uns zu einem anderen Mechaniker, der viele Reifen auf Vorrat hat. Jedoch sind diese viel zu teuer und der Mann meint sowieso, wir sollen, wenn dann, auf einen Schrottplatz fahren. Also erledigen wir das gleich als Nächstes. Es stehen hunderte von Geländewagen auf dem eingezäunten Areal herum, aber keiner hat die Reifen, die wir benötigen. Wir finden nichts außer einem Außenspiegel in der perfekten Farbe unseres Autos, da unserer immer noch kaputt ist und man darin nichts mehr sehen kann – zumindest nicht den wichtigen Bereich um das Auto herum. Christian und ich beschließen, einfach weiterzufahren, da vorerst sowieso nichts mehr passieren kann und es schon wieder spät wird. Bei Dunkelheit kommen wir in Canberra an, die im Australian Capital Territory liegende, achtgrößte Stadt Australiens. Canberra wurde nur Hauptstadt, da sich Melbourne und Sydney nicht einigen konnten, verdient aber diesen Titel unserer Meinung nach nicht. Wir suchen in Wikicamps nach einem Schlafplatz mit Toiletten, da es mir immer noch sehr schlecht geht. Die Touristeninformation bietet Toiletten und sogar Duschen an, die aber leider um diese Uhrzeit bereits geschlossen haben. Da wir beide dringend auf die Toilette müssen, fahren wir ein paar 100 Meter weiter in ein Nobelhotel und gehen einfach da, uns bemerkt nicht mal jemand. Zurück bei der Touristeninfo, machen wir unser Auto schlaffertig und legen uns auch sofort rein.

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