Mirko Lehr - Iladrias Fluch - Preis der Finsternis

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Iladrias Fluch - Preis der Finsternis: краткое содержание, описание и аннотация

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Vor vierzehntausend Jahren wurde der Eine, dessen Namen niemand mehr kennt, vernichtet und hat dabei die Welt Iladria in eine Tag- und Nachtseite gespalten.
Ein Streiter des Herrn der Zeit wird fünf Millennia in die Vergangenheit geschickt, um das Ende allen Lebens zu verhindern.
Der einsame Zeitenwanderer gerät dabei in die Wirren eines für ihn längst zur Geschichte gewordenen Krieges um die reichen Kornfelder der Morgenzone.
Um die Zukunft seiner Welt zu retten, muss er weit in der Vergangenheit das Intrigenspiel um Magie, Macht und Götter für sich entscheiden und verstehen warum sein Schicksal mit dem von fünf anderen verbunden ist.

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Im Jahr nach dem Tod des Einen 9337

Es war lange nach dem Schlafgebet. Die Kerze war fast niedergebrannt, doch die kleine Flamme kämpfte tapfer ums Überleben.

Devora saß mit gekreuzten Beinen auf ihrem Strohbett und las eifrig die Schriften über die Götter. Ihre Wut war nun vollkommen dem Ehrgeiz gewichen und so studierte sie länger und härter als alle anderen Novizinnen.

Sie hatte mittlerweile eine eigene Kammer. Ob es eine Belohnung für ihren Fleiß oder eine Strafe für das Wachhalten ihrer ehemaligen Mitbewohnerinnen gewesen war, wusste sie nicht. Aber sie war froh darüber. Seit dem Tag, als sie Ascheela gestanden hatte ein Glaubenskrieger werden zu wollen, hatte sie sich niemandem mehr anvertraut. Sie war sehr schnell eine Außenseiterin geworden und fand sich mit ihrer Rolle ab. Es erleichterte ihr das Lernen, denn es gab jetzt nichts mehr, was sie ablenkte. Ihr Leben bestand nur noch aus der Klosterarbeit und dem Lesen.

Die dominanteste Gottheit der Nachtseite war Melahna, Göttin des Mondes. Sie hatte unter den Geweihten, Dienern und im Volk die meisten Verehrer. Auf der Tagseite wurde Melahna angeblich gar nicht verehrt und an ihrer statt der Gott der Sonne, Lukton. Die beiden waren, so berichteten die Schriften, einst vermählt, doch nach dem Tod des Einen und der Trennung in Tag- und Nachtseite, hatten sich die beiden zerstritten.

Devora empfand es als sehr unverständlich, dass mächtige, himmlische Wesen wie Götter sich aufführten wie Menschen. Ihr wollte dies nicht einleuchten.

Die junge Novizin hatte alle Schriften genau studiert, alle Götter kennengelernt. Sie hatte über das Bündnis der Dunkelheit gelesen, angeführt von Melahna und über das Bündnis des Lichtes, angeführt von Lukton, wobei dieser in einigen Schriften auch den weiblichen Namen Solestra trug, was eine Ehe mit Melahna, in den Augen des Mädchens, als merkwürdig erscheinen ließ. Andererseits waren es Götter, vielleicht konnten diese ihr Geschlecht nach Belieben ändern?

Bei diesem Gedanken seufzte Devora, wäre das nicht schön, wenn Sie das auch könnte? Nein, durchzuckte sie der eigene Widerspruch fast schmerzhaft, sie würde Glaubenskrieger werden, auch ohne ein Junge zu sein.

Sie verscheuchte diese Gedanken und ließ wieder die Götter in ihrem Geist vorbeigleiten.

Es gab das Welten formende Triumvirat, aus Heval, dem Gott des Himmels, Iladria, der Göttin der Erde und Voltos, dem Gott des Meeres.

Es gab die neutralen Götter, zu denen auch Allandria, die Göttin der Weisheit und Gerechtigkeit zählte und es gab die Ausgestoßenen. Das Verehren der letzteren war in vielen Teilen der Welt verboten und doch wurden Sie namentlich erwähnt. So auch Amal Hasrath, Sohn von Sehl, Göttin des Todes. Amal war der Gott des Verfalls und wurde von allen Nekromanten aus Nirrohnjask verehrt.

Devora hatte sich immer geärgert, dass nicht mehr über die Nekromanten, ihren Glauben und ihr Land niedergeschrieben war. Wie sollte man etwas bekämpfen, das man gar nicht kannte? Vielleicht war sie auch einfach noch zu jung und diese Schriften würde sie später zu lesen bekommen.

Sie rollte sich auf ihrer Strohmatratze zusammen. Die kleine Flamme hatte endgültig den Kampf verloren und war vergangen. Devora blickte ins schwarze Nichts ihrer Kammer. Sie dachte darüber nach, wie schlimm die Ausgestoßenen waren und wie schlimm dann erst der eine Gott gewesen sein musste, dessen Namen man nicht mehr nennen durfte.

Devora schloss die Augen und richtete ihre letzten Gedanken an Allandria, Göttin der Weisheit, der Gerechtigkeit und des Friedens. Ihr würde sie dienen, das war dem jungen Mädchen klar gewesen, ab dem ersten Moment an dem sie etwas über Allandria gelesen hatte.

„Allandria, mach mich weise und gerecht und hilf mir Glaubenskrieger zu werden.“ Dann glitt Sie augenblicklich in einen tiefen Schlaf.

Der Nekromant

Im Jahr nach dem Tod des Einen 9335

Lange hatte Iallyn auf diesen Moment gewartet. Jetzt war er gekommen und er konnte sich vor Angst kaum bewegen.

Sollos war der hier ansässige Nekromant. Sein Schüler – Iallyn hatte dessen Namen vergessen – lief hinter seinem Meister her und trug die Besorgungen. Sollos war relativ groß, kahlköpfig, hatte einen buschigen Kinnbart, buschige Augenbrauen und er war unglaublich fett. Er trug seinen Wohlstand auf viele erdenkliche Arten zur Schau, seine Körperfülle war nur eine davon. Eine andere war, dass er seinen massigen Körper mit teuren, weit ausfallenden Roben und einer unvorstellbaren Menge an teuerstem Schmuck behängte. Es schien, als habe der Nekromant mehr als einen Schmuckhändler leer gekauft.

Der Mut der Verzweiflung ließ Iallyn aus seinem Versteck kriechen und sich seinen Weg durch die Menschen auf dem Marktplatz zu Sollos hinüber bahnen.

Der vordere der beiden untoten Wächter blickte Iallyn aus leeren Augen an. Der dunkle Nasalhelm war schartig und rostig. Der verwitterte Lederriemen baumelte freudlos neben dem Kinn herunter. Das Kettenhemd war löchrig und ebenso rostig wie der dunkle Kürass und die Beinschienen. Doch gerade dieses Alte, Vergangene erzeugte eine Furcht einflößende Aura.

Ängstlich blieb Iallyn zwei Schritt vor dem untoten Krieger stehen.

„Meister Sollos, Herr?“

Der Nekromant musterte ihn fragend.

„Darf ich mit Euch sprechen?“

„Sprich, mein Junge.“

Iallyn holte tief Luft.

„Ich möchte Nekromant werden.“

Einen Augenblick herrschte Stille, dann brachen Sollos und alle anderen Passanten, die aus Neugier stehen geblieben waren, in schallendes Gelächter aus. Am lautesten lachte Sollos‘ Schüler, doch sein Lachen wirkte nicht vollkommen echt.

Tief beschämt drehte sich der Straßenjunge um und rannte weg. Doch noch während er den Marktplatz verließ, schwor er sich, dass dies nicht das letzte Treffen gewesen war, er würde Nekromant werden, irgendwie.

Die Wächter standen vor dem prunkvollen Haus. Iallyn hatte einmal gehört, dass viele Nekromanten noch viel größere Häuser besäßen, aber er war schon von diesem zutiefst beeindruckt. Die riesige Eingangstür war mit Blattgold beschlagen. Im Schein der Fackeln funkelten die heiligen Symbole, die diesem Gebäude den Segen Amal Hasraths versprachen. Amal Hasrath war der Gott aller Nekromanten und vermutlich aller anderen Bewohner Nirrohnjasks. Iallyn zumindest glaubte fest an ihn.

Der Straßenjunge näherte sich vorsichtig. Die Wächter schienen ihn zu mustern, auch wenn ihr dumpfer, leerer Blick ins Nichts gerichtet war. Langsam und bedächtig näherte er sich der Tür. Die Blicke der Untoten verfolgten ihn. Er musste sich strecken um an den Türklopfer zu kommen und hieb den metallenen Ring mehrmals auf dessen Gegenstück. Lange geschah nichts.

Endlich schwang die Tür auf und Iallyn blickte in das Gesicht von Sollos‘ Schüler.

„Was willst du schon wieder?“

„Mit deinem Meister sprechen.“

„Verpiss dich Straßenratte, sonst hetz‘ ich die Zombies auf dich.“

Mit einem Knallen schlug die Tür zu. Gedämpft konnte Iallyn hören, wie sich Sollos nach dem späten Besuch erkundigte und der Schüler nur von einem Bettler berichtete.

Iallyn biss die Zähne zusammen.

„Eines Tages hau ich dich um, du mieses Schwein. Bei Amal, ich hau dich um.“

Trotzig setzte er sich an die gegenüberliegende Straßenecke und wartete, irgendwann würde Sollos schon wieder einmal das Haus verlassen.

Die Magierin

Im Jahr nach dem Tod des Einen 9335

Ihr dünnes, meisterlich gewebtes, seidenes Kleid betonte ihre makellose Figur, leider bot es wenig Möglichkeiten das, was sie zu verbergen versuchte, eben auch zu verbergen. Ausgerechnet heute hatte sie ihren Umhang nicht dabei. Wenn man sie damit erwischte, würde man ihr vielleicht sogar den Zugang zur Akademie verweigern. War es das wert? Ihre Vernunft sagte ‚Nein‘ – alles andere in ihr schrie ‚Ja!‘

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