Jon Keno - Lebensweisheiten eines Jugendlichen

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Lebensweisheiten eines Jugendlichen: краткое содержание, описание и аннотация

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In Jon Kenos «Lebensweisheiten eines Jugendlichen» geht es nicht nur um kleine und große Lehren des Lebens, sondern auch um ganz alltägliche Gedanken, Fragen und Ideen des Autors.
Es enthält rund 90 Beiträge aus den Themenbereichen Philosophie, Wirtschaft, Selfmanagement, Kunst und Liebe.
Es tauchen Titel wie «Wie viele Bücher gibt es eigentlich?», «die Reise des Gollum» oder «das Schlafexperiment» auf.
(Beim Schlafexperiment bspw. ist Keno eine Woche lang um 20 Uhr ins Bett gegangen, um dann um 4 Uhr aufzustehen…)
Keno besucht die 12. Klasse eines Gymnasiums, sieht sich selbst jedoch bereits in seiner eigenen Zukunft.
Er hat das Ziel, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Hierfür setzt er sich für Umweltschutz, nachhaltige Geldanlage, Zukunftsforschung sowie Persönlichkeitsentwicklung ein.

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Eine Taube die nicht nur Brutalität aufzeigt sondern auch mit sich bringt, denn je höher diese Taube fliegt, desto höher steigt auch das Leiden der Gegen­seite. (vgl. Z. 35: „das Grauen um [die Tau­be] her­um“). Denn klar ist, wenn am Markt ein Gewinn er­zielt wird, muss dieses Geld irgendwoher gekommen sein. Und meist kommt das Geld von dem Kleineren, Unerfahreneren, Schwäche­ren. So erhalten wir eine Taube, ein Wachs­tum symbolisierend, dass an sich zwar immer weiter wächst und steigt, dies allerdings nur tun kann, wenn auf der Gegenseite etwas abge­geben wird. Und irgend­wann, dann wenn mehr abge­geben wird als abgegeben werden kann, einfach weil abgegeben wer­den muss, dann fängt die eine Seite an zu leiden und die andere an zu steigen. „Durch Ne­bel in die Sonne“ heißt es des Wei­teren in Zeile 49, bezo­gen auf die Taube. Egal was ist, sei der Nebel um die Wirtschaft noch so dicht, die Wirt­schaft fliegt, ganz klar ins Kla­re, eben 'in die Sonne'. Und wenn dafür ge­sorgt werden muss, dass der Him­mel zumin­dest mal nach Sonne aussieht, dann wird das eben so ge­macht. So schafft man Trans­parenz des Wirtschafts­himmels, die es ei­gentlich gar nicht gibt; und zeigt ein Bild des Wirtschaftshimmels, dass es ei­gentlich so gar nicht gibt.

Progressiv dazu gibt es einen Mann der an­fangs un­beteiligt, später mitfühlend und letztlich wieder un­beteiligt versucht, der Frau und ihrer Taube einen Gefallen tun zu können, wobei er nicht wirklich ver­stehen will, was eigentlich gemeint ist (Z.30: „Ich lüpfe die Achseln. Nichts, sage ich“). Er ist und bleibt ein Bestandteil ei­ner anonymen Masse, die umso an­onymer wird, je mehr Personen ihr bewohnen. Denn wer ein Be­standteil de­rer ist, der legt ab jegli­ches Auf­fassung-und Reaktions­vermögen, zumindest in der Einbil­dung.

Um nach langer Zeit des Denkens, Lesens und paral­lel Schreibens, schließlich zu einer Art Ende zu kom­men, wo es ironischerweise doch darum geht, eine Situation zu be­schrieben, die schier unend­lich und gar aus­weglos scheint, möchte ich nun auf meine anfäng­liche Deu­tungshypothese zurückkom­men. Ich schrieb von Glanz, Alltag und Pro­blematiken. Und ich schrieb von einer Ge­sellschaft, die ignorierte. Eine Gesellschaft, die in ihrem Alltag nichts außer dem rei­nen Glanz sehen kann, möchte und eventuell auch darf, und somit ge­zwungen wird oder sich schlicht selber zwingt, der Ein­fachheit halber, die negativen, belastenden, hartnä­ckig schwie­rigen Dinge, einfach zu ignorie­ren. Und so pen­delt das Pendel der, Tag für Tag einpendelten, Gesell­schaft immerzu. Und wenn es schließlich aufhört zu pendeln, dann hört auch die Gesellschaft auf zu pen­deln. Und wenn die Gesell­schaft einmal still steht, und mit ihr all ihre Kraft, wer soll dann kommen und helfen, wer soll eine an­onyme Masse voller kraftloser, lustloser Leute dann noch moti­vieren, das Pendel er­neut in Gang zu bringen? Niemand, denn es gibt niemanden mehr, der nicht auch Teil der Gesellschaft ist. Denn jeder, der sich nicht freiwillig einpendeln lässt, der wird ein­fach Teil der Einpendlung, bewusst oder unbewusst. Abs­trakt ge­dacht, lässt sich meine Hypothese nur bestäti­gen. Der Autor stellt ein Problem dar, zeigt wie die alltägli­che Gesellschaft damit um­geht und darauf reagiert und macht an genau der Stelle be­wusst, wie einfach es ist zu ignorieren, und wie gern dies auch getan wird. Ferner lässt sich diese These um die Thematik der Wirt­schaft, des damit verbundenen Wachstums und aller daran betei­ligten Personen, ergän­zen. Eine Taube, im Volksmund eigentlich den Frieden symbo­lisierend, wird hier be­nutzt um ein Stück extra­vagant zu zeigen, dass nicht alles was glänzt auch automa­tisch Silber ist. Eine alltägliche Situation, verbunden mit einer Thema­tik, ü­ber die man zwar nicht tagtäg­lich debattiert, den­noch aber unseren Alltag in seiner allumfas­senden Form be­einflusst. Und vielleicht ist es das, was man in erster Li­nie verbessern sollte – den Dialog zwischen Mensch und an­derem Mensch. Ein Dialog der nicht nur mal die positiven, einfach abzuhandelnden The­men des Alltags fasst – sondern vielmehr ein Dialog, der den Mensch wie­der Mensch sein lässt, der die Taube wieder Taube sein lässt und schließlich ein Dialog, der den Mensch wieder leben lässt.

7. Rede zum Tag der Nachhaltigkeit

Fr, 11.12.15

Folgender Text entstand im Zuge einiger Überlegun­gen für den „Dialog Nachhaltigkeit“, organisiert von der Bun­desregierung. Dieser sollte an eben jenem 11. Dezem­ber in Stutt­gart stattfinden, einfach um den Dialog zwi­schen Zivilgesellschaft, Politik, Wirt­schaft und sonsti­gen Persönlichkeiten anzuheizen. Somit entschloss auch ich mich, dort teilzuneh­men – um zu lernen, um Kon­takte zu knüpfen und eventu­ell, um auch meinen Senf dazuzugeben. Im Laufe der Woche setzte ich mich gleich mehrmals hin, um ir­gendeine Form der Rede zu entwickeln, die ich dann eventuell dort halten könnte – fol­gendes Schrift­stück ent­stand: (Anmerkung: nein, die Rede hielt ich letzt­lich nicht. Wieso? Weil die Zeit knapp war und das ir­gendwie auch das war, was die Leute schon wussten)

Planen, entscheiden, rechnen, denken, dis­kutieren, etc. Das hier ist jetzt der dritte Versuch, ein paar Ge­danken für den heuti­gen Tag zu ordnen. Worum geht es? Nach­haltigkeit. Wir wollen nachhaltiger wirt­schaften, nach­haltiger denken. Oder sollten es zu­mindest.

Erster Punkt! Unser erstes Ziel muss die Ein­sicht des Einzelnen sein. Wenn der Mensch nicht anfängt zu ver­stehen, und sich für sein Handeln selbst verant­wortlich zu machen, kann er seinen Planeten auch nicht retten – und dafür ist es allerhöchste Eisen­bahn. Der Mensch muss anfangen zu verstehen, an­fangen, Einsicht zu zei­gen – und anfangen, Willen zu zeigen.

Zweiter Punkt, bevor ich ihn vergesse, lasst uns vor allem auf die jungen Leute zugehen. Warum die Jun­gen, Unerfahrenen? Ganz ein­fach, weil ihnen die Zu­kunft ge­hört, weil sie die Zukunft sind. Lasst uns jun­ge Leute an­sprechen und vor allem ihnen klarma­chen, dass es wichtig ist, für sein Handeln selbst ver­antwortlich zu sein. Und dass ja(!) jede einzelne Plas­tiktüte, die sie ent­sorgen oder gar falsch entsorgen, einen „Schaden“ dar­stellt.

Später mehr dazu, bevor auch Punkt drei wieder aus meinem Gehirn verschwindet… Was für mich zum in­telligenten Wirtschaften (→Nachhaltigkeit) gehört, ist auch das Recy­cling. Lasst uns somit doch einfach die­sen „Schaden“ nutzen, der sich manchmal leider eh nicht vermeiden lässt, um ihn für Neues zu ver­wenden. Beispiel dazu: Mein Papa hat eine IT-Firma, wir heißen Keno mit Nachnamen und entspre­chend heißt sei­ne Firma 'Keno IT-Solutions'. Nun hat es mir das Recycling des Papiers irgendwie be­sonders an­getan, weshalb ich von meinen Freunden oft die gute alte „Keno Pa­pier-Solutions“ genannt werde. Wieso? Weil ich der bin, der an­nimmt, wenn jemand ein Blatt nicht mehr braucht (was in der Schule häu­fig vor­kommt) und gleichzeitig dazu der­jenige, der Blätter ausgibt, wenn mal je­mand einen Schmierzet­tel oder schlicht `ne Rückseite zum Kritzeln braucht. Die Leute verstehen das, den Leuten hilft es – der Menschheit hilft es. Manchmal sind es eben auch die kleinen Dinge, vielleicht vor allem auch die kleinen Dinge, die ent­scheidend sind.

Ich denke mir immer, was wenn das, was ich gerade Schlechtes oder Gutes tue, doch nur mal alle 7 Milli­arden Menschen auf der Welt tun würden? Klar, „Oh Gott das wäre schrecklich“ oder eben „Wow, das wäre cool!“, ist dann meistens das Ergebnis. „Was will einer alleine dagegen bloß tun?“, fragte die halbe Menschheit...

Und das ist, weshalb ich heute hier bin. Konversati­on, das denke ich kann uns ein sehr großes Stück weiterbrin­gen. Vielleicht können wir das als Punkt vier festhalten: Konversation, Dialog – einfach ein wenig zusammen re­den. Klar, man sagt immer, die Politiker re­den nur und machen nichts – aber viel­leicht reden dort auch die Fal­schen. Ich fin­de, in der Politik fehlen die jungen Leute. Und die Ar­men. Vor allem um die Jungen geht es mir. Diie jun­gen Leute sind die Zukunft, be­ziehen wir sie doch in unsere Überlegungen mit ein. Denn meist sind es die jünge­ren, die es leicht haben, einen frischen, kreati­ven Kopf für Neues zu haben. Junge Leute sind toll, ihr Bild ist formbar, sie sind formbar, ihre Welt ist noch of­fen. Und die Offenheit gilt es anzusteuern, an sie anzu­knüpfen, sie zu nutzen. Mit der Jugend, für die Ju­gend!

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