Gerhard Kunit - Schatten und Licht

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Die Schreibweise, die das Leben der so unterschiedlichen Magierinnen Semira und Sylva aus der Perspektive verschiedenster Nebencharaktere schildert, ist ebenso faszinierend, wie die Möglichkeit das Schicksal der beiden Heldinnen von frühester Kindheit an mitzuerleben ohne sich in einem Jugendbuch zu verlieren. So eröffnet sich der Leserin und dem Leser eine fantastische Welt, deren exotische Vielfalt und Farbenpracht sogar an Tolkiens Mittelerde heranreicht. Die Ausprägung der Gildenmagie ist an die Regelwerke der Tabletop Rollenspiele angelehnt, während die Naturmagie verblüffend an Methoden erinnert, die sich uns heute im Rahmen der Humanenergetik erschließen.
"Schatten und Licht – Töchter der Göttin" ist mit seinen vielfältigen Aspekten ein zeitgemäßer Meilenstein epischer Fantasy.

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Werter H, wie Ihr vermutet habt, ist Stadtmeister Rillings Amulett mit einem geheimen Schlüsselwort versehen. Es lautet „Tamal“. Wird es umgekehrt ausgesprochen, also „Lamat“, hebt das die Schutzwirkung auf, und es steht Euren Plänen nicht weiter im Wege. Ich rate Euch zu einer Kombination mehrerer schnell wirkender Substanzen, da der Magistrat über eine beachtliche Vielfalt an Gegengiften verfügt. Bitte hinterlegt das Gold an der bekannten Stelle. FyT

„Ist das Fenriks Schrift?“ Sybilla machte keinerlei Hehl um ihre Skepsis. „Noch dümmer geht’s ja kaum.“

„Das ist nur eine Abschrift. Das Original wurde mit einer Zauberfeder verfasst, daher lässt sich die Handschrift nicht auswerten. Fenrik hatte jedenfalls Möglichkeiten an das Amulett zu kommen, während es zur Kontrolle hier war. Ansonsten käme nur noch Magistra Ferdon in Frage. Und ich natürlich. Und Du vielleicht. Warst Du es?“

Sybilla verzichtete auf eine Antwort und Tioman fuhr fort: „Der Empfänger H ist unbekannt. Der Brief wurde sichergestellt, aber die Botin, die ihn überbringen sollte, ist entkommen. Zuvor wurde sie in Fenriks Begleitung gesehen. Der Magistrat sieht seine Schuld als erwiesen an, kann aber nicht gegen einen Akademiemagier vorgehen. Unabhängig davon ist das Amulett jetzt wertlos, und Stadtmeister Rilling fordert Ersatz. Ich habe das zugesagt, um das Ansehen der Akademie nicht weiter zu schädigen. Es ist nur angemessen, wenn die Unkosten von Fenrik bestritten werden.“

Die Magierin zählte Eins und Eins zusammen. Tiomans Interesse an einer Aufklärung war gering. Während sie noch grübelte, ob sie selbst den Intrigen zu wenig Aufmerksamkeit widmete, sprach er weiter: „Ich werde Fenrik nicht ausliefern. Es wäre ein schlechtes Signal, wenn ich meine Lehrkräfte nicht zu schützen wüsste. Im Gegenzug fordere ich von ihm eine Entschädigung für den Schaden am Ruf der Schule ein. Seine Einkünfte sollen in der letzten Zeit gut gewesen sein. Hältst Du eintausend Goldstücke für angemessen?“

Sybilla nickte geistesabwesend. Scheint, als wäre Fenriks Rolle bei der Stadtregierung ausgespielt , überlegte sie. Und das Ansehen von Tioman Haranet ya Chernez steigt. Mit einem schiefen Lächeln zollte sie ihm Bewunderung, während sich ihr Mitleid mit dem selbstgefälligen Fenrik in Grenzen hielt.

* * *

Sybilla Ternakis blätterte in einem abgegriffenen Folianten. War ihr ein entscheidender Hinweis entgangen?

Fünfzehn Jahre ihres Lebens hatte sie der Suche nach den Formeln der Zeit und dem Standort der verschollenen Grauen Akademie gewidmet, ohne einen entscheidenden Fortschritt zu erzielen. Irgendwann waren ihre Träume verblasst und sie hatte aufgegeben, doch Semira hatte ihre Begeisterung neu entfacht. Ihr wacher Verstand gab eingefahrenen Denkmustern mit einem einzigen Wort eine andere Wendung und ersetzte gesichert scheinenden Schlüssen durch neue Interpretationen.

Semira stürmte herein. Die ungleichen Frauen begrüßten sich mit den im Norden üblichen Wangenküssen. Das Ende von Semiras Beziehung mit Fenrik hatte ihre Freundschaft noch vertieft, und Sybilla hatte es gewagt, sie mit Andeutungen über die Zeitmagie zu konfrontieren. Seit dem arbeiteten sie gemeinsam Sybillas umfangreiche Forschungsergebnisse auf und stießen dabei immer wieder auf unbekannte Fragmente und überraschende Erkenntnisse.

„Der kundige Anwender bleibt dem Flux der Zeit unterworfen, vermag ihn aber vom Flux seiner Umgebung zu trennen.“ Sybilla stutzte. „Heißt das, die Zeit läuft weiter, aber man merkt es nicht?“, fragte sie zweifelnd.

„Sieh Dir diese Deskription an“, schlug Semira vor. „Die können wir mit Deiner Passage in Relation setzen: Garind hielt den Krug so plötzlich in der Hand, als wäre er ebenda materialisiert. Juweins Überwachung bewies, dass keine Objektmagie im Spiel war. Garind sagte, er hätte sich normal bewegt, während wir seltsam erstarrt gewirkt hätten. Das Aufleuchten, das Juwein und ich gleichermaßen wahrgenommen hatten, konnte uns Garind nicht erklären. Er beharrte darauf, nichts dergleichen beobachtet zu haben. Weiter unten geht es um ein temporäres Verschwinden des Anwenders. Die Zeit scheint für Beide weiterzulaufen, aber unterschiedlich schnell.“

Die zitierten Stellen konnten nur die Ausübung temporaler Magie beschreiben. Wie zum Hohn beinhalteten sie aber weder Quellen- noch Zeitangaben, ganz zu schweigen von einer dahinter stehenden Thesis.

Die spärlichen Berichte über erfolgreiche Manipulationen der Zeit sprachen von wenigen Augenblicken. War es möglich, Monde oder gar Jahre zurückzugehen? Konnte die Kenntnis der ursprünglichen Zeitformeln gar Verjüngung und ewige Jugend bedeuten, wie es die Legenden erzählten? Sybilla wusste es nicht.

Ihr Blick glitt zum Fenster. Die Nacht war schon hereingebrochen. Wie so oft hatten sie Stunden verbracht, ohne sich der verstreichenden Zeit bewusst zu werden. Manchmal erschien ihr selbst das als Narretei einer unerkannten, aber allgegenwärtigen Zeitbeugung. Trotz des magisch verstärkten Kerzenlichts schmerzten ihre Augen. Sie bedeutete Semira die Studien zu unterbrechen.

Da flog die Türe auf und ein Laborant stürzte herein. Die Magierin hatte eine scharfe Zurechtweisung auf der Zunge, die sie sich verbiss, als sie das blasse Gesicht des Mannes bemerkte. „Ein Unfall“, stammelte er. „Im Labor. Entschuldigung.“

Sybilla wechselte einen Blick mit Semira, bevor sie den Mann anfuhr: „Reiß Dich zusammen! Was ist passiert?“

„Magister ya Turdon, Magistra, Euer Gnaden. Kommt schnell.“

Sie war schon halb zur Türe draußen, als sie der Laborant zurückrief: „Brandsalbe! Wir brauchen Brandsalbe, Herrin!“

* * *

Das Labor glich einem Trümmerfeld. Der Boden war mit Splittern aus Glas und Keramik bedeckt, zwischen denen sich verschiedenfarbige Flüssigkeiten vermengten. Winzige, gleißend grüne Explosionen blitzten aus den gelblich-grauen Schwaden. Fenrik ya Turdon lag reglos im Gang vor dem Labor. Sein Gesicht und seine Hände wiesen eine grellrote Verfärbung auf, die eine sofortige magische Versorgung erforderte. Ein Novize und eine Laborantin hockten am Boden und behandelten ihre Fußsohlen, die sie sich bei der Rettung des Magisters verätzt hatten. Als sich Sybilla zu dem verletzten Fenrik beugte, wurden sie sich der Gerüche bewusst, die an ihre Nase drangen. Weißmuth, Brandextrakt, Kalikonzentrat?

Sie schrak hoch und sah, wie die ölige Schwefellösung den geborstenen Behälter mit dem Brandextrakt erreichte. „Weg! Alle raus! Wir müssen weg hier!“, gellte ihr Warnruf durch die Gänge. Sie umfasste Fenriks Knöchel, um ihn wegzuziehen, doch ein Blitz ließ sie herumfahren.

Im grellen Licht der Explosion zerstob die Wand zum Labor in Myriaden von Trümmern. Die Zeit stand still, während Wand- und Ziegelfragmente erschreckend gemächlich auf sie zu schwebten. So erlebt man also Zeitmagie , schoss es ihr durch den Kopf. Ihr Blick fixierte einen kantig gebrochenen Ziegelstein, der im nächsten Augenblick ihren Schädel zerschmettern musste.

Der Brocken zerbarst vor ihrem Gesicht. Ein kaum wahrnehmbarer Lichtschein knisterte dort auf, wo größere Trümmer auf die schützende Sphäre trafen und zerbrachen. Sybilla wurde zurückgeworfen und erkannte Semira, die in die Knie ging, während sie die Arme vorstreckte. Ihr Zauberschild widerstand der Wucht der Explosion nur einen Lidschlag lang, aber das rettete ihre Leben. Fenrik hatte weniger Glück gehabt. Die unverletzte Haut unterhalb der Knie zeigte, wie weit Semiras schützender Zauber gereicht hatte.

* * *

„Brandextrakt? Wieso in TANIS Namen Brandextrakt?“, murmelte Sybilla. Ya Turdon arbeitete an Duftelixieren, Liebestränken und Tinkturen für glattere Haut, teuren aber belanglosen Nichtigkeiten. Wieder ein mysteriöser Auftrag, von dem niemand wusste? Waren Fenriks Machenschaften noch finsterer, als sie ahnte? Davon abgesehen war er einer der erfahrensten Alchimisten, die sie gekannt hatte. Wieso sollte er einen so elementaren und zugleich dummen Fehler begehen?

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