Jürgen Ruhr - Die Kestel Regression

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Die Fortsetzung des Romans 'Das Kestel Psychogramm'.
Tobias Kestel ist wieder zurück. Sein behandelnder Arzt in der Psychiatrie ging in den verdienten Ruhestand und wurde von einem jungen und ambitioniertem Arzt, Dr. Barters, abgelöst. Für Barters bedeutete Kestel die Chance, sich einen internationalen Ruf zu erarbeiten und es dauerte nicht lange, dann erklärte er Tobias Kestel für geheilt. Der muss sich lediglich dazu bereiterklären, bei Kongressen als Beispiel für die einzigartige Leistung Dr. Barters zur Verfügung zu stehen. Nach neun Jahren in der Psychiatrie wird Kestel aus dem Gewahrsam entlassen. Auf einem Kongress, zu dem Dr. Barters seinen 'geheilten' Patienten mitnimmt, lernt Kestel einen russischen Diplomaten kennen, der ihn fortan unterstützt und fördert. Aber ist Tobias Kestel wirklich geheilt?

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Auch seine Artikel über die Therapie Tobias Kestels würden in Kürze in verschiedenen Fachzeitschriften veröffentlicht werden. Dr. Bernard Barters war mit sich zufrieden.

Es klopfte dezent an der Tür. „Herein!“, rief der Arzt und blickte seinem Assistenten, gefolgt von Tobias Kestel entgegen.

„Ah, sie sind pünktlich. Prima, bitte setzen sie sich.“ Friesgart und Kestel setzen sich auf die zwei vor dem Schreibtisch stehenden Stühle. „Lieber Herr Kestel“, wandte Barters sich an seinen Patienten, der bald sein Ex-Patient wäre. „Heute endlich ist der große Tag gekommen. Nachdem die Entscheidung gestern eindeutig ausfiel, steht ihrer Entlassung nichts mehr im Weg.“ Er lachte leise. „Sie müssen jetzt nur noch einige Unterschriften leisten, dann sind sie wieder frei. Eine kleine Unterschrift für einen Mann und ein gewaltiger Schritt in die Freiheit.“

Er schob Tobias Kestel mehrere dicht bedruckte Seiten, sowie einen Kugelschreiber hin. „Wir haben ja alles schon besprochen, trotzdem hier noch einmal in Kurzform, was sie da unterschreiben: Diese Seite hier“, er zeigte auf ein engbeschriebenes Blatt, „betrifft Ihre Entlassung aus der Klinik. Das dort ist ein Arbeitsvertrag mit dem Altenheim, in dem sie ab Montag als Aushilfe arbeiten werden. Sie melden sich dort um halb Sieben bei einer Schwester Rosi.“ Barters hob mehrere zusammengeheftete Seiten hoch, die er Tobias Kestel bisher noch nicht hingeschoben hatte. „Und das hier ist unser spezieller Vertrag. Danach stehen sie mir an bestimmten, noch näher zu bezeichnenden, Wochenenden zur Verfügung und reisen mit mir zu Kongressen. Dort halte ich zu dem Thema Ihrer Therapie Vorträge und werde sie quasi als ‚objectum demonstrationem‘ präsentieren. Sie erhalten für ihre Mühen eine Entschädigung, deren Höhe in diesem Vertrag festgelegt ist. Aber auch das wissen sie ja schon, wir haben ja all das ausführlich besprochen. Jetzt fehlen nur noch ihre Unterschriften.“

Tobias Kestel las sich die Formulare und den Vertrag nicht erst durch, sondern unterschrieb schwungvoll. Seine Miene ließ nicht erkennen, was er dabei dachte. Dr. Barters und Dr. Friesgart beobachteten ihn genau und als Tobias Kestel dem Arzt die Schriftstücke zurückgab, lächelten sie beide.

„Danke, Herr Kestel“, strahlte Dr. Barters. „Sie haben heute Gelegenheit, ihre persönlichen Sachen zusammenzupacken. Herr Dr. Friesgart bringt sie dann morgen Vormittag zu ihrer Wohnung.“ Dr. Friesgart hatte vor zwei Wochen zusammen mit Tobias Kestel eine kleine Wohnung angemietet. Während der Freigänge nutzten sie dann die Zeit und richteten die Räume schon ein wenig wohnlich ein. Die Wohnung bestand aus einem Wohnzimmer, einer Küche, sowie einem Schlafzimmer und dem kleinen Bad. Nicht viel, aber ein Anfang. Dr. Friesgart erklärte sich - nach entsprechendem Drängen Dr. Barters - bereit, in der ersten Woche Tag und Nacht bei Kestel zu bleiben, um ihm die Wiedereingliederung in die Gesellschaft so leicht wie möglich zu machen. Nur während der Arbeitszeiten von Kestel würde er zu seinem Chef in die Klinik kommen und ihm haarklein von den Fortschritten ihren Ex-Patienten berichten. Außerdem hatte Barters ihm aufgetragen, detaillierte Berichte über Tobias Kestel zu verfassen.

Dr. Barters nickte dem jungen Assistenten zu. „Unterstützen sie bitte Herrn Kestel beim Packen. Bringen sie ihn dann morgen bitte zu seiner Wohnung und leisten sie ihm dort Gesellschaft, so wie wir es besprochen haben. Ich selbst bin am Wochenende nicht im Haus, aber sie wissen ja, was zu tun ist.“

„Selbstverständlich Herr Dr. Barters“, entgegnete Friesgart und erhob sich.

Kestel folgte seinem Beispiel, doch bevor die beiden zur Tür gingen, blickte Tobias Kestel seinen Arzt noch einmal ins Gesicht. „Ich danke ihnen, Herr Doktor. Sie wissen gar nicht, was mir das bedeutet. Sie haben eine grandiose Leistung mit ihrer Therapie vollbracht.“

Barters nickte. „Eine Leistung, die auch immer nur mit der Zusammenarbeit und des Verständnisses der Patienten möglich ist. Sie finden bei mir, beziehungsweise Herrn Dr. Friesgart, immer ein offenes Ohr. Scheuen sie sich nicht, uns im Zweifelsfall anzusprechen. Und außerdem werden wir uns ...“, Barters blätterte in seinem Kalender, dann blickt er wieder zu Tobias Kestel auf, „in zwei Wochen, also am fünften Mai, wiedersehen. An dem Wochenende halte ich nämlich meinen ersten Vortrag bei einem Kongress in Ostende und wir reisen Samstag dort hin. Ostende liegt übrigens in Belgien, an der Nordseeküste. Einmal frische Seeluft schnuppern, Herr Kestel. Das ist doch was.“

„Danke Herr Doktor. Für alles. Ich stehe ihnen gerne zur Verfügung.“ Kestel wandte sich ab und wollte zur Tür gehen, als Dr. Friesgart seinen Chef fragend anblickte: „Herr Dr. Barters, darf ich fragen, ob sie bezüglich meiner Person schon eine Entscheidung getroffen haben? Wird es mir gestattet sein, ebenfalls an dem Kongress teilnehmen zu dürfen? Ich möchte zu bedenken geben, dass ich ja nicht unerheblich in die Sache involviert bin.“

„Nun, Herr Dr. Friesgart“, Barters spielte mit dem Kugelschreiber zwischen seinen Fingern herum und klopfte dann damit leicht auf die Schreibtischplatte. „Noch habe ich keine Entscheidung getroffen. Zu gegebener Zeit werde ich sie aber über meinen Entschluss unterrichten.“ Er nickte seinem Assistenten noch einmal aufmunternd zu und widmete sich dann den von Kestel unterschriebenen Papieren.

Dr. Friesgart und Tobias Kestel verließen leise den Raum und schlossen ebenso leise die Tür hinter sich.

Dr. Barters hatte in der Tat schon darüber nachgedacht, seinen Assistenten zu den Kongressen mitzunehmen. Doch bisher war er zu keinem Entschluss gelangt. Einerseits würde ihn die Anwesenheit Dr. Friesgarts davon entlasten, Tobias Kestel ständig um sich zu haben, andererseits aber bedeutete die Anwesenheit des Kollegen auch eine Menge Mehrkosten. Hotelzimmer, Essen und - wenn sie nicht gerade mit seinem Auto fahren konnten - auch noch Reisekosten. Dass Friesgart nicht mit einer Vergütung irgendwelcher Höhe rechnen dürfte, hatte Dr. Barters ihm schon frühzeitig klargemacht.

Er nahm ein leeres Blatt zur Hand. Diese Entscheidung würde er auf klassische Art und Weise lösen, indem er alle Vor- und Nachteile akribisch notieren würde. Mit dem Kugelschreiber zog er eine senkrechte Linie in der Mitte der Seite. Dann notierte er links ‚Vorteile‘ und rechts ‚Nachteile‘.

Fünfzehn Minuten später stand auf der linken Blattseite lediglich ‚Kestel betreuen‘ und dahinter auch noch ein dickes Fragezeichen, denn Tobias Kestel könnte doch auch ohne Aufsicht bleiben. Er war ja schließlich kein Patient von ihm mehr, sondern ein freier Mann. Aber Friesgart hatte ihm bisher immer ohne zu zögern und ohne dumme Fragen zu stellen zur Seite gestanden. Und damit das auch so bliebe, musste er ihm hin und wieder schon ein kleines Bonbon zuwerfen. Eine Belohnung für die geleisteten Dienste. Barters schrieb auf der ‚Vorteilen‘ Seite ‚Belohnung an Friesgart‘ hin. Der Mann war nur ein mittelmäßiger Arzt - nein, nicht mittelmäßig, überlegte Barters, Friesgart war schlechter als mittelmäßig - aber dafür ein loyaler Mitarbeiter. Nicht so, wie dieser junge Schnösel Gelsmann.

Der Gedanke an seine Bewertung der Leistungen Dr. Friesgart wanderte in seinem Gehirn hin und her und bot ihm schließlich die Lösung seines Problems: Was Dr. Friesgart brauchte, das waren Lehrgänge. Eine Erweiterung seines Wissens. Und was käme da besser in Frage, als der Besuch von Fachkongressen? Natürlich auf Kosten der Klinik, denn hier ging es ja um die Weiterbildung eines Arztes mit unbestreitbarem Nutzen für die Psychiatrie. Er, als Vorgesetzter seines Assistenten, müsste lediglich den oder die Anträge entsprechend formulieren. Wer sollte dem jungen Arzt dann eigentlich die so dringend erforderlichen Fortbildungen verwehren? Dr. Barters machte sich auf seinem Zettel ein paar Notizen und rieb sich vergnügt die Hände.

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