Tamara Mayer - Abenteuer in der Ferne

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Über 24.000 Deutsche reisen jährlich mit dem Working Holiday Visum nach Australien. 24.000 verschiedene Geschichten, eine davon ist die von Tami und Chris, die sich 2015 auf die bisher abenteuerlichste Reise ihres Lebens gemacht haben. Mit der Hoffnung, neue Bekanntschaften zu schließen und unvergessliche Erfahrungen zu sammeln, entfliehen sie dem deutschen Alltag. Auf ihrer Fahrt von Melbourne bis Cairns erleben die beiden jedoch nicht nur schöne Ereignisse, sie kommen auch in Berührung mit unorganisierten Krankenhäusern, sklaventreibenden Arbeitgebern, unfairen Werkstätten und sogar mit dem Gesetz! Ob auf ihrem 130-tägigen Abenteuer durch Down Under nun die positiven oder negativen Erfahrungen überwiegen, stellt sich erst im Laufe der Reise heraus.

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Donnerstag, 05.03.2015

Nachdem wir ausgeschlafen und gefrühstückt haben, entschließen wir uns, mit der Tram in die Stadt zu fahren und im Zentrum ein bisschen die Läden anzuschauen. Vom Federation Square, der Plaza Melbournes, führt eine große Straße weg, in der zahlreiche Klamottenläden, oft auch unterirdisch versteckt, Essensstände und ein kleines Einkaufszentrum sind. Wir gehen ein bisschen shoppen und ergattern unter anderem ein Teil, das jede Deutsche in Australien haben will – einen Hut. Auch wenn man noch nie einen getragen hat und genau weiß, dass man ihn auch nie tragen wird. Hauptsache man besitzt einen. (Ich habe ihn übrigens exakt viermal getragen, - und auch nur, weil ich das beim Arbeiten auf dem Feld musste – mich dabei schrecklich unwohl gefühlt, da ich kein „Huttyp“ bin und hab ihn daraufhin verschenkt, an eine andere Deutsche, die auch schon immer einen Hut haben wollte…). Außerdem habe ich mir Socken mit einem Koala-Motiv gekauft, die man auch unbedingt haben muss! Beim Heimgehen schauen wir selbstverständlich wieder bei Les vorbei, da der Weg zwischen Tramhaltestellte und unserer Wohnung zwangsweise bei ihm vorbeigeht, aber das ist ja kein Problem, mittlerweile sind wir fast jeden Abend gerne bei ihm! Und er macht uns immer wieder kostenlos eine Pizza, nur die Getränke dürfen wir selbst bezahlen.

Freitag, 06.03.2015

Heute müssen wir mal Wäsche waschen, und da Australier nur selten eine Waschmaschine zuhause haben, gehen wir in einen Waschsalon um die Ecke. Vier Dollar für einen Waschgang und zusätzlich 20 australische Cent für Waschpulver, da rentiert es sich als Alleinstehender echt nicht, eine Waschmaschine zu kaufen. Außerdem hätten die Menschen in Großstädten dafür nicht einmal Platz. Nachdem unsere Wäsche fertig ist, gehen wir wieder heim und hängen sie auf Ständern auf Analieses Balkon auf. Und nun die Top News des Tages: Bella und Anne rufen uns an und sagen, dass sie bald mit dem Auto vorbeikommen werden. Endlich! Letzten Endes gibt es dann nur noch das Problem mit dem Preis, da sie in der Werkstatt 700$ bezahlen mussten. Wir einigen uns darauf, dass wir ihnen 5.100$ geben, auch wenn es eigentlich über unser Budget hinausgeht. Aber die Hauptsache ist, dass wir jetzt endlich unser eigenes Auto in Australien besitzen. Gemeinsam gehen wir noch zum Geldautomaten und bekommen dann den Originalschlüssel und den Ersatzschlüssel, der aussieht, wie ein ganz normaler Wohnungsschlüssel. Wobei man bei dem Originalschlüssel sogar denkt, dass dieser gleich auseinander fällt…was sich dann auch leider prophezeit. Wir gehen wieder zur Wohnung, Christian will unser Auto aufsperren und zack, hat der Schlüssel einen Knick im 90 Grad Winkel. „Naja, da macht sich dann der Ersatzschlüssel schon mal nützlich“, lachen wir.

Als Erstes wollen wir dann natürlich mit dem 4WD („Four-Wheel-Drive“ = Allrad) in der Gegend rumfahren, es erweist sich jedoch als sehr schwierig. Die Gänge lassen sich nicht so einfach einlegen, vor allem nicht mit der linken Hand, und der Linksverkehr, vor allem beim Abbiegen und im Kreisverkehr ist schwieriger, als gedacht. Wir entscheiden uns nach einigen Metern, nur noch Tanken zu fahren und dann zu Fuß zum Einkaufen zu gehen. Chris und ich kaufen Lebensmittel und zwei Schlafsäcke für das Auto, die man am Reißverschluss so zusammen machen kann, dass es wie ein großer Schlafsack für zwei Personen ist. Anschließend gehen wir zu Les zum Essen und da er unbedingt das Auto in echt sehen will, muss Christian noch einmal zur Wohnung zurückgehen und unseren Pajero holen. Les ist begeistert, genauso wie wir.

Samstag, 07.03.2015

Heute haben wir nichts Besonderes vor und lassen uns deshalb in der Wohnung viel Zeit mit wach werden, frühstücken und fertigmachen. Anschließend wollen wir beide wieder in die Stadt gehen, in ein paar Läden, doch als wir das Haus verlassen, entdecken wir einen Schreibtischstuhl auf der Straße. Im gleichen Moment kommt Analiese heim und klärt uns auf: „Wenn Australier etwas nicht mehr benötigen, stellen sie es vor die Haustüre in der Hoffnung, dass es jemand, der es brauchen kann, mitnimmt. So muss man es nicht selbst entsorgen.“ Chris und ich kommen sofort auf die Idee, uns mit dem Schreibtischstuhl den Berg runterrollen zu lassen und filmen das Ganze, es macht echt Spaß. Den Bürodrehsessel lassen wir am unteren Ende der Straße wieder auf dem Bürgersteig stehen.

In der Stadt angekommen, lassen wir dann erst einmal unseren Autoschlüssel nachmachen, da wir ja nur noch einen funktionierenden besitzen. In Australien ist das sehr einfach, man braucht nie eine Genehmigung für eine Schlüsselkopie, man geht einfach zu einem „Keycut“ und dieser dupliziert einem innerhalb einer Minute denselben Schlüssel. Und wir bezahlen nicht einmal 5$ dafür! Danach begeben wir uns nochmal auf die Suche nach ein paar nützlichen Dingen für das Auto, doch außer einer Mappe für die Autounterlagen und zwei T-Shirts für mich - sehr nützlich - werden wir nicht fündig. Wir begeben uns wieder auf den Weg zur Wohnung und ich koche, so wie Analiese es sagt, ein typisch europäisches Gericht, nämlich Schinkennudeln mit Ei darüber.

Sonntag 08.03.2015

An diesem Wochenende ist in Melbourne das bekannte Moomba Festival entlang des Yarra Flusses. Es ist sehr wichtig für Melbourne und findet seit 1955 jährlich statt. Heute gibt es ab Mittag einen Wasserski-Wettbewerb, bei dem wir ein bisschen zuschauen. Das Wetter spielt zum Glück auch mit, es ist total warm und am Himmel sieht man keine einzige Wolke. Als wir weitergehen, entdecken wir eine Art Jahrmarkt. Zig Stände, an denen man losen, schießen oder Körbe werfen kann und für Treffer Kuscheltiere oder Spielsachen gewinnt. Ich entdecke ein riesengroßes Minion Kuscheltier an einem Los Stand und versuche deshalb dort mein Glück. Am Ende habe ich natürlich keinen Minion, stattdessen 12$ weniger und einen Freund, der mich auslacht und aufzieht, was ich mit dem Geld anderweitig machen hätte können. Zur Aufmunterung kaufen wir uns jetzt einen aufgespießten Hot Dog. Das Geld hätten wir allerdings auch besser investieren können, es schmeckt auf jeden Fall nicht so gut wie in Deutschland. Auf der anderen Seite des Flusses geht es übrigens ähnlich weiter, eine Reihe von Ständen, an denen man Essen aus den verschiedensten Ländern kaufen kann. „Für deine 12$ hättest du dir hier was richtig Ausgefallenes zu essen kaufen können“, ärgert mich Chris amüsiert weiter. „Das mach ich trotzdem“, antworte ich. Wenigstens hier können wir einen Volltreffer landen und essen zwei leckere Gerichte aus Nepal und Amerika und als Nachspeise einen aufgespießten Mais mit Kokosraspeln. Als Durstlöscher holen wir uns zwei Bubbleteas, einmal Wassermelone und einmal Green Tea. Da jeder für sich die falsche Entscheidung getroffen hat, tauschen wir die Getränke untereinander aus. Doch nach ein paar Schlücken schmecken uns diese auch wieder nicht mehr und wir bereuen unser ausgegebenes Geld erneut! Langsam geht die Sonne unter und es kommt ein kühler Wind, also begeben wir uns auf den Heimweg. Auf dem Nachhauseweg sehe ich noch einen Stand mit Airbrush Tattoos und obwohl ich schon viel genug ausgegebenes Geld an diesem Tag bereut habe, lasse ich mir einen kleinen Schmetterling mit einer Schablone und schwarzer Farbe auf mein Handgelenk sprühen. Doch als wäre es nicht vorher schon klar gewesen, bedauere ich diese Aktion kurz darauf auch wieder, da es eine Art Lehrling gemacht hat und es deshalb total verschwommen und verschmiert aussieht!

Alles in allem war es trotzdem ein sehr schöner Tag! Zur Abrundung wollen wir heute noch weggehen, Chris und ich gehen also noch einkaufen und kaufen uns eine Flasche von dem billigsten Wodka - der trotzdem noch 25$ kostet - und Mischgetränke und setzen uns damit zu Les. Nur leider wussten wir bis dorthin noch nicht, dass Les sonntags nicht selbst in seinem Restaurant ist, sondern nur sein Angestellter. Wir dürfen uns trotzdem mit unseren selbst mitgebrachten Getränken hinsetzen, aber nur eine halbe Stunde, denn dann schließt er bereits. Anschließend begeben wir uns also auf die Suche nach einer Bar oder einem Club, was nicht so schwierig ist, denn man folgt einfach den vielen Mädchen mit Nuttenoutfit und Männern mit Parfumwolke. Angekommen bei dem ersten Club, fallen uns erst einmal fast die Augen raus, als wir erfahren, dass es pro Person 20$ Eintritt kostet! Okay, ab zum nächsten. Das gleiche! Wir entscheiden uns dann also doch für eine Bar, die „nur“ 10$ Eintritt kostet, in der es aber schätzungsweise genauso teuer ist. Ich bestelle zwei Getränke, die auf der Getränkekarte mit Tequila und irgendetwas anderem ausgezeichnet sind, für jeweils 8$, in der Meinung, das sei ein Cocktail. Doch es ist leider kein Mischgetränk, sondern nur ein 2 cl Shot, für umgerechnet je 6€!! Wir trinken noch jeweils zwei Cocktails und gehen dann wieder heim, damit es nicht ein ganz so teurer Abend wird. Außerdem ist es bereits 3 Uhr.

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