Tamara Mayer - Abenteuer in der Ferne
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Montag, 09.03.2015
Heute schlafen wir erstmal richtig aus und wollen uns später um unsere Vorhänge im Auto kümmern, denn wir haben für Mittwoch unseren ersten Ausflug mit unserem Pajero geplant, da wollen wir eigentlich nicht, dass uns jemand beim Schlafen zuschauen kann. Als wir Analiese von unseren Plänen erzählen, meint sie, dass sie noch alten Stoff in ihrem Auto rumliegen hat, den wir umsonst haben können. Es ist ein gelb-weiß gestreifter Stoff, den wir nur noch passend für die Fenster zurechtschneiden müssen. Wir nehmen also die Maße und schneiden den Stoff dann zusammen mit Analiese, die eigentlich lernen sollte, aber sich gerne durch alles andere ablenken lässt, in ihrer Wohnung passend her. Analiese schreibt nämlich gerade an ihrer Bachelorarbeit im Fach Kindererziehung, da sie mit ihren 55 Jahren noch eine Änderung im Leben braucht. Anschließend hängen wir die Vorhänge im Auto auf. Perfekt, man sieht von innen, ob es draußen Tag oder Nacht ist, aber mehr schon auch nicht. Egal von welcher Seite man ins Auto schauen will, man sieht nur Stoff. Zwar ist es ein bisschen auffällig, weil die Polizei dann sofort weiß, dass darin jemand schläft, aber wir dürfen uns dann einfach nicht bewegen. In Australien ist es nämlich verboten, auf öffentlichem Grund zu campen. Da wir aber nicht immer einen Platz finden werden, an dem es erlaubt ist, werden wir also das Risiko eingehen müssen. Wenn man von einem Ranger oder der Polizei erwischt wird, hängt die Strafe erst einmal von der Person ab, die einen anspricht. Manche sagen nur, dass du dir einen anderen Schlafplatz suchen sollst, andere schreiben dir sofort einen Strafzettel aus, bei dem die Höhe von Bundesstaat zu Bundesstaat variiert, circa zwischen 100 und 200$ pro Person im Auto!
Nun ja, jetzt gehen wir erst einmal essen, dieses Mal gibt es Burger. Am Abend ist dann ein Abschlussfeuerwerk vom Moomba Festival, beziehungsweise zwei sogar! Ein kleines direkt am Fluss, an dem das Festival stattfand, und ein großes in der Stadt, in der Nähe des Eureka Towers. Wir gehen zu Fuß Richtung Yarra River und finden auf einer Brücke den perfekten Ausblick. Zum Glück waren wir früh da, denn nicht nur wir hatten die Idee, es uns von dieser Brücke aus anzusehen. Das Feuerwerk dauert geschlagene sieben Minuten, was für ein Feuerwerk in dieser Größe echt lang ist. Danach gehen wir aber sofort wieder heim, da wir morgen früh aufstehen wollen!
Dienstag, 10.03.2015
Heute haben wir einiges vor. Nach dem Frühstück verlassen wir die Wohnung und schauen als Erstes in den Briefkasten, ob unsere Steuernummer schon da ist. Wir haben nicht viel Hoffnung, da es ja normalerweise sehr lange dauert. Doch tatsächlich, nach gut einer Woche sind die Nummern bereits angekommen, was für ein Glück! Als Nächstes gehen wir jetzt zu einer Bank, bei der wir eine Versicherung für unser Auto abschließen wollen. Nur eine „Third Party Property“, bei der der Schaden gezahlt wird, wenn wir einem anderen Auto reinfahren. Für unser Auto selbst brauchen wir nicht extra eine Versicherung abzuschließen, da es sowieso nicht mehr so viel wert ist und außerdem würde das dann viel mehr Beitrag kosten. Des Weiteren hat Christian sich bei vielen Banken, Versicherungen und Pannenservices informiert, bei fast allen können wir nicht einmal eine abschließen, da wir noch nicht 21 Jahre alt sind und „nur“ Backpacker sind. Bei der Nab, bei der wir bereits unsere Bankkonten haben, kostet uns die Versicherung jetzt 40$ im Monat, das ist völlig okay.
Als nächstes fahren wir ins „Department of Transport“, das wäre in Deutschland im Landratsamt der Verkehrsbereich. Dort müssen wir unser Auto auf unseren Namen ummelden. Haupthaftender macht Christian, da er sowieso am öftesten fahren wird, ich bin eher für das „wohin wir fahren“ zuständig. Die Ummeldegebühr errechnet sich aus einem prozentualen Anteil des Verkaufspreises, den man wahrheitsgemäß angeben muss. Die meisten Backpacker und sogar die Australier selbst schummeln dabei aber ein bisschen und geben einen niedrigeren Preis an. Man darf nur nicht einen völlig unrealistischen Preis angeben, sonst muss man zusätzlich auch noch die Strafe bezahlen. Fertig mit den Formalitäten, können wir nun endlich unseren Ausflug starten!
Es geht in den Kinglake Nationalpark, 50 Kilometer nordöstlich von Melbourne. Kurz bevor wir ankommen, riechen wir auf einmal Rauch. Es ist ein sonnig, warmer Tag, also wäre ein Buschfeuer nicht auszuschließen. In Australien gibt es am Straßenrand sogar Warnschilder, bei denen eine Nadel auf einer Skala von niedrig bis katastrophal auf den entsprechenden Stand zeigt. Dazwischen sind noch die Abstufungen hoch, sehr hoch, schlimm und extrem. Darunter steht in fetten Buchstaben: PREPARE. ACT. SURVIVE. Also dass man vorbereitet und im Notfall handeln und überleben soll. Heute ist die Nadel auf hoch gerichtet und nach der nächsten Kurve sehen wir, dass es tatsächlich ein Buschfeuer ist. „Sollten wir nicht lieber umdrehen?“, frage ich Chris ängstlich. Aber Gott sei Dank können wir ganz normal weiterfahren, da es nicht in der Nähe der Straße ist und alle anderen Autos auch einfach weiterfahren. Später halten wir an einem Parkplatz an, um auf dem Handy nach dem Nationalpark zu suchen. Kein Netz, kein GPS, aber nachdem wir andere Vorbeifahrende fragen, erfahren wir, dass wir schon längst angekommen sind. In unseren Vorstellungen hatte ein Nationalpark klare Grenzen, vielleicht sogar mit Beschilderungen davor und danach - wie Ortsschilder - und Kies- oder Sandwege. Doch so ist es nicht, quer durch den knapp 1.700 km² großen Nationalpark führen sogar mehrere geteerte Straßen, deshalb haben wir auch nicht bemerkt, dass wir das Gebiet längst erreicht haben. Wir biegen also von der Hauptstraße ab und fahren auf Kieswegen mitten durch den Nationalpark, schließlich haben wir es uns so vorgestellt und wollen etwas erleben. Und das tun wir auch, wir sehen zum ersten Mal Kängurus in freier Wildbahn, die uns den Weg kreuzen, aber zu unserem Erschrecken auch haufenweise tote, die in einer Blutlacke am Straßenrand liegen. Blöderweise hat man hier immer noch kein Netz und deshalb haben wir auch keine Ahnung, wo wir eigentlich entlangfahren, aber durch Zufall finden wir einen Aussichtspunkt auf einem Berg, bei dem man ewig weite Sicht über den ganzen Nationalpark hat. Aufgrund eines toten Kängurus, das bereits von Fliegen attackiert wird, ist der Geruch auf dem Parkplatz der Plattform jedoch nicht der Beste. Ich bin sehr tierlieb und daher kann ich mir das arme Ding gar nicht genauer anschauen. Vor allem australische Tiere haben es mir wirklich besonders angetan. Nachdem wir wieder weiterfahren, ist kurze Zeit später ein Wasserfall an der Straße ausgeschildert, zu dem man einen kurzen Fußweg gehen kann. Leider ist er ausgetrocknet und wir gehen deshalb sofort wieder zurück zum Auto.
Langsam wird es spät und unser Tank neigt sich dem Ende, doch wir haben immer noch keine Ahnung, wie wir wieder herausfinden sollen. Chris und ich beschließen, einfach der Straße zu folgen, die aber kurze Zeit später an eine Kreuzung führt. Geradeaus müsste immer eine gute Lösung sein, und das ist es auch, denn kurze Zeit später findet das Navi endlich GPS Signal und zeigt uns schon die nächste Tankstelle und gleichzeitig nächste Hauptstraße in fünf Kilometern an. Auf dem Heimweg sind wir froh, dass unser erster Ausflug gut geendet ist und fahren anschließend sofort zu Les, um ihm von unserem Tag zu berichten. Dann geht es wieder früh ins Bett, denn schon am darauffolgenden Tag steht die nächste Tour an!
Mittwoch, 11.03.2015
B 100 - Great Ocean Road. Eine 243 Kilometer lange Küstenstraße mit vielen Aussichtsplattformen, schönen Stränden und den berühmten zwölf Aposteln, im Meer stehenden Felsen aus Kalkstein. Dort führt uns unser zweitägiger Ausflug mit unserem Auto heute hin. Die Panoramaroute beginnt 100 Kilometer südwestlich von Melbourne und erstreckt sich an der Südküste Australiens. Wir haben gigantische Ausblicke während der Fahrt und bleiben bei fast jedem Parkplatz stehen, um die Landschaft auf uns wirken zu lassen. Außerdem sehen wir endlich einen Wasserfall, der zum Glück nicht ausgetrocknet ist. Selbstverständlich machen wir haufenweise Fotos und springen und klettern dann auf den Steinen im knietiefen Wasser ein Stück flussabwärts, um zu sehen, was danach kommt. Leider ist der Wasserfall von Bäumen umringt, wir kommen also bald nicht mehr durch das Dickicht durch und es ist ziemlich kalt im Schatten. Chris und ich fahren also weiter und suchen uns auf Wikicamps, eine App, die über Campingplätze und weitere Schlafmöglichkeiten informiert, einen kostenlosen Platz für heute Nacht, mitten im Nirgendwo. Auf dem Weg dorthin sehen wir sogar Koalas in freier Wildbahn, leider mit Stacheldrahtzaun und haufenweise Chinesentouristen davor. Als die schlitzäugigen Dauerfotografen dann endlich verschwinden, klettere ich über den offensichtlich zu niedrigen Zaun, um den Koalas ganz nah sein zu können. Ich entdecke sogar einen, der relativ weit unten auf einem Ast im Baum sitzt und kann mich somit direkt unter ihn stellen und ihn mir genauer ansehen. Er schläft und sieht einfach nur zum Knuddeln aus! Dann müssen wir aber auch schon weiterfahren, da es langsam dunkel wird. Angekommen am Schlafplatz, erkunden wir erst einmal die Gegend. Wir sind nicht einmal allein, ein anderes Auto steht ebenfalls auf dem kleinen Parkplatz, doch das Pärchen ist nicht sehr gesprächig. Von dem Parkplatz aus führt ein schmaler, sandiger Pfad weg, dem wir selbstverständlich folgen. Nach knapp zehn Minuten stehen Chris und ich an einem wundervollen, menschenleeren Strand, pünktlich zum Sonnenuntergang.
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