Jon Keno - Lebensweisheiten eines Jugendlichen

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In Jon Kenos «Lebensweisheiten eines Jugendlichen» geht es nicht nur um kleine und große Lehren des Lebens, sondern auch um ganz alltägliche Gedanken, Fragen und Ideen des Autors.
Es enthält rund 90 Beiträge aus den Themenbereichen Philosophie, Wirtschaft, Selfmanagement, Kunst und Liebe.
Es tauchen Titel wie «Wie viele Bücher gibt es eigentlich?», «die Reise des Gollum» oder «das Schlafexperiment» auf.
(Beim Schlafexperiment bspw. ist Keno eine Woche lang um 20 Uhr ins Bett gegangen, um dann um 4 Uhr aufzustehen…)
Keno besucht die 12. Klasse eines Gymnasiums, sieht sich selbst jedoch bereits in seiner eigenen Zukunft.
Er hat das Ziel, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Hierfür setzt er sich für Umweltschutz, nachhaltige Geldanlage, Zukunftsforschung sowie Persönlichkeitsentwicklung ein.

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Quelle: https://www.unterstrass.edu/assets/files/gymnasium/aufnahme/APD-2016-mit-Loesungen.pdf

Hier meine Interpretation zu „Flug durch Zürich“

In der Kurzgeschichte „Flug durch Zürich“ vom Autor Thomas Hür­liman wird eine Frau mit einer Taube dar­gestellt, deren Proble­me, von umliegenden Personen zwar defini­tiv wahrgenommen, aber dennoch schlicht und ergreifend ignoriert werden.

Mithilfe der Verwendung diverser lyrischer Mittel möch­te der Autor und seine Kurzge­schichte aufzei­gen, was denn neben Alltag und Glanz für weitere, normalerwei­se igno­rierte Problematiken in un­serer Umgebung herrschen und wie diese Tag für Tag von der Ge­sellschaft ebenso so ignoriert werden, um sich ja nicht damit be­schäftigen zu müs­sen.

Begonnen wird mit der Beschreibung des gut bei­spielhaft gewähl­ten, Ortes der aktuellen Handlung. „Zürich, hin­term Bahnhof“ so heißt es in Zeile eins. Der Ort Zürich symbolisiert für viele Menschen Wohl­stand, Macht, Reichtum und vor allem Finanzmetro­polismus, agie­rend in die ganze Welt hinaus, was durch den „Bahn­hof“ ver­deutlicht wird. Als nun eine junge, allerdings alt aussehende Frau auf einen Rei­senden trifft und diesen anfleht, ihr und ihrer Taube doch bitte zu Hilfe zu eilen, möchte dieser nur igno­rieren und schnell weiter gehen (Z.7, Z.10f). Auch weitere, am Bahnhof ver­sammelte Leute, die sich zu einem anonymen Pulk lesender, hörender, weg­schauender und halb schla­fender Perso­nen gesam­melt haben, ignorieren die Frau und ihre Hilfe­rufe nur und warten auf ihren Zug. Als das Warnsignal des ein­fahrenden Zuges ertönt, kann der Reisende nur fluchen (Z.19) und versucht, den in sei­nen Ohren bos­haft schrillenden Ton viel­mehr zu überhören. Als sich die Frau dem Mann erneut zuwendet und ver­sucht, ihm nun klar zu machen, wie ernst die Lage denn tatsächlich sei (Z. 25: „Be­greifst du jetzt?“), möchte der Mann zumindest Anstand zeigen und ver­sucht, doch auch mit eigenen Augen zu sehen, was denn mit jener, vermeintlich am Himmel fliegenden Taube los sei, die aufgrund verloren gegangener Fü­ße wohl nicht mehr landen kann. Die Suche des Man­nes ist erfolglos, er sichtet keine Taube an (sei­nem) Himmel (Z. 29: „aber meiner ist leer“). Während das Spekta­kel um die Frau und ihr Problem weitergeht, kümmern sich die umste­henden Menschenmassen (die Je­mands) nur um sich selbst und betreten ihren Zug. Der Reisende wird rat­los, muss ebenfalls abfah­ren und begibt sich somit er­neut zu seinesgleichen, den Davonrollen­den, Ignorie­renden. Einmal noch denkt der Mann an die Frau und ihren Vogel, wie er fliegt „von Wolke zu Wolke“ (Z. 49), egal was ist, denn fliegen muss er immer weiter, sonst stirbt er abstürzend.

Deutend lässt sich feststellen, dass insge­samt auf­zeigt werden soll, wie heutzutage mit Problemen um­gegangen wird, wenn sie uns zu irrelevant oder schlicht zu kompli­ziert erscheinen. Beispiel­haft könn­te hier das, die Allgemeinheit betreffende, Problem der nahezu un­endlich wachsenden Wirtschaftsleis­tung gemeint sein. Die Taube, die immer weiter fliegt und mittlerweile schon gar nicht mehr fähig zu lan­den ist, soll eben je­nes unrealistisches Wachs­tum symbolisieren, das schon verdammt ist, endlich wie­der einen Bezug zu rea­len Bege­benheiten zu er­halten. Losgelöst von allen irdisch geleisteten Arbei­ten, fliegt die Kurve des Marktes von einem Höchst­punkt zum nächsten (vgl. Z.49: „von Wolke zu Wol­ke“). Und wenn einmal auch nur ein An­zeichen von Konsolidierung spürbar ist, kom­men Leute, die es sich zur Aufgabe ge­macht haben, diese eigentlich re­levante Ein­dämmung des Wachs­tums, irrelevant und nicht spürbar erscheinen zu las­sen. Da wird das Geld benutzt, um Probleme abzu­stoßen oder sie eben ein­fach ausblenden zu lassen und somit weiter­hin neues Geld schaffen zu können (vgl. Z.11: „Geld geben, mich loskaufen“). Diese Leute sind übertra­gen auf die aktuelle Gesellschaft so gut wie alle, de­nen es wich­tig ist, nichts Auf­fälliges erkennen zu kön­nen. Vergli­chen mit der Person, die Geld benutzt, um weiter ge­hen zu können, als weiter wachsen zu kön­nen, sind

vor allem Institutionen wie die EZB oder die FED zu nennen, denen es wichtig ist, für ein permanentes, sta­biles und somit makelloses Wachstum an den Fi­nanzmärkten zu sorgen. Auch gemeint sein können, sind „Leute“ wie z. B. Großkonzerne, deren Chefs und Vor­stände und somit eine ganze Lobby an mächti­gen Per­sonen. Eben jenen ist es ebenfalls wichtig, stän­dig wei­tergehen zu können und sich nicht damit be­schäftigen zu müssen, kleine oder auch große, aber schwierige Problematiken angehen und lö­sen zu müs­sen. Viel lie­ber nehmen sie Geld in die Hand, um die Probleme zu ver­decken, sie auf andere zu über­tragen oder sie schlicht­weg abzu­stoßen, verbunden mit im­mensen ne­gativen Folgen, für gegensei­tig be­teiligte Personen.

Dann gibt es da die „Jemands“, welche zwar stets da sind, eine Beschäftigung haben und sich fortbewe­gen, niemals allerdings Be­teiligung und Hilfestellung leisten. Sie sind da, sehen und hören unbewusst viel­leicht auch, ignorieren aber und geben sich keiner­lei Mühe, auch nur irgendwas an doch so nah gesche­henden Kon­fliktsituationen zu ver­bessern. Da gibt es Leute die Zähne zusam­menbeißen, also Leute die von den Proble­men wissen, sich aber nicht trauen et­was zu unter­nehmen und somit einfach auf eine au­tomatische Bes­serung des Zustandes hof­fen; da gibt es Leute die weg­schauen, weil sie vom Unheil bloß verschont werden wol­len und somit gar Ängste vor dem bloßen Kontakt ausbilden; da gibt es Leute die Schlaf im Gesicht tra­gen, also Leute die ent­weder be­reits aktiv gegen die Problematik gekämpft haben, nun aber müde davon sind, oder eben Leute die mit ihrem ach so stressigen All­tag voller Glanz, Pracht und Macht so weit überfor­dert sind, dass sie schon Müdigkeit aufweisen und schon gar keine Kraft mehr be­sitzen, sich über Sonsti­ges Gedanken machen zu können. Und dann gibt es da noch Leute, die tief in den Abgrund ihrer Zeitung schauen (Z.18). Das sind Leute, die das Gefühl haben, unmittel­bar in Konflikt mit dem zu kommen, was so schief auf dieser Erde läuft, dennoch aber noch so mit­telbar wie es nur geht, damit in Verbindung kommen, was denn tatsächlich geschieht. Sie schauen nicht nur in ihre Zei­tung, sie durchschauen sie förmlich. Nicht nur dass sie vermeintlich unwichtiges ein­fach überflie­gen und lieber schnell zur nächsten, positiven Nach­richt gehen; auch, dass sie In­halte gar nicht wahrneh­men son­dern lediglich den Anschein ver­mitteln wol­len, Beteiligung zu zeigen. Sie stellen ihren Fokus von den dargestellten Problemen, vielmehr auf die Sin­nesleeren, un­wichtigen Dinge.

Und während all dem gibt es da eine Frau, eine Re­bellin, eine Se­hende, eine Hörende und eine Verste­hende, für alle anderen den Anschein machend, doch schier verrückt zu sein, die versucht ihr letztes Päck­chen Kraft (Z.34: „die Ermattete“), gebündelt mit ei­nem Willen der Überzeugung, dafür herzu­geben we­nigstens den ei­nen oder anderen Passanten davon zu überzeugen, dass die­ses vorgeschriebene, expandie­rende Wachs­tum, dargestellt durch denn immer auf­wändigeren Flug der Taube langfristig zu nichts gu­tem führen kann.

Im Moment geht es der Taube zwar gut, denn sie ist fähig zu flie­gen, doch auf Dauer kann auch sie nicht ü­berleben, da ihr schlicht die Füße als Möglichkeit zur Ener­gieerneuerung fehlen. Übertra­gen be­schreibt dies eine Wirtschaft, die aktuell zwar einen makel­losen An­schein macht, zu vergleichen mit einem allge­meinen Frie­den (vgl. Taube als Symbol) – auf die Dauer der Langfristigkeit al­lerdings zum zugrunde Ge­hen ver­dammt ist, da nichts und nie­mand unend­lich sein kann und der Wirtschaft schlicht eine reale, solide Basis der Wirt­schaftlichkeit fehlt. Die Möglich­keit der Endlo­sigkeit des Friedens, des Wachstums wird ausgeschlossen und die Katastrophe ist letztlich die einzig und allein ver­bleibende Mög­lichkeit, ver­bunden mit einem unum­gänglichen Tod. Denn wenn eine Taube aus mehreren Metern Höhe versucht zu landen, selbst allerdings keine Füße dafür besitzt, ist sie gezwungen, beim schließlich vorpro­grammierten unverschmerzbaren Aufprall der Landung, einfach zu verenden. Eine Taube ohne Füße, brutal bear­beitet, und verendend.

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