Stephanie Carle - Der Zwillingsring

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Der Zwillingsring: краткое содержание, описание и аннотация

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Nach dem letzten Weltkrieg ist auf der Erde nicht viel mehr übrig als ein kleiner Restkontinent, auf dem der selbst ernannte Herrscher King Lear archaische Verhältnisse wiederhergestellt hat. Dunkelhäutige Männer werden versklavt und zur Arbeit gezwungen, die Frauen im Land unterdrückt und gedemütigt. Das einzige, was seine Alleinherrschaft noch gefährden könnte, ist der mächtige Zwillingsring, der jedoch vor langer Zeit in zwei Hälften zerbrochen ist. Ringträgerin Anjella begibt sich in die Gefangenschaft der Soldaten unter Leutnant Hjundrash, um den zweiten Auserwählten zu finden, den sie unter den Sklaven vermutet. Doch aus dem anfänglichen Hass zu dem überheblichen Leutnant wächst nach und nach ein Gefühl, das Anjella nie zuvor gekannt hatte. Wird sie trotz allem das Abenteuer bestehen und den zweiten Ringträger finden, um dem Land den Frieden zu bringen?

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Noch bevor Anjella diesen Gedanken weiterverfolgen konnte, wurde der Lärm draußen lauter und mit bleichem Gesicht stand Sarinja in der Tür. „Sie kommen von allen Seiten“, berichtete sie atemlos. „Diejenigen, die geflohen sind, treiben sie vor sich her wie Vieh. Wir werden alle sterben!“ Ihre Stimme überschlug sich und Valessa eilte zu dem schluchzenden Mädchen, um es tröstend in die Arme zu schließen.

„Wir werden ihnen keinen Grund geben uns zu töten“, sagte Anjella. „Folgt einfach ihren Anweisungen, dann werden sie uns nichts tun.“ Sie wusste nicht, ob das stimmte, aber ihre Worte schienen Sarinja ein wenig zu beruhigen.

„Alle Bewohner dieses Dorfes haben unverzüglich ihre Hütten zu verlassen und sich auf dem großen Platz einzufinden!“

Die Stimme, die laut und irgendwie blechern von draußen hereindröhnte, ließ keinen Widerspruch gelten. „Wer sich nicht zeigt, wird mit seinem Haus verbrennen.“

Sarinja weinte erneut. „Ich habe Angst“, wimmerte sie.

Valessa schob sie sanft aus der Tür hinaus. „Ich werde dich beschützen, das weißt du doch. Wir machen es wie Anjella gesagt hat. Wir sind gehorsam und bleiben unauffällig, dann werden sie uns am Leben lassen.“

Anjella schloss die Augen und sandte ein kurzes Stoßgebet zum Himmel. Sie konnte nur hoffen, dass ihr Vorschlag wirklich den gewünschten Erfolg erzielte.

Die frühmorgendliche Aprilsonne stand so ungeschickt über den Hausdächern, dass Anjella zunächst schützend die Hand an die Stirn legen musste, um die blendenden Strahlen abzuschirmen. Nachdem ihre Augen sich an die Helligkeit gewöhnt hatten, nahm Anjella die Reiter wahr, deren Zahl sie spontan auf etwa dreißig schätzte. Während sie langsam hinter Valessa zur Mitte des Platzes ging, wo sich bereits ein großer Pulk Bewohnerinnen versammelt hatte, versuchte sie die Lage zu überschauen.

Ein dunkelhaariger Mann saß aufrecht und mit wachem Blick auf einem stattlichen Schimmel, dessen Mähne in prächtiger Weise geflochten und mit allerlei Schmuck verziert war. Dieser Mann hatte das Sagen, er musste der Anführer sein, denn während die übrigen Reiter damit beschäftigt waren, die Menschen zusammenzuhalten und Flüchtige zurückzutreiben, machte der Dunkle sich seine Hände nicht schmutzig. Er überblickte die Szenerie von oben herab.

Dann ergriff ein anderer das Wort und zog damit Anjellas Aufmerksamkeit auf sich. Sie erkannte an seiner Stimme denjenigen, der zuvor die Forderung ausgesprochen hatte, alle mögen sich unverzüglich hier versammeln. Sie machte seine Person als hochgewachsenen Mann aus, ein schlanker, junger Reiter von stattlicher Figur. Die blonden Haare trug er sehr kurz und der stoppelige Dreitagebart verlieh seinem Aussehen etwas Verwegenes. Unwillkürlich wandte Anjella sich ab.

„Alle knien sich in einer Reihe nebeneinander und senken ihren Blick“, befahl er und diesmal klang seine Stimme nicht so blechern.

„Ich habe Angst“, weinte Sarinja von Neuem und Valessa strich ihr zärtlich über den Arm. Dann lotste sie ihre Schwester zu der Stelle, an welcher die ersten Frauen dem Befehl Folge leisteten, und drückte sie sanft zu Boden.

Anjella tat es ihnen gleich. Das Wichtigste war es jetzt, nicht aufzufallen, keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, stillhalten.

Vom anderen Ende der Schlange hört Anjella wütende Stimmen. Ein Tumult machte sich breit, sofort waren Soldaten zur Stelle und ihre Pferde scharrten unruhig mit den Hufen. Anjella schloss die Augen. Sie hatten doch bereits verloren, was versprachen die Frauen sich von ihrer Weigerung?

Es bedurfte nur zweier Schüsse, vereinzelte kurze Schreie und jeglicher Ungehorsam war gebrochen. Neben sich spürte Anjella das Zittern der weinenden Sarinja, die verzweifelt versuchte, ihre Tränen und ihre Angst in den Griff zu bekommen. Anjella zwang sich, tief einzuatmen, bevor sie die Augen wieder öffnete. Auf der anderen Seite schleppten zwei vom Pferd abgestiegene Soldaten die Leichen der Aufrührerinnen unter den entsetzten Blicken der Knienden beiseite und warfen sie dann achtlos in einen Hauseingang.

„Möchte noch jemand den Helden spielen?“, fragte der Blonde und Anjella entging das fiese Grinsen des Dunklen auf dem weißen Pferd nicht. Die beiden waren ein eingespieltes Team.

Nachdem keine der noch Übrigen denselben Fehler begehen wollte, sprang der Blonde von seinem Pferd und lief langsam die Reihe der knienden Frauen ab, während er hin und wieder ein wenig länger an einer Stelle verweilte und die ein oder andere am Kinn packte, um ihr ins Gesicht zu sehen.

Anjella spürte, wie ihr der Schweiß ausbrach. Ihre Handflächen waren sofort tropfnass. Sie ballte die Fäuste an ihren Seiten und zwang sich zur Ruhe. Nicht auffallen! Gib ihnen keinen Grund, dich näher zu beobachten!

„Eigentlich suchen wir nur die Auserwählte“, begann der Mann mit den klugen, blauen Augen, während er weiterging und immer näher in ihr Blickfeld kam. „Ich bin sicher, ihr habt von ihr gehört. Die Prinzessin aus dem Nordland. Ist sie hier?“ Er blieb vor Magride stehen, die kaum zwei Jahre älter war als Anjella, und zwang ihr Gesicht nach oben. „Wie heißt du?“

„M… Magride“, stammelte die junge Frau.

„Magride, Sir!“, verbesserte der Soldat sie streng.

Magrides Unterkiefer zitterte. Lediglich fünf Frauen trennten sie von Anjella. „Sir“, wisperte sie, gefolgt von einem Schluchzen.

„Nun, Magride, wenn ich dir sage, dass ich dich verschonen werde, wenn du mir sagst, wer von deinen Freundinnen hier die ist, die ich suche“, begann er langsam und stellte sicher, dass sie ihn verstand. „Was würdest du sagen?“

Magride zog geräuschvoll die Nase hoch. „Diese Frau ist nicht hier“, sagte sie dann mit bebender Stimme und fügte ein ersticktes „Sir“ hinzu.

Egal wie viele Frauen er direkt ansprach, keine würde ihm die Person seiner Begierde zeigen. Anjella hatte viele Jahre unter diesen Menschen gelebt, doch niemandem, nicht einmal Valessa hatte sie ihre wahre Identität offenbart. Es war zu deren eigenem Schutz. Und zu ihrem.

„So, so“, sagte der Mann vielsagend, ließ aber von ihrem Kinn ab. Er ging ein paar Schritte weiter und als er erneut zum Sprechen ansetzte war seine Stimme so unglaublich nah, dass Anjella glaubte, er hätte ihr mit diesen wachen Augen direkt in die Seele geblickt. „Vielleicht bist du ja die Auserwählte“, sagte er und es dauerte einige Augenblicke bis Anjella realisierte, dass er mit Sarinja sprach.

Sarinja versteifte sich, schüttelte dann heftig den Kopf und brach in jämmerliches Weinen aus.

„Bitte Sir“, meldete Valessa sich sofort zu Wort. „Sie ist meine Schwester und weder eine Prinzessin, noch die Auserwählte. Sie hat einfach nur große Angst.“

Sein Blick flog in Valessas Richtung und Anjella vermochte nicht zu sagen, ob der Ausdruck auf seinem Gesicht Ärger oder Achtung war.

„Sir, ich schwöre Euch, es gibt hier keine Prinzessin. Wir sind allesamt einfache Bürgerinnen“, setzte Valessa beharrlich ihre Rede fort.

Anjella bewunderte ihren unerschütterlichen Mut, für ihre Schwester einzustehen ohne den geringsten Gedanken daran zu verschwenden, welche Konsequenzen ihre Unverfrorenheit für sie selbst nach sich ziehen könnte.

Eine Weile angespannten Wartens folgte. Quälend lange Augenblicke, in denen der Blonde anscheinend abwog, ob er Valessas Worten Glauben schenken oder sie für ihre dreiste Respektlosigkeit bestrafen sollte. Schließlich wandte der Krieger sich ab und schritt wortlos in Richtung seines Pferdes zurück.

Er kam etwa zwanzig Schritte weit. Dann meldete der Hauptmann auf dem stolzen Schimmel sich zu Wort. „Diese Lüge lässt du dir auftischen?“

Der Blonde blieb abrupt stehen und in seinem Gesicht war Überraschung zu lesen. Offenbar erntete er nur selten Kritik von seinem Vorgesetzten. Jedenfalls interpretierte Anjella seine Reaktion so. „Sie ist nur ein Kind“, sagte er ernst mit einem Kopfnicken zu Sarinja, deren zarter Körper auch in der Obhut der schützenden Umarmung ihrer Schwester noch immer von Schluchzen geschüttelt wurde. „Sie kann es unmöglich sein.“

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